Edelrosen

Edelrosen

Edelrosen: Die König unter den Rosen, und sicher auch unter aller anderen Blumen, ist ohne Zweifel die Edelrose. In puncto Schönheit ist diese Rosensorte von nichts zu übertreffen. Die eleganten Blüten der Pflanze sind groß und gut gefüllt. Sie können wahlweise einzeln oder zu mehreren an den kräftigen Trieben sitzen.

Edelrosen sind die idealen und perfekten Rosen, weshalb sie auch gerne als Schnittrosen verkauft werden. Häufig verströmen sie auch noch einen betörenden Duft, was ihr Popularität noch steigert. Da es sich um öfterblühende Rosen handelt, muss man bei der Pflege so einiges berücksichtigen. Von Natur aus sind Edelrosen etwas anspruchsvoller und anfälliger, so dass sie für Anfänger auf dem Gebiet der Rosen nur bedingt geeignet sind.

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Was sind Edelrosen?

Edelrosen haben einen aufrechten Wuchs und können eine Höhe von 70 bis 120 cm und eine Breite von bis zu 80 cm erreichen. Erst Ende des 19. Jahrhunderts entstand die Edelrose als Kreuzung aus einer europäischen Remontant-Rose und einer Teerose aus China. Im Jahr 1867 wurde mit der Teehybride „La France“, die erste Züchtung vorgestellt.

Die Bezeichnung Teehybride wird auch heute noch häufig für die Edelrose gebraucht. Typisch für Edelrosen sind die eleganten, großen Blüten auf hohen Stielen. Den ganze Sommer über bringen Edelrosen neue Knospen und Blüten hervor.

Edelrosen gibt es in einer enormen Farbvielfalt und in verschiedenen Formen. Neben den Klassikern mit den attraktiven Einzelblüten, gibt es mittlerweile auch Edelrosen, die Dolden mit drei bis fünf Blüten ausbilden und eher als Rosenbusch wachsen. Die neueren Sorten duften meistens nicht mehr so intensiv, da man bei der Züchtung vor allem auf die Farbe und Größe der Blüten achtet.

Edelrosen pflanzen

Wenn man sich für das Pflanzen von Edelrosen entschieden hat, dann hat man vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten im heimischen Garten. Natürlich kann man sie auch als Solitärpflanzen auf dem Grundstück platzieren, dann wirken sie aber oftmals verloren. Eine wesentlich bessere Wirkung erzielt man, wenn man kleinere Gruppen pflanzt.

Der ideale Standort

So wie alle anderen Rosen, liebt auch die Edelrose einen Standort mit viel Sonne und einer guten Luftzirkulation. Kann man kein sonniges Plätzchen zur Verfügung stellen, findet man im Handel auch Edelrosen, die sich im Halbschatten wohlfühlen und gut gedeihen. Mindestens fünf Stunden Sonne am Tag sollten gewährleistet sein. Denkbar ungeeignet sind aber Stellen, an denen sich Hitze stauen kann, wie zum Beispiel vor einer nach Süden gerichteten Hauswand.

Eine gute Belüftung ist wichtig, damit das Laub nach dem Regen schnell abtrocknen kann und somit Pilzkrankheiten nicht gefördert werden. Zugluft ist allerdings unbedingt zu vermeiden, diese bekommt Edelrosen überhaupt nicht. Edelrosen sollten nicht zu dicht an anderen Pflanzen oder gar Bäumen gepflanzt werden, da diese Konkurrenz in Bezug auf Licht, Nährstoffe und Wasser darstellen.

Die Bodenbeschaffenheit

Auch Edelrosen gehören zu den so genannten Tiefwurzlern, so dass sie Feuchtigkeit und Nährstoffe aus tieferen Erdschichten aufnehmen. Damit dies gewährleistet ist, brauchen Edelrosen auf jeden Fall einen tiefgründigen, lockeren Boden. Ein fester Boden ist deshalb nicht geeignet und sollte entsprechend mit Sand oder Kies aufgelockert werden. Ideal ist ein mittelschwerer Boden, der eine Mischung aus Lehm, Sand und Humus darstellt. Es ist unabdingbar, dass sich im Boden keine Staunässe bilden kann, denn diese schadet den Pflanzen nachhaltig.

Edelrosen sollten niemals an eine Stelle gepflanzt werden, wo bereits zuvor Rosen kultiviert wurden. In diesem Fall hätte man es garantiert mit Bodenmüdigkeit zu tun. Hat man keine Alternative, muss der Boden bis in eine Tiefe von 40 bis 50 cm ausgetauscht werden. Erst nach fünf bis sieben Jahren können Rosen wieder an der gleichen Stelle platziert werden.

Darauf ist beim Pflanzen von Edelrosen zu achten

Edelrosen dürfen niemals zu dicht neben andere Pflanzen gesetzt werden. Zum einen würde dies die optimale Luftzirkulation behindern, und zum anderen würde ein Kampf um Nährstoffe und Wasser entstehen. Auf den Etiketten ist immer auch ein Pflanzabstand angegeben, an den man sich auch unbedingt halten sollte.

In der Regel kauft man Edelrosen im Fachhandel als Containerware. Das hat den großen Vorteil, dass man bereits das Aussehen der Rose mit Blüten beurteilen kann. Ein weiterer Vorzug der Containerrosen besteht darin, dass man sie das ganze Jahr über pflanzen kann. Allerdings sollte man dies nach dem Kauf sehr zügig vornehmen und sie nicht länger in dem Behälter belassen.

Zunächst entnimmt man die Pflanze daraus und stellt den Wurzelballen so lange in einen Eimer mit Wasser, bis keine Blasen mehr entstehen. Sollen mehrere Edelrosen im Garten platziert werden, rechnet man mit einem durchschnittlichen Pflanzabstand von 30 bis 40 cm. Beim Einsetzen ist darauf zu achten, dass sich die Veredelungsstelle später auf jeden Fall fünf Zentimeter unterhalb der Erdoberfläche befindet.

Edelrosen pflegen
Edelrosen pflegen? Im nächsten Abschnitt lernst du wie.

Edelrosen pflegen

Edelrosen sind von Natur aus etwas empfindlicher als andere Rosenarten. Deshalb muss man unbedingt ein paar wichtige Pflegemaßnahmen beherzigen, um die Pflanzen gesund zu erhalten.

Gießen

Wie anderen Rosenarten, haben auch Edelrosen keinen allzu großen Wasserbedarf. Das liegt daran, dass ihre Wurzeln bis tief in die Erde vordringen, wo sie meistens genügend Feuchtigkeit finden. Lediglich im Sommer, wenn längere Zeit kein Regen fällt, sollte man Edelrosen auf jeden Fall gießen. In der Regel reicht aber eine Bewässerung zweimal pro Woche vollkommen aus.

Anders sieht es bei frisch gepflanzten Edelrosen aus, diese müssen definitiv jede Woche mit Wasser versorgt werden. Beim Gießen ist darauf zu achten, dass das Wasser möglichst nur an den Wurzelbereich gelangt. Wenn das Laub immer wieder benetzt wird, kann das die Entstehung von Pilzinfektionen fördern. 

Düngen

Da auch Edelrosen zu den öfterblühenden Rosenarten gehören, müssen sie immer ausreichend Nährstoffe zur Verfügung haben. Um die Versorgung sicherzustellen, sollte man idealerweise zu einem speziellen Rosen-Langzeitdünger greifen. Diesen verabreicht man zum ersten mal kurz vor dem Austreiben der Pflanzen im Frühling.

Wenn die erste Blüte im Juni vorüber ist, wird der Dünger ein zweites Mal angewendet. Eventuell kann man den Dünger auch im August noch ein letztes Mal anwenden, dies ist aber nicht zwingend erforderlich. Alternativ zur ersten Gabe des Langzeitdüngers kann man im Frühjahr aber auch auf Kompost setzen.

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Edelrosen schneiden

Edelrosen heben sich nicht nur optisch von den übrigen Rosenarten ab, sondern haben auch beim Rückschnitt ganz besondere Ansprüche. Auch aus diesem Grund sind sie für Anfänger eher nicht die beste Wahl, denn man muss sich eingehend mit dem Wachstum der Pflanzen befassen.

Im Frühjahr ist es an der Zeit für einen radikalen Rückschnitt, und zwar sobald man die ersten Blütenknospen sehen kann. Zu diesem Zeitpunkt kann man ruhig alle Zweige auf eine Länge von rund 20 cm kürzen. Wem dies zu krass erscheint, der kann auch eine Länge von 40 cm stehen lassen. Lässt man die Triebe länger, wird der Wuchs zwangsläufig darunter leiden und auch die Blütenpracht weniger üppig ausfallen.

Bei dieser Gelegenheit werden auch gleich alle schwachen, abgestorbenen, alten und vertrockneten Zweige entfernt. Es ist wichtig, dass sie bis ins frische Holz zurückgeschnitten werden. Beim Schneiden im Frühling ist darauf zu achten, dass möglichst keine starken Fröste mehr drohen.

Am besten orientiert man sich an der Blüte der Forsythien. Meistens ist deren Blütezeit im März oder April, sie kann unter Umständen aber auch schon im Februar sein. Im Prinzip kann man den Rückschnitt auch im Herbst vornehmen. Dann sind die Pflanzen jedoch anfälliger gegenüber Frost und müssen über den Winter entsprechend geschützt werden.

Edelrose schneiden
Edelrose schneiden: jetzt kommen unsere Tipps!

Tipps für das Schneiden von Edelrosen

  • Bei Edelrosen ist jeder Hobbygärtner bestrebt, möglichst gerade und lange Blütenstiele zu haben. Gerade wenn man im Sommer Schnittblumen für die Vase haben möchte, ist dieser Aspekt von großer Bedeutung. Um dies zu bewerkstelligen, muss man die Pflanzen in regelmäßigen Abständen verjüngen. Ein Alter von zwei Jahren und mehr sollte maximal ein Viertel aller Zweige haben.
  • Grundsätzlich werden schwachwüchsige Pflanzen stärker eingekürzt als die Sorten mit starkem Wuchs. Nach dem Rückschnitt sollten an jedem Zweig noch drei bis sechs Knospen vorhanden sein. Darüber hinaus ist es wichtig, dass man in jedem Jahr ein bis zwei ältere Triebe eliminiert.
  • Beim Schneiden ist auf ein schräges Ansetzen der Rosenschere zu achten. Außerdem wird immer auf ein nach außen zeigendes Auge zurückgeschnitten.
  • Damit im Sommer immer wieder neue Blüten gebildet werden, muss Verwelktes immer gleich ausgeputzt werden.
  • Das ganze Jahr über sollte man die Gesundheit und das Wachstum der Edelrosen im Auge behalten. Sobald man ein Kränkeln feststellt, ist rasches Handeln angesagt. Ältere Sorten der Edelrose sind immer anfälliger gegenüber Pilzerkrankungen wie Rosenrost, Mehltau oder Sternrußtau. Damit die Erreger sich nicht noch weiter ausbreiten können, sind befallene Pflanzenteile immer gleich abzuschneiden

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