Hirse im Rasen

Hirse im Rasen

Hirse gehört zu den Unkräutern, die sich im heimischen Rasen ansiedeln können. Vor allem in neu angelegten Rasenflächen oder in einer dünnen und löchrigen Rasenfläche kann sich die Hirse ausbreiten. Hier erfährst du, wie du Hirse im Rasen erkennst und wie du sie bekämpfen kannst.

Was ist Hirse?

Die Hirse ist ein grobes Wildgras, das im Rasen unerwünscht ist. Eine Rasenfläche mit Hirse sieht in den Augen vieler Gartenbesitzer ungepflegt aus, da Hirse optisch einem Getreide ähnelt und wesentlich größere und breitere Blätter hat als die Rasengräser. Die Hirse ist ein Süßgras und sie zählt zu den ältesten Getreidesorten der Welt. Hirse ist in vielen Teilen der Welt eine wichtige Nahrungsquelle. In Deutschland wird das Getreide jedoch kaum gegessen.

Unterschiedliche Arten von Hirse im Rasen

Da es sich bei der Hirse um ein Süßgras handelt, das im Rasen unerwünscht ist, wird die Pflanze auch als Ungras bezeichnet. Im Rasen kommen verschiedene Arten von Hirse vor. Dazu gehören beispielsweise

  • Hühnerhirse
  • Fingerhirse
  • Unkraut-Hirse
  • Unechte Unkraut-Hirse
  • Verwilderte Formen der Kultur-Hirse

Für den Rasenbesitzer ist es unerheblich, um welche Art von Hirse es sich konkret handelt. Die verschiedenen Hirsearten ähneln sich und auch die Vorbeugung und Bekämpfung der Süßgräser ist bei allen Arten gleich. Von daher musst du keine Zeit und Mühe aufwenden, um herauszufinden, welche Art von Hirse sich in deinem Rasen angesiedelt hat.

Die Hirse ist ein Gras, das warme Temperaturen liebt. Von Süden her hat sich die Pflanze immer weiter vorgearbeitet und ist inzwischen in ganz Deutschland heimisch. Hirse ist einjährig und vermehrt sich über Samen. Sie ist selbstbestäubend und sehr schnellwüchsig und kann sich sehr stark vermehren. Zur Keimung benötigt die wärmeliebende Hirse eine konstante Temperatur von mindestens 20 Grad Celsius. Für das Wachstum braucht die Hirse neben Wärme viel Licht. Diese Vorlieben der Hirse kannst du dir bei der Vorbeugung gegen die Ausbreitung zunutze machen.

So erkennst du die Hirse im Rasen

Wird die Hirse nicht gemäht, können die Gräser eine Höhe von bis zu einem Meter erreichen. Dazu wird es in einem Rasen, der regelmäßig gemäht wird, jedoch eher selten kommen.

Zu erkennen ist die Hirse an den breiten Blättern und den zahlreichen Ähren, die die Pflanze ausbildet. Die Halme sind hellgrün und wesentlich breiter als die herkömmlichen Rasengräser.
Zu erkennen ist die Hirse an den breiten Blättern und den zahlreichen Ähren, die die Pflanze ausbildet. Die Halme sind hellgrün und wesentlich breiter als die herkömmlichen Rasengräser.

Die Hirse entwickelt Seitentriebe und bildet schnell große Horste, mit denen sie die Rasengräser verdrängt.

Achtung: Hirse hat ein sehr großes Samenpotential und viele Arten haben die Fähigkeit, bei regelmäßigem Mähen die Ähren sehr flach auf dem Boden auszubilden. Dadurch werden sie beim Rasenmähen nicht ohne weiteres erfasst. Eine einzige Hirsepflanze kann mehrere tausend Samenkörner produzieren. Entsprechend rasant verbreitet sich die Hirse im Rasen, wenn sie nicht bekämpft wird.

Welche Wachstumsbedingungen braucht Hirse im Rasen?

Hirse ist ein hartnäckiges Ungras, doch die Pflanze benötigt bestimmte Bedingungen, um zu wachsen. Vor allem braucht sie neben Temperaturen von mindestens 20 Grad Celsius viel Licht, sodass sich Hirse vor allem in löchrigen Rasenflächen ansiedelt und ausbreitet. Dichte Rasenflächen bieten der lichthungrigen Hirse keine idealen Lebensbedingungen und daher gehört ein dichter und gepflegter Rasen zu den besten Vorbeugungsmethoden gegen die Hirse. Sollte sich dennoch ein kleines Büschel ansiedeln, was sich nie vermeiden lässt, wird es sich in einem dichten Rasen nicht unkontrolliert ausbreiten können.

Bei unerwünschten Gräsern, die im April und Anfang Mai aus dem Rasen sprießen, wird es sich aller Wahrscheinlichkeit nach nicht um Hirse handeln. Die Hirse wächst in der Regel sichtbar erst ab Ende Mai, wenn die Temperaturen hoch genug sind. Heiße und trockene Sommer sind ganz nach ihrem Geschmack. Während die Rasengräser unter Hitze und Trockenheit leiden, findet die Hirse optimale Wachstumsbedingungen vor.

Als einjährige Pflanze hat die Hirse nicht viel Zeit sich zu vermehren. Nachdem die Gräser Ende Mai sichtbar werden, kommt es schon im Juni zu einer Blüte. Sobald die Temperaturen im Herbst dauerhaft auf weniger als 15 Grad fallen, wird die Hirse braun und stirbt ab.

Dass die Hirse nicht winterhart ist und bereits Temperaturen von weniger als 15 Grad nicht toleriert, kommt dem Hobbygärtner zugute. Allerdings solltest du dich nicht zu früh freuen, wenn die Hirse im Herbst abstirbt, denn durch ihr hohes Samenpotenzial hat sie bereits den Grundstock für die Hirsepflanzen im nächsten Sommer gelegt. Daher gilt es bei der einjährigen Pflanze immer, die Blüte und die Samenbildung zu verhindern.

Die idealen Bodenbedingungen für die Hirse

Hirse bevorzugt einen humosen Boden. Er kann lehmig sandig oder sandig lehmig sein. Die Hirse bevorzugt saure Böden mit einem pH-Wert, der unter 6 liegt. Bei einem sauren Boden hilft Kalk, um den pH-Wert zu erhöhen. Den pH-Wert kannst du mit einem Test feststellen.

Ein weiterer Indikator für einen sauren Boden ist das Wachstum von Moos und vielen Unkräutern. Idealerweise sollte der pH-Wert zwischen 6 und 7 liegen. Mit einem milden Algenkalk kannst du das ganze Jahr über kalken.

Wie gelangt die Hirse in den Rasen?

Hirse gelangt auf vielfältige Art und Weise in den Rasen. Sie wird durch Vögel übertragen oder durch den Wind verbreitet. In Maisfeldern oder Weinbergen ist die Hirse ein häufig vorkommendes Unkraut und findet von dort aus oft den Weg in den heimischen Garten.

Mitunter kann Hirse über Rasensaaten in den Garten gelangen. Dies kannst du vermeiden, indem du ausschließlich RSM-zertifizierte Rasenmischungen kaufst, die auf Sortenreinheit kontrolliert werden. Eine weitere Verbreitungsmöglichkeit sind Bodenauffüllungen. Die Hirsesaat überdauert im Boden den Winter und kann daher leicht mit der Erde in den eigenen Garten übertragen werden.

Hirse im Rasen vorbeugen

Die beste Bekämpfung ist die Vorbeugung. Das gilt auch für die Hirse, denn auch wenn es sich kaum vermeiden lässt, dass hin und wieder ein Samenkorn den Weg in deinem Garten findet, ist es relativ einfach, eine Ausbreitung der Hirse im Rasen zu verhindern. Alles, was du dafür tun musst, ist, deinen Rasen möglichst gut zu pflegen. Für eine gute Rasenpflege sind die folgenden Schritte erforderlich:

  • Ein bis zweimal jährlich vertikutieren
  • Regelmäßig düngen
  • Falls erforderlich Nachsäen
  • Regelmäßig mähen
  • Falls erforderlich aerifizieren

Wichtiger Tipp: Vertikutierst du nur einmal jährlich, solltest du das Vertikutieren auf den Herbst verlegen. So hast du im Frühjahr, wenn die Hilfe beginnt zu keimen, bereits eine dichte und geschlossene Grasnarbe.

Mit diesen Pflegemaßnahmen wirst du einen dichten und gesunden Rasen haben und auf einer dichten Rasenfläche hat es die Hirse schwer, sich auszubreiten. Gute Chance hat sie jedoch auf einer löchrigen, dünnen Rasenfläche, wo sie die wenigen, durch mangelnde Pflege geschwächten Rasengräser schnell und einfach verdrängen kann.

Je besser du also auf einen gut gepflegten Rasen achtest, desto weniger wirst du Probleme mit Hirse im Rasen haben.
Je besser du also auf einen gut gepflegten Rasen achtest, desto weniger wirst du Probleme mit Hirse im Rasen haben.

Das gilt auch für alle anderen Rasenunkräuter, denn ein gut gepflegter, gesunder und dichter Rasen bietet den unerwünschten Pflanzen wenig Platz und sie können sich nicht ausbreiten und die Rasengräser verdrängen.

Ohne Lücken im Rasen hat die Hirse keine Chance, sich auszubreiten. Hirse braucht neben einer hohen Temperatur viel Licht zum Keimen und Wachsen und in einem dichten Rasen bekommen die Pflanzen nicht ausreichend Sonnenlicht. Achte daher immer darauf, bei Lücken im Rasen schnell nachzusäen.

Hirse im Rasen bei Neuansaat vermeiden

Ein neu eingesäter Rasen ist noch nicht dicht und die Hirse hat gute Chancen, sich auszubreiten. Dem kannst du jedoch durch einfache Maßnahmen entgegenwirken:

  1. Nutze nur RSM-zertifizierte Saatmischungen. Regelsaatgutmischungen sind sortenrein und du musst nicht befürchten, dass sich Hirsesamen im Saatgut befinden könnten.
  2. Wähle den geeigneten Zeitpunkt. Hirse braucht konstante Temperaturen über 20 Grad Celsius zum Keimen und Wachsen. Bei einer Ansaat im Herbst musst du dir keine Gedanken darum machen, dass sich Hirse in dem neuen Rasen ausbreiten könnte. Bis im nächsten Jahr die Temperaturen Ende Mai zuverlässig über 20 Grad liegen sollte der Rasen bei guter Pflege dicht genug sein, um eine Ausbreitung von Hirse zu verhindern. Sollte es im Frühjahr noch Lücken im Rasen geben, solltest du so früh wie möglich nachsäen.
  3. Nutze im Frühjahr einen Langzeitdünger. Wenn du den Rasen im Herbst neu angelegt hast, solltest du im Frühjahr einen Langzeitdünger nutzen, um für einen dichten Rasen zu sorgen, in dem sich die Hirse nicht ausbreiten kann.

Hirse im Rasen bekämpfen

Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen kann und wird es immer wieder passieren, dass sich ein paar Samenkörner der vermehrungsfreudigen Hirse in deinen Rasen verirren. Bei einer dichten Grasnarbe musst du dir nicht allzu viele Sorgen machen.

Entdeckst du Ende Mai die schnell wachsenden, breiten Halme der Hirse im Rasen, solltest du jedoch schnell handeln und die Pflanzen entfernen, bevor sie Blütenstände und Samen ausbilden. Mit mehreren tausend Samen pro Pflanze vermehrt sich die Hirse sehr stark und schnell und sind die Samen erst einmal in den Boden gelangt, lässt sich die Ausbreitung nur noch schlecht verhindern.

Einzelne Pflanzen lassen sich ist sehr gut von Hand jäten, da die Hirse keine tiefen Wurzeln bildet. Alternativ kannst du jedoch einen Unkrautstecher zur Hilfe nehmen. Hat sich die Hirse bereits großflächiger in deinem Rasen ausgebreitet, ist das Jäten mit der Hand meist keine Option mehr.

Rasen vertikutieren

Eine Hilfsmaßnahme gegen Hirse im Rasen ist das Vertikutieren. Um die Hirse zu bekämpfen, solltest du den Rasen im Schachbrettmuster in zwei Durchgängen längs und quer bearbeiten. Die Maßnahme muss unbedingt vor der Blüte der Hirse im Juni erfolgen. Die Hirse wird beim Vertikutieren nicht entfernt, sondern sie richtet sich durch die Maßnahme auf. Dadurch hast du die Möglichkeit, die Hirse beim anschließenden Mähen möglichst tief abzumähen und so die Samenbildung zu verhindern.

Dadurch wird die Hirse zwar nicht entfernt, doch sie wird sehr kurz erhalten und mit etwas Glück kommt es im nicht zu einer Blüte und damit nicht zu einer Vermehrung. Da die Hirse nicht winterhart ist und bereits bei konstanten Temperaturen von weniger als 15 Grad Celsius abstirbt, hast du dein Hirse-Problem damit für das kommende Jahr erledigt.

Rasen düngen und mähen

Den Rasen zu düngen bei einem Hirse-Befall hat gleich zwei Auswirkungen. Zum einen stärkt das Düngen den Rasen und es beugt löchrigem Bewuchs vor, sodass sich die Hirse nur schwer ausbreiten kann. Zum anderen stärkt die Düngung natürlich auch die Hirse, die sich dadurch im Wuchs stärker aufrichtet. Das gibt dir ebenso wie beim Vertikutieren die Möglichkeit, sie sehr flach abzumelden und eine Blüte und Samenbildung zu verhindern.

Hirse im Herbst bekämpfen

Im Herbst sterben die Hirse-Pflanzen bereits bei relativ milden Temperaturen von etwa 15 Grad Celsius ab. Du solltest den Rasen vertikutieren, um die braun gewordenen und abgestorbenen Pflanzenteile zu entfernen. Die Wurzeln der nicht winterharten Pflanze werden im nächsten Jahr nicht wieder austreiben. Hast du es geschafft, die Hirse über den Sommer kurzzuhalten und damit an einer Samenbildung zu hindern, kannst du die Hirse im Rasen im Herbst endgültig loswerden.

Dazu vertikutierst du den Rasen und harkst alle Pflanzenteile gründlich ab. Hat die Hirse jedoch im Sommer geblüht und Samen gebildet, befinden sich diese Samen im Boden und überwintern dort. Nur eine dichte Grasnarbe kann sie daran hindern, im nächsten Jahr zu keimen und auszutreiben. Du solltest dem Rasen daher auf jeden Fall im Herbst noch einen Dünger gönnen.

Unkrautvernichter gegen Hirse

Hirse mit Unkrautvernichter zu bekämpfen ist schwierig, da bei einer Behandlung mit einem Totalherbizid auch die Rasengräser sterben. Damit hast du zwar die Hirse bekämpft, aber auch der Rasen ist weg. Unkrautvernichter speziell für den Rasen vernichten sogenannte zweikeimblättrige Unkräuter wie Klee, Löwenzahn oder Gänseblümchen.

Herbizide gegen einkeimblättrige Unkräuter, die auch als Ungräser bezeichnet werden, vernichten unerwünschte Gräser wie die Hirse, können jedoch keinen Unterschied zu den erwünschten einkeimblättrigen Gräsern machen, sodass auch die Rasengräser vernichtet werden. Hirse im Rasen lässt sich daher nicht mit einem Unkrautvernichter bekämpfen.

Was tun, wenn die Hirse im Rasen überhandgenommen hat?

Im schlimmsten Fall bleibt dir bei einem sehr starken Hirsebefall im Rasen nur noch eine Neuansaat. Kannst oder willst du die Hirse im Rasen nicht tolerieren, musst du den Rasen, in dem sich viele Hirsepflanzen angesiedelt haben, komplett entfernen und neu ansäen. Dabei besteht natürlich immer die Gefahr, dass die Hirsesamen, die sich noch im Boden befinden, im nächsten Frühjahr neu austreiben.

Die Neuansaat sollte daher auf jeden Fall im Herbst stattfinden und durch eine gute Rasenpflege und eine ausreichende Düngung musst du gewährleisten, dass die Grasnarbe bis zum nächsten Sommer so dicht ist, dass sich die Hirse nicht wieder unkontrolliert ausbreiten und den Rasen überwuchern kann.

Tipp: Eine Alternative bietet Rollrasen. Er hat von Anfang an eine dichte Grasnarbe und ist garantiert hirsefrei. Rollrasen bietet den Vorteil, dass du sofort wieder einen dichten Rasen hast, ohne lange auf den nachwachsenden Rasen warten zu müssen. Allerdings ist Rollrasen im Vergleich zu einer Neuansaat sehr kostenintensiv.

Hirse im Rasen tolerieren

Hirse ist ein Ungras, dass die Freunde gepflegter Zierrasen nicht gern auf ihre Rasenfläche sehen. Jedoch ist Hirse alles andere als unnütz. Die Saat dient Vögeln als wichtige und gern genommene Nahrung und Kleintiere profitieren von Heu mit unterschiedlichen Gräsern wie Hirse. Frisch fressen viele Tiere die Hirse ebenfalls gern. Auch im Kompost ist die Hirse durchaus wertvoll.

Die Natur ist immer um eine größtmögliche Diversität und Artenvielfalt bemüht. Ein Rasen hingegen, der aus ausgewählten Rasengräser besteht, ist eine Art Monokultur. Die Natur versucht, gegen diese Monokultur zu arbeiten, was der Grund dafür ist, warum sich viele sogenannte Unkräuter im Rasen breit machen.

Wer also nur einen grünen Grasteppich im Garten haben möchte und keinen Wert auf einen gepflegten Zierrasen legt, der sollte sich überlegen, ob er es der Natur erlaubt, den Rasen durch Ansiedlung sogenannter Unkräuter und Ungräser in eine robuste Wiese zu verwandeln. Eine solche Wiese ist gut für die Natur, bietet Vögeln und Insekten Nahrung und Lebensraum und erspart dem Hobbygärtner viel Arbeit, da er sich keine Gedanken über Hirse und andere Unkräuter im Rasen machen muss.

Alle Maßnahmen auf einen Blick

Um dir den Kampf gegen die Hirse im Rasen zu erleichtern, stellen wir hier noch einmal alle Maßnahmen gegen die Hirse im Rasen auf einen Blick vor.

  • Im Herbst Vertikutieren, um im Frühjahr für eine dichte Grasnarbe zu sorgen
  • Löcher im Rasen umgehend nachsäen
  • Neue Ansaaten im Herbst vornehmen
  • Nachsaaten und Neuansaaten mit Bodenaktivator und Langzeitrasendünger unterstützen
  • Rasen durch regelmäßiges Düngen stärken
  • Ab Temperaturen von 10 Grad Celsius regelmäßig mähen
  • Einzelne Hirsepflanzen vor der Blüte jäten
  • Rasen mit Hirsebefall vertikutieren oder düngen, damit sich die Hirsepflanzen aufrichten, um anschließend kurz abgemäht zu werden, um die Samenbildung zu verhindern
  • Rasen in heißen, trockenen Sommern regelmäßig wässern

Praktische Hilfsmittel zur Bekämpfung von Hirse im Rasen

Werkzeuge wie ein Rasenmäher und ein Vertikutierer sind für eine gute Rasenpflege unerlässlich. Sie leisten dir auch im Kampf gegen die Hirse im Rasen gute Dienste. Darüber hinaus bietet der Handel einige weitere Hilfsmittel an, die dich im Kampf gegen die Hirse im Rasen unterstützen können. Wir stellen dir die wichtigsten Hilfsmittel vor.

Bosch Rasenmäher ARM 34

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Bosch Rasenmäher ARM 34, Grasfangbox, Karton (1300 W, Schnitthöhe 20-70 mm, Schnittbreite 34 cm, 11 kg)
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Wer einen Rasen sein Eigen nennt, kommt ohne einen Rasenmäher nicht aus und auch bei der Bekämpfung von Hirse im Rasen spielt der Rasenmäher eine wichtige Rolle. Der Bosch Rasenmäher ARM 34 ist ein Elektro-Rasenmäher mit einer Schnittbreite von 34 Zentimetern. Er eignet sich für kleine und mittelgroße Rasenflächen. Die Schnitthöhe des Rasenmähers lässt sich zwischen 20 und 70 Millimetern verstellen. Die Einstellung erfolgt bequem und einfach über eine zentrale Schnitthöhenverstellung. Der Bosch Rasenmäher hat eine Grasfangbox mit einem Volumen von 40 Litern. Er arbeitet mit einem kraftvollen Motor mit einer Leistung von 1.300 Watt und schneidet mit seinem rotierenden Stahlmesser auch langes und dickes Gras.

Der Bosch Rasenmäher ARM 34 hat ein Gewicht von 11 Kilogramm. Seine leichte und kompakte Bauweise ermöglicht es, Hindernisse leicht zu umfahren und das Gerät zu transportieren. Die Ergoflex-Griffe sollen die Körperhaltung beim Mähen verbessern und die Muskelspannung reduzieren, sodass du rückenschonend arbeiten kannst. Nach dem Mähen lässt sich der Holm platzsparend abklappen. Die Grasfangbox ist abnehmbar und stapelbar. Dadurch nimmt der Rasenmäher bei der Lagerung nur wenig Platz weg. Der Bosch Rasenmäher ARM 34 kostet etwa 130 Euro.

Bosch Vertikutierer AVR 1100

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Ein Vertikutierer gehört zu den unverzichtbaren Werkzeugen bei der Rasenpflege und unterstützt dich auch gegen Hirse im Rasen. Der Bosch Vertikutierer AVR 1100 ist ein Elektro-Vertikutierer. Er hat eine Arbeitsbreite von 32 Zentimetern und ist mit einem Fangkorb und mit einem Volumen von 50 Litern ausgestattet. Der Motor hat eine Leistung von 1.100 Watt. Die Arbeitshöhe lässt sich in vier Schritten zwischen +5, 0, -5 und -10 Millimetern verstellen. Der Vertikutierer von Bosch ist mit dem Jet-Collect-System ausgestattet. Eine Walze mit robusten Federstahlmessern und Lufteintrittsöffnungen entfernt Moos, Unkraut und Pflanzenreste aus dem Rasen und befördert sie in die Fangbox.

Der Vertikutierer von Bosch hat ein Gewicht von 10 Kilogramm. Er lässt sich platzsparend verstauen, indem der Holm nach der Arbeit einfach eingeklappt wird. Die Fangbox lässt sich abnehmen und ist stapelbar. Der Vertikutierer von Bosch kostet etwa 145 Euro.

COMPO Rasen-Langzeitdünger

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Der COMPO Rasen-Langzeitdünger hat eine 3-monatige Langzeitwirkung. Der Dünger ist geeignet für Sport- und Spielrasen sowie Zierrasen und hat eine gute Startwirkung ohne Stoßwachstum. Alle Nährstoffe befinden sich in einem Düngerkorn und werden gleichmäßig bis zu drei Monate lang abgegeben. Der im Dünger enthaltene Stickstoff wird passend zu Feuchtigkeit und Temperatur gezielt abgegeben. Bei dem COMPO Langzeitdünger besteht keine Verbrennungsgefahr für den Rasen.

Die Handhabung ist einfach und der Dünger kann mit der Hand oder mit dem Streuwagen 1 bis 2 Tage nach dem Mähen verteilt werden. Danach muss der Rasen bewässert werden. Der Dünger besteht aus einem feinen Granulat, das sich schnell auflöst. Eine Packung mit 8 Kilogramm des COMPO Rasen-Langzeitdüngers ist ausreichend für eine Rasenfläche mit einer Größe von etwa 320 Quadratmeter und kostet knapp 30 Euro. Für größere Rasenflächen bietet der Hersteller ein Gebinde mit 20 Kilogramm Langzeit-Rasendünger ausreichend für eine Fläche von 800 Quadratmetern an. Sie kostet knapp 40 Euro.

Naturen Bio Kalk Granulat aus fossilen Meeresalgen

Naturen Bio Kalk Granulat aus fossilen Meeresalgen, gekörnt, zur Bodenverbesserung auf Garten-& Rasenflächen, 20 kg
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  • Durch den Bio Gartenkalk werden Nährstoffe besser verfügbar, so dass sich…

Das Naturen Bio Kalk Granulat besteht aus fossilen Meeresalgen und dient zur Bodenverbesserung. Auf dem Rasen eingesetzt erhöht er den pH-Wert eines ist sauren Boden. Der Algenkalk kann von September bis April angewendet werden. Zur Erhaltungskalkung sind 50 bis 100 Gramm Kalk pro Quadratmeter notwendig. Um den pH-Wert des Bodens anzuheben, sollte zunächst eine Bodenanalyse durchgeführt werden. Anschließend wird eine sogenannte Gesundungskalkung in höherer Dosierung durchgeführt. Intensive Kalkungen mit mehr als 150 Gramm pro Quadratmeter sollten auf zwei Gaben im Herbst und im Frühjahr aufgeteilt werden.

Das Bio Kalk Granulat kann per Hand oder mit dem Streuwagen aufgebracht werden. Nach dem Verteilen muss der Kalk in den Boden eingearbeitet und gewässert werden. Ein 20-Kilo-Sack des Naturen Bio Kalk Granulats kostet knapp 20 Euro.

Plantura Rasen-Reparatur

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  • Rasenpflaster zur Behebung von Schäden durch Pflanzgefäße, Hundeurin,…

Löchrige Rasenflächen sollten immer sofort nachgesät werden, um Unkraut und Hirse keinen Raum zur Ansiedlung zu geben. Die Plantura Rasen-Reparatur ist eine Mischung aus Rasensaat, Kalk und Dünger und füllt Lücken im Rasen schnell auf. Die Mischung besteht zu 100 Prozent aus natürlichen Inhaltsstoffen und ist unbedenklich für Kinder, Haustiere und Wildtiere.

Der Anwendungszeitraum für die Rasenreparaturmischung liegt zwischen April und Oktober. Der Boden sollte konstant eine Temperatur von mehr als 12 Grad Celsius haben. Die Saatmischung wird auf den leicht aufgelockerten Boden aufgebracht und leicht angedrückt. Die Flächen müssen für etwa sechs Wochen täglich gewässert werden.

Die Plantura Rasen-Reparatur Mischung wird in einer Packungsgröße von 1,5 Kilogramm angeboten. Sie ist ausreichend für etwa 10 Quadratmeter und kostet knapp 20 Euro.

FAQ

Wie lange bleiben die Samen der Hirse im Boden keimfähig?

Die Hirsesamen können im Boden bis zu fünf Jahre überdauern. Aus diesem Grund ist es wichtig, Hirse im Rasen am Blühen und an der Samenbildung zu hindern.

Wie kommt die Hirse in den Rasen?

Hirsesamen können durch den Wind oder Vögel in den Garten getragen werden. Mitunter können auch verunreinigte Saatmischungen für den Hirsebefall verantwortlich sein.

Ist Hirse winterfest?

Nein, die Hirse stammt aus tropischen Gefilden und verträgt keine Kälte. Sie stirbt spätestens mit den ersten Frösten ab. Oftmals sterben die Gräser bereits, wenn die Temperaturen dauerhaft unter 15 Grad Celsius liegen.

Ab wann wächst die Hirse?

Hirse benötigt zum Keimen und Wachsen Temperaturen von über 20 Grad Celsius. In der Regel ist die Hirse etwa ab Ende Mai im Rasen zu erkennen.

Wie vermehrt sich die Hirse?

Hirse ist selbstbestäubend und vermehrt sich über Samen. Um ein Ausbreiten der Hirse zu verhindern, ist es wichtig, die Blüte und Samenbildung zu verhindern und möglichst früh gegen die Hirse vorzugehen. Hirse hat ein hohes Samenpotential und eine Pflanze kann mehrere tausend Samen bilden.

Was hilft vorbeugend gegen Hirse im Rasen?

Das beste Mittel gegen Hirse im Rasen ist eine dichte Grasnarbe. In einem gut gepflegten, dichten Rasen kann sich die Hirse nicht ausbreiten.

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Letzte Aktualisierung am 21.09.2020 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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