Gartenarbeit – wertvoll für die Gesundheit

Gartenarbeit – wertvoll für die Gesundheit

Die Liebe zum Garten wird von vielen Vorteilen geprägt. Ein schön gestalteter Garten erfreut das Auge, bietet ein persönliches Erholungsgebiet, stellt Kindern eine willkommene Spielfläche zur Verfügung, kann zum Anbau von Obst und Gemüse genutzt werden, schenkt einen besonderen Rückzugsort und dient im Rahmen der Gartenarbeit der körperlichen Ertüchtigung. Mittlerweile belegen einige Studien, dass Gartenarbeit mit zahlreichen gesundheitlichen Vorteilen verbunden ist.

Der Garten als natürliches Antidepressiva

Unterschiedliche Untersuchungen haben ergeben, dass Gartenarbeit die Stimmung verbessert und das Selbstwertgefühl steigert. Die Zeit in einem Garten reduziert Angstgefühle und beugt Depressionen vor.

In einer mehrjährigen Studie aus dem Jahr 2011 von Marianne Thorsen Gonzales und weiteren Forschern nahmen Menschen mit Depressionen 12 Wochen lang an einer Gartenarbeit teil. Danach maßen die Forscher mehrere Aspekte ihrer psychischen Gesundheit, einschließlich Depressionssymptomen, und stellten fest, dass sich alle signifikant verbesserten. Die Verbesserungen hielten sogar noch Monate nach Beendigung der Intervention an.

Für die Aufbewahrung der Gartengeräte empfiehlt sich ein Gartenhaus, das nach den Gartenhausfabrik Erfahrungen in erster Linie aus Holz bestehen sollte. Der nachwachsende Rohstoff überzeugt mit einer natürlichen Optik und einer starken Anpassungsfähigkeit. Zudem kann das Äußere mit einem geringen Aufwand unter Einsatz von Farbe auf die individuellen Vorstellungen angepasst werden.

Gartenarbeit als Stresskiller

Die Arbeit in einem Garten kann dabei helfen, sich zu erholen und den Stress des Alltags zu vergessen. In einer Studie aus dem Jahr 2011 setzten Forscher Studienteilnehmer einer stressigen Aktivität aus. Dann baten sie die Hälfte der Gruppe, Zeit mit ruhigem Lesen und die andere Hälfte mit Gartenarbeit zu verbringen.

Als die Forscher den Spiegel des Stresshormons Cortisol bei den Probanden testeten, stellten sie fest, dass sich die Gartengruppe besser vom Stress erholt hatte als die Lesegruppe. Die Gärtnergruppe berichtete auch, dass ihre Stimmung in einen positiven Zustand zurückgekehrt sei – während dies nur bei weniger Lesern der Fall war.

Wie ein Garten bei der Suchtbekämpfung hilft

Gartentherapie gibt es schon seit Jahrtausenden und ist auch bei Programmen zur Genesung von Suchterkrankungen ein wichtiger Aspekt.

In einer Studie aus dem Jahr 2017 stellten die Forscher fest, dass Pflanzen bei Menschen, die sich von einer Alkoholabhängigkeit erholten, positive Gefühle hervorriefen und ein wirksames Rehabilitationsmittel darstellten. Bei anderen Untersuchungen wurde Menschen in einem Suchtrehabilitationsprogramm die Möglichkeit gegeben, an einer natürlichen Genesung teilzunehmen, bei der sie entweder Kunst oder Gartenarbeit als ihre Therapie wählen durften.

Menschen, die sich für Gartenarbeit entschieden haben, absolvierten das Reha-Programm häufiger und berichteten von befriedigenderen Erfahrungen als diejenigen, die sich für Kunst entschieden haben.

Feng Shui – Fernöstliches im heimischen Garten

Feng Shui wird als die Lehre von der gegenseitigen Beeinflussung von Mensch und Umwelt erklärt. Die Begrifflichkeiten Feng für Wind und Shui für Wasser zeigen, dass diese symbolisch für die Natur stehen, und daher auch in Gärten Einzug halten können. Vor allem japanische und chinesische Gärten sind häufig nach Feng Shui gestaltet, doch das ist keinesfalls Bedingung.

Vielmehr kann auch ein europäischer, herkömmlicher Garten von Feng Shui inspiriert werden und zum einen schon bei seiner Anlage gesundheitsfördernd sein, zum anderen haben Auge und Geist neue Nahrung, wenn die Grünanlage entsprechend gestaltet wurde.

Ziel ist es dabei, negative Energien zu verringert und die Positiven zu stärken. Ruhe und Kraft zu schöpfen – dabei können die Feng Shui Gärten besonders gut helfen.

Dabei sollte bereits die Struktur entsprechend sein – mittels durchdachten Unterteilungen, die den Garten optisch größer erscheinen lassen. Wichtig ist dabei ein leerer Bereich, der nicht bepflanzt wird. Nach dem sogenannten Bagua Raster wird der Garten in neun (etwa gleich große) Bereiche eingeteilt.

Diese stehen für

  1. Karriere (Wasser, geschwungene Wege, Orchideen)
  2. Beziehung und Partnerschaft (flache, quadratische Beete, Steingarten)
  3. Familie und Gesundheit (Sitzecke, stark wachsende Pflanzen, Blumenkübel)
  4. Finanzen und Reichtum (Wasserquelle und kräftige Pflanzen)
  5. Zentrum (freie [Rasen-]Fläche in der Mitte)
  6. Freunde (Element Metall; Sitzecke, Blumen, kleine Bäume, Klangspiele)
  7. Kreativität und Kinder (Spielecke, Gemüse, Obst)
  8. Ausbildung und Wissen (Element Erde – Steingarten, Sitzecke)
  9. Ruhm und Anerkennung (hier ist das Element Feuer angesiedelt – in Form von Grill und Feuerstelle, Kerzen etc.)

Ernährung – der Garten als Inspirationsquelle

Neben der körperlichen Bewegung, die mit der Pflege eines Gemüsegartens einhergeht, kann ein ertragreiches Grundstück auch eine bessere Ernährung fördern, indem es frische, gesunde Produkte liefert. Ernährungsexperten empfehlen den Verzehr von mindestens 2 Tassen Gemüse und 1½ Tassen Obst pro Tag, um die notwendigen Nährstoffe zu erhalten und das Risiko chronischer Krankheiten zu verringern.

Laut einer Studie des Instituts für Lebensmittel- und Agrarwissenschaften der Universität von Florida aus dem Jahr 2016 hilft Gartenarbeit den Menschen, eine dauerhafte Gewohnheit zu entwickeln, genug Obst und Gemüse zu essen.

Wie die Gartenhausfabrik Erfahrungen verdeutlichen, kann ein Gartenhaus problemlos auch für das Anbauen und Eintopfen vom Pflanzen verwendet werden kann.

Junges Paar bei der Gartenarbeit
Ob allein oder mit Begleitung: die Gartenarbeit macht Spaß!

Arbeit im Garten – aber gesund!

Gartenarbeit gilt als gesund und inspirierend, wie oben beschrieben. Aber nicht selten geht sie mit Schmerzen und Erschöpfungszuständen einher. Doch dies kann man beeinflussen und auch verhindern.

Denn richtig gemacht, ist die Gartenarbeit für seelische und körperliche Gesundheit ein Vorteil.

Die Bewegung an frischer Luft ist nicht zu unterschätzen und hilft gegen viele verschiedene Probleme. Außerdem wirkt das Sonnenlicht positiv, da es das lebenswichtige Vitamin D mitbringt. Auch blutdrucksenkend und immunsystemfördernd kann es sein. Aufwachen und Einschlafen fallen zudem leichter, wenn man sich viel im Sonnenlicht bewegt.

Die Gartenarbeit an sich trainiert zudem das Herz-Kreislauf-System, der Kalorienverbrauch steigt an, und Gelenkbeschwerden werden verhindert.

Gartenarbeit gilt als gesunder Ausgleich für all jene, die einseitigen körperlichen Belastungen ausgesetzt sind oder viel sitzen müssen.

Zudem fördert die Arbeit im Garten gesunde Augen, die vor allem bei ständiger Bildschirmarbeit leiden.

Doch damit all diese positiven Effekte auftreten, sollten auch ein paar Hinweise beachtet werden:

  • Schutzkleidung kann vor Verletzungen bewahren
  • Eine Tetanus-Impfung schützt! Sie sollte auf alle Fälle immer wieder aufgefrischt werden, da kleine Verletzungen im Garten in der Regel nicht ausbleiben
  • Stiche von Zecken oder anderen Insekten wie Wespen sind nicht ganz zu verhindern. Schützen Sie sich daher wirkungsvoll und eventuell mit Impfungen
  • Bei sommerlichen Temperaturen muss an den Schutz vor Hitze und Sonne gedacht werden
  • Elektrische Geräte sollten immer nach den Anweisungen des Herstellers bedient und bei Schäden unbedingt repariert werden
  • Rückenschonendes Arbeiten kann man lernen! Heben Sie nie aus der Kraft des Rückens und hocken Sie, wenn möglich. Auch Kniepolster sind eine gute Möglichkeit, die Knie zu schonen.
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