Praxistest 06/2020

Die getesteten PH-Bodentests

Als Erstes möchten wir dir unseren Praxistest vorstellen. Wir haben uns dafür drei verschiedene PH-Bodentests ausgesucht: den pH-Bodentest von geoself, den Neudorff pH-Bodentest und ein 3-in-1 Messgerät von Longruner.

In dem Test beschreiben wir dir die genannten Produkte, vergleichen sie miteinander und zeigen dir die Vor- und Nachteile der jeweiligen Tests. Wir hoffen, dass wir dir dadurch die Entscheidung erleichtern können, unter unzähligen Bodentests den richtigen für dich zu wählen.

Geoself pH-Bodentest

Geoself pH-Bodentest im Praxistest
Unsere Empfehlung: Das Geoself pH-Bodentest Set

Das erste Produkt in unserem Praxistest ist der Geoself pH-Bodentest. Der Anbieter will mit dem Test dazu verhelfen, den Kalkbedarf des Bodens zu bestimmen und ihn so gezielt und genau düngen zu können.

Für den Test sind keinerlei chemische Vorkenntnisse nötig. Mithilfe der Anleitung kann man den Test nur richtig durchführen. Anhand einer Farbskala wertet man das Ergebnis selbst aus. Die ganze Prozedur dauert nur 10 Minuten und geht somit sehr schnell von der Hand. Laut Hersteller soll das ganze Set für bis zu 30 Anwendungen reichen, was man auch bestätigen kann.

Der geoself pH-Bodentest ist sehr anwenderfreundlich und alles, was man dafür benötigt, ist bereits in dem Set enthalten:

  • Anleitung
  • Untersuchungsröhrchen
  • pH-Testlösung
  • 1 Röhrchen Bodentest-Pulver
  • 1 Spachtel

Zusätzlich erhält man eine nützliche Broschüre, in welcher man über optimale pH-Werte verschiedener Pflanzen informiert wird.

Einige Tests können jedoch auch daneben gehen. Hierbei verfärbt sich die Lösung auch nach der angegebenen Wartezeit nicht. Dies kommt aber sehr selten vor und in Anbetracht des günstigen Preises, stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis trotzdem. Insgesamt ist der geoself pH-Bodentest also ein brauchbares und einfach anwendbares Produkt.

Neudorff pH-Bodentest

Neudorff pH-Bodentest im Praxistest

Bei dem Neudorff pH-Bodentest handelt es sich ebenfalls um ein Röhrchen-Set. Auch hier sind keine chemischen Vorkenntnisse nötig, da eine Anleitung beiliegt und der Test zudem sehr einfach durchführbar ist.

Auch in diesem Set findet man alle für die Anwendung notwendigen Utensilien:

  • Destilliertes Wasser
  • 1 Röhrchen mit Stöpsel
  • 8 Test-Tabletten
  • Anleitung zur Probeentnahme des Bodens

Hier wird jedoch statt mit einer Testlösung, mit einer pH-Test-Tablette gearbeitet. Die Vorgehensweise bei der Testdurchführung ist trotzdem identisch. Das Set reicht für bis zu acht Anwendungen. Es erscheint auf den ersten Blick deutlich günstiger als der pH-Bodentest von geoself. Rechnet man die Anwendungen hoch, kommt man aber bei beiden Tests auf den gleichen Preis.

Der Test ist schnell durchgeführt. Nach ca. 5 Minuten erhält man das Ergebnis. Was bei dem Neudorff pH-Bodentest-Set außerdem positiv auffällt, ist, dass eine Anleitung zur Entnahme einer Bodenprobe beiliegt. Eine richtig entnommene Bodenprobe ist für ein aussagekräftiges Ergebnis nämlich unabdingbar und viele Anwender wissen nicht, wie das richtig funktioniert.

Auch beim Neudorff pH-Bodentest kann es vereinzelnd dazu kommen, dass der Test nicht richtig anschlägt oder eine pH-Test-Tablette sich nicht richtig auflöst. Dies ist aber nicht die Regel, kann bei vielen Tests passieren und sollte die Kaufentscheidung demensprechend nicht beeinflussen.

Letztendlich kann auch hier von einem guten Produkt gesprochen werden, das benutzerfreundlich ist und seinen Zweck erfüllt. Einen Pluspunkt erhält dieser Test durch die Beilage einer Anleitung zur Entnahme einer Bodenprobe.

Longruner 3-in-1 Bodentester

3-in-1 pH-Bodentest Messgeraet von Longruner im Praxistest
Der 3-in-1 Bodentester von Longruner im Praxistest

Das letzte Produkt ist ein 3-in-1 Bodentester von Longruner. Hierbei handelt es sich um ein Gerät, welches nicht nur den pH-Wert, sondern auch die Bodenfeuchte und die Sonneneinstrahlung anzeigt. Der Bodentester kann sowohl im Außen- als auch im Innenbereich angewendet werden.

Laut Hersteller soll die Angabe der Werte bei diesem Bodentester besonders schnell und genau sein. Das liegt an der Premium-Doppelnadel-Detektionstechnologie.

Die Anwendung gelingt einfach: man steckt das Gerät tief in den Boden ein und nach ca. 10 Minuten werden die Ergebnisse angezeigt. Es werden keine Batterien benötigt, da das Gerät durch Solarenergie betrieben wird. Eine Anleitung für den Longruner Bodentester liegt zwar bei, ist jedoch auf englisch.

Der Bodentester kann – im Gegensatz zu den anderen Bodentests – beliebig oft verwendet werden, sollte aber nach jeder Benutzung gründlich gereinigt werden. Auch der Preis ist mit ca. 10€ unschlagbar und das Preis-Leistungs-Verhältnis somit super.

Fazit

Einen Testsieger in unserem Produkttest zu ernennen, ist schwierig – es kommt ganz darauf an, welche Art von PH-Bodentest man bevorzugt. Entscheidet man sich für ein Röhrchen-Set, sind beide Produkte gleichgut. Wir würden den Neudorff pH-Bodentest aber sogar leicht bevorzugen, da eine Anleitung zur Entnahme einer Bodenprobe beiliegt. Dies wird oft falsch durchgeführt – gerade von unerfahrenen Hobbygärtnern.

Alle der drei getesteten Produkte erfüllen ihren Zweck. Zu beachten ist, dass der Longruner Bodentester beliebig oft angewendet werden kann und zwischen den einzelnen Anwendungen nur gereinigt werden muss. Die Anwendung ist im Vergleich mit den anderen Produkten außerdem die einfachste.

Nicht zu vergessen ist das unschlagbare Preis-Leistungs-Verhältnis dieses Produktes. Wir würden diese Art von pH-Bodentest bevorzugen und ernennen den Longruner Bodentester deshalb – mit geringem Abstand zu den anderen Produkten – zu unserem Testsieger.

Insgesamt ist ein PH-Bodentest – egal welcher Art – für jeden Hobbygärtner und professionellen Gärtner enorm wichtig. Der pH-Wert des Bodens kann das Pflanzenwachstum sehr stark beeinflussen und ohne einen entsprechenden Bodentest ist es nicht möglich den pH-Wert zu ermitteln.


Video & Bilder

Ratgeber

Deine Pflanzen im Garten entwickeln sich besonders langsam oder nur schlecht, obwohl du sie als erfahrener Hobbygärtner mehr als genug pflegst? Das könnte daran liegen, dass der pH-Wert des entsprechenden Bodens zu hoch oder zu niedrig – also alkalisch oder sauer – ist. Der pH-Wert des Bodens in deinem Garten kann dir essentielle Informationen für die dort wachsenden Pflanzen anzeigen.

Die Anpassung des pH-Wertes im Boden kann das Pflanzenwachstum enorm begünstigen. Dazu muss man den Wert jedoch kennen – und hier kommt ein PH-Bodentest zum Einsatz. Wie er funktioniert, welche Kaufkriterien du beachten solltest und ob du Vorkenntnisse benötigst, um den Test durchzuführen, erfährst du in diesem Artikel. Außerdem haben wir einige Produkte getestet und stellen dir diese zum Schluss vor.

Was ist ein PH-Bodentest?

Bei dem PH-Bodentest handelt es sich um einen Test zur Ermittlung des pH-Wertes im Boden. Der pH-Wert im Boden wiederrum gibt dir Informationen über die Nährstoffaufnahme der Pflanzen und das Bodenleben.

Der optimale pH-Wert eines Bodens unterscheidet sich je nach Bodenbeschaffenheit – dazu jedoch später mehr. Deshalb gibt es kein allgemeingültiges Optimum. Umso wichtiger ist es für deine verschiedenen Pflanzen, dass der pH-Wert durch einen Test regelmäßig kontrolliert wird.

Es gibt verschiedene Arten von Tests, die alle ein wenig anders funktionieren. Alle führen jedoch zu einem aussagekräftigen Ergebnis über den pH-Wert im Boden. Im weiteren Artikel werden wir dir die verschiedenen Arten von Tests vorstellen und dir mit hilfreichen „Schritt-für-Schritt“-Anleitungen zeigen, wie du sie zuhause selbst anwenden kannst.

Anwendungsbereiche

Der PH-Bodentest wird vorwiegend in Außenbereichen bzw. in Gärten verwendet. Egal, ob für privaten Garten oder für den professionellen Gebrauch – den Test kann man in jedem der Bereiche gebrauchen und er bringt immer Aufschluss über den enorm wichtigen pH-Wert im Boden. Er kann bei Bedarf aber auch im Innenbereich – beispielsweise für Topfpflanzen – angewendet werden.

Doch warum ist der pH-Wert des Bodens in deinem Garten so wichtig für die Pflanzen? Wie bereits erwähnt, kann ein schlechter pH-Wert dazu führen, dass das Pflanzenwachstum beeinträchtigt wird. Der pH-Wert beeinflusst nämlich die Aufnahme von Nährstoffen und hat Einfluss auf die Aktivität des Bodenlebens.

Ist die Aufnahme von Nährstoffen beeinträchtigt, so können Pflanzen z.B. nicht mehr ausreichend viel Stickstoff und Eisen aufnehmen – auch, genügend Nährstoffe im Boden vorhanden sind. Dann kann die Pflanze nicht mehr richtig wachsen und im schlimmsten Fall sogar sterben.

PH-Bodentests vor der Anwendung von Rasenkalk

Einige Gärtner neigen dazu, den Rasen jährlich zu kalken. Dies ist jedoch nicht notwendig, da das Kalken des Rasens dafür sorgt, dass der pH-Wert des Bodens erhöht wird. Dementsprechend sollte man Rasenkalk nur verwenden, wenn der Wert zu niedrig ist – anderenfalls wird der Wert zu hoch und man riskiert, dass die Pflanzen schlecht wachsen oder gar sterben.

Beim Rasenkalken ist eine vorherige Anwendung eines PH-Bodentests somit ratsam und sollte vorab immer erledigt werden. Außerdem kann durch einen solchen Test – bei Bedarf – die Menge des Rasenkalks optimal an den entsprechenden Boden angepasst werden.

Regelmäßige Tests als vorbeugende Maßnahme

Allgemein ist es immer wichtig, dass ein zunächst ein PH-Bodentest durchgeführt wird, wenn Maßnahmen ergriffen werden, die zu einer Änderung des pH-Wertes im Boden führen könnten. Vorbeugend können und sollten solche Tests auch regelmäßig durchgeführt werden – so hast du den Wert immer im Blick und kannst schnell einschreiten, um den Wert des Bodens anzupassen.

Achtung: Auf einer ganzen Fläche muss der pH-Wert nicht zwingend gleichbleiben. Verschiedene Pflanzen wachsen bei unterschiedlichen Werten gut. Ein pH-Wert zwischen 6,5 und 7,5 gilt als neutral. Ein Wert über dem Optimum wird als alkalisch bezeichnet – ein Wert unter dem Optimum als sauer.

Die verschiedenen Arten

Es gibt verschiedene Arten von Tests zur Ermittlung des pH-Wertes – alle zeigen dir zuverlässig den Wert des Bodens an, funktionieren jedoch etwas anders. Die gängigsten Arten sind Schnelltest-Röhrchen (diese gibt es oft in praktischen Sets), Messgeräte bzw. Bodentester oder eine professionelle Bodenanalyse. Außerdem kannst du den pH-Wert des Bodens mithilfe eines gewöhnlichen pH-Wert Schnelltest-Streifens selbst ermitteln.

Fertige Schnelltest-Röhrchen

Der fertige PH-Bodentest dauert oft nur wenige Minuten, ist einfach anzuwenden und zeigt in nur wenigen Minuten das Ergebnis an. Die meisten Röhrchen-Tests funktionieren gleich, deshalb haben wir hier eine kurze Schritt-für-Schritt-Anleitung für dich:

  1. Die Röhrchen müssen zu ca. einem Viertel mit der Mischprobe befüllt werden. Eine genaue Messskala befindet sich meist auf der Füllhöhe.
  2. Der Rest wird mit destilliertem Wasser aufgefüllt.
  3. Die beiliegende PH-Bodentest Tablette oder Flüssigkeit wird ebenfalls dazugegeben.
  4. Nun wird das Röhrchen mit einem Deckel verschlossen und geschüttelt.
  5. Nachdem die Lösung nun wieder klar geworden ist, sollte sie sich verfärben.
  6. Jetzt vergleicht man die Lösung mit der beiliegenden Farbskala, um das Ergebnis zu erhalten.

Meist befindet sich in einem solchen Schnelltest genug Material, um einen Test mehrmals durchzuführen. Zudem sind alle benötigten Utensilien bereits in dem Set enthalten. Eine zusätzliche Anleitung liegt in der Regel ebenfalls bei.

Test mithilfe eines Teststreifens

Man braucht jedoch nicht zwingend ein fertiges PH-Bodentest-Set. Es ist auch möglich einen gleichartigen Test selbst zu erstellen. Dazu gehst du wie folgt vor:

  1. Ca. 100g einer gemischten Bodenprobe in ein leeres und sauberes (!) Glas geben.
  2. 100ml destilliertes Wasser dazugeben.
  3. Das Glas gut verschließen und kräftig schütteln, bis alles gut vermischt ist.
  4. Die Mischung einige Minuten stehen lassen.
  5. Den Teststreifen nach Packungsanleitung in das Gefäß geben und das Ergebnis abwarten.
  6. Mit einer meist beiliegenden Farbskala erhält man das Ergebnis.

Statt eines Teststreifens kann man auch eine pH-Test-Tablette verwenden. Diese gibt man zu der Erde-Wasser-Mischung dazu und schüttelt das Gefäß dann weiter bis die Tablette sich aufgelöst hat. Nach einigen Minuten sollte sich die Mischung verfärben und somit das Ergebnis sichtbar sein.

Der Vorteil eines selbstgemachten PH-Bodentests mithilfe eines Teststreifens oder einer Test-Tablette ist, dass diese Art von Test deutlich günstiger ist als ein fertiges Röhrchen-Set. Komfortabler ist die Anwendung des selbstgemachten Tests meist nicht, da hier trotzdem erst Streifen oder Tabletten besorgt werden müssen – denn nur die wenigsten Hobbygärtner haben alles Nötige bereits vor Ort.

Achtung: Wenn in der Anleitung eines Tests steht, dass man destilliertes Wasser benutzen sollte, ist dies sehr wichtig. Leitungswasser enthält z.B. Kalk und andere Inhaltsstoffe, welches das Ergebnis des PH-Bodentests verfälschen würde.

Messgeräte bzw. Bodentester

Die Messung des pH-Wertes im Boden kann auch durch Messgeräte geschehen. Der Vorteil bei solchen Bodentestern ist, dass diese wohl am anwenderfreundlichsten sind. Meistens muss die Elektrode des Gerätes nur tief in den Boden eingesteckt werden. Nach einigen Minuten erhält man bereits das aufschlussreiche Ergebnis. Ein Bodentester kann in der Regel beliebig oft und für verschiedene Böden eingesetzt werden.

Neben dem pH-Wert zeigen viele Bodentester auch noch andere Werte – wie z.B. die Feuchtigkeit, die Lichteinstrahlung oder die Außentemperatur – an. Außerdem können die Bodentester sowohl im Außenbereich als auch im Innenbereich für verschiedene Topfpflanzen verwendet werden. Sie sind auch dazu geeignet bestimmten Böden einer dauerhaften Kontrolle zu unterziehen.

Achtung: Bei der Anwendung eines Messgerätes bzw. eines Bodentesters sollte man immer darauf achten, dass man das Gerät zwischen verschiedenen Anwendungen gründlich reinigt. Bei einer Verschmutzung können ansonsten falsche Werte angezeigt werden, die letztendlich dazu führen, dass man den Boden falsch pflegt.

Professionelle Bodenanalyse

Neben den PH-Bodentests, die man selbst durchführen kann, kann man auch eine professionelle Bodenanalyse durchführen lassen. Man kann eine solche Analyse beispielsweise in verschiedenen Gartencentern, öffentlichen Stellen, Baumärkten oder durch Institute anfordern. Die Kosten belaufen sich dabei – je nach Anbieter und je nachdem, wie ausführlich die Bodenanalyse sein soll – auf ca. 20 bis 50€.

Der Vorteil einer solchen professionellen Bodenanalyse ist, dass die Werte genau und ausführlich angezeigt und analysiert werden. Neben dem pH-Wert und dem Salzgehalt des Bodens ist es auch möglich Werte, wie z.B. Stickstoff, Eisen oder andere Nährstoffe und Spurenelemente im Boden untersuchen zu lassen.

Diese Bodenanalyse ist sicherlich nicht regelmäßig nötig, könnte aber in gewissen zeitlichen Abständen in Betracht gezogen werden. Dieser Test zeigt die zuverlässigsten, genausten und ausführlichsten Werte an. Zudem wird man bei der Ergebnisbekanntgabe meist von einem entsprechenden Mitarbeiter individuell bezüglich der Bodenpflege beraten und kann diesem auch Fragen stellen.

Kaufkriterien

Wenn du dich dazu entscheidest, einen PH-Bodentest zu erwerben, musst du auf jeden Fall einige Kaufkriterien beachten. Die wichtigsten Kaufkriterien haben wir für dich zusammengefasst und stellen sie dir nun vor.

Bewertungen anderer Kunden beachten

Zunächst solltest du – insofern du den Test online erwerben möchtest – die verschiedenen Bewertungen anderer Kunden lesen. Diese verraten dir, wie gut der PH-Bodentest funktioniert, wie anwenderfreundlich er ist und wie zufrieden die Kunden in der Vergangenheit waren.

Sollte dein ausgewählter Online-Shop keine Kundenbewertungen haben, kannst du den gewünschten Test auf anderen Webseiten suchen und dort nach Bewertungen schauen. Die meisten großen Webseiten nehmen öffentliche Kundenbewertungen an.

Online hast du außerdem die Option Preise von verschiedenen Händlern und Shops zu vergleichen. Es gibt zahlreiche Vergleichsportale, die dir bei der Recherche behilflich sein können.

Eine andere Möglichkeit ist, den PH-Bodentest in deinem Gartencenter des Vertrauens vor Ort zu erwerben. Hier kannst du dich gleich von einem kompetenten Mitarbeiter beraten lassen und dir einen Test empfehlen lassen.

Qualität und Preis des Produktes prüfen

PH-Bodentests sind in der Regel nicht besonders teuer. Jedoch solltest du – vor allem, wenn du ihn in einem Online erwerben möchtest – darauf achten, dass die Qualität des Tests trotzdem stimmt. Es gibt im Internet viele schwarze Schafe, die mit verlockenden Angeboten werben – die Produkte sind dann aber meist qualitativ minderwertig. Dadurch bekommt man bei einem PH-Bodentest ein falsches oder ungenaues Ergebnis.

Ein ungenaues Ergebnis ist deshalb so fatal, weil man sich darauf verlässt und den Boden dem Ergebnis entsprechend pflegt. Dies kann schlussendlich zu einem verschlechterten pH-Wert für die Pflanzen führen und der PH-Bodentest verfehlt somit seinen Zweck.

Bei der Anschaffung eines Messgerätes bzw. Bodentesters sollte man besonders auf die Qualität des Gerätes achten. Hier sollte man auch gerne mal etwas mehr ausgeben, da das Gerät möglichst genau und richtig funktionieren soll. Zudem steht gute Qualität für Langlebigkeit.

Fragen & Antworten

Im Folgenden haben wir ein kleines FAQ für dich zusammengestellt. Hier beantworten wir dir die wichtigsten Fragen rund um den PH-Bodentest und zeigen dir im Anschluss einige ausgewählte Produkte, die wir für dich getestet und verglichen haben.

Muss ich Vorkenntnisse aufweisen, um einen PH-Bodentest durchführen zu können?

Wenn man einen PH-Bodentest durchführen möchte, sind keinerlei (chemische) Vorkenntnisse erforderlich. Bei den meisten Tests oder Gerätschaften, die man erwerben kann, sind ausführliche Anleitungen beigelegt. Auch die Auswertung des Ergebnisses erfolgt mithilfe einer Farbskala oder einer anderen Anleitung.

Dementsprechend kann jeder Laie, der die Packungsbeilage genau liest, einen solchen Test durchführen und wird im Normalfall zu einem richtigen Ergebnis kommen. Einige „Standard“-Anleitungen – mit welchen du die meisten PH-Bodentests durchführen kannst – haben wir weiter oben im Artikel verständlich zusammengefasst.

Achtung: Vor einem PH-Bodentest solltest du beachten, dass die Bodenprobe richtig entnommen wurde. Eine falsch entnommene Probe kann zu einem verfälschten Ergebnis führen. Entsprechende Anleitungen dazu findest du ebenfalls in den Beilagen der meisten Tests.

Welche Art von Bodentest sollte ich für meinen Garten vorziehen?

Grundsätzlich ist es dir überlassen, für welchen PH-Bodentest du dich entscheidest. Du solltest dich für die Variante entscheiden, die für dich am einfachsten erscheint – zusätzlich solltest du natürlich immer auf die Qualität des Tests oder des Geräts achten, sodass du ein verlässliches Ergebnis erhältst. PH-Bodentests werden sowohl für den privaten als auch für den professionellen Gebrauch verwendet.

Neben den gewöhnlichen Tests oder Geräten, die man in Gartencentern erwerben kann, wird empfohlen, dass man gelegentlich auch eine professionelle Bodenanalyse durchführen lässt – diese Analyse liefert besonders genaue und ausführliche Ergebnisse über verschiedene Werte, Nährstoffe oder Spurenelemente. Eine professionelle Analyse wird meist eher im gewerblichen oder professionellen Bereich verwendet, bietet durch die Genauigkeit aber auch im eigenen privaten Garten viele Vorteile.

Welcher pH-Wert ist gut für den Rasen?

Es ist schwierig zu sagen, welcher pH-Wert das Optimum für einen Rasen ist. Das Problem liegt darin, dass verschiedene Nährstoffe und Spurenelemente bei unterschiedlichen pH-Werten gut von Pflanzen aufgenommen werden. So wird Eisen bei einem pH-Wert zwischen 4 und 6 sehr gut aufgenommen, während eine gute Nährstoffverfügbarkeit bei Stickstoff erst bei einem pH-Wert von 6 anfängt.

Tendenziell mögen Rasenflächen gerne einen eher sauren pH-Wert. Jedoch kommt es auch auf die Bodenbeschaffenheit des Rasens an. Diesbezüglich gilt:

• Optimaler pH-Wert bei leichten und sandigen Böden: 5,2-6
• Optimaler pH-Wert bei schweren und tonigen Böden: 6-6,5

Ein pH-Wert, der über 7 hinausgeht, ist immer zu hoch und sollte schnellstmöglich gesenkt werden.

Wie messe ich den pH-Wert von Erde?

Der pH-Wert der Erde im Boden stimmt mit dem des gesamten Bodens überein. Wenn man den Wert der Erde ermitteln möchte, macht man dies mit einem gewöhnlichen PH-Bodentest und geht auch genauso vor. Es stehen folgende Möglichkeiten von PH-Bodentests zur Verfügung:

• Fertige Schnelltest-Röhrchen-Sets
• Selbstgemachter Test mithilfe einen pH-Teststreifens oder einer pH-Test-Tablette
• Messgeräte
• Professionelle Bodenanalyse

Wie die genannten Tests funktionieren haben wir dir weiter oben im Artikel mithilfe von verständlichen „Schritt-für-Schritt“-Anleitungen erklärt.

Was ist der pH-Wert im Boden?

Der pH-Wert im Boden zeigt den Säure- und Base-Gehalt an. Dies wiederum gibt Aufschluss darüber, wie gut Nährstoffe von Pflanzen aufgenommen werden und wie es um die Bodenaktivität steht. Ein pH-Wert zwischen 0 und 6,9 wird als sauer bezeichnet. Der Wert 7 gilt als neutral. Bei einem pH-Wert über 7 spricht man von alkalischen bzw. basischen Böden.
 
Eine allgemeingültige Aussage darüber, wie der pH-Wert in allen Böden sein sollte, gibt es nicht. Der optimale Wert variiert zwischen verschiedenen Bodenbeschaffenheiten. Grundsätzlich sollte der Wert meist zwischen 5,2 und 7 liegen. Alles was darüber oder darunter liegt, sollte auf jeden Fall behandelt werden.

Wie teuer ist eine Bodenanalyse?

Einen pauschalen Betrag für die Bodenanalyse gibt es nicht. Eine professionelle Analyse wird von verschiedenen öffentlichen Stellen, Instituten oder anderen Anbietern angeboten. Zudem gibt es unterschiedliche Arten von Bodenanalysen – es gibt ausführliche oder einfache. Oft kann man zusätzlich eine individuelle Beratung anfordern.

Je nachdem für welche Art von Bodentest und für welchen Anbieter man sich letztendlich entscheidet, liegen die Kosten für einen professionellen Bodentest bei ca. 20-50€.

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