Blaudünger

Blaudünger

Wer einen Garten bzw. ein Grundstück sein Eigen nennt, bepflanzt dieses in aller Regel mit verschiedensten Bäumen, Büschen, Blumen, Gemüse und/oder Obst. Dies bedarf auch entsprechender Pflege, die auch Düngungen verschiedenster Art umschließt. Ein bekannter Dünger ist der sogenannte Blaudünger, auch als Blaukorn bekannt.

Wir werden in diesem Artikel näher darauf eingehen, was Blaudünger überhaupt ist, wofür es angewendet wird und warum es kontrovers diskutiert wird.

  • Was ist Blaudünger?
  • Warum wird er positiv und negativ bewertet?
  • Wofür wird er eingesetzt?
  • Was soll er bewirken?

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Was ist Blaudünger?

Blaudünger ist ein mineralischer Kunstdünger, der schnell wirkt und industriell hergestellt wird. Schon fast 100 Jahre ist das Blaudünger bekannt und wurde zuerst von der Firma BASF hergestellt, die es unter dem Markenname Nitrophoska herausbrachte.

Zunächst war Blaudünger in Gärtnereibetrieben und in der Landwirtschaft üblich. Natürlich ist inzwischen einiges an der Art der Herstellung und der Zusammensetzung anders als damals. Aber am Grundprinzip hat sich nichts geändert.

Enthalten sind hauptsächlich Stickstoff und Kalium, und in geringeren Anteilen auch Phosphor und Magnesium sowie weitere Spurenelemente.

Hinweis: Blaudünger ist heute auch im privaten Bereich üblich und für jedermann erhältlich.

Welche Vor-und Nachteile hat Blaudünger?

Das Blaudünger wird kontrovers diskutiert, was an seinen Vor-und Nachteilen liegt. Die Vorteile liegen auf der Hand:

Der Blaudünger wirkt schnell, ist chloridarm und kann daher auch für salzempfindliche Pflanzen eingesetzt werden. Von Anwendern wird außerdem die gute Dosierungsmöglichkeit gelobt.

Als besonders komfortabel gilt bei Blaudünger, dass dieser Dünger nicht aufwändig eingearbeitet werden muss, sondern dass er einfach auf die Erde aufgebracht wird. Blaudünger ist als Granulat und als Flüssigdünger im Handel erhältlich.

Gegner dieses Düngers sprechen vor allem die Nachteile an:

  • Kein Humusaufbau im Boden
  • Keine Förderung des aktiven Bodenlebens
  • Gilt als belastend für das Grundwasser
  • Gefahr von Überdosierung und damit Überdüngung

Hinweis: Wer Blaudünger verwenden will, muss die Vor-und Nachteile abwägen.

Wann und wie wird Blaudünger eingesetzt?

In einigen Fällen wird Blaudünger besonders gern eingesetzt, da er als Erste Hilfe für Pflanzen angesehen wird und schnell wirkt:

Das ist vor allem der Fall, wenn die Pflanzen unter Mangelerscheinungen leiden und eine sofortige Wachstumshilfe benötigen. Sollte eine Bodenanalyse erfolgt sein, und diese zeigt Nährstoff-Mängel auf, ist der Griff zum Blaudünger ebenso angesagt.

Ausgebracht werden kann Blaudünger zwischen März und September, wenn es regnerisches Wetter ist. Hintergrund ist, dass die Blaukörner nicht zu lange auf den Blättern oder Halmen der Pflanzen liegen sollen, sondern mittels Regen oder der Gießkanne in den Boden geschwemmt werden müssen.

Tipp: Mangelerscheinungen können zunächst mit Kompost behoben werden. Erst wenn dies nicht möglich ist oder nicht die gewünschten Ergebnisse bringt, sollte zu industriellen Düngern wie Blaudünger gegriffen werden.

Welche Pflanzen reagieren besonders gut auf Blaudünger?

Sowohl bei Zier– als auch bei Nutzpflanzen ist der Blaudünger ein beliebtes Mittel. Er behebt akuten Nährstoffmangel und lässt stark- und mittelzehrende Pflanzen von einem sofortigen Wachstumsschub profitieren. Das sind beispielsweise Kaiserkrone und Rittersport, Rosen und Rhododendren, Kartoffeln und Erdbeeren sowie Beerensträucher. Auch der Rasen freut sich über eine solche Düngergabe im Frühling.

Nicht empfehlenswert ist dieser Dünger für Schwachzehrer und Wildstauden. Dazu zählen Orchideen, Ziergräser und Hortensien.

Für die perfekte Menge an Blaudünger solltest du die Packungsaufschrift beachten, da diese genaue Aussagen darüber trifft, wie die Zusammensetzung des Düngers ist.

Tipp: Zwar sind die Ziergräser Schwachzehrer und daher nicht für das Blaudünger geeignet, sind sie aber in Mehreren zusammen gepflanzt und bilden einen Gräserteppich, haben diese einen erhöhten Nährstoffbedarf und können gut mit Blaukorn versorgt werden.

Blaudünger für den Rasen

Auch der Rasen ist dankbar für eine Düngung mit Blaudünger, und zwar im Frühling. Doch es gibt auch hier den Nachteil, dass der Wachstumsschub durch Blaudünger rasch nachlässt. Düngt man dann mit Blaudünger nach, besteht die Gefahr einer Überdüngung. Dies hat Schäden am Rasen und an der Umwelt zur Folge. Daher ist es ratsam, mit organischem Rasendünger nachzuarbeiten, der als Langzeitdünger die Arbeit des Blaudüngers fortsetzt. Hat die Grünfläche das Blaudünger verarbeitet, kannst du Hornspäne ausbringen oder einen organischen Rasendünger.

Tipp: Hornspäne sollten in diesem Zusammenhang mit einer Dosierung von ca. 50 Gramm pro Quadratmeter ausgebracht werden.

Blaudünger – das giftige Düngemittel aus der Chemiefabrik

Doch so gut der Blaudünger auch für viele Pflanzen ist – es bleibt ein giftiges Produkt. Vor allem bei unsachgemäßem Gebrauch kann es zu allergischen Reaktionen kommen, besonders bei direktem Hautkontakt. Der Staub des Blaukorns sollte niemals eingeatmet werden, da es zu Atemnot führen kann.

Keinesfalls darf der Blaudünger verschluckt werden. Denn dies hat Erbrechen und Übelkeit zur Folge, bis hin zu Krämpfen und Kreislaufversagen.

Hast du beim Hantieren mit Blaudünger versehentlich etwas davon in die Augen bekommen, musst du dies mehrere Minuten mit klarem Wasser spülen.

Zu den Sicherheitsvorkehrungen, die man beim Ausbringen dieses Düngers treffen muss, sind auch von den Herstellern Angaben auf den Packungen zu finden.

Tipp: Niemals sollte Blaudünger verwendet werden, wenn sich Kinder mit im Garten aufhalten.

Ausbringung von Blaudünger mit Handschuhen
Blaudünger sollte man ohne Handschuhe nicht anfassen!

Fazit

Blaudünger ist eine nützliche Hilfe, wenn Pflanzen unter Mangelerscheinungen leiden. Der künstliche Dünger wird seit Jahrzehnten in der Landwirtschaft eingesetzt und sorgt für gutes Wachstum. Da er aber andererseits giftig ist, sollte er nur sparsam zum Einsatz kommen und unter besonderen Vorsichtsmaßnahmen.

Der ideale Zeitpunkt für das Düngen mit Blaudünger ist zwischen März und September, wobei möglichst regnerisches Wetter gewählt werden sollte, um den Dünger möglichst schnell in die Erde zu spülen.

FAQ

Ist Blaukorn giftig oder nützlich?

Blaukorn ist eine Chemikalie, die zwar giftig ist, aber bei richtigem Einsatz für die Pflanzen von immensem Wert sein kann. Beim Ausbringen des Düngers sollte man jedoch unbedingt besondere Vorsicht walten lassen.

Muss Blaukorn eingearbeitet werden?

Der Blaudünger wird auf die Erde aufgestreut und dann mit Wasser eingeschwemmt. Um sich diese Arbeit zu erleichtern, wird empfohlen, den Dünger bei regnerischem Wetter auszubringen.

Ist Blaudünger für alle Pflanzen geeignet?

Nein. Blaudünger sollte vor allem für starkzehrende Pflanzen eingesetzt werden. Bei Schwachzehrern wäre er fehl am Platz.

Ist Blaudünger für Rasenflächen geeignet?

Ja, Blaudünger kann sehr gut im Frühling auf den Rasen gebracht werden. Allerdings sollte die Folgedüngung mit einem Langzeitdünger erfolgen und nicht mit einer weiteren Gabe des Blaudüngers (mehr dazu auf Blaukorn für den Rasen).

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