Junge Laubhecken – wie und wann schneiden

Junge Laubhecken – wie und wann schneiden?

Neben den üblichen Hecken aus Lebensbaum, die zwar oft anzutreffen, aber etwas aus der Mode gekommen sind, haben sich Laubhecken etabliert. Ein Beispiel dafür ist die Hainbuche. Zwar sind die Laubhecken in diesem Beispiel dann nicht wintergrün, aber sie bieten dafür vielen Nützlingen einen Unterschlupf.

Wichtig ist jedoch, eine solche Hecke richtig zu pflegen und auch zu schneiden. Daher wollen wir uns diesem Problem mit dem vorliegenden Beitrag widmen.

Wie zeigen:

  • Wie man starke Verzweigungen erreicht
  • Wie eine dichte Hecke gefördert wird
  • Wann die Laubhecke geschnitten werden muss
  • Wie man die Hecke auf der richtigen Dicke hält

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Das spricht für die Laubhecke

Während die Klassiker der Heckenpflanzen, die Lebensbäume, etwas ausgedient haben im modernen Garten und nicht mehr so häufig gesetzt werden, hat sich eine Laubhecke etabliert. Sie bietet in den meisten Fällen zwar keine wintergrüne Variante, aber sie ist dennoch beliebt. Außerdem gibt es sogar Laubhecken, die im Winter ihren grünen Sichtschutz behalten, wie etwa Buchsbaum, Stechpalme, Mahonie und so weiter.

Bei der Laubhecke ist es jedoch besonders wichtig, dass sie regelmäßig geschnitten wird, um sich zu verzweigen. Besonders in den ersten Jahren erfolgen Erziehungsschnitte, damit nicht am Ende lauter verkahlte Bäume nebeneinanderstehen, die im unteren Bereich keine Blätter tragen.

Tipp: Wer vom Fachmann kauft, kann sich gleich Hinweise zum Schnitt der Hecke geben lassen.

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Vitaler Wuchs und kräftiger Schnitt für Hainbuche und Co

Die nicht wintergrünen Varianten einer Laubhecke brauchen besonders kräftige Schnitte, da sie schnell wachsen. Am Beispiel der Hainbuche wollen wir hier etwas über diese Art der Laubhecken sagen:

Damit die frisch gesetzten Heckenpflanzen bald zu einer dichten Hecke wachsen, sollten sie vom Boden an voll belaubt bleiben. Denn die Hecke ist ein Schutz, sowohl vor neugierigen Blicken, als auch vor Lärm und Schmutz, und sollte daher so dicht wie möglich wachsen.

Gleich nach dem Pflanzen werden sie daher an den langen, noch unverzweigten Spitzen um die Hälfte zurückgeschnitten. Die jungen Heckenpflanzen müssen erzogen, und daher in den ersten zwei, drei Jahren ständig geschnitten werden. Jeder nach außen und nach oben wachsende Trieb wird mehrfach im Jahr eingekürzt. Je kräftiger man die junge Hecke beschneidet, auch wenn diese noch lange nicht die Höhe und Dicke erreicht hat, die sie haben soll, umso dichter wird sie anschließend sein.

Ist die Hecke schon älter, ändert sich das Schnittverhalten. Denn dann wohnen in der Hecke viele Singvögel und andere Kleinlebewesen. Dann sollte die Hecke bis Ende des Sommers in Ruhe gelassen werden. Nach dem Schnitt Anfang September wird die Heckenpflanze bis zum Frühjahr stehengelassen, und kann dann kurz vor Austrieb im Frühling noch einmal ein paar kleinere Formkorrekturen erhalten.

So pflegt man immergrüne Laubhecken

Bei immergrünen Laubhecken gibt es langsam wachsende, wie etwa den Buchsbaum, aber auch schnellwachsende, wie die Lorbeerkirsche. Dem Wuchsverhalten sollte das Schnittverhalten angepasst werden. Dabei gilt immer: Um Verzweigungen zu erreichen, sollten lange Triebe eingekürzt werden, damit sie sich teilen. Doch wie häufig das geschieht, kommt auf die Pflanzenart an. Eine schnellwachsende Hecke braucht den Schnitt öfter als beispielsweise ein Buchsbaum oder eine Stechpalme, die langsam an Größe zunehmen.

Radikalschnitte kann man hier erst nach der Vogelbrutzeit im Spätsommer vornehmen. Aber ein Formschnitt ist immer erlaubt. Für das Verjüngen einer in die Jahre gekommenen Hecke sollte man lieber zwei oder drei kleinere Schnitte wählen als einen Radikalen, denn so erholt sich die Pflanze besser und verzweigt sich immer wieder.

Der erste Schnitt im März darf dabei etwas kräftiger ausfallen, weil sich die Pflanze noch in der Winterruhe befindet. Der zweite Schnitt im Hochsommer ist dann etwas sanfter, und man kappt nur die nach außen und oben stark gewachsenen Triebe. Der dritte Schnitt sollte allerdings nicht zu spät im Jahr angesetzt werden, da sich dann die Pflanzen vor dem Frost nicht so gut erholen.

Hinweis: Am Tag der Schnitte sollte es nicht zu sonnig sein. Denn es werden Schnittstellen und freie Bereiche entstehen, die die starke Sonneneinstrahlung nicht gewöhnt sind. Daher ist ein warmer, bedeckter Tag optimal.

So schneidet man die Hecke

Prinzipiell werden bei einem Heckenschnitt tote Hölzer entfernt. Junge Triebe dagegen werden stehengelassen. Keinesfalls sollte bei einem Heckenschnitt in den Stamm geschnitten werden.

Als richtiger Zeitpunkt für den ersten, kräftigen Schnitt wird heutzutage der Winterausgang um Ende Februar herum genannt. Ein schwacher, weiterer Schnitt kann dann im Sommer erfolgen. Eine Ausnahme sind Hecken aus Frühblühern, wie beispielsweise der Forsythie. Würde man diese im Februar schneiden, würde man sich um die Blüte bringen. Denn die Blüten sind bereits angelegt und warten nur noch darauf, aufplatzen zu können. Daher ist der Schnitt in diesem Fall nach der Blüte angesagt und im Sommer der zweite Schnitt keinesfalls nach Johanni (Ende Juni), weil dann bereits die Blüten für das nächste Jahr gestartet werden.

Bewährt ist bei der Form der Hecken der Trapezschnitt, bei dem eine breite Basis und eine verjüngte Krone geschnitten werden. Damit die obere Fläche gerade wird, kann eine Schnur helfen, die man zwischen zwei Pfähle spannt und waagerecht ausrichtet.

Die Trapezform sieht nicht nur schön aus und steht stabil, sondern hat noch einen anderen Grund: Durch den schmaleren oberen Bereich und die schrägen Seitenflächen bekommt der Fuß der Hecke mehr Licht. So können auch die Triebe im unteren Bereich gut wachsen. Ist die Hecke gerade oder sogar nach unten hin schmaler, werden die Triebe im Fußbereich schnell verkahlen, da sich die Hecke selbst beschattet. Dieses Problem ist bei vielen Hecken dann nicht mehr zu beheben und die unteren Triebe bleiben braun.

Tipp: Damit die Trapezform erhalten bleibt, kann man sich auch hier eine schräge Schnur spannen, damit man die richtige Form findet.

Wie breit muss eine Hecke sein?

Die Breite bzw. Dicke einer Hecke bestimmt sich natürlich nach den Platzverhältnissen und was mit der Hecke abgegrenzt werden soll. Jedoch kommt es auch auf die Pflanzenart an. Ein Kirschlorbeer beispielsweise hat einen üppigen Platzbedarf. Er sollte sich am Fuß der Hecke entsprechend ausbreiten können.

Eine Hainbuche wiederum ist eine schmale Pflanze, die wenig Platzbedarf hat. Hier kann man dafür sorgen, dass die Hecke im unteren Bereich relativ schmal bleibt, was sich also besonders dort empfiehlt, wo wenig Platz vorhanden ist.

Hinweis: Schon bei der Auswahl der Pflanzen sollte darauf geachtet werden, wie viel Platz an der Stelle der Hecke vorhanden ist.

Wie sorgt man für eine gleichmäßig hohe Hecke?

Eine Hecke sollte ein schönes, ebenmäßiges Bild ergeben. Dazu muss sie im oberen Bereich gerade geschnitten werden. Das ist nicht ganz einfach, wenn man Laie ist. Doch es gibt einige Hilfen. Der einfachste Trick: Man stellt zwei Stäbe auf und spannt eine Schnur, die dann mit der Wasserwaage ausgerichtet wird.

Wer mit der Heckenschere nach Augenmaß arbeitet, sollte diese am ausgestreckten Arm langsam bewegen, um Dellen und Beulen zu vermeiden.

Tipp: Die Hecke gleichmäßig zu schneiden, ist auch eine Frage der Übung. Wenn man schön häufiger mit der elektrischen Heckenschere zu Gange war, wird das immer besser gelingen.

Löcher und Lücken in einer Laubhecke schließen

Auch bei bestem Schnitt kann es durch Erfrierungen und andere Unwägbarkeiten dazu kommen, dass die Hecke Löcher und kahle Lücken aufweist, die man gern möglichst zügig wieder schließen möchte. Besonders bei Hainbuche, Buchsbaum und ähnlichen Laubgehölzen ist dies relativ einfach möglich: Die Lücken müssen gut mit Licht versorgt werden. Deshalb ist es ratsam, andere Büsche und Bäume so zu beschneiden, dass sie keinen Schatten auf diese Stelle werfen.

Außerdem können Triebe „umgeleitet“ werden. Dazu werden die angrenzenden, nach oben wachsenden Triebe an Bambus- oder Holzstangen angebunden werden, die waagerecht in der Hecke verankert bzw. angebunden werden. Dann werden die Triebspitzen gekappt, damit sich Wachstum und Verzweigung anregen lassen. Dann wächst die Lücke relativ schnell zu.

Hinweis: Diese Maßnahme hat im Frühling besonders viel Erfolg, da dann das Wachstum am kräftigsten ausfällt.

Fazit

Zwar macht eine neue Laubhecke zunächst relativ viel Arbeit, aber es lohnt sich. Denn eine solche Laubhecke hat den Vorteil, dass sie sich immer wieder neu verjüngen lässt. Durch das Kappen von Triebspitzen ist es möglich, ein ständiges Verzweigen der Äste zu erreichen, was bei Nadelgehölzen so nicht der Fall ist.

Als Laubhecken eignen sich besonders Hainbuche (nicht wintergrün), aber auch Buchs (wächst langsam) und Kirschlorbeer (großer Platzbedarf). Sie alle können weitestgehend in Form geschnitten werden und bilden eine schöne, grüne Wand, die teilweise sogar im Winter Sitzschutz bietet.

FAQ

Wann werden Laubhecken am besten geschnitten?

Die beste Zeit für den ersten Schnitt des Jahres, der auch etwas radikaler ausfallen darf, ist der ausklingende Winter, also Ende Februar oder Anfang März. Dann treibt die Hecke wieder gut durch, wenn die Wachstumsphase beginnt. Im Sommer gibt es dann nur einen kleinen Formschnitt.

Was muss bei neugesetzten Laubhecken beachtet werden?

Die neugesetzten Laubbäume, die zu einer schönen Hecke wachsen sollen, müssen erst erzogen werden. Daher ist in den ersten ca. 3 Jahren ein häufiger Schnitt nötig. Dabei werden die jungen Triebe immer wieder so gekappt, dass sie sich verzweigen und damit eine dichte Hecke bilden.

Wie schneidet man sie am besten in Form?

Am besten ist für eine Hecke die Trapezform geeignet, damit die Basis unten schön breit und standhaft ist, und sich die Hecke oben verjüngt. Das hat unter anderem den Vorteil, dass die unteren Bereiche der Hecke mit Licht und Luft versorgt werden und nicht verkahlen.

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