Hagebutten ernten und verarbeiten

Hagebutten ernten und verarbeiten

Nachdem die Rosen verblüht sind, entstehen an den Sträuchern Früchte, die von vielen ignoriert werden. Dabei enthalten Hagebutten sehr viel Vitamin C und können geerntet und weiterverarbeitet werden.

Der richtige Zeitpunkt für eine Hagebuttenernte

Ab Mitte September sind die ersten Hagebutten reif. Zu erkennen ist das an der knallroten Farbe. Der Erntezeitpunkt hängt jedoch vor allem davon ab, wie du die Früchte weiter verwenden möchtest:

  • Am Anfang sind die Früchte noch fest. Wenn du sie jetzt erntest, kannst du sie gut für verschiedene Speisen, Marmeladen und Mus verwenden.
  • Je länger die Früchte am Strauch hängen, umso weicher, aber auch süßer werden sie. Dann können sie etwa zu Tee oder Saft verarbeitet werden.
  • Möchtest du die Früchte pur verwenden, solltest du den ersten Frost abwarten. Dann schmecken sie besonders aromatisch und süß. Bis in den Februar hinein können die Hagebutten geerntet und gegessen werden. Sie fallen mit der Zeit jedoch immer weiter ein.

Welche Hagebutten man ernten kann

Im Prinzip kann man alle Hagebutten ernten und essen. Allerdings sind die meisten Sorten nicht so schmackhaft und enthalten auch nur wenig Vitamin C. Das trifft vor allem auf die gezüchteten Sorten zu, die besonders schöne Blüten bilden sollen.

Wildrosen und Rosen, die zur Hagebuttenernte gezüchtet wurden, sind für eine Ernte ideal:

  • Die Hundsrose trägt zarte weiß-rosa Blüten. Ihre Früchte sind länglich und stecken voller Vitamin-C.
  • Auch die Früchte der Kartoffelrose sind gesund. Die Blüten sind rosa und die Blätter erinnern an die Blätter der Kartoffelpflanze.
  • Die Apfelrose ist überwiegend in Gebirgsregionen zu finden. Der Name weist bereits darauf hin, dass die Früchte gegessen werden können und besonders schmackhaft sind.

Die Hagebutten ernten

Bei der Ernte der Hagebutten ist Vorsicht geboten, da man sich an den Dornen leicht verletzen kann.

  • Am besten trägt man zur Ernte Rosenhandschuhe. Diese sind besonders dicht und verhindern das Eindringen der Dornen.
  • Die Hagebutten werden einfach gepflückt.
  • Das Wetter sollte auf jeden Fall trocken sein. Ideal ist es, wenn zusätzlich die Sonne scheint. So ist der Vitamin-C-Gehalt am größten.
Hagebuttenernte
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Hagebutten entkernen

Insbesondere wenn die Früchte der Rosen für Speisen weiterverwendet oder roh gegessen werden, solltest du die Kerne entfernen. Diese sind kleine Nüsse und haben feine Härchen, die zu Juckreizen führen. Die Kerne werden deshalb auch als Juckpulver verwendet.

  • Bei der Verarbeitung der Hagebutten trägst du am besten Handschuhe, um die Haut zu schützen.
  • Stiel und Blütenansatz schneidest du zuerst ab.
  • Dann werden die Hagebutten mit einem Messer längs aufgeschnitten.
  • Anschließend kratzt du mit einem Löffel die Kerne heraus.

Tipp: Wenn du keine Handschuhe tragen möchtest oder kannst, hilft es, die Hagebutten in einer Schüssel unter Wasser zu verarbeiten. So können dir die Härchen nichts anhaben.

Hagebutten verarbeiten

Hagebutten kann man roh essen oder zu verschiedenen Gerichten und Getränken verarbeiten:

  • Besonders beliebt ist die Hagebuttenmarmelade, die als vitaminreicher Brotaufstrich ein Highlight auf dem Frühstückstisch bietet.
  • Auch Hagebuttenmus kann als Brotaufstrich verwendet werden. Diese kann man auch mit wenig Zucker zubereiten, was den Eigengeschmack besser zur Geltung kommen lässt. Das Mus muss allerdings im Kühlschrank aufbewahrt und innerhalb weniger Tag verzehrt werden.
  • Die Hagebutten lassen sich trocknen und einlagern. So sind sie lange haltbar und können auf unterschiedliche Weise weiterverwendet werden.
  • Getrocknete Hagebutten sind ideal für frische Tees. Vor allem in der Erkältungszeit stärkt das enthaltene Vitamin C das Immunsystem.
  • Außerdem können die getrockneten Hagebutten mit ins Müsli gemischt werden.
  • Auch als Tierfutter für Pferde, Vögel und Hunde sind getrocknete Hagebutten ideal.
  • Wer schon mal selbst Wein hergestellt hat, kann es auch mit Hagebuttenwein probieren.

Hagebutten richtig trocknen

Es gibt verschiedene Methoden, die Hagebutten zu trocknen. Eine davon ist im Backofen:

  1. Wasche die Hagebutten ab und trockne sie mit einem Küchentuch.
  2. Anschließend werden Stiel und Blüte mit einem Messer entfernt.
  3. Schneide die Hagebutte in der Mitte durch.
  4. Die Kerne werden mit einem Löffel entfernt. Dabei solltest du Handschuhe tragen, da die feinen Härchen an den Kernen Juckreiz auslösen können. Wenn du die getrockneten Hagebutten später für Tee verwenden möchtest, kannst du die Kerne in der Frucht lassen.
  5. Die halbierten Rosenfrüchte werden auf ein Backblech mit Backpapier verteilt und in den Ofen geschoben.
  6. Der Herd sollte am besten mit Umluft laufen und maximal auf 40 bis 50 °C gestellt werden. Ist die Temperatur höher, geht zu viel Vitamin C verloren.
  7. Damit die Feuchtigkeit entweichen kann, wird die Ofentür einen Spalt offen gelassen und ein Kochlöffel oder ein Korken dazwischengeklemmt.
  8. Abhängig von der Größe der Hagebutten dauert die Trocknungszeit zwischen vier und zwölf Stunden.
  9. Anschließend sollten die Früchte gut abkühlen, bevor sie dunkel und trocken gelagert werden. Ideal ist eine Blechdose oder verschließbares Glas.

Energiesparender als im Ofen trocknen die Hagebutten in einem Dörrautomat.

Vorratsdosen für getrocknete Hagebutten

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Die meisten Käufer sind mit den Dosen zufrieden. Sie berichten, dass die Dosen sehr schön aussehen und sich leicht öffnen und schließen lassen. Außerdem halten die Dosen dicht, sodass nichts schimmelt.

Tee aus Hagebutten kochen

Aus den getrockneten Hagebutten kann nun ein frischer Tee aufgebrüht werden:

  1. Hänge ein Teesieb in eine Tasse. Ein Teeei sollte man nur dann verwenden, wenn bei den getrockneten Früchte keine Kerne dabei sind. Diese enthalten feine Härchen, die mit einem Teesieb besser herausgefiltert werden.
  2. Zwei Teelöffel der getrockneten Rosenfrüchte werden in das Sieb gegeben.
  3. Anschließend wird kochend heißes Wasser darüber gegossen.
  4. Nachdem der Tee 8 Minuten gezogen hat, kann das Sieb mit den Hagebutten herausgenommen werden.
  5. Wenn du möchtest, kannst du den Hagebuttentee noch mit einem Schuss Zitrone verfeinern, bevor du ihn genießt.

Feines Tassensieb für den Hagebuttentee

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Über 90 Prozent der Käufer sind mit dem Finum Tassensieb zufrieden und benutzen es zum Teil schon über ein Jahr. Die meisten Bestandteile werden erfolgreich herausgefiltert. Es können aber immer noch sehr feine Inhaltsstoffe ins Wasser gelangen.

FAQ

Was sind Hagebutten bei Rosen?

Hagebutten sind die Früchte der Rosen. Genau genommen sind es Sammelnussfrüchte. Die Kerne im Inneren sind dabei die Nüsse, die von feinen Härchen umgeben sind, welche Juckreize auslösen können. Die Nüsse sind vom Fruchtfleisch umgeben, das gegessen und weiterverarbeitet werden kann und viel Vitamin C enthält.

Welche Hagebutten ernten?

Im Prinzip kann man alle Hagebutten ernten und essen. Die Früchte von der Hundsrose, der Apfelrose und der Kartoffelrose sind jedoch besonders schmackhaft und haben wesentlich mehr Vitamin C, als andere Hagebutten.

Sind Heckenrose und Hagebutte das gleiche?

Aus den Blüten der Rosen entstehen die Früchte, die als Hagebutten bezeichnet werden. Geerntet werden diese Früchte vorwiegend von Hecken- und Wildrosen wie der Hundsrose, der Kartoffelrose und der Apfelrose.

Wie erkenne ich, ob Hagebutten reif sind?

Ab Mitte September sind die ersten Hagebutten reif. Zu erkennen ist es an den knallroten Früchten. Mit der Zeit verlieren die Früchte mehr und mehr Wasser und werden dadurch sie immer weicher. Dennoch kann man sie bis in den Februar hinein ernten.

Wie kann man Hagebutten verarbeiten?

Hagebutten kann man roh essen. Sie werden oft auch zu Marmelade oder Mus verarbeitet und sind somit ein schmackhafter Brotaufstrich. Getrocknet sind sie eine leckere Beilage für das Frühstücksmüsli oder können als Tee aufgegossen oder zu Wein verarbeitet werden.

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