Langzeitrasendünger

Langzeitrasendünger

Rasen ist der Bereich im Garten mit dem höchsten Nährstoffbedarf und damit der Teil, der am meisten gedüngt werden sollte.

Um den Rasen rund ums Jahr ausreichend zu versorgen, gibt es Langzeitrasendünger.

In diesem Artikel zeigen wir die Vorteile von Langzeitrasendünger und wie man ihn richtig einsetzt:

  • Was ist Langzeitrasendünger und warum braucht man ihn?
  • Wie und wann wird Langzeitrasendünger richtig eingesetzt?
  • Wo und zu welchen Preisen gibt es Langzeitrasendünger zu kaufen?

Was ist Langzeitrasendünger und warum braucht man ihn?

Rasen benötigt enorm viele verschiedene Nährstoffe und alle auch noch in recht hoher Menge. Darum ist eine regelmäßige Düngergabe Pflicht, wenn man einen sattgrünen, gesunden Rasen haben möchte.

Diese Nährstoffe benötigt ein gesunder Rasen:

  • Stickstoff
  • Kalium
  • Phosphat
  • Schwefel
  • Magnesium
  • Eisen
  • Kalzium

Vor allem die drei erstgenannten Nährstoffe sind sehr wichtig, damit Rasen dicht und kräftig wächst. Rasenlangzeitdünger enthalten diese Stoffe in größeren Mengen, die über einen längeren Zeitraum den Rasen optimal versorgen.

Rasendünger enthalten meist Stickstoff, Kalium und Phosphat, manche auch noch andere Nährstoffe
Rasendünger enthalten meist Stickstoff, Kalium und Phosphat, manche auch noch andere Nährstoffe.

Durch regelmäßiges Mähen raubt man den Gräsern Blattmenge, die Nährstoffe speichert. Mähen entzieht also Nährstoffe. Durch den Schnitt wird der Rasen zu neuem Wachstum angeregt, wozu er wiederum vermehrt Nährstoffe benötigt. Der Boden wird ausgesaugt und reicht irgendwann nicht mehr aus, um den Rasen zu versorgen.

Schwächezeichen breiten sich im Rasen aus. Er wird blasser und irgendwann gelb-bräunlich, er zeigt Lücken und Unkraut oder Moos haben leichtes Spiel.

Dieser Rasen wurde eine ganze Zeit lang nicht gedüngt. Er zeigt sich mit viel Unkraut, Lücken und nicht gerade sattgrün.
Dieser Rasen wurde eine ganze Zeit lang nicht gedüngt. Er zeigt sich mit viel Unkraut, Lücken und nicht gerade sattgrün.

Um dies zu verhindern, müssen dem Boden wieder neue Nährstoffe zugeführt werden, damit der Rasen sich wieder am reichlich gedeckten Buffet satt essen können.

Langzeitrasendünger zersetzen sich kontinuierlich über einen längeren Zeitraum, meist zwischen drei und sechs Monaten. So wird der Rasen dauerhaft mit Nährstoffen versorgt, ohne ständig nachdüngen zu müssen. Die Gefahr, dass der Rasen schnell überdüngt wird, wird dadurch ebenfalls gebannt.

Rasen mit Langzeitrasendünger
Rasen mit Langzeitrasendünger

Hinweis: Rasen, wie alle anderen Pflanzen auch, sollten nicht überdüngt werden, denn zu viel Nährstoffe ruft ebenso Krankheitszeichen hervor oder lässt die Pflanzen ganz eingehen. Darum gilt: Viel hilft nicht viel, sondern immer an die Dosierungsempfehlungen halten!

Es gibt organischen oder mineralischen Dünger, jeweils in flüssiger und fester Form. Organischer Dünger besteht aus natürlichen Rohstoffen, oft sogar in Bio-Qualität; er zersetzt sich von Natur aus langsamer und ist umweltfreundlicher, aber die Sofortwirkung ist dafür oft nicht so kräftig. Mineralischer Dünger ist synthetisch hergestellt, meist aus speziellen chemischen Salzen. Er wirkt meist recht kräftig und mit guter Sofortwirkung, aber er belastet die Umwelt stärker und führt leichter zu Überdüngung.

Flüssigdünger wird in der Regel mit Wasser verdünnt und gegossen. Dies ist bei kleineren Flächen oder in Töpfen recht praktisch. Große Flächen werden so aber nicht gedüngt, der Aufwand ist zu groß. Hier wird meist fester Dünger verwendet. Ihn gibt es als Streu, feines Granulat oder auch in Pellets, je nach Einsatzform. Rasenlangzeitdünger ist meist ein feines Granulat, bestehend aus einer Mischung aus organischen und mineralischen Dünger. Die Kombination beider Düngerformen ist vorteilhaft, denn so werden beide positiven Eigenschaften genutzt: Starke Sofortwirkung und umweltfreundliche Langzeitwirkung.

Rasen wird meist mit streufähigem Granulat gedüngt
Rasen wird meist mit streufähigem Granulat gedüngt

Es gibt einige Produkte, die neben dem Düngeranteil noch Unkrautvernichterstoffe beinhalten. Was es damit auf sich hat, kannst du hier nachlesen.

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Wie und wann wird Rasenlangzeitdünger eingesetzt?

Ein Rasen sollte mindestens drei-, besser viermal im Jahr gedüngt werden. Die erste Düngung erfolgt, wenn die Forsythien blühen, also März/April, die zweite Ende Juni/Anfang Juli und die letzte Düngung mit einem speziellen Herbstrasendünger erfolgt Mitte Oktober. Bei starker Nutzung des Rasens, etwa wenn Kinder oder Haustiere im Garten sind, sollte noch eine Düngung im August dazukommen.

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Vor allem in der Frühjahrs- und Junidüngung sollte Langzeitrasendünger verwendet werden. Im Frühjahr versucht der Rasen voll durchzustarten und die Vegetationsperiode ist noch lang, darum brauchen Gräser in dieser Zeit die volle Unterstützung. Ende Juni/Juli beginnt allmählich die anstrengende Phase für Rasen, es wird wärmer und trockener, meist wird er im Sommer auch intensiver genutzt. Es ist wichtig, ihn gut über diese Zeit zu bringen.

So geht man bei der Rasenlangzeitdüngung am besten vor:

  • vor der ersten Düngung im Frühjahr sollte der Rasen belüftet, also vertikutiert und evtl. gesandet werden
  • Am Düngetag sollte der Rasen möglichst trocken sein, es sollte also nicht frisch geregnet haben.
  • Der letzte Rasenschnitt ist optimalerweise 2-3 Tage her. So ist der Rasen am aufnahmefähigsten.
  • Rasen verbrennt schnell, wenn er in der prallen Sonne gedüngt wird, darum sollte die Mittagszeit gemieden werden. Besser ist es, den Rasen morgens oder gegen Abend zu düngen.
  • Kinder und Haustiere sollten während dem düngen dem Garten fern bleiben
  • Handschuhe tragen, um Hautreaktionen zu vermeiden

Rasendünger sollte grundsätzlich möglichst gleichmäßig ausgebracht werden, denn ansonsten kann es sein, dass man später im Rasen sieht, wo zu wenig oder zu viel Dünger ausgebracht wurde: es entstehen Flecken.

Geübte Gärtner können Dünger per Hand ausbringen, dabei sollte man vorher einmal die benötigte Menge pro Quadratmeter abwiegen, damit man ein Gefühl dafür bekommt. Der Dünger wird dann kreuzweise, also einmal quer und einmal längs mit Schwung ausgetragen, so erreicht man das gleichmäßigste Ergebnis.

Einfach ist es, wenn man einen Streuwagen benutzen kann. Diese praktischen Wägen verteilen durch ein Rollensystem das feine Granulat ganz von alleine gleichmäßig. Die Anwendung ist sehr einfach. Um mehr über Streuwagen zu erfahren und welchen wir für den Besten halten, erfährst du in unserem Produkttest.

Die Ausbringung per Streuwagen ist einfach und wird am gleichmäßigsten
Die Ausbringung per Streuwagen ist einfach und wird am gleichmäßigsten.

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Nach dem der Dünger ausgebracht wurde, sollte die Fläche gut beregnet werden. Durch das Wasser lösen sich die Bestandteile auf und gelangen in den Boden, damit sie dem Rasen schnell zur Verfügung stehen. Beregnet werden sollte Rasen grundsätzlich Wurzeltief durchdringend, also der Boden sollte so viel gewässert werden, bis die oberen 2 bis 3 cm komplett durchnässt sind. Den die Wurzeln brauchen das Wasser, nicht die Gräser! Am einfachsten und gleichmäßigsten gelingt dies mit einem Rasensprinkler.

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Achtung: zu viel Wasser schwemmt die Nährstoffe aus! Der Rasen hat nichts von dem Dünger und die Stoffe gelangen in das Grundwasser, was die Umwelt belastet.

Tipps: um zu prüfen, ob genug gewässert wurde, kann man mit einem stabilen, etwa 10cm Messer in die Erde stechen. Ist dieses die ersten paar Zentimeter nass und dreckig, reicht die Bewässerung! Oder du stellst einige leere Gläser, z.B. Marmeladengläser auf die Rasenfläche. Wenn diese zu 2 bis 3 Zentimeter gefüllt sind, ist es der Boden auch. Schau auf die Uhr, wie lange es gedauert hat, dann musst du nur einmal diese Probe machen.

Rasen wird gewässert, bis die Marmeladengläser zu 3 cm gefüllt sind
Rasen wird gewässert, bis die Marmeladengläser zu 3 cm gefüllt sind.

Kinder und Haustiere sollten den Rasen möglichst erst dann wieder betreten, wenn der Rasen nach dem Wässern wieder abgetrocknet ist. Je nach Produkt kann die Wartezeit auch länger sein, darum bitte unbedingt die Herstellerangaben beachten. So können Verätzungen verhindert werden. Der Rasen sollte erst nach dem ersten Rasenschnitt wieder an Tiere verfüttert werden, dazwischen sollten auch mindestens 2-3 Bewässerungen liegen.

Wo und zu welchem Preis kann man Langzeitrasendünger kaufen?

Langzeitrasendünger gibt es weitverbreitet zu kaufen. Ganzjährig erhält man ihn in Bau- und Gartenmärkten sowie in Fachhandlungen. Selbst bei Discountern und Supermärkten sind sie im Frühjahr gut zu kriegen. Hier kann man manchmal ein echtes Schnäppchen machen und auf Vorrat einkaufen. In Onlineshops findet man eine große Auswahl.

Bei der Düngerwahl sollte man einen besonderen Blick auf die Inhaltsliste werfen und gut vergleichen. Denn die günstigen Produkte beinhalten manchmal einfach deutlich weniger Nährstoffe und werden mit Füllstoffen angeboten. Um den gleichen Nutzen zu erhalten, benötigt es dann hier eine deutlich größere Menge an Dünger, als bei den teureren Produkten, die aber eine größere Menge Nährstoffe enthalten. So lohnt es sich meist, die hochwertigeren Produkte zu kaufen.

Günstige Produkte erhält man bereits ab ca. 1€ je Kilogramm, die teureren Produkte können bis zu 6€ je Kilo kosten. Ein Vergleich lohnt sich!

Kaufkriterien können sein:

  • Preis-/Mengenverhältnis
  • beinhaltete Menge der tatsächlichen Nährstoffe
  • benötigte Ausbringungsmenge
  • Anhalten/Dauer der Langzeitwirkung

Rasenlangzeitdünger im Test

Stiftung Warentest hat bisher keine Tests von Rasenlangzeitdünger durchgeführt. Ökotest hat allgemeine Rasendünger auf organischer Basis getestet. Von den 11 getesteten Produkten erhielten 4 das Prädikat „gut“ oder „sehr gut“. Bei den anderen Produkten wurden weniger die Schadstoffmengen beanstandet, sondern dass sie nicht die auf der Inhaltsliste angegebenen Mengen der jeweiligen Nährstoffe beinhalten. Der Test fand 2018 statt und die betreffenden Hersteller haben versprochen, dieses Problem zu beheben. Leider wurde seither kein Test mehr durchgeführt um dieses Versprechen zu kontrollieren.

Daher haben wir uns unabhängig von den Tests drei der beliebtesten Produkte ausgesucht und näher angeschaut.

Profigreen Rasendünger mit Langzeitwirkung

Der Rasendünger mit Langzeitwirkung von Profigreen ist gut für beanspruchte Rasenflächen geeignet. Die Düngung kann hier schon alle 4 bis 6 Wochen wiederholt werden, da der Düngeranteil vorsichtig dosiert ist. So kann auch gut einer Überdünung vorgebeugt werden, denn eine Überdüngung ist schlechter zu reparieren als ein Unterdünung. Darum eignet sich dieses Produkt auch gut für Einsteiger, die sich erst einmal langsam herantasten möchten. Weiterer Vorteil ist, dass der Dünger mit Rasensamen zusammen ausgebracht werden kann, so wird der neue Rasen von Anfang an optimal unterstützt, ohne die Gefahr von Verbrennungen. Die organisch-mineralische Mischung bietet eine gute Sofortwirkung, die recht umweltfreundlich ist.

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  • versorgt den Rasen für Monate mit allen wichtigen Nährstoffen.
  • vermindert Stoßwachstum beim Rasen, reduziert dadurch die Mäharbeit,

COMPO Rasen-Langzeitdünger

Dieses Produkt enthält neben den drei wichtigsten Nährstoffen Stickstoff, Kalium und Phosphat auch noch Magnesium und andere Spurenelemente. Dadurch wird der Rasen optimal unterstützt und er zeigt keine Mängelerscheinungen. Die Langzeitwirkung wird mit 3 Monaten angegeben. Praktisch ist, dass auf der Verpackung die Ausbringungsmenge für die gängigsten Streuwägen bereits angegeben sind, was die Anwendung sehr einfach, praktisch und sicher macht. Dieses Produkt kann gut für sehr beanspruchte Rasenflächen wie z.B. auf Sportflächen eingesetzt werden.

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Substral Rasendünger mit Langzeitwirkung

Bis zu 100 Tage hält die Wirkung dieses Rasendüngers von Substral an. Das staubfreie Granulat kann gut per Streuwagen ausgebracht werden, wobei auch hier schon eine Übersicht der benötigten Einstellungen für gängige Streuwägen angegeben werden. Das Granulat wurde mit einer besonderen Technologie aufgewertet, so dass die Langzeitwirkung kontrolliert und dosiert abgegeben wird. Dadurch wird die Umwelt geschont, da der Stickstoff nicht in das Grundwasser gelangt. Die Verbrennungsgefahr wird so ebenfalls gebannt, vorausgesetzt die richtige Ausbringungsmenge wurde eingehalten. Die optimal aufeinander abgestimmten Nährstoffe versorgen den Rasen gut und machen ihn sattgrün, strapazierfähig und dicht.

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  • Durch die hochwertige Langzeitdüngerkomponente werden die Nährstoffe…

Fazit

  1. Rasen benötigt viele verschiedene Nährstoffe in größeren Mengen, darum sollte regelmäßig gedüngt werden
  2. 4 Düngungen im Jahr sollten sein: eine Startdüngung im Frühling, eine Düngung Ende Juni/Anfang Juli, eine optionale Gabe im August bei strapazierten Rasen und eine mit Herbstrasendünger Mitte Oktober
  3. vor allem die Frühjahrs- und Junidüngung sollte mit Langzeitrasendünger gemacht werden, um den Rasen optimal zu versorgen
  4. Rasenlangzeitdünger gibt es auf mineralischer oder organischer Basis in jeweils flüssiger oder fester Form. Für größere Flächen wird meist fester Dünger ausgebracht, der sowohl mineralische als auch organische Bestandteile hat, um beide Vorteile zu vereinen
  5. Rasenlangzeitdünger zersetzt sich langsam und kontinuierlich, der Rasen wird so über längere Zeiträume hinweg versorgt
  6. zwei bis drei Tage vor der Düngung sollte gemäht werden. Am Tag der Düngung sollte der Rasen trocken sein.
  7. Düngungen sollten grundsätzlich morgens oder abends, aber nicht in der Mittagszeit durchgeführt werden um ein Verbrennen der Pflanzen zu vermeiden
  8. Rasenlangzeitdünger wird per Hand oder Streuwagen möglichst gleichmäßig ausgebracht, dabei unbedingt an die Dosierungsempfehlungen des Herstellers einhalten, um eine Überdüngung zu vermeiden
  9. nach der Düngung den Rasen wurzeltief bewässern, damit sich die Nährstoffe lösen und in den Boden einsickern können.
  10. Bei der Düngerwahl die Inhaltsliste vergleichen, da die Nährstoffanteile teils stark variieren

FAQ

Warum muss man Rasen düngen?

Rasen benötigt viele verschiedene Nährstoffe, dies liegt an seinen natürlichen Bedürfnissen. Er benötigt sie aber auch in großer Menge und das hat etwas mit seinem Nutzen zu tun: Rasen ist die wohl strapazierteste Fläche im Garten durch Spielen von Kindern oder Haustieren aber auch schon durch normales Betreten. Dazu kommt der regelmäßige Rasenschnitt. Rasen speichert Nährstoffe in den Grashalmen, werden sie gestutzt, entzieht es den Pflanzen jedes mal Nährstoffe. Um nachzuwachsen ist der Bedarf ebenfalls erhöht. Der Boden wird durch den erhöhten Bedarf ausgelaugt, der Rasen zeigt Mängelerscheinung. Um dies zu verhindern, braucht Rasen eine regelmäßige Düngergabe.

Was passiert, wenn ich meinen Rasen nicht dünge?

Wie erklärt, benötigt Rasen eine große Menge an Nährstoffen. Werden diese nicht zugeführt, laugt sich der Boden aus und kann die Gräser nicht mehr versorgen. Mangelerscheinungen sind dann eine gelblich-bräunliche Farbe, er bekommt Lücken, in der Unkraut und Moos leichtes Spiel haben und der Rasen ist anfälliger für Krankheiten wie Pilze und Schimmel.

Was ist Rasenlangzeitdünger?

Rasendünger mit Langzeitwirkung zersetzt sich langsam und gibt die Nährstoffe kontinuierlich über einen längeren Zeitraum ab. Möchtest du noch mehr über die verschiedenen Düngerformen lesen, haben wir oben im Text ausführlichere Informationen für dich.

Wie wird Langzeitrasendünger angewendet?

Langzeitrasendünger sollte vor allem im Frühjahr und im Juni/Juli verwendet werden. Zwei bis drei Tage vorher sollte gemäht werden und am Düngetag sollte der Rasen trocken sein. Das meist streufähige Granulat wird entweder per Hand oder mit einem Streuwagen möglichst gleichmäßig auf der gesamten Fläche ausgebracht. Anschließend sollte wurzeltief durchdringend gewässert werden. Kinder und Haustiere sollten erst nach dem abtrocknen die Fläche wieder betreten.

Wie viel Langzeitrasendünger wird benötigt?

Bei Düngungen sollte man sich grundsätzlich an die Dosierungsempfehlungen des Herstellers halten, daher ist eine pauschale Angabe nicht zu machen. Die benötigte Mengenangaben findest du auf den Produktverpackungen oder auf den Webseiten der Hersteller.

Ich habe aus Versehen zu wenig/zu viel Dünger genommen. Was passiert jetzt?

Wird zu wenig Dünger verwendet, wird die Wirkung wenig oder gar keinen Effekt zeigen. Dies kann aber ganz gut ausgeglichen werden, indem man nochmal den fehlenden Anteil Dünger dazugibt. Zu viel Dünger ist aber auch nicht gut. Überdünungen führen zu Krankheitszeichen wie eine gelbe Farbe, verschrumpeln, Flecken oder die Pflanzen verbrennen sogar. Dann werden sie braun und sterben ab. Leider kann eine Überdüngung nicht so leicht korrigiert werden. Eine Möglichkeit ist, wenn der Fehler schnell erkannt wurde, viel zu wässern. Dazu wird aber mehr Wasser benötigt, als nur wurzeltief durchdringend. So wird der Dünger ausgespült. Dies ist nicht sehr umweltfreundlich, da der Dünger dann komplett ins Grundwasser gespült wird und sollte eine absolute Notfall-Ausnahme bleiben, aber immerhin wird der Rasen so vielleicht gerettet. Darum bitte unbedingt immer an die Herstellerangaben halten und lieber zu wenig als zu viel düngen!

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Letzte Aktualisierung am 27.10.2020 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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