Disteln bekämpfen

Disteln bekämpfen

Distel ist ein Oberbegriff für eine Reihe von Pflanzen, die Dornen besitzen und daher als stachelig wahrgenommen werden. Darunter fallen verschiedenste Sorten, von den Eselsdisteln über Färberdisteln bis hin zu den beliebten und unter Naturschutz stehenden Silberdisteln, die als Schmuck in Trockengestecken gern gesehen sind.

Doch die meisten Disteln sind lästig und werden als Unkraut wahrgenommen. Wir zeigen in diesem Beitrag, wie man sich der Plage erwehren kann, und was gegen die unliebsamen Disteln im Garten wirklich hilft.

  • Wie kann man Disteln dauerhaft entfernen?
  • Wie verhindert man, dass sich der Samen ausbreitet?
  • Gibt es Hausmittel, die gegen Disteln helfen?
  • Helfen chemische Mittel gegen die Ausbreitung?

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Disteln – Unkraut oder Schmuck?

Sie einfach als Unkraut abzutun, wäre den zum Teil sehr attraktiven Pflanzen gegenüber ungerecht. Doch wachsen sie dort, wo sie nicht erwünscht sind, stören sie durch ihre durchaus nicht zu verachtende Verletzungsgefahr. Außerdem breiten sie sich unheimlich aus, wenn sie nicht bekämpft werden.

Auch im Rasen sind die Wildwuchs-Disteln nicht gern gesehen. Doch die Disteln sind Überlebenskünstler und nicht so einfach zu beseitigen, wie es auf den ersten Moment scheinen mag.

Allerdings sind die Disteln nicht nur im Garten an den richtigen Stellen ein schöner Schmuck, darüber hinaus sind sie für viele Insekten, vor allem aber für Schmetterlinge, durchaus lebensnotwendig. Wer einen Garten hat, in dem dies möglich ist, sollte dort, wo es nicht zu sehr stört, gern ein paar Exemplare für Tagpfauenauge und Co stehen lassen.

Hinweis: Hat man Disteln im Garten entfernt, sollten diese nicht auf den Komposthaufen wandern, da selbst nach langer Zeit die Wurzeln wieder austreiben können. Unbedingt im Müll entsorgen!

Warum sollten die Disteln beseitigt werden?

Dass die Disteln im Beet oder im Rasen das Auge stören, ist die eine Seite. Doch andererseits richten die Disteln bei Nutz-und Zierpflanzen Schaden an. Denn sie nehmen ihnen Licht, Platz und Wasser weg, und dies in erheblichen Umfang. Kaum eine Kulturpflanze kann gegen die Distel bestehen. Die Disteln wachsen und breiten sich aus, und die eigentlich gesetzten Pflanzen gehen ein.

Doch die Disteln setzen sich häufig an einem Standort fest und vermehren sich rasch. Die Wurzel bildet Ausläufer, die dafür sorgen, dass aus einer Distel ein regelrechtes Feld von Disteln erwächst. Dazu kommt die Vermehrung über Samen, sodass es unbedingt angezeigt ist, die Disteln vor der Samenreife zu eliminieren. Sobald man kleine Disteln sieht, sollten sie zügig entfernt werden.

Tipp: Wenn die Zeit nicht reicht, die Disteln sofort zu entfernen, können wenigstens schnell die Blüten abgeschnitten werden. So wird verhindert, dass der Samen ausfällt, ehe man dazu kommt, die ganze Pflanze herauszureißen.

Die einfachste Methode

Sollen die Disteln an einem Standort verschwinden, kann man es am besten mit Herausziehen versuchen. Das ist scheinbar am einfachsten und effektivsten. Doch es ist gar nicht so einfach, und bei trocknen Böden fast aussichtslos. Denn die Disteln sind Pfahlwurzler, und damit fest im Boden verankert. Wenn es geregnet hat, und der Boden etwas aufgeweicht ist, stehen die Chancen schon besser. Am besten bedient man sich eines langen Messers, mit dem der Boden rund um die Wurzeln etwas aufgelockert wird. Ähnliches erreicht man mit einem sogenannten Distelstecher, den es im Fachhandel zu kaufen gibt. Das längs halbrund gebogene Messer ermöglicht es, die Disteln einfach und recht zuverlässig zu entfernen.

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Wer sich die Mühe macht, die Disteln vollkommen auszugraben, wird sich wundern: Die Wurzeln großer Exemplare sind durchaus 80 cm lang! Selbst die Distel, die überirdisch nur klein aussieht, hat Wurzeln von ca. 25 cm. Und handelt es sich um eine alte Distelpflanze, wurden schon Wurzeln von weit über einem Meter gefunden.

Tipp: Nach dem Regen sticht man mit dem Messer rund um die Disteln in den Boden und rüttelt an der Pflanze (Handschuhe nicht vergessen!), damit sich die Wurzeln lockert.

Disteln kann man mit einem Distelstecher bekämpfen
Disteln kann man mit einem Distelstecher bekämpfen

Chemische Bekämpfung

Disteln können auch chemisch bekämpft werden. Das ist weniger arbeitsintensiv, aber dafür auch weniger umweltverträglich. Mit Sicherheit werden noch mehr Pflanzen damit abgetötet als nur die Distel. Bei Disteln, die im Rasen stehen, werden die umliegenden Graspflanzen in Mitleidenschaft gezogen.

Doch natürlich ist bei einem starken Befall die Möglichkeit gegeben. Es gibt verschiedene Mittel im Handel, die fast alle gleich funktionieren: sie werden ins Gießwasser gegeben und so unkompliziert ausgebracht. Die Pflanze wird nach einiger Zeit braun und welk, und kann dann mühelos entfernt werden. Wirksam wird das Mittel, sobald es zur Wurzel vorgedrungen ist. Umliegende Pflanzen werden zum Schutz abgedeckt.

Hinweis: Da es verschiedene Wirkstoffe gibt, sollte die Anleitung auf der Packung genau gelesen werden, vor allem, was das Mischungsverhältnis mit Wasser betrifft.

Hausmittel gegen Disteln

Ein Hausmittel gegen die Disteln ist, dass die überirdische Pflanze abgeschnitten wird und man dann in die offenen, hohlen Stängel Wasser gibt. Das ist mühsam, aber hilft, damit die Wurzel zu faulen beginnt. Wer ohnehin den Rasen sprengt, kann dies am besten nach dem Mähen erledigen, und hat dann den Effekt von selbst.

Auch wenn die Anwendung gegen Unkraut an sich meist verboten ist: An einer Pflanze kann man es mal versuchen, mit Essig oder Salz der Distel zu Leibe zu rücken. Dazu wird nur eine geringe Menge gebraucht, wenn diese gezielt eingesetzt wird. Alternativ kann dies auch ausprobiert werden, wenn man eine Distel ausgestochen hat, und gibt ein wenig Salz oder Essig in das Loch im Boden. Dann sind die Chancen groß, dass die Wurzelreste verbrannt werden.

Fazit

Disteln sind meist im Garten nicht willkommen und sollen daher entfernt werden. Man sollte sich dabei immer bewusst machen, dass sie mehrere Möglichkeiten der Vermehrung haben, nämlich über Absenker durch die Wurzeln, und über Samen durch die Blüten.

Beides gilt es zu verhindern, wenn die Ausbreitung gestoppt werden soll. Die Samenvermehrung verhindert man am effektivsten, in dem die Blüten abgeschnitten werden, und die Ausbreitung der Wurzeln durch tiefes Ausstechen bzw. Unkraut-Ex, welches nach dem Ausstechen in das Loch gegeben wird, damit es die Wurzelreste effektiv schädigen kann.

FAQ

Sind Disteln Unkraut oder Zierpflanze?

An einer unauffälligen Stelle im Garten können sie gern stehen gelassen werden, da die Blütenstände attraktiv für Trockengestecke und Co sind. Aber da sie sich stark vermehren, muss dies in Schach gehalten werden. Sind die Disteln im Rasen oder zwischen den Zier-und Nutzpflanzen angesiedelt, sollen sie meist entfernt werden.

Welche Methoden sind erfolgversprechend?

Eigentlich gibt es keine so große Auswahl an Methoden, die Disteln los zu werden. Man kann sie entweder mechanisch entfernen, mit chemischen Mitteln bekämpfen, oder mit Hausmitteln, die aber nur gezielt und in kleinen Mengen verwendet werden können, da sie vielerorts verboten sind.

Welche Hilfsmittel gibt es?

Für die mechanische Entfernung gibt es neben einem Messer einen direkten Distelstecher, der einem langen Messer ähnlich ist. Für die chemische Entfernung ist eine breite Palette an Unkrautvernichtungsmitteln im Angebot, die teilweise speziell für Disteln gedacht sind.

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