Apfelsammler

Apfelsammler

Apfelsammler: Sowohl Hobby- wie Berufsgärtner kennen das: Die Äpfel werden reif und warten darauf, gepflückt zu werden. Doch leider bleiben nicht alle von ihnen lange genug am Baum. Stattdessen landen viel zu viele als Fallobst auf dem Boden. Sie dort achtlos liegen zu lassen bis sie verfault sind, geht aber gar nicht.

Schließlich stellen sie eine wertvolle Ressource für Nahrungsmittel wie z. B. Apfelmus dar. Also heißt es bücken und aufsammeln. Besonders bequem ist das keineswegs und dem Rücken gefällt das auch nicht. Doch es gibt Geräte, mit deren Hilfe das Einsammeln von Fallobst nicht mehr so anstrengend und außerdem effektiver ist.

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Was ist ein Apfelsammler?

Dieses Gartenwerkzeug wird allgemein als „Apfelsammler“ oder „Obstsammler“ bezeichnet. Sie werden über den Boden gezogen und sammeln dabei nicht nur die vom Baum gefallenen Äpfel und Birnen ein, sondern im Bedarfsfall sogar Tennis- und Golfbälle.

Kernstück des Sammlers ist ein Gebilde aus flexiblen Drähten. Indem das Gerät über den Boden rollt, biegen sich diese Drähte in Anpassung an das jeweilige Stück Obst auseinander.

Nachdem dieses aufgenommen ist, schwingen die Drähte zurück in ihre Ausgangsposition. Aufgrund dieser Methode werden die Geräte übrigens auch Rollsammler genannt.

Das Entleeren erfolgt umgekehrt: Die Drähte werden nun mit der Hand auseinander gebogen und die Äpfel oder Birnen landen im Tragekorb oder im Obsteimer. Andere Modelle haben Öffnungen an den Seiten, durch die das aufgesammelte Obst die Rolle wieder verlassen kann.

Die Walze ist übrigens Kernstück fast aller Obstsammler. Wir finden sie in den Handgeräten für den kleinen Garten ebenso wie in den Traktor-Modellen. Auch die riesigen Motorsammler für Plantagen arbeiten mit diesen Walzen.

Abweichend davon gibt es vereinzelt Modelle mit Stiften. Mit diesen wird das Fallobst aufgespießt und muss anschließend abgestreift werden. Für den Kleingartenbereich spielen kaum eine Rolle. Im gewerblichen Bereich sind sie etwas häufiger anzutreffen.

Vorteile

Ohne Frage bietet der Einsatz eines Apfelsammlers zum Auflesen des Fallobstes einige Vorteile. Da ist zunächst einmal das bequemere Arbeiten. Dieses ergibt sich aus der Tatsache, dass sich Nutzer solcher Geräte beim Auflesen des Obstes nicht mehr bücken müssen.

Auf diese Weise wird die Gesundheit der Nutzer geschont, denn stundenlanges Bücken, das früher bei der Fallobst-Lese üblich war, führt zu Schäden im Rücken und in den Knien.

Neben dieser vorbeugenden Seite bieten Apfelsammler aber auch Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen die Möglichkeit, weiterhin das heruntergefallene Obst in ihren Gärten einzusammeln.

Ein weiterer wichtiger Vorteil ergibt sich in Bezug auf große private oder gewerbliche Obstgärten. Hier das Fallobst Stück für Stück mit der Hand aufzulesen, erfordert entweder die Beteiligung zahlreicher Menschen oder dauert so lange, dass am Ende ein Teil der Früchte schon unbrauchbar ist.

Daher ist vor allem in großen gewerblichen Gärten oder auf Obstplantagen der Einsatz von Sammelgeräten so gut wie unverzichtbar. Mit ihrer Hilfe lässt sich im Grunde alles, was vom Baum gefallen ist, so schnell aufsammeln, dass es in der einen oder anderen Form dem menschlichen Gebrauch zugeführt werden kann.

Nachteile

Nennenswerte Nachteile sind beim Einsatz von Apfel- oder Obstsammlern nicht zu erwarten. Eventuell können einzelne Früchte, die schon etwas weich sind, leichte Druckstellen davon tragen.

Doch die biegsamen Drähte der modernen Walzen lassen solche Schäden kaum zu. Es kann auch passieren, dass Dinge in der Sammlung landen, die man dort nicht haben will – etwa Laub oder Holzstücke.

Da aber die Begutachtung der gesammelten Äpfel oder Birnen ohnehin zu den folgenden Arbeitsgängen gehört, ist das Aussortieren unerwünschter Dinge keine besondere Herausforderung.

Der Apfelsammler mit Stiel

Nun wurde bereits mehrfach erwähnt, dass Nutzer, die beim Auflesen von Fallobst einen Sammler benutzen, ihren Rücken und ihre Knie schonen, weil sie sich nicht mehr bücken müssen.

Aus diesem Grund werden manuelle Sammler für den kleinen Garten mit einem Stiel versehen. Mit dem in den Händen können die Nutzer die Sammelwalze locker und entspannt über den Boden ziehen.

Für den Schrebergarten oder den kleinen Hausgarten reichen diese Sammler mit Stiel völlig aus. Aber auch in größeren Gärten, die vielleicht etwas uneben oder gar hügelig sind, können die Handsammler neben den motorisierten durchaus notwendig sein. Gleiches gilt für die Bereiche direkt am Baum.

Hier ist der Sammler mit Stiel auch in gewerblichen Gärten unverzichtbar. Das Fassungsvermögen der Rollen ist unterschiedlich. Bei diesen Handgeräten mit Stiel passen etwa 10 bis 15 Äpfel oder Birnen hinein. Das ist nicht nur abhängig von der Rollengröße, sondern ebenso von der Größe der Früchte.

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Apfelsammler für den Traktor

Je größer die Walzen sind, desto schwieriger lassen sie sich per Hand über die Obstwiese ziehen oder schieben. Die Konsequenz daraus ist, sie mit einer Mähmaschine oder einem Hoftraktor zu koppeln. Diese Modelle besitzen neben der Walze zum Einsammeln einen Auffangbehälter, der mit der Walze gekoppelt ist. Das Entleeren der Walze in diesen Behälter erfolgt automatisch.

Der Apfelsammler mit Motor

Diese Art Apfelsammler, die auch als „Auflesemaschinen“ bezeichnet werden, sind ebenfalls für größere oder gewerbliche Gärten bzw. für Streuobstwiesen oder Obstplantagen gedacht. Diese Geräte kann man getrost als geländegängig bezeichnen. Sie schaffen Steigungen bis 35 Prozent und Modelle, die über eine Differenzialsperre verfügen, erklimmen sogar 45 Prozent.

Der Leistungsbereich ihrer Motoren liegt zwischen 5,5 und 18 PS und einige erreichen Spitzengeschwindigkeiten von 16 km/h. Sie lassen sich auch von schwierigen Böden, hohem Gras oder Nässe nicht aufhalten. Sie geben sich beim Sammeln auch keineswegs mit einer Handvoll Äpfel zufrieden, sondern agieren im Tonnen-Segment. Ihre Auffangbehälter haben ein Volumen von 35 bis 700 Liter.

Das Sammeln mit ihnen erfolgt von außen nach innen – also in Richtung des Baumstammes. Der Stamm selbst sollte im Uhrzeigersinn umkreist werden, damit die links angebrachten Antriebsräder der Sammler das Fallobst nicht zermatschen.

Einen Apfelsammler kaufen

Das klingt alles sehr spannend und interessant und könnte zu der Überlegung führen, sich selbst so ein Teil anzuschaffen. Doch wo kann man es bekommen und zu welchem Preis? Und welches Modell ist das passende für den eigenen Garten? Diese Fragen sollen jetzt kurz erörtert werden.

Das passende Modell

Die Wahl des Modells ist natürlich in erster Linie abhängig von der Größe des Gartens. Für den Schrebergarten reicht es völlig aus, einen einfachen Handsammler mit Schaufelstiel oder Teleskopstange zu nehmen. Handsammler gibt es aber auch für größere Flächen. Deren Walzen können schon einige Kilo einsammeln.

Mit einem Schaufelstiel lassen die sich aber nicht mehr bewegen. Daher besitzen sie eine Deichsel ähnlich wie bei einem Handwagen – heutzutage natürlich aus Metall. Besitzer größerer Privatgärten verfügen meistens auch über kleine Mähmaschinen oder Mähtraktoren.

Wenn solche vorhanden sind, ist die Anschaffung eines Apfelsammlers zum ankoppeln eine gute Idee. Das gleiche gilt für kleinere Gewerbebetriebe in Sachen Obstanbau. Motorisierte Sammelmaschinen wären hier überdimensioniert. Diese lohnen sich nur für große Streuwiesen oder Plantagen.

Wo kann man einen Apfelsammler kaufen?

Die Beantwortung dieser Frage ist abhängig von dem Modell, das gekauft werden soll. So gibt es beispielsweise den einfachen Apfelsammler für den Schrebergarten in jedem Baumarkt, der eine gut sortierte Gartenabteilung hat. Oder man geht gleich in ein Gartencenter, das neben Pflanzen und Erde auch Werkzeug anbietet.

Hier finden Interessenten auch größere Sammler mit Deichsel oder gar Modelle für den Gartentraktor. Die großen Sammelmaschinen werden aber meistens direkt beim Hersteller gekauft.

Natürlich können solche Geräte auch via Internet gekauft werden – u. a. bei den großen Vermarktern mit ihren digitalen Marktplätzen. Aber auch Spezialhändler und Hersteller sind mit ihren entsprechenden Angeboten im Netz präsent.

Wer jedoch noch keine Erfahrungen in Sachen Apfelsammler hat und sich zum ersten Mal einen solchen anschaffen will, sollte doch besser in den Baumarkt oder das Gartencenter gehen. Hier besteht die Möglichkeit, so ein Teil zunächst einmal in die Hand zu nehmen um ein Gefühl dafür zu bekommen.

Routiniertere Nutzer können aber die Angebote aus dem Internet durchaus in Erwägung ziehen – die wissen ja wohl, was auf sie zu kommt. Für solche Nutzer kommen möglicherweise auch die Portale für gebrauchte Geräte in Frage.

Der Preis

Der Preis bzw. das Preis-Leistungsverhältnis ist bekanntlich bei jedem Kauf ein Hauptkriterium. Jeder Nutzer will schließlich wissen, was er für sein Geld bekommt. Nun können hier nicht sämtliche Preise für Obstsammler aufgelistet werden, denn das Angebot ist nicht gerade klein. Daher sollen hier nur zur allgemeinen Orientierung einige Beispiele aufgeführt werden.

Beim Blick auf die entsprechende Seite jenes großen Internetvermarkters, der alles mögliche im Angebot hat, landen wir sofort bei den einfachen Sammlern der Firma Feucht, die unter dem Modellnamen „Roll Blitz“ bekannt sind. Sie kosten hier mit Holzstiel 77,00 Euro und mit Teleskopstange 90,00 Euro.

Das Konkurrenzprodukt mit der Walze zum seitlichen Entleeren von Gardena ist hier für 40,00 Euro zu bekommen. Es gibt dort aber auch Sammler, die nur knapp 30,00 Euro kosten – beispielsweise das Modell Lyon von DEMA.

Nun soll an dieser Stelle nicht über Pfennige und Cents gestritten werden. Daher nur der Hinweis, dass auf anderen ähnlich gestrickten Internetportalen für die genannten Sammler auch ähnliche Preise gefordert werden.

Es wird ja allgemein vermutet, dass im Internet alles weniger kostet. Das kann, muss aber nicht stimmen. Gerade bei diesen einfachen Handsammlern liegen die Preise in manchen Baumärkten oft nur geringfügig über denen der Internetportale.

Jedoch ist das von Baumarkt zu Baumarkt verschieden. So kann dort ein Roll-Blitz mit Teleskopstange auch mal 99.00 Euro kosten.

Die Preise für diese einfachen Modelle bewegen sich also zwischen 30,00 Euro und 99,00 Euro. Doch damit ist natürlich noch nicht alles zu diesem Aspekt gesagt. Schließlich gibt es ja auch die etwas größeren Geräte, die mit Auffangwannen ausgestattet sind. Die können dann je nach Größe zwischen 200,00 und 300,00 Euro kosten.

Wohlgemerkt, das sind noch Geräte für den Handbetrieb. Apfelsammler für den Traktor liegen preislich oberhalb von 1.500 Euro. Wer sich für eine selbstfahrende Obstauflesemaschine interessiert, muss mit Preisen zwischen 10.000 und 20.000 Euro rechnen.

Apfelsammler im Test

Testseiten gibt es im Internet bekanntlich wie Sand am Meer. Etliche davon äußern sich auch zum Thema Apfelsammler. Dabei fällt auf, dass sich auf diesen Seiten ausschließlich mit Handgeräten für den Hobbybereich beschäftigt wird.

Wer vorhat, sich einen solchen Apfelsammler anzuschaffen, kann natürlich diese vielen Seiten durcharbeiten und es ist wohl gar nicht verkehrt, sich diese Zeit zu nehmen. Hier sollen in Form einer Zusammenfassung drei Sammler kurz vorgestellt werden, ohne dabei eine Rangfolge anzubieten.

Jedes dieser Geräte ist auf seine Art irgendwie interessant. Welches Kriterium für den jeweiligen Nutzer im Vordergrund steht, ist dann abhängigig von dessen Wünschen.

Die besten Apfelsammler

Unter den Gartenfreunden in Deutschland gibt es eine Jahrzehnte währende Rivalität in Bezug auf Apfelsammler zwischen den Anhängern des Modells Roll-Blitz von Feucht und den Fans von Gardenas Modell 3108 – 20. Beide sind gewissermaßen Kult – wobei Feucht allein schon mit dem griffigen Namen Roll-Blitz einen hohen Bekanntheitsgrad erzielen konnte.

Er ist allerdings auch das teuerste Modell in diesem Segment der Apfelsammler. Er bietet aber auch einiges an Qualität – insbesondere bei den Drähten der Walze. Diese sind ja starken Belastungen ausgesetzt durch das ständige auf- und zu biegen. Dadurch können sie schon mal ausleiern oder gar brechen.

Doch beim Blitz wurden offenbar Drähte verarbeitet, die solchen Belastungen langfristig standhalten. Was für die Drähte gilt, kann übrigens auf die gesamte Verarbeitung des Roll-Blitz ausgedehnt werden. Er ist ein Apfelsammler mit langer Haltbarkeit.

Ein Alleinstellungsmerkmal hat der Blitz damit aber nicht. Das hier bereits erwähnte Modell von Gardena ist in puncto Haltbarkeit mindestens ebenbürtig, obwohl es auf den ersten Blick gar nicht so aussieht. Das scheint der Hersteller auch ganz genau zu wissen und bietet daher eine Garantie von 25 Jahren an.

Hier werden für die Walze aber keine Drähte verwendet, sondern Kunststoffstäbe. Der besondere Clou des Modells ist jedoch die seitlich angebrachte Schüttvorrichtung zum Auskippen der gesammelten Früchte. Preislich reicht dieses Gardena-Modell lange nicht an den Roll-Blitz heran.

Wer vor allem auf den Preis achtet und trotzdem einen Apfelsammler will, der nicht sofort aufgibt, könnte den UPP Rollsammler spannend finden. Obwohl er unter den Standard-Sammlern am wenigsten kostet, hat er trotzdem eine stufenlos verstellbare Teleskopstange zu bieten.

Das Fassungsvermögen seiner Walze ist jedoch geringer als bei den beiden oben genannten – für Schrebergärten aber allemal ausreichen. Übrigens werden auch hier Kunststoffstäbe statt Draht verwendet. So zuverlässig haltbar wie beim Gardena-Modell sollen sie aber nicht sein.

Fazit

Fallobst ist kein Abfall, den man achtlos liegen lassen kann, sondern eine Ressource für die menschliche Nahrung. Das Aufsammeln der vom Baum gefallen Apfel, Birnen oder Pflaumen gehört daher zu den typischen Arbeiten von Hobbby- und Berufsgärtnern.

Die Fallobst-Lese ist allerdings eine zeitaufwändige und anstrengende Tätigkeit, die auch Rücken und Knie belastet. Schneller und bequemer funktioniert die Lese mit Hilfe von Apfel- oder Obstsammlern.

Diese hilfreichen Geräte gibt es als Handsammler mit Stiel für den kleinen Garten, aber auch als geländegängige Großmaschine für den professionellen Einsatz auf Streuwiesen und Obstplantagen. Ihnen gemeinsam ist als zentrales Detail die Sammelwalze. Sie besteht aus flexiblen Drähten oder Kunststoffstäben.

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