Bambusdünger

Bambusdünger

Bambus ist eine Pflanze, die heute überall bekannt ist. Doch das war nicht immer so. Denn das Süßgras ist in Europa nicht heimisch, wird jedoch immer häufiger in Gärten und als Topfpflanze angebaut. Dabei gibt es 1.000 bis 1.500 Bambusarten, die auf allen Kontinenten bis auf Europa und der Antarktis heimisch sind. In vielen Wohnzimmern befindet sich ein sogenannter Zimmerbambus, der aber kein echter Bambus ist, oder auch der sogenannte Glücksbambus, der aber eine Drachenbaumart und somit ein Spargelgewächs ist.

Wie wollen in diesem Beitrag näher darauf eingehen, wie hierzulande ein echter Bambus gedüngt werden kann, damit er erfolgreich und prächtig wächst. Welche Düngerarten es gibt, wann gedüngt werden sollte und wie man den Bambus nutzen kann.

  • Bambus und seine Bedeutung als nachwachsender Rohstoff
  • Wie kann man Bambus hierzulande pflanzen?
  • Wie und wann wird er gedüngt?
  • Was erreicht man mit der Düngung?

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Bambus als nachwachsender Rohstoff

Mit weltweit 37 Millionen Hektar wächst Bambus auf einer weitverbreiteten Fläche, das meiste davon natürlich in China und Indien. Heute sehr interessant ist, dass aus jedem Hektar bis zu 15 Tonnen Biomasse pro Jahr gewonnen werden kann, die als sehr nachhaltig gilt.

Denn ähnlich dem hierzulande üblichen Holz kann Bambus als Baustoff und auch als Brennmaterial genutzt werden, wobei Bambus den Vorteil hat, sehr schnell zu wachsen.

Das verholzende Riesengras kann in verschiedenen Bereichen als Haus-und Möbelmaterial genutzt werden, aber auch zur Herstellung von Textilien oder auch Teile davon in Form von Bambusmilch, zur Herstellung von Kosmetik- und Pflegeprodukten.

Die energetische Nutzung hat sich in den letzten Jahren ebenfalls stark ausgeweitet, beispielsweise in Form von Pellets oder Bambus-Holzkohle.

Tipp: Auch hierzulande kann man immer häufiger Produkte aus Bambus erwerben. Sie sind in puncto Nachhaltigkeit sehr zu empfehlen.

Wie kann man Bambus hierzulande pflanzen?

Viele Hobbygärtner hierzulande wollen gern Bambus auf dem Grundstück haben, aber da bekannt ist, dass sich das Riesengras über die Wurzelrhizome stark ausbreitet, nehmen Viele davon Abstand. Doch nicht jede Sorte hat ein so einnehmendes Wesen. Wenn man dennoch die bekannten Sorten pflanzen will, wie beispielsweise Flachrohrbambus, kann man sich mit einer Rhizomsperre behelfen. Unter den sogenannten Bambusarten mit Ausbreitungsdrang gibt es welche, die richtigen Schaden anrichten können, weil sich die Wurzelausläufer, die bis zu 10 Meter lang werden können, mit den Wurzeln anderer Gehölze verbinden und diese schädigen.

Eine Wurzelsperre legst du am besten an, indem du eine dicke Folie ca. 60 cm tief einsetzt, und sie oben etwas herausschauen lässt. In der Breite sollte genügend Platz sein, dass sich die Wurzeln ein paar Jahre ausreichend ausbreiten können. Eine Alternative sind eingegrabene Kunststofffässer.

Der Boden sollte bei allen Bambusarten humos und durchlässig sein, oder sandig-lehmig. Trocken und feucht nimmt ein Bambus gut an, nur Staunässe mag er nicht. Gepflanzt werden kann er ganzjährig, im Sommer musst du jedoch auf genügend Wasser nach dem Pflanzen achten. Was ein Bambus ebenfalls nicht mag, ist ein zu saurer Boden.

Tipp: Immergrüner Bambus eignet sich übrigens auch sehr gut als Hecke.

Diese Düngerarten stehen zur Verfügung

Unter den Düngern, die für Bambus zur Verfügung stehen, gibt es drei große Arten:

  • Mineralischer Dünger
  • Organischer Dünger
  • Organisch-mineralischer Dünger

Mineralische Dünger haben den großen Vorteil, dass ihre Hilfe für die Pflanze unmittelbar eintritt. Was allerdings nicht sofort verbraucht wird, läuft in den Boden und steht der Pflanze nicht mehr zur Verfügung. Da mineralische Dünger künstlich hergestellt werden, haben sie keine positiven Eigenschaften, was das Bodenleben angeht. Obendrein behindern sie sogar eine natürliche Humusbildung. Mehr zu diesem Thema auf Blaudünger und auf Blaukorn Dünger.

Organische Dünger wie Kompost oder Mist haben eine andere Wirkstoffmethode: Die Nährstoffe werden im Zersetzungsprozess nach und nach abgegeben – sie sind sozusagen ein natürlicher Landzeitdünger. Nachteilig hierbei ist, dass den Pflanzen nicht sofort die Nahrung zur Verfügung steht, die sie brauchen.

Organisch-mineralischer Dünger ist eine Mischung aus Beidem. Es gibt sofort wirksame Nahrung und auch zeitversetzt abgegebene Nährstoffe, mit denen die Pflanze gleichmäßig versorgt wird.

Wie düngt man Bambus?

Zwar wächst der Bambus eigentlich „wie von allein“, doch eine Düngergabe ist für die Riesengräser dennoch eine willkommene Nahrungsaufnahme. Ideal ist es für diese Pflanzen, wenn es eine gleichmäßige Nährstoffzufuhr gibt.

Als ideal von Experten empfohlen gelten verschiedene Arten von organischem Dünger. Kompost, verrottete Bambusblätter oder Pferdemist sowie Kaffeesatz gelten weiterhin als gute Dünger, die man selbst herstellen bzw. nutzen kann. Der Einsatz solcher Düngergaben verhindert zudem, dass man überdüngt. Kaffeesatz beispielsweise liefert Phosphor, Kalium und Stickstoff. Dieser kann direkt auf die Erde über den Wurzeln gegeben oder dem Gießwasser zugesetzt werden.

Bambuspflanzen sind Starkzehrer. Sie brauchen viel Stickstoff für schnelles Wachstum und sollten daher zwei- bis dreimal jährlich gedüngt werden. Beim ersten Mal sollte es ca. Mitte April sein, kurz bevor die neuen Halme ans Licht kommen. Die letzte Düngergabe erfolgt idealerweise Ende August. Die Halme, die durch den Dünger wachsen, haben so die Chance, noch vor dem Winter auszureifen und sich selbst gegen die kalte Jahreszeit zu wappnen.

Stickstoffhaltiger Volldünger ist eine gute Möglichkeit, den Bambus zu versorgen. Allerdings ist auch Rasendünger vorstellbar, denn der Bambus ist ein Riesengras, und verträgt daher auch die Nahrung seiner Artgenossen.

Wichtig ist dem Bambus außerdem Stickstoff. Silizium, Magnesium und weitere Spurenelemente sind existenziell für die Pflanze. Bekommt der Bambus allerdings gelbe Blätter, ist dies meist ein Zeichen von Stickstoffmangel, dem man mit dem entsprechenden Dünger zu Leibe rücken kann.

Tipp: Der absolute Superdünger für deinen Bambus ist Kaffeesatz, der mit Hornspänen vermischt wurde. Darüber gibst du Rasenschnitt. Das ist nachhaltig und spart Müll.

Bambus kann man wunderbar mit Kaffeesatz düngen
Bambus kann man wunderbar mit Kaffeesatz düngen!

Weitere Dünger für den Bambus

Neben den selbst hergestellten Düngergaben kann man natürlich auch Bambusdünger kaufen. Hochwertige Dünger gibt es beispielsweise als Flüssigerzeugnisse. Spezialdünger eignen sich dabei auch für andere Gräser, zum Beispiel Ziergräser. Dabei musst du allerdings beachten, dass die Mischungsangabe eingehalten wird und dem Dünger nicht zu wenig Wasser zugesetzt wird. Die Nährstoffe im Flüssigdünger stehen der Pflanze sofort zur Verfügung.

Solcher Dünger besitzt allerdings keine Langzeitwirkung. Daher muss regelmäßig nachgedüngt werden. Der flüssige Dünger ist für Pflanzen im Garten ebenso geeignet, wie für solche, die nur in Kübeln oder Kästen stehen. Einige Bambusarten können in Wasser kultiviert werden. Bei diesen ist eine Düngergabe im Wasser möglich, oder auch eine Blattdüngung.

Weiterhin sind sogenannte Langzeitdünger im Handel erhältlich. Diese werden nur einmal pro Saison ausgebracht. Diese eine Düngergabe erfolgt in der Regel im Frühling.

Hinweis: Welchen Dünger man bevorzugt, sollte einfach ausprobiert werden. Allerdings wichtig: Du solltest dich immer an die Herstellerangaben halten, denn ein Zuviel an Dünger ist ebenso schädlich wie zu wenig.

Fazit

Bambus ist ein besonderes Gewächs, dessen Bedeutung weltweit und auch hierzulande zunimmt. Im Garten wird er gern gesehen, wenn er mit den passenden Wurzelsperren ausgerüstet ist. Düngen kann man das Riesengras ebenfalls – man sollte hier genau schauen, welchen Bedarf die Pflanze hat und welcher Dünger daher der Beste ist.

Der Vorteil bei dieser unempfindlichen Pflanze ist, dass sie über das Jahr immer Pflanzzeit hat und auch beim Düngen ist man nicht so stark auf eine bestimmte Zeit angewiesen, wie das bei manch anderen Pflanzen der Fall ist.

Lediglich auf einen hohen Stickstoffanteil im Dünger sollte mach achten, da der Bambus als stark wachsendes Gras diesen als Nahrung benötigt. Auch Phosphor sollte beinhaltet sein, der für ein gutes Wurzelwachstum sorgt.

FAQ

Welcher Bambus wächst in unseren Gärten?

Hierzulande kann fast jeder Bambus gepflanzt werden. Es ist nur wichtig, dass man beim Kauf beachtet, ob es sich um eine wintergrüne Sorte handelt (etwa für Hecken), oder um eine sich stark ausbreitende Sorte, für die eine Wurzelsperre angelegt werden muss.

Muss Bambus gedüngt werden?

Meist kommt der Bambus ohne eine zusätzliche Nahrung aus. Aber wer düngen möchte, kann dies mit verschiedenen Düngern tun, auch solchen, die im eigenen Haushalt bzw. Garten zur Verfügung stehen, wie Kaffeesatz oder Bambusblätter bzw. Kompost.

Welche Düngerarten stehen zur Verfügung?

Der Bambus kann mit organischem, mineralischem oder organisch-mineralischem Dünger versorgt werden. Sie alle bieten Vor-und Nachteile. Außerdem kann der Dünger als feste oder flüssige Form gegeben werden.

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