Katzenabwehrgürtel

Katzenabwehrgürtel

Wenn Vögel ihre Nester in den Bäumen bauen, um ihre Jungen aufzuziehen, sind sie so manchen Gefahren ausgesetzt. Eine davon zeigt sich in Raubtieren, zu denen auch Katzen gehören. Möchtest du die Vögel schützen, kannst du einen Katzenabwehrgürtel am Baum anbringen.

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Wie funktioniert ein Katzenabwehrgürtel?

Der Katzenabwehrgürtel hat abstehende Stäbe, die zumeist aus verzinktem Stahl bestehen. Es gibt jedoch auch Varianten aus Kunststoff. Wird der Gürtel um den Baum gelegt, kann die Katze nicht mehr daran hochklettern. Andere Tiere, wie zum Beispiel Eichhörnchen werden jedoch nicht in ihrem Bewegungsraum eingeschränkt.

Wo kann man den Katzenabwehrgürtel anbringen?

Der Abwehrgürtel ist vor allem für Bäume konzipiert, kann jedoch auch unter Umständen an anderen Stellen angebracht werden:

  • In dem man weniger Glieder verwendet, passt der Abwehrgürtel auch um ein Regenrohr. Da dieses ziemlich glatt ist, sollte der Gürtel zusätzlich mit Panzerklebeband oder Kabelbinder fixiert werden. Alternativ kann auch ein Marderabwehrgürtel angebracht werden. Diese gibt es extra für Regenrohre.
  • Um Vogelhäuser und Nistkästen zu schützen, kann auch darum ein Katzenabwehrgürtel gelegt werden. Dabei solltest du jedoch darauf achten, dass die Vögel einen sicheren Anflugplatz haben und sich nicht verletzen können.

Verschiedene Größen der Abwehrgürtel

Da die Bäume unterschiedlich dick sind, gibt es verschieden Längen der Abwehrgürtel, die an den Baumumfang angepasst werden können. Handelsüblich sind 70, 115 und 160 Zentimeter.

Hast du einen besonders dicken Baum, kannst du auch mehrere Katzenabwehrgürtel kaufen und diese zusammenstecken. Auf diese Weise sind keine Grenzen gesetzt.

Den Katzenabwehrgürtel am Baum anbringen

Der Katzenabwehrgürtel besteht aus vielen einzelnen Gliedern. Diese können abgenommen oder zusammengesteckt werden, um ihn auf die richtige Länge zu bringen.

  1. Versuche zuerst den Baumumfang abzuschätzen und den Katzenabwehrgürtel entsprechend lang zusammenzustecken.
  2. Lege dann den Gürtel um den Baumstamm und passe durch Hinzufügen oder Herausnehmen der Glieder den Gürtel an. Er muss letztendlich so fest anliegen, dass er nicht herunterrutscht.
  3. Der Gürtel wird so an den Baum angelegt, dass die längeren Spitzen auf der Unterseite sind.
  4. Mit einem Draht werden die Enden des Abwehrgürtels zusammengezogen und verbunden.
  5. Sollten sich noch keine Kunststoffkappen auf den langen Spitzen befinden, stecke diese auf. Hilfreich kann es sein, jeweils einen Tropfen Kleber hineinzugeben, damit sie nicht wieder abfallen. Die Kappen schützen die Katzen und andere Tier vor Verletzungen.
  6. Die längeren Drähte werden ein wenig nach unten gedrückt, damit der Katzenabwehrgürtel effektiv ist.

Katzenabwehrgürtel unüberwindbar machen

Der Jagdtrieb der Katzen kann soweit führen, dass diese es schaffen auf verschiedene Weisen den Katzenabwehrgürtel zu überwinden. Entweder sie springen darüber hinweg oder sie schlüpfen zwischen den Spitzen hindurch, was vor allem den jüngeren Katzen gelingt. Mit einigen Methoden kann man diese Gefahr jedoch minimieren:

  • Der Abwehrgürtel sollte mindestens auf einer Höhe von 2,50 Meter angebracht werden, damit die Katzen nicht darüber springen können.
  • Wenn du immer wieder beobachtest, dass die Katze es schafft, am Gürtel vorbeizukommen, kann es helfen, weitere darüber anzubringen.
  • Gegen das Durchschlüpfen hilft es auch, ein Hasengitter wie einen Trichter darüberzustülpen. Dabei sollte die Öffnung nach unten zeigen.
  • Eine weitere Variante ist, Teichfolie auf die unteren Spitzen zu legen und sie dort zu befestigen. Teichfolie ist witterungsbeständig und verhindert zugleich, dass die Katzen durch den Abwehrgürtel durchschlüpfen.
einen Katzenabwehrgürtel kaufen
Zum Kauf eines Katzenabwehrgürtels gibt es Alternativen, wir zeigen sie dir jetzt.

Alternativen zum Katzenabwehrgürtel

Wer keinen Katzenabwehrgürtel kaufen und anbringen kann oder möchte, hat verschiedene Alternativen zum Ausprobieren:

  • Ein großes Stück Wellpappe um dem Baum gewickelt, erschwert es Katzen, daran hochzuklettern, weil sie keinen richtigen Halt finden.
  • Noch besser funktioniert das mit Teichfolie. Allerdings sollte man hier auch beachten, dass der Baum keinen Schaden durch die Folie bekommt.
  • Ähnlich einem Katzenabwehrgürtel kann man ein paar Flaschen am Hals mit Draht umwickeln und alle zusammen um den Baum binden. Auch hier ist es wichtig, dass dieser auf einer Höhe von 2,50 Meter angebracht wird, damit die Katzen nicht darüber springen.
  • Ein junger Baum, dessen Baumstamm noch einen geringen Umfang hat, lässt sich mit einem Plastikblumentopf schützen. Dieser wird an der Seite aufgeschnitten. Dann schneidest du ein Loch hinein, das in etwa so groß, wie der Baumumfang ist. Der Topf wird anschließend mit der Öffnung nach unten um den Baum gelegt. Die Höhe sollte auch hier beachtet werden, damit die Katzen nicht darüber springen.

Natürlicher Katzenabwehrgürtel

Nicht jedem gefällt der Anblick eines Abwehrgürtels am Baum. Wer die Möglichkeit hat, kann sich auch für die natürliche Variante entscheiden. Dafür werden Dornenbüsche um die zu schützende Stelle gepflanzt. Das eignet sich besonders bei jungen Bäumen oder bei Vogelhäusern, die auf einer Stange angebracht sind.

  • Der Brombeerbusch hat viele Stacheln und ist für Katzen nur schwer zu durchdringen. Zusätzlich kann man leckere Beeren ernten.
  • Die Heckenrose zeigt sich nicht nur mit schönen Blüten, sondern kann mit ihren spitzen Dornen bestimmte Bereiche vor Katzen und anderen Raubtieren schützen.
  • Im Schlehenstrauch brüten Vögel besonders gern. Dieser wächst so dicht, dass die Katzen keine Chance haben, hindurch zu klettern. Durch die vielen Dornen verlieren sie auch schnell das Interesse daran.
  • Auch der Sanddorn ist ein schwer zu überwindendes Hindernis. Zusätzlich können die Beeren geerntet und zu Saft, Tee, Öl und anderem verarbeitet werden.
  • Ähnlich sieht es beim Weißdorn aus. Dieser gehört zu den Rosengewächsen und macht es größeren Tieren, wie Katzen und Mardern schwer, hindurchzukommen. Die Früchte sind auch roh essbar und können zu Säften und Gelees verarbeitet werden.

Katzen aus dem Garten vertreiben

Katzen klettern nicht nur auf Bäume, um Vögel zu jagen. Auch am Boden lebende Tiere wie etwa Reptilien oder Kaninchen werden von den Stubentigern gejagt. Hier können weitere Abwehrmöglichkeiten helfen, die Katzen fernzuhalten:

  • Manche Pflanzen haben für die Katzen einen oft unangenehmen Geruch, sodass sie sich von ihnen fernhalten. Zu diesen Pflanzen zählen Weinraute, Zitronenmelisse, Buntnesseln, Pfefferminze und Lavendel. Besonders effektiv bei Katzen, aber auch Mardern und Ratten soll die sogenannte Verpiss-dich-Pflanze sein. Für alle Pflanzen gilt jedoch: Nicht jede Katze meidet diese und manchmal gewöhnen sich die Katzen auch an den Geruch und lassen sich damit nicht mehr vertreiben.
  • Neben den Pflanzen sollen auch andere Gerüche für Katzen unangenehm sein und diese vertreiben. So kannst du Kaffeepulver, Chilipulver, Pfeffer, Apfelessig, Hundehaare, klein geschnittene Zwiebeln oder Knoblauch sowie Öle von Menthol, Teebaum, Zitrus und Minze in den Bereichen verteilen, die frei von Katzen bleiben sollen.
  • Manche Katzen lassen sich auch mit Tönen vertreiben. So kann man etwa immer wieder in die Hände klatschen. Auch Bewegungsmelder mit Hundegebell können helfen. Hier ist jedoch die Nachbarschaft oder man selbst schnell gestört. Ein anderes Mittel sind Ultraschallgeräte, die in einer bestimmten Frequenz Geräusche abgeben, die von den Katzen gehört werden. Auch hier kann es vorkommen, dass manche, vor allem Kinder, das Geräusch wahrnehmen.
  • Da Katzen nicht so gern Wasser mögen, lassen sie sich damit vertreiben. Entweder man bespritzt die Katze selbst oder setzt einen Wasserstrahl-Tiervertreiber ein. Die meisten funktionieren mit Bewegungsmelder und lösen bei Bewegung einen Wasserstrahl aus. Ein Nachteil ist, dass der Vertreiber nicht zwischen Katzen und anderen Tieren oder Menschen unterscheiden kann.
  • Auch Druckluft ist für Katzen unangenehm. Ähnlich wie beim Wasserstrahl-Tiervertreiber wird der Luftstoß von einem Bewegungsmelder ausgelöst.
  • Um generell Katzen aus dem Garten fernzuhalten, kann man einen Elektrozaun aufstellen. Berührt die Katze diesen Weidezaun, erschreckt sie sich, wird jedoch nicht verletzt. Sie lernt recht schnell, diesen Bereich zu meiden, sodass kein Gewöhnungseffekt entsteht. Wichtig ist auch zu beachten, dass Katzen sehr hoch springen können. Deshalb sollte der Zaun mindestens 110 Meter hoch sein.

Ultraschall Katzenschreck

Der Ultraschall Katzenschreck von Aileda ist ein Tiervertreiber mit Ultraschall und Blitzlicht. Die Frequenzen können unterschiedlich eingestellt werden. Auf diese Weise lassen sich nicht nur Katzen, sondern auch Marder, Waschbären, Mäuse, Ratten und andere Tiere vertreiben. Der Vertreiber kann in den Boden gesteckt oder an der Wand montiert werden. Er wird mit Solar durch Sonnenlicht aufgeladen. Der Sensor erkennt im Frontbereich im Umkreis von 110 Grad und bis zu 10 Metern Entfernung Bewegungen.

Die meisten Käufer sind von dem Aileda Ultraschall Katzenschreck begeistert. Sie berichten, dass sich die Katzen von den Nachbarn fernhalten. Aber auch Marder und Ratten konnten erfolgreich abgewehrt werden.

Mehr zum Thema auf Pflanzen gegen Katzen.

FAQ zum Thema Katzenabwehrgürtel

Wie teuer ist ein Katzenabwehrgürtel?

Je nach Größe kosten Katzenabwehrgürtel zwischen 14 und 30 Euro.

Wo kann ich Katzenabwehrgürtel kaufen?

Katzenabwehrgürtel bekommt man in Baumärkten, Tierfachgeschäften und auch im Onlinehandel.

Sind Katzenabwehrgürtel für Mensch oder Tier gefährlich?

Richtig angebracht, sind die Abwehrgürtel weder für Menschen, noch für Tiere gefährlich. Wird der Gürtel tiefer als die empfohlenen 2,50 Meter angebracht, sollte man beachten, dass dieser niemanden im Gesicht oder an anderen Körperteilen verletzt.

Auch die Schutzkappen sollten immer aufgesteckt sein, damit die Katzen keine Wunden davon tragen, wenn sie versuchen den Katzenabwehrgürtel zu durchdringen.

Kann ich mit einem Katzenabwehrgürtel auch Marder fernhalten?

Der Katzenabwehrgürtel kann grundsätzlich auch zum Abhalten von Mardern verwendet werden. Diese können jedoch leichter als Katzen hindurchschlüpfen, weshalb zusätzliche Maßnahmen oft nötig sind.

Gibt es Alternativen zum Katzenabwehrgürtel?

Einen ähnlichen Effekt, wie Katzenabwehrgürtel können Dornenbüsche haben, die es den Tieren erschweren, am Baum hochzuklettern. Eine weitere Möglichkeit ist, etwas Glattes, wie zum Beispiel Folie am Baum zu befestigen, damit die Katzen keinen Halt finden.

Wer hat diesen Artikel verfasst?

Andrea

Egal, ob Gartengeräte, verschiedene Pflanzen, alte Kulturen oder einfach nur das Wissen rund um die Gartenwelt – Ich liebe es, etwas Neues auszuprobieren und zu lernen. Gerne teile ich diese Erfahrungen und gebe mein über die Jahre gesammeltes Wissen weiter.

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