Halloween-Kürbis ausschnitzen

Radka Schöne  / pixelio.de
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Bald ist wieder Halloween – ein Fest, das bei Jung und Alt beliebt ist und Hexen, Vampire und Gespenster auf die Straßen ruft. Aber nicht nur schaurige Kostüme sorgen für Gänsehaut, auch die passende Dekoration bringt die Menschen dazu, sich zu gruseln. Da darf natürlich auch der traditionelle Halloween-Kürbis nicht fehlen. Wir haben für euch getestet, wie man aus der großen Frucht mit der harten Schale eine Grusellaterne mit leuchtenden Fratzen bastelt und halten hier eine ausführliche Anleitung bereit.

 

w.r.wagner  / pixelio.de
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Welcher Kürbis ist geeignet?

Je größer – umso besser! Traditionell sind die Halloween-Laternen groß und orange, denn je größer der Kürbis, umso besser lässt er sich aushöhlen. Auch die schaurigen Gesichtsschnitzereien sind eine komplizierte Angelegenheit, wenn der Kürbis selbst kaum größer als ein Tennisball und das Fruchtfleisch knochenhart ist. Kürbisse gibt es in zahlreichen Farben, Formen und Größen. Welche letztendlich für euch am geeignetsten ist, bleibt euch selbst überlassen.

 

Der Deckel muss ab

Um an das Fruchtfleisch zu kommen, muss zunächst einmal der Deckel abgeschniten werden. Dazu könnt ihr eine Stichsäge verwenden. Setzt den Schnitt schräg zur Mitte an, damit der Deckel am Ende nicht in den Kürbis hinein fällt, und schneidet kreisrund um das Kürbisgrün herum. Dieses solltet ihr übrigens nicht entfernen, es dient später als geeigneter Griff, um den Deckel anzuheben und Kerzen auszutauschen. Ihr könnt zusätzlich ein kleines Loch in den Deckel schneiden, um den Kerzen genügend Sauerstoff zu gewährleisten. Alternativ lassen sich aber auch Teelicher mit Batterien oder Taschenlampen einsetzen. Wenn ihr Kinder am Kürbisschnitzen teilnehmen lasst, solltet ihr die Werkzeuge altersgerecht verteilen. Besser ist es, die Arbeit mit den scharfen Messern selbst zu übernehmen und den Kindern die Löffel zum aushöhlen zu überlassen.

IMG_2620Richtig aushöhlen

Sämtlichtes Fruchtfleisch sollte nun mit einem Löffel entfernt werden. Die harte Schale bildet einen etwa zwei Zentimeter dicken Rand und lässt sich gut schnitzen. Von Vorteil ist es, statt einem Zierkürbis einen Speisekürbis zu verwenden. So kann das leckere Fruchtfleisch, dass ihr ausgehöhlt habt, gleich zu einer Suppe weiterverarbeitet werden. Die  Kerne lassen sich trocknen und im Frühjahr einpflanzen, um für Kürbisnachschub im nächsten Jahr zu sorgen.

 

IMG_2626Grusel-Gesichter

Zum Schnitzen eines Halloweenkürbis eignet sich ein traditionelles Teppichmesser, was später auch beim Schnitzen verwendet werden kann. Nun könnt ihr eurer Kreativität freien Lauf lassen. Im Internet findet ihr zahlreiche Ideen für furchteinflößende Kürbisfratzen, die ihr mit einem Stift auf euerm Kürbis vorzeichnen könnt. Wer es ganz genau haben will, kann mit einer Nadel die Linie entlang punktieren, was später das Ausschneiden erleichtert. Eine weitere Möglichkeit ist es, nur die Linien mit einem Messer in die obere Kürbishaut einzuritzen. Diese erscheinen dann heller, je dünner der Rand ist.

Für Motive wie Sterne oder Dreiecke (geeignet als Augen und Nase) werden gerne auch Ausstechformen für Plätzchen verwendet. Aufgrund der harten Schale werdet ihr jedoch nicht drumherum kommen, einen Hammer zu benutzen.

IMG_2628Haltbar machen

Frisch geschnitzte Kürbisse sind anfällig für Schimmel. Ihr solltet euer geschnitztes Kunstwerk also früh genug trocknen lassen. Um den Kürbis länger haltbar zu machen, könnt ihr ihn mit Essig ausspülen und von Außen mit Haarspray einsprühen.

Wir wünschen euch ein schaurig-schönes Halloweenfest!

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