Algen im Teich

Algen im Teich

Algen im Gartenteich sind nicht gerade ein Grund zur Freude. Viele Besitzer der kleinen Gewässer im Garten sind verzweifelt, wenn es um das Thema Algen geht. Doch das muss nicht sein. Denn mit ein paar kleinen Tricks lässt sich das Algenwachstum eindämmen und der grüne Schleim an der Wasseroberfläche verschwindet.

Wir zeigen in diesem Beitrag, was das Wachstum der Algen begünstigt, wie man diese beseitigen oder sogar Vorsorge trifft.

  • Welche Probleme machen Algen?
  • Warum sind sie so hartnäckig?
  • Was hilft gegen die Algenplage im Gartenteich?

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Was sind Algen im Teich?

Algen an sich sind ein wichtiger Teil des Ökosystems im Gartenteich. Sie sollen also nicht gänzlich beseitigt werden. Zudem zeigen sie an, dass die Wasserqualität gut ist. Doch wenn sie anfangen sich stark zu vermehren, ist Vorsicht angesagt. Die Algen zeigen sich durch grüne Flächen auf dem Wasser, die bald das gesamte Gewässer in Beschlag genommen haben.

Tipp: Das Wachstum der Algen sollte stets im Auge behalten werden.

Die Algenarten im Teich

Bei den Algen im Teich werden zunächst grundlegend zwei Arten unterschieden:

  • Fadenalgen
  • Schwebealgen
  • Grün/Blaualgen (zu denen die anderen beiden Arten dazugehören)

Die Fadenalgen zeigen sich durch grüne, kleine Anhäufungen im Wasser, während die Schwebealgen sehr klein sind und eben „durch das Wasser schweben“. In unseren Bereiten sind mehr als zehntausend Algenarten bekannt. Sie können unsichtbar klein sein oder auch eine Länge von 60 cm bis mehreren Meter haben.

Die Probleme

Besonders die Schwebealgen sind im Frühjahr schneller im Teich, als dem Gartenbesitzer lieb ist. Während die anderen Wasserpflanzen noch mit dem Winter kämpfen, sind die Algen schon bereit zu wachsen und das Wasser grünlich zu färben.

Die Algen sind für die Wasserqualität ein Problem, wenn sie zu üppig ausfallen, und beeinträchtigen das schöne Bild des Wassers. Deshalb sind sie unerwünscht.

Das sollte man bereits beim Teichbau beachten

Schon beim Teichbau kann einiges gegen zu viele Algen getan werden. Der Teich sollte nicht zu klein sein. Denn ist das Wasservolumen höher, erwärmt sich das Wasser langsamer und damit ist dem Algenwachstum bereits ein wenig Einhalt geboten.

Auch kann es helfen, dass es im Teich (bei vorgeformten Teichbecken einfach einzuhalten) verschiedene Pflanzzonen gibt. Beim Kauf der Pflanzen ist angegeben, in welcher Wassertiefe sie am besten stehen. Wird dann noch Spezialerde verwendet, ist schon einiges gegen zu viele Nährstoffe im Teich getan.

Da es immer wieder passieren kann, dass Nährstoffe durch Dünger und Ähnliches in den Teich gespült werden, sollte bei der Anlage des Teichs ein Drainagegraben um den Teich gezogen werden. Diesen verfüllt man am besten mit grobem Sand.

Auch sollte der Gartenteich möglichst zu einem Drittel im Schatten liegen. Zum Füllen des Gartenteichs mit Wasser ist es ideal, Regenwasser statt Leitungswasser zu verwenden.

  • Teich möglichst mit viel Wasservolumen ausstatten
  • Pflanzen in der richtigen Menge an den besten Ort im Teich setzen
  • Nährstoffeinspülungen in das Wasser vermeiden (etwa durch Drainage)
  • Teil des Teiches in den Schatten von Gebäuden oder großen Bäumen legen um zu schnelles Aufheizen des Wassers zu verhindern

Tipp: Wenn nicht so viel Platz für den Teich zur Verfügung steht, kannst du zu einem tieferen Modell greifen. Das ist außerdem nützlich, um bestimmte Teichpflanzen setzen zu können, wie beispielsweise Seerosen.

Weitere Vorbeugungsmaßnahmen

Die beste Vorbeugungsmaßnahme ist es, dass nicht zu viele Nährstoffe im Teich sind. Das könnte passieren, weil das Fischfutter überdosiert ist oder durch Regen Düngemittel aus dem Garten ins Wasser gespült wurden. Ist im Herbst viel Laub ins Wasser gefallen, bringt dies zusätzliche Nährstoffe. Dies kann man verhindern, indem im Herbst ein Netz gespannt wird. So kann das Laub statt im Teich zu landen einfach abgesammelt werden.

Eine ganz andere Vorsorge ist der Ast einer Eiche. Dieser sondert Gerbsäure ab, was die Bedingungen für die Algen verschlechtert. Doch dieses Absenken des pH-Wertes funktioniert nur bedingt und ist keine verlässliche Maßnahme.

Blütenstaub und Co sind ebenfalls schlecht für den Teich. Diese kann man durch das Einsetzen von Teichmuscheln eliminieren, da diese solche „Verunreinigungen“ als Nahrung nutzen.

  • Nährstoffe im Wasser vermeiden
  • Fischfutter nicht überdosieren
  • Laub abfangen
  • Teichmuscheln

Tipp: Eine Kombination aus verschiedenen solcher Maßnahmen dürfte zu einem guten Ergebnis führen, ohne dass zu viel Arbeit entsteht.

Algen im Teich mit verschiedenen Mitteln beseitigen

Es gibt verschiedenen Arten, Algen im Teich zu beseitigen oder wenigstens zu minimieren.

  • Wasserflöhe
  • Mineralische Bindemittel (sorgen für weniger freie Nährstoffe im Wasser)
  • Eine gründliche Reinigung des Teiches ist ebenfalls von Vorteil. Dabei alle Teichpflanzen zurückschneiden und sie mit neuer, nährstoffarmer Teicherde versorgen
Algenplage in einem Gartenteich
Algenplage in einem Gartenteich

Mittel gegen Algen im Teich

Ist der Teich bereits völlig veralgt, bleibt dir mitunter nichts anderes übrig, als zu einem Algenvernichter zu greifen. Besser ist es jedoch, es gar nicht erst so weit kommen zu lassen. Wir stellen dir einige hilfreiche Produkte vor, mit denen du gegen Algen im Teich ankämpfen kannst.

UIKOS 10 x 4 m Teichnetz feinmaschig

Im Herbst kommt es durch herabfallende Blätter oft zu einer Nährstoffüberversorgung im Teich, die zu einem übermäßigen Algenwachstum führen kann. Liegt der Teich beschattet unter Bäumen, kann es auch während der Sommermonate durch herabfallendes organisches Material dazu kommen. Einen guten Schutz bietet das feinmaschige UIKOS Teichnetz. Es besteht aus robustem Polypropylen und hat eine Größe von 10 x 4 Metern. Die Maschenweite beträgt 12 x 12 Millimeter und verhindert zuverlässig, dass Blätter, Äste und anderes organisches Material in den Teich hineinfallen.

Das Teichnetz von UIKOS ist witterungs- und UV-beständig sowie reißfest und bietet eine lange Lebensdauer. Du kannst es einfach zuschneiden und in der Größe an deinen Gartenteich anpassen. Im Lieferumfang enthalten sind 16 Erdhaken und 16 Kabelbinder. Damit kannst du das Netz ganz einfach im Erdreich um den Teich herum befestigen. Das Netz ist schwarz und fällt optisch kaum auf, wenn es über den Teich gespannt ist.

Als Extra bietet es nicht nur Schutz vor Algenwachstum, sondern es dient auch als Vogelschutznetz und schützt deine Fische im Teich vor dem Angriff durch Fischreiher oder andere Raubvögel. Das UIKOS Teichnetz ist eine gute Möglichkeit zur Algenprävention im Gartenteich und du kannst es zudem sehr vielseitig einsetzen. Im Frühjahr und im Sommer schützt es beispielsweise deine Gemüsepflanzen und Obstbäume vor Vogelfraß und im Herbst setzt du es als Laubschutznetz über den Teich ein. Der Preis für das Teichschutznetz liegt bei knapp 30 € und es wird für Prime-Mitglieder kostenlos versendet.

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Oase Algenkescher groß

Hast du nur wenige Algen im Teich, kannst du diese oft mit einem Kescher abfischen. Vor allem im Sommer kommt es durch UV-Licht und Wärme oft zu einem nahezu explosionsartigen Algenwachstum im Gartenteich. Der große Oase Algenkescher ist gut geeignet, um feine Algen und Pflanzenreste aus dem Teich zu entfernen.

Abgestorbene Pflanzenreste oder in den Teich gefallene organische Materialien von Bäumen oder Büschen wie Laub oder kleine Zweige führen zu einer Nährstoffüberversorgung des Wassers und tragen zum Algenwachstum bei. Der Oase Kescher ermöglicht es dir durch sein besonders feinmaschiges Netz, kleine Schmutzpartikel und Algen aus dem Teich zu entfernen. Der Kescher ist rechteckig und 38 x 26 Zentimeter groß. Durch das hohe Fassungsvermögen kannst du schnell und effektiv arbeiten.

Der Kescher selbst besteht aus engmaschiger Gaze. Er ist ausgestattet mit einem Teleskopstiel aus eloxiertem Aluminium. Der Stil lässt sich von 113 Zentimetern auf eine Länge von 180 Zentimeter stufenlos ausziehen. Der Kescher mit Stiel wiegt nur etwa 300 Gramm und lässt sich dadurch einfach und bequem handhaben. Die Kosten für den großen Algen Kescher von Oase liegen bei etwa 20 €.

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Teichmuscheln

Eine besonders nachhaltige und umweltfreundliche Methode, um Algen im Gartenteich zu bekämpfen, sind Teichmuscheln. Sie arbeiten wie ein natürlicher Biofilter im Gartenteich. Eine einzige Teichmuschel ist in der Lage, bis zu 400 Liter Teichwasser am Tag zu filtern. Die Teichmuscheln sind winterhart und können problemlos im Gartenteich überwintern. Sie klären grünes Wasser, indem sie Schwebealgen im Teich beseitigen.

Teichmuscheln sind eine gute Vorbeugung gegen Algen im Gartenteich, doch sie sind nicht zur Bekämpfung von allen Arten von Algen geeignet. Sie wirken gegen Schwebealgen, doch Fadenalgen können sie nicht bekämpfen. Du erhältst in diesem Angebot drei Teichmuscheln mit einer Größe von 5 bis 9 Zentimetern. Zusätzlich im Angebot enthalten ist ein Natureholic ToxEX Ball, der Schadstoffe wie Phosphat Nitrit oder Nitrat im Teichwasser bindet und dadurch Algenwachstum hemmt.

Der ToxEX Ball ist etwa 4 bis sieben Monate funktionsfähig, danach solltest du ihn austauschen oder herausnehmen. Am besten setzt du den ToxEX Ball direkt im Filter ein. Der preis für drei Teichmuscheln und einen ToxEX Ball liegt bei knapp 10 €.

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Tetra Pond AlgoFin 

Ist der Gartenteich bereits stark veralgt, hilft oft nur noch ein Algenvernichter. Tetra Pond AlgoFin wirkt effektiv gegen Schmieralgen Fadenalgen und Schwebealgen im Gartenteich. Du kannst es in Teichen mit Fischbesatz und Pflanzen einsetzen. Als Biozid ist es allerdings schädlich für Wasserorganismen. Vor dem Gebrauch solltest Du daher stets das Etikett und die Produktinformation aufmerksam lesen und dich an die Dosierungsanweisung anhalten. Empfohlen sind 50 Milliliter Tetra Pond AlgoFin auf 1.000 Liter Teichwasser.

Bevor du das Mittel einsetzt, solltest du so viele Algen wie möglich mit einem Kescher abfischen, da die abgestorbenen Algen die Wasserqualität beeinträchtigen. Tetra Pond AlgoFin wirkt, indem es gezielt in den Stoffwechsel der Algen eingreift und ihre Fähigkeit zur Fotosynthese hemmt. Dadurch sterben die Algen innerhalb von zwei bis drei Wochen ab. Während der Wirkdauer solltest du weiterhin abgestorbene Algen mit dem Kescher aus dem Teich entfernen.

Bei sehr stark veralgten Teichen empfiehlt der Hersteller eine Nachdosierung mit der Hälfte der Menge nach etwa 4 Wochen. Du erhältst das Tetra Pond AlgoFin in Verpackungsgrößen zwischen 250 ml und 3 Litern. Der Preis liegt je nach Menge zwischen gut 30 und gut 16 € pro Liter.

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AQUALITY Gartenteich Eichenextrakt Pond 3in1

Eine natürliche Algenbekämpfung bietet AQUALITY Eichenextrakt POND 3in1. Der Eichenextrakt enthält Humin- und Gerbsäuren, die den pH-Wert im Teich auf natürliche Weise senken. Ein zu hoher pH-Wert über 8 kann zu starkem Algenwachstum sowie zu einem Sauerstoffmangel und zu hohen Ammoniak-Werten im Teich führen. Diese Wasserwerte bedrohen deinen Fischbestand.

Mit AQUALITY Eichenextrakt POND 3in1 kannst du den pH-Wert in deinem Teich auf ein gesundes Maß zwischen 7 und 8 einstellen und so optimale Bedingungen für Fische und Pflanzen im Teich schaffen und das Algenwachstum hemmen. Das Produkt gibst du in der benötigten Menge mit Teichwasser verdünnt in den Gartenteich. Der Hersteller weist explizit darauf hin, dass du das Produkt nicht unverdünnt in den Teich geben darfst. Die benötigte Menge ist abhängig vom pH-Wert des Wassers und auf der Verpackung genau beschrieben. Die beste Anwendungszeit liegt in den Abendstunden.

Vor und während der Behandlung mit AQUALITY Eichenextrakt POND 3in1 gegen Algen im Gartenteich musst du regelmäßig den pH-Wert des Wassers messen. Das Produkt ist erhältlich in Gebindegrößen zu 500 Milliliter, 1000 Milliliter und 500 Milliliter. Die Kosten für das 5000 Milliliter Gebinde liegen bei 4 € pro Liter.

Fazit

  1. Algen sollten nicht prinzipiell verteufelt werden
  2. Bekämpfung nur bei zu viel Befall
  3. Besonders im Frühling auf zu viele Algen achten
  4. Pflanzen und Tiere können gegen Algen eingesetzt werden

FAQ

Sind Algen im Teich schädlich?

Die Algen im Gartenteich sind zunächst einmal ein Zeichen für die biologisch gute Qualität des Wassers. Zudem liefern sie Sauerstoff, sind also per se nicht schädlich. Zudem sind sie willkommenes Versteck und zugleich Nahrung für Kleinstlebewesen. Doch die richtige Menge macht´s. Die Algen dürfen nicht überhand nehmen.

Wie entstehen Algen im Teich?

Algen entstehen in jedem Gartenteich. Sie sind jedoch nicht zwangsläufig für andere Pflanzen und Tiere eine Konkurrenz. Die Nährstoffkonzentration im Teich darf dafür aber nicht zu hoch sein. Bei idealen Bedingungen, wozu Sonneneinstrahlung und Wärme gehören, wird ein explosionsartiges Algenwachstum sichtbar. Dies wird auch „Algenblüte“ genannt. Dann sollte etwas unternommen werden, zumindest muss der „grüne Teppich“ abgefischt werden.

Wann wachsen Algen im Teich?

Algen können das ganze Jahr über im Teich wachsen. Allerdings ist dies besonders im Frühjahr und im Sommer zu beobachten. Im Frühling übertrumpft das Algenwachstum eventuell sogar das Wachsen der anderen Pflanzen. Im Sommer dagegen geht es den Algen gut, wenn das Wasser warm ist und der Teich von der Sonne beschienen wird. Daher der Tipp, den Teich zu einem gewissen Teil im Schatten anzulegen. Schwebealgen wird nachgesagt, die „Frühjahrslücke“ zu nutzen, bevor die anderen Pflanzen nach dem Winter ihr Wachstum beginnen.

Was frisst Algen im Teich?

Algen sind für einige Lebewesen zur Ernährung ideal. Dazu gehören:

Wasserflöhe: Diese sind im Aquaristik-Laden erhältlich und ernähren sich von den Algen. Setzt man sie gleich nach dem Winter ein, haben sie bis etwa Ende April, Mitte Mai die Algen so weit gefressen, dass das Wasser wieder klar ist.

Schnecken: In den Teich eingesetzte Schnecken haben ebenfalls Appetit auf Algen. Sie sind also durchaus wünschenswert. Sie fressen die Algen am Teichboden ab, wie ein kleiner Rasenmäher. Die einzige Schneckenart, die auch Schwebealgen frisst, ist Sumpfdeckelschnecke.

Teichmuschel: Die Teichmuscheln filtert pro Tag rund 1.000 Liter Wasser. Eine respektable Leistung, die auch Schwebe-und Mikroalgen verschwinden lässt.

Europäische Süßwassergarnele: Diese fressen gern die Algen, besonders junge Tiere ernähren sich fast ausschließlich von der grünen Plage.

Was kann man gegen Algen im Teich tun?

Haben sich übermäßig viele Algen im Teich gebildet, stören sie das Bild. Dann ist es Zeit sie zu beseitigen. Dies geht beispielsweise mit einem Kescher. Denn wenn sie Absterben, sinkt die Alge auf den Boden des Teichs und nimmt dabei anderen Pflanzen oder Lebewesen Sauerstoff weg. Dieser Vorgang wird als „Umkippen“ des Wassers bezeichnet.

Ein sogenannter Algenkescher sorgt für Abhilfe. Ab dem Frühjahr sollte er aller drei bis vier Tage zum Einsatz kommen. Im Sommer kann man die Zeit auf einen Monat verlängern, ehe man den Kescher wieder einsetzt. Wer keinen solchen Kescher hat, kann sich mit einem Ast behelfen. Die Algen lassen sich über einen solchen Stock gut „herauswickeln“. Keinesfalls sollte man zu Gerätschaften greifen, die scharfe Ecken oder Zinken haben (ein Rechen beispielsweise), da unter Umständen damit die Teichfolie beschädigt wird.

Gibt es Hausmittel gegen Algen im Teich?

Ein einfaches Mittel gegen Algen im Teich das Anpflanzen höherer Gewächse am Ufer, damit diese Schatten werfen. Doch das allein reicht nicht aus. Es soll außerdem helfen, einen mit Torf gefüllten Jutesack im Teich abzusenken. Durch diesen werden gewisse Schadstoffe gebildet, die den Algen gar nicht gefallen.

Gibt es Pflanzen gegen Algen im Teich?

Auch andere Pflanzen können Algen das Leben schwer machen. Überhaupt sind Teichpflanzen gut, da sie Nährstoffe verbrauchen, die für die Algen nicht mehr zur Verfügung stehen. Als grober Richtwert gilt: etwa ein Drittel bis die Hälfte des Teiches sollten bewachsen sein. Sehr gut geeignet sind etwa: Krebsscheren, Wasserlinsen, und ähnliche Schwimmpflanzen, die sich gerne und üppig vermehren.

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Letzte Aktualisierung am 21.09.2020 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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