Mäusearten

Mäusearten

Mäusearten: Mäuse sind kleine Säugetiere, die von Menschen verschieden wahrgenommen werden. Während einige Menschen die putzigen kleinen Tierchen lieben und am liebsten als Haustier halten, werden sie von anderen rigoros gejagt. Die Nagetiere gibt es in fast unzähligen Ausführungen, wobei wir uns ein paar davon hier widmen wollen.

Im Artikel siehst du, welche typischen Mäusearten es gibt und wie sie leben. Einige sind als Gattung in Gefahr, andere vermehren sich mehr als gut ist.

Dass Menschen, vor allem Kinder, Mäuse an sich niedlich und begehrlich finden, siehst du schon an der großen Zahl von Kinderklassikern und Zeichentrickfiguren, von der Fernsehmaus über Mickey und Minnie bis zu vielen Weiteren, die den Sprung in die Kiste mit dem beliebtesten Spielzeug geschafft haben. Doch wir beschäftigen uns hier mit den lebenden Säugetieren, wie

  • Der Hausmaus und ihrem Lebensraum
  • Der Lebensweise der Feldmaus oder auch
  • Den Erkennungsmerkmalen der sogenannten Rötelmaus

Hausmaus

Mäuserarten Hausmaus
Hausmaus (Mus musculus)

Die Hausmaus gehört zu den Langschwanzmäusen und kommt in fast allen Ländern der Erde vor. Sie lebt in der Nähe von Menschen.

Erkennungsmerkmale

Die Hausmaus ist ca. 7-10 cm lang und wiegt bis zu 25 Gramm. Die „Farbmäuse“, die im Tierhandel erhältlich sind, können bis zu 60 Gramm schwer werden. Die Hausmaus ist auf der Körperoberseite mausgrau oder braungrau, am Bauch etwas heller. Eine Besonderheit ist die Einkerbung der Nagezähne im Oberkiefer. Sie sieht der Waldmaus ähnlich, die jedoch einen deutlicheren Farbunterschied zwischen Rücken und Bauch aufweist. Auch fehlt der Waldmaus die charakteristische Kerbe an den Zähnen.

Lebensraum

Der Lebensraum der Mäuse ist die Natur. Als ungebetene Gäste gehen sie gern in Gebäude, wo sie auf Futtersuche sind. In der Nähe von Menschen werden die Mäuse von Hauskatzen oder Mardern gejagt, in freier Natur vor allem von Raubvögeln oder Wildkatzen sowie Rotfüchsen.

Lebensweise

Die Hausmaus ist ein Allesfresser. Sie mögen zwar pflanzliche Nahrung am liebsten, wie Wurzeln, Samen oder Nüsse, können aber auch lebend erbeutete Insekten zu sich nehmen. Im Freiland leben solche Hausmäuse höchstens zwei Jahre, einzelne Tiere können jedoch auch wesentlich älter werden.

Fortpflanzung

Die Hausmaus ist das ganze Jahr über zur Fortpflanzung bereit. Bis zu achtmal wirft sie drei bis acht Junge. Bei sozialem Stress und einem geringen Nahrungsangebot schrumpft die Häufigkeit der Fortpflanzung erheblich zusammen. Die Tragzeit beträgt etwa 3 Wochen, wobei die kleinen Mäuse im Alter von ca. sechs Wochen ihrerseits geschlechtsreif sind, was die unheimliche Ausweitung der Population erklärt.

Schadwirkung

Die Hausmaus gilt als sogenannter „Nahrungsmittelschädling“. Außerdem gelten sie als Träger diverser Bakterien, die sie beispielsweise mit Hilfe von Zecken auf andere Tiere und auch Menschen übertragen können.

Gefährdung/Schutz

Es gibt einige Zuchtlinien der Hausmaus, die den Namen „Farbmaus“ tragen. Seit Jahrzehnten sind sie als Haustier bekannt oder werden auch für Tierversuche genutzt.

  • Große Population rund um die Welt
  • Nahrungsmittelschädling, der sich in der Nähe von Menschen aufhält
  • Können gefährliche Bakterienüberträger sein
  • Werden für Tierversuche genutzt

Tipp: Um keine Hausmäuse anzulocken, empfiehlt es sich, keine offenen Nahrungsmittel stehen zu lassen, wo sie von den kleinen Tierchen durch offene Balkontüren etc. gerochen werden können und die Tiere dann anziehen.

Feldmaus

Mäusearten Feldmaus
Feldmaus (Microtus arvalis)

Die Feldmaus gehört zu den Wühlmäusen und ist eines der häufigsten Säugetiere Europas.

Erkennungsmerkmale

Eine Feldmaus hat an der Oberseite gelblich-graues Fell, welches sich auch, je nach Lebensraum, braun verfärben kann. Die Bauchseite ist dagegen weißlich bis rostgelb. Eine solche Maus kann bis zu 12 cm lang werden bis zu rund 50 Gramm wiegen.

Lebensraum

Sie kommt vor allem in Europa, Nordafrika und Nordasien vor. Isolierte Vorkommen finden sich auch in Sibirien. Sie bevorzugt als Lebensraum Äcker und Felder, kurzgrasige Wiesen und auch Dünen. In trockenen Kieferwäldern ist sie ebenfalls zu Hause. Dichte Kolonien bevölkern komplexe Erdbauten, die ein verzweigtes System bilden. Pro Hektar können extremen Fällen bis zu 1.000 Tiere leben.

Lebensweise

Eine Feldmaus ernährt sich von Gras und Kräutern, Samen und vor allem Getreide. Sie sind tag-und nachtaktiv und haben einen wechselnden Schlaf-Wach-Rhythmus von ca. drei bis vier Stunden.

Fortpflanzung

Bei guten Bedingungen (beispielsweise genügend Nahrung), pflanzt sich die Feldmaus rasant fort. Bis zu 13 Junge umfasst ein Wurf, und die Folge der Würfe ist sehr schnell. Rund drei Wochen beträgt die Tragzeit. Die Jungen sind schon mit ca. 14 Tagen geschlechtsreif, noch während sie gesäugt werden. Große Bestände brechen glücklicherweise durch Hunger plötzlich schnell zusammen. Es folgen Jahre mit eingeschränkter, niedriger Bestandsdichte.

Schadwirkung

Die Feldmäuse sind ist einer der mächtigsten Schädlinge im Gartenbau und der Landwirtschaft. Wo sie in großen Mengen auftreten, können sie ganze Ernten vernichten bzw. stark einschränken. Abhilfe kann durch Pflügen geschaffen werden, weil damit der Bau zerstört wird. Auch das Aufstellen von Sitzhilfen für Greifvögel hat bereits Erfolge gebracht, damit diese besonders an den Feldern nach dem Schädling suchen und diesen in ihr Futterangebot aufnehmen. Bei großem Befall wird mit Gift gearbeitet.

Gefährdung/Schutz

Die Feldmaus ist ein Nahrungsmittelpunkt für Greifvögel und Eulen, aber auch Raubsauger. Dennoch vermehrt sie sich so stark, dass keine Gefährdung der Art zu befürchten ist.

  • Feldmaus ist Schädling für Gartenbau und Landwirtschaft
  • Population muss mitunter eingeschränkt werden
  • Bei guter Nahrung und idealen Witterungsbedingungen starke Vermehrung

Tipp: Beim Entdecken von Feldmausgängen hilft zunächst die mechanische Bekämpfung durch das Schleifen der Baue, beispielsweise durch Pflügen.

Rötelmaus

Die Rötelmaus ist ebenfalls eine Wühlmausart. Sie hat ihren Namen durch das rötliche Fell auf dem Rücken. Bisweilen wird sie als Wald-Wühlmaus bezeichnet.

Erkennungsmerkmale

Das häufigste Erkennungsmerkmal ist eben dieses rötliche Fell, welches sogar fuchsrot ausgebildet sein kann, aber auch gelblich. Am Bauch sind diese Mäuse weiß bis grau. Sie ist eine relativ kleine Mäuseart und wird bis zu 13 cm lang. Üblicherweise wiegt sie etwa 30 Gramm. Am Schwanz hat die Rötelmaus ein paar längere, schwarze Haare, die sich von der restlichen Behaarung des Schwanzes abgrenzen.

Lebensraum

Vor allem in Europa ist die Rötelmaus zu Hause. Auch in Nordasien kann sie gefunden werden. Sie gilt als das häufigste Säugetier Europas. Sie lebt in Buchen-und Mischwäldern, aber auch in Gebüschen und Hecken nahe der Wälder und Feuchtgebiete. Sind Gärten nahe an Wäldern gelegen, eventuell auch unbenutzte Hütten oder Scheunen, nimmt die Rötelmaus diese gern in Beschlag. Im südlichen Europa findest du die Rötelmaus vor allem im Zusammenhang mit Rotbuchen.

Lebensweise

Die Rötelmaus ist nacht-und tagaktiv, sie kann sich die Phasen weitestgehend aussuchen. Anderthalb bis sechs Stunden, je nach Jahreszeit, ist sie aktiv. Sie fürchtet die Konkurrenz der Gelbhalsmaus, der sie gern aus dem Weg geht. Auch nach deren Vorkommen richtet die Rötelmaus daher ihre Aktivitätsphasen. Besonders im Sommer halten sie sich tagsüber gern im Bau auf, um den Fressfeinden zu entgehen.

Sie ernährt sich von Gräsern, Kräutern und Keimlingen. Auch Pilze und Früchte sind gern gesehen auf dem Speiseplan. Im Winter begnügt sie sich auf Baumrinde, die sie dann aber in größeren Mengen vertilgt. Zur Ernährung fängt sie außerdem Insekten und Würmer, mitunter bedient sie sich sogar an Vogeleiern. Die Vorratshaltung für den Winter besteht aus Eicheln und Bucheckern sowie ähnlichen Samen.

Fortpflanzung

Die Rötelmaus lebt in Gruppen, wobei die Weibchen dominant gegenüber den Männchen sind. Die Fortpflanzung findet überwiegend im Sommer statt. Bei geringem Nahrungsangebot schränkt sie sich sogar auf die Zeit von Mai bis Juli ein. Die Tragzeit beträgt 17 Tage; Rötelmäuse werden nur trächtig, wenn sie eine gewisse Größe haben und ein eigenes Revier. Im Freiland wirft ein Weibchen nur zwei- bis dreimal im Leben, wobei drei bis sieben Junge zur Welt kommen.

Schadwirkung

Der Schaden, den die Rötelmaus anrichtet, ist nur dann erheblich, wenn sie massenhaft auftritt. Allerdings kann vor allem das Entrinden von Bäumen für die winterliche Nahrungsaufnahme bis einige Meter hoch ausfallen. Sie wird daher zu den Forstschädlingen gerechnet. Auch Saatanpflanzungen schädigt sie nachhaltig.

Gefährdung/Schutz

Die Rötelmaus ist eine Nahrungsquelle Wildkatzen, Hermeline, Iltis und Co. Auch spezielle Eulenarten ernähren sich gern von der Rötelmaus. Störche und Greifvögel jagen sie ebenso, wie diverse Schlangen. Dennoch sind sie nicht in Gefahr, da sie sich in großen Mengen vermehren.

  • Rötelmaus kann Baumbestände schädigen, da sie Rinden frisst (Forstschädling)
  • Geringere Fortpflanzung als die anderen, beschriebenen Mäusearten
  • Besonders in Europa verbreitet
  • Vermehrung unter anderem vom Nahrungsangebot abhängig

Tipp: Beim Auftreten von großen Schäden im Wald muss eine Einschränkung der Population in diesem Gebiet erfolgen, wobei dies selten vorkommt.

Waldmaus

Mäusearten Waldmaus
Waldmaus (Apodemus sylvaticus)

Die Waldmaus ist relativ klein, und gut an ihren großen Augen zu erkennen. Auch sie zählt zu den am meisten verbreitetsten Säugetieren Europas.

Erkennungsmerkmale

Sie ist recht klein, bis zu 11 cm lang und hat relativ große Ohren sowie Augen. Sie wiegt bis zu ca. 35 Gramm und hat auf dem Rücken gelb-bis braun-graues Fell, während an der Bauchseite dunkles weiß-grau vorherrscht.

Lebensraum

Sie lebt nicht, wie man annehmen könnte, vorwiegend im Wald, sondern bevorzugt Äcker und Wiesen, Gewässerufer und Hecken. In Parks und Gärten fühlt sie sich besonders wohl, und wenn sie im Wald lebt, dann nur dort, wo dieser offen und trocken ist. Die Waldmaus versucht, in Gebäude einzudringen und nutzt Fassadenbewuchs, um emporzuklettern.

Zu finden ist die Waldmaus in ganz Europa, sowie im nördlichen Afrika. In den Alpen lebt sie bis zu einer Höhe von 2.000 Metern, im Atlasgebirge sogar bis auf über 3.000 Meter.

Lebensweise

Die Waldmaus kann gut springen und klettern, ist nachtaktiv und leben in Bauen mit Vorrats-und Nestkammer. Sie ist ein Allesfresser, der Eicheln, Nüsse und Früchte bevorzugt, aber auch Insekten und Wurzelknollen frisst.

Fortpflanzung

Während die Fortpflanzung eigentlich auf die Zeit zwischen März und Oktober beschränkt ist, pflanzt sich die Waldmaus im Mittelmeerraum auch ganzjährig fort. Drei Würfe im Jahr sind normal; die Tragzeit wird mit ca. 23 Tagen angegeben. Meist sind es 5-6 Junge, die zur Welt kommen. Die Waldmäuse sind im Bestand stark vom Nahrungsangebot abhängig. Ist dieses gut, kann man mit bis zu 50 Tieren pro Hektar rechnen.

Schadwirkung

Waldmäuse dringen gern auf der Suche nach einem Winterquartier in ein Haus ein, und machen sich dort an Vorräten wie Mehl, Nüssen oder Früchten zu schaffen. Deshalb gilt sie in der Fachsprache als Vorrats– aber auch als Forstschädling.

Gefährdung/Schutz

Die Art der Waldmaus ist nicht in Gefahr, dafür sind ihre Populationen zu groß. Bemerkenswert ist, dass sie die einzige Mäuseart ist, bei der bislang die Forscher nachweisen konnten, dass sie einen Magnet-Sinn besitzen. Tiere, bei denen dies der Fall ist, können das Magnetfeld der Erde für ihre Orientierung nutzen. Dies wird vor allem bei Zugvögeln beobachtet.

  • Leben in Gärten und auf Äckern sowie in ähnlichen Gebieten
  • Besitzen einen Magnet-Sinn
  • Dringen auch gern in Häuser ein

Tipp: Mäuse in Gebäuden dürfen immer gefangen werden, egal, um welche Art es sich handelt. Besonders im Herbst, wenn sie ein Winterquartier suchen, sollte man vermeiden, sie mit offenen Lebensmitteln anzulocken.

Wühlmaus

Entgegen der landläufigen Meinung, dass es eine Art gibt, die Wühlmaus genannt ist, gehören zu den Wühlmäusen verschiedene Mäusearten, wie Feld-und Rötelmaus, aber auch die Bisamratte. Gewöhnlicherweise wird die Ostschermaus als Wühlmaus bezeichnet.

Erkennungsmerkmale

Je nach Art können sie um die 200 Gramm wiegen, aber auch deutlich schwerer sein, wie beispielsweise die Bisamratte. Wegen ihres wühlenden Verhaltens in der Erde sind die Ohren eher kurz und rund gehalten. Das Fell kann braungrau bis rotbraun oder fast schwarz sein. Meist ist es glänzend. Wühlmäuse haben an den Vorderfüßen vier oder fünf Zehen, an den Hinterläufen immer fünf.

Lebensraum

Sie kommen in Europa, Asien und Nordamerika vor. Sie lieben leichte Böden, um ihre Gänge problemlos anlegen zu können. Ausnahmen der Wühlmäuse leben nicht unter der Erde, sondern auf Wiesen oder sogar Bäumen. Meist aber lieben Sie Bäche und Flüsse sowie deren Ufer, sowie Gärten und Obstplantagen.

Lebensweise

Die üblichen Wühlmäuse leben unter der Erde und wühlen Erdhaufen auf, die denen des Maulwurfs ähneln. Sie sind nacht-und dämmerungsaktive Tiere. Sie können schwimmen und tauchen, und legen Baue an, die eine Vorrats-und eine Nestkammer besitzen. Sie ernähren sich gern von Wasserpflanzen, Wurzeln, Zwiebeln und Knollen. Auch Insekten und kleine Fische sind willkommen.

Fortpflanzung

Die Fortpflanzung beschränkt sich in der Regel auf die Zeit zwischen März und Oktober. Im Jahr gibt es drei bis fünf Würfe mit jeweils ca. 6-9 Jungen. Die Tragzeit wird mit 22 Tagen angegeben. Mit 60 Tagen sind die Jungen bereits geschlechtsreif. Die Wühlmäuse können bis zu drei Jahren alt werden.

Schadwirkung

Wühlmäuse verursachen schwere Schäden an Wurzeln von Obstbäumen und anderen Pflanzen, und können viele Nutzpflanzen schädigen. Möhren und Spargel sind vor ihnen kaum sicher; auch Reisfelder wurden schon von Wühlmäusen stark beschädigt.

Gefährdung/Schutz

Die Unterscheidung zum Maulwurf ist wichtig, da der Maulwurf im Gegensatz zur Wühlmaus unter Schutz steht und nicht bekämpft werden darf. Wühlmäuse werden mit Begasungsmittel bekämpft, oder auch mit Wühlmausschussgeräten, Mausefallen oder Wühlmauspflügen, die Giftköder ausbringen. Es können bis zu 100 Tiere pro Hektar auftreten, wobei es zyklische Schwankungen gibt. Die Ostschermaus gilt als ungefährdet.

  • Unterscheidung zum Maulwurf ist wichtig
  • Wühlmäuse können große Schäden an Obstplantagen und in Gärten anrichten
  • Dürfen deshalb bekämpft werden

Tipp: Ist unklar, ob die Schäden im Garten von Wühlmäusen oder Maulwürfen verursacht werden, hilft ein einfacher Trick: in den Gang eine Möhre zu legen. Wird diese gefressen, handelt es sich um Wühlmäuse.

FAQ

Was sind die besten Lockmittel für Mäuse?

Mäuse sind Allesfresser. Doch das Bild, dass eine Maus am liebsten Käse frisst, stimmt nicht (mehr). Ideal ist Erdnussbutter, oder alles Fettige und Süße.

Warum kommt eine Maus ins Haus?

Sie ist in der Regel auf der Suche nach Nahrung. Außerdem bietet das Gebäude Schutz und Wärme, besonders im Herbst. Deshalb sollten Nahrungsmittel nicht in Bodennähe aufbewahrt werden.

Wo stellt man am besten eine Mausefalle auf?

Mäuse sind clever und können durchaus eine Falle leerfressen, ohne dass diese ausgelöst hat. Sind bewegen sich in der Regel an Wänden entlang, sodass hier die Chance am größten ist, wenn eine Falle aufgestellt wird.

Sollte man Mäuse als Gartenbewohner dulden?

In der Regel fressen die Mäuse im Garten – je nach Sorte – oberhalb oder unterhalb der Erde die Gewächse weg. Deshalb sollte sie bekämpft oder zumindest in freies Feld gebracht werden.

Welche Mäusearten eignen sich als Haustier?

Manche Mäuse sind auch als Haustier geeignet und werden, ähnlich wie Hamster, vor allem von Kindern gern gehalten. Farb-und Rennmäuse sind dafür beliebt. Sie sind allerdings keine Einzelgänger, und sollten deshalb auch nicht allein gehalten werden. Außerdem brauchen sie viel Platz. Drei bis vier Jahre alt wird die Rennmaus, die aus der Mongolei stammt. Farbmäuse sind ebenfalls gern gesehene Haustiere, zumal sie einen weniger starken Eigengeruch haben.

  • Mäuse wollen nicht allein leben
  • Brauchen Auslauf und Abwechslung
  • Haben einen anderen Wach-Schlaf-Rhythmus als Menschen

Tipp: Man sollte beim Kauf darauf achten, keine Tiere wie Tanzmäuse, Rote Mäuse und ähnliche Sonderzüchtungen zu erwerben, da diese durch die Kombination falscher Gene entstehen und diese „Qualzuchten“ verboten sind.

Welche Mäusearten sind gefährlich für den Menschen?

Mäuse im Allgemeinen und vor allem Mäusekot gelten als gefährlich für den Menschen. Doch bei welchen Mäusearten ist dies der Fall, und was kann man dagegen tun?

Mäuse gelten als Hygiene-und Gesundheitsschädlinge. Sie sind von Krankheitserregern befallen, die auf Menschen übertragbar sind. Durch den Kot werden Oberflächen kontaminiert, mit denen auch Menschen in Berührung kommen. Der Kot enthält Bakterien und Viren, die durch Kontakt mit der Haut und den Atemwegen schwere Krankheiten auslösen können. Auch können Mäuse Krankheitserreger übertragen, an denen sie selbst gar nicht erkrankt sind.

  • Bei einem Mäusebefall ist peinliche Hygiene unablässig
  • Krankheitserreger werden von Mäusen übertragen
  • Die Übertragung ist einfach durch Hautkontakt oder über die Atemwege möglich

Tipp: Nach einem Mäusebefall muss unbedingt alles gesäubert werden, was von der Maus frequentiert worden sein könnte.

Wie groß ist eine Mäusefamilie?

Das ist schwer zu beantworten, da es keine Familie im eigentlichen Sinne gibt. Die Weibchen haben mehrere Würfe im Jahr, haben also im Lauf ihres Lebens durchaus 50 bis 60 Kinder. Die Mäuse leben meist in großen Verbänden, also nicht eingeschränkt als Familie.

Fazit

  1. Verschiedene Mäusearten sind in Europa heimisch und können auch hier im Garten anzutreffen sein
  2. Bekämpfung ist in Gebäuden am effektivsten durch Fallen, im Freiland durch Entziehen der Nahrungsgrundlage
  3. Die hier genannten Mäusearten sind allesamt nicht vom Aussterben bedroht, da sie in großen Verbänden vorkommen und nur selten ihre Lebensgrundlage verlieren
  4. Manche Mäusearten sind als Haustiere beliebt, dabei sollte man sich vor dem Kauf aber gründlich informieren

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