Kräutertopf

Kräutertopf

Kräutertöpfe bieten eine gesunde Auswahl an Kräutern, die immer frisch den Speisen zugegeben werden können. Gleichzeitig sind die Töpfe dekorativ und verschönern die Küche oder den Garten. Ein Kräutertopf lässt sich leicht selbst herstellen und pflegen und ist somit auch etwas für Anfänger.

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Welche Kräuter eignen sich für Kräutertöpfe

Die Auswahl an geeigneten Kräutern ist groß und hängt eher davon ab, ob sie sich untereinander vertragen.

  • Nicht geeignet sind Halbsträucher wie zum Beispiel Lavendel, weil diese sehr viel Platz einnehmen und anderen Kräutern die Möglichkeit nehmen, sich zu entfalten.
  • Du solltest entweder nur einjährige oder nur mehrjährige Kräuter in einen Topf setzen. Diese Pflanzentypen untereinander vermischt vertragen sich nicht.
  • Alle einjährigen Kräuter können problemlos in einem Kräutertopf untergebracht werden.
  • Bei den mehrjährigen vertragen sich nicht alle wie zum Beispiel Basilikum und Melisse.

Welcher Topf ist der richtige?

Es gibt eine große Auswahl an Töpfen, die für Kräuter geeignet sind. Wichtig ist, dass sie genügend Platz für verschiedene Sorten bieten. Manche Kräutertöpfe bestehen aus mehreren Töpfen oder Etagen. Das sieht nicht nur schön aus, sondern kann auch helfen, dass die Kräuter sich nicht gegenseitig den Platz wegnehmen.

Wenn der Topf mit Erde befüllt werden soll, ist es wichtig, dass sich unten ein Loch befindet, durch das das überflüssige Wasser abfließen kann. Bei einer Granulatbefüllung muss der Topf unten geschlossen sein.

Für einen Kräutertopf bieten sich verschiedene Materialien an. Beliebt sind Tontöpfe, die nicht nur schön aussehen, sondern auch Wasser in den Wänden speichern. Der Topf kann jedoch auch aus Keramik, Edelstahl, Glas, Kunststoff oder sogar Holz bestehen. Bei letzterem sollte der Topf jedoch mit einer Folie ausgelegt sein, damit das Wasser das Holz nicht beschädigt.

Töpfe aus recyceltem Material

Kreative Kleingärtner kreieren sich eigene Kräutertöpfe. Dabei können verschiedene Materialien eingesetzt werden, die sonst im Müll landen würden:

  • Alte Dosen werden neu aufgepeppt, indem sie bemalt und beklebt werden. Wer den alten Look in seiner Küche liebt, kann die Dosen auch extra verbeulen und mit einer Kordel eine Schleife herumbinden.
  • Auch alte Gläser können mit Kräutern bepflanzt werden. Sie sehen besonders interessant aus, weil man die Erde oder das Granulat mit samt den Wurzeln sehen kann.
  • In einem Bastkorb kann eine kleine Kräutersammlung angelegt werden. Wichtig ist, dass der Korb vorher mit einer wasserdichten Folie ausgekleidet wird.

Kräutertopf mit Bewässerungssystem

Im Handel gibt es Kräutertöpfe mit Bewässerungssystem zu kaufen. Diese haben den Vorteil, dass die Kräuter nicht ständig gegossen werden müssen, da sie sich sozusagen selbst versorgen.

Die Töpfe bestehen zumeist aus zwei Bereichen. Im oberen Bereich befinden sich die Kräuter in Erde. Im unteren Teil ist das Wasser. Häufig wird das Wasser über einen Docht von unten nach oben befördert. Eine andere Variante ist, dass der Topf aus einer speziellen Keramik besteht, die mithilfe von Kapillaren das Wasser nach oben leitet.

Ein Kräutertopf mit Bewässerungssystem lässt sich auch selbst herstellen. Dafür wird ein hoher Übertopf benötigt, in dem das Wasser hineingegossen wird. In den Kräutertopf wird von unten durch die Löcher ein Docht geschoben. Dieser sollte lang genug sein, um ins Wasser zu reichen. Der Kräutertopf wird in den Übertopf gestellt und über den Docht bewässert.

Die beste Erde für einen Kräutertopf

Da Kräuter recht anspruchslos sind, kannst du normal Erde aus dem Handel oder aus deinem eigenen Garten verwenden. Besser ist es jedoch spezielle Kräutererde zu verwenden, da diese mit Nährstoffen zugesetzt ist und diese in einem Topf schneller verbraucht sind, als in einem Gartenbeet.

Für mediterrane Kräuter sollte noch zusätzlich etwas Sand unter die Erde gemischt werden, damit diese nicht zu viel Feuchtigkeit ansammelt.

Eine Alternative zur Erde ist Granulat, der meist aus Ton besteht. In diesem Wachsen die Kräuter als Hydrokultur. Der Vorteil ist, dass der Wasserstand schnell einsehbar und die Pflege auch für Anfänger besonders leicht ist.

Einen Kräutertopf anlegen

Ein Kräutertopf ist schnell bepflanzt. Wenn du Erde verwendest, ist es wichtig, eine Art Drainage mit einzubauen:

  1. Lege auf das Loch im Topf ein bis zwei Tonscherben damit dieses nicht verstopft.
  2. Gib etwas Blähton oder Kies darüber. Diese bilden die Drainage und verhindern, dass sich das Wasser anstaut und die Kräuter damit ertränkt werden.
  3. Gib etwas Erde auf den Blähton und stelle die Kräuter mit ihren Wurzelballen darauf.
  4. Die Lücken werden mit Erde weiter befüllt.
  5. Anschließend die Kräuter gießen, damit die Wurzeln belebt werden und sich ausbreiten.

Bei Tongranulat ist das Anpflanzen der Kräuter noch einfacher:

  1. Gib etwas Granulat in einen unten geschlossenen Topf.
  2. Nimm deine Kräuter und klopfe gegebenenfalls die Erde von den Wurzeln. Es ist jedoch nicht schlimm, wenn noch etwas Erde haften bleibt.
  3. Die Kräuter werden auf das Granulat gesetzt und die Freiräume mit weiterem Granulat aufgefüllt.
  4. Auch hier sollte gegossen und eventuell schon etwas gedüngt werden.

Die Kräuter richtig gießen und düngen

Die Kräuter sollten regelmäßig gegossen werden. Wichtig dabei ist jedoch, dass keine Staunässe entsteht. Der Boden sollte nur leicht feucht sein. Das Wasser wird direkt auf die Erde oder unten in den Übertopf gegossen. Keinesfalls solltest du es auf die Blätter gießen, da dieser sonst beschädigt werden könnten.

Die meisten Kräuter brauchen nur wenig bis gar nicht gedüngt werden, da sie recht anspruchslos sind und nur wenige Nährstoffe brauchen, s.a. Kräuter düngen. Kräuter wie Bärlauch, Basilikum, Minze, Estragon, Liebstöckel und Petersilie haben einen höheren Nährstoffbedarf und sollten deshalb einmal im Monat gedüngt werden.

Kräuter als Hydrokultur wie zum Beispiel in Tongranulat sind auf den Dünger angewiesen, da sie keine Erde haben, aus der sie Nährstoffe ziehen können. Am besten du gibst immer etwas Flüssigdünger dem Gießwasser dazu.

Der richtige Standort für die Kräuter

Im Allgemeinen solltest du für deinen Kräutertopf einen hellen Standort auswählen. Mediterrane Kräuter benötigen viel Sonne, während andere Kräuter zwischendurch etwas Schatten zur Erholung brauchen.

  • In der Küche steht der Kräutertopf am Fenster oder auf der Fensterbank ohne Heizung. Diese wäre für die Kräuter zu warm.
  • Eine andere Möglichkeit ist ein helles Treppenhaus oder der Wintergarten.
  • Du kannst deinen Kräutertopf auch in den Garten stellen. Auch hier solltest du darauf achten, dass die Kräuter genügend Sonne bekommen.
  • Wer wenig Platz hat, kann sich auch die Kräutertöpfe hinhängen. Dafür gibt es extra Kräuter-Ampeln zu kaufen, die einzelne oder viele Kräuter beherbergen können.
Ausgefallene Kräutertöpfe auf der Fensterbank
Ausgefallene Kräutertöpfe auf der Fensterbank.

Kräutertöpfe im Winter

Viele Kräuter lassen sich auch im Winter ernten, wenn sie im Haus aufgestellt sind. Wichtig ist, dass der Platz hell und nicht zu warm ist.

Steht der Kräutertopf draußen, sollte er über den Winter ins Haus geholt werden. Wer keinen Platz hat, stellt den Topf nah an die Hauswand auf eine Styroporplatte. Zusätzlich wird der Topf mit Noppenfolie und Jute umwickelt, damit die Wurzeln nicht einfrieren.

Das Basilikum sollte im Winter gar nicht draußen bleiben, da dieser sehr frostempfindlich ist.

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