Rattenkot

Rattenkot: erkennen, unterscheiden, entfernen und mehr!

Nicht immer deutet der Fund von Rattenkot auf einen Befall hin. Manchmal sind die Schädlinge schon längst weitergezogen. Doch ihre Hinterlassenschaften können verschiedene Krankheiten übertragen und sollten deshalb entfernt werden.

Rattenkot erkennen

Wenn du Kot im Garten oder im Haus findest, ist es wichtig erst einmal herauszufinden, ob dieser von einer Ratte stammt, damit du entsprechend handeln kannst. Dabei sind jedoch zwei Rattenarten zu unterscheiden:

Die Hausratte findet man in Deutschland eher selten und wenn dann in Hafennähe. Deren Kot entdeckst du eher im Haus, weil sie nur selten draußen sind:

  • Die Ausscheidung der Hausratte ist etwa 1 bis 2 Zentimeter lang, schmal und manchmal gebogen.
  • Frische Exkremente der Ratte sind hell- bis mittelbraun und glänzend.
  • Ältere Ausscheidungen sind trocken und dunkelbraun bis schwarz.
  • Außerdem liegen sie weit verstreut.

Häufiger findet man die Wanderratte. Sie bewegt sich sowohl draußen als auch in der Kanalisation und im Haus. Deren Hinterlassenschaften unterscheiden sich von denen der Hausratte:

  • Der Kot der Wanderratte ist 2 bis 3 Zentimeter lang und etwas dicker.
  • Die Enden sind abgerundet.
  • Die Farbe des Kotes ist dunkelbraun bis schwarz.
  • Häufig liegt er in Häufchen und nicht so sehr verstreut.

Ist der Fund der Hinterlassenschaften von einem starken Ammoniakgeruch begleitet, deutet das darauf hin, dass die Ratten noch in der Nähe leben oder sich dort niedergelassen haben.

Wo man den Rattenkot findet

Rattenkot findet man sowohl im Garten als auch im Haus:

  • Im Garten bewohnen die Wanderratten gelegentlich den Kompost. Hier ist es warm und sie erhalten regelmäßig Nahrung. Vor allem Essensreste sind für die Ratten sehr verlockend.
  • Rattenkot findest du auch im Schuppen, wenn sich die Tiere dort einen Unterschlupf gesucht haben.
  • Im Haus können sowohl Keller als auch Dachboden betroffen sein, ähnlich wie beim Marderkot.
  • Auch Vorratsschränke sind für die Ratten sehr verlockend, weshalb du dort nicht nur Rattenkot, sondern auch Nagespuren finden kannst.
  • Da die Ratten ihren Kot einfach überall fallen lassen, findest du die Kötel auch auf deren Laufwegen.

Rattenkot im Garten

Nicht immer, wenn du Rattenkot im Garten findest, haben sich dort auch diese Tiere niedergelassen. Haben die Ratten im Garten einen Unterschlupf gefunden und ein Nest gebaut, findest du regelmäßig frischen Rattenkot.

  • Der Kot befindet sich an einer Stelle, aber auch Laufwege sind mit den Hinterlassenschaften versehen.
  • Außerdem macht sich ein stechender Geruch bemerkbar und vielleicht huscht dir auch eine Ratte über den Weg.
  • Manchmal kann man tote Ratten finden.
  • Komposter sind ein beliebtes Versteck für diese Schädlinge. Vor allem, wenn dort Essensreste entsorgt werden, lassen sich die Ratten dort nieder.

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Rattenkot im Haus

Wenn man Rattenkot im Haus entdeckt, ist das noch lange kein Anzeichen für einen Befall. Es kann auch sein, dass sich eine Ratte nur verirrt hat. Anders sieht es jedoch bei Hinweisen aus, die darauf hindeuten, dass sich Ratten niedergelassen haben:

  • Ratten ziehen sich besonders gern in den Keller, auf den Dachboden oder in die Speisekammer zurück. Dort sind sie häufig ungestört und können sich unter Kisten oder anderem verstecken.
  • Dass ein Befall vorliegt, erkennst du vor allem an frischem Kot, der sich an manchen Stellen gehäuft und auf ihren Laufwegen befindet.
  • Ein weiterer Hinweis auf niedergelassene Ratten sind Nagespuren. Ratten knabbern so ziemlich alles an: Holz, Kartons, Kabel, Kunststoffe. Häufig dienen diese Stoffe als Nistmaterial.
  • Angeknabberte Lebensmittel, auch deren Verpackungen oder Getränkekartons zeigen, dass die Ratten es sich gut gehen lassen.

Gegen Rattenkot vorgehen

Bevor du den Rattenkot entfernst, solltest du einen Schädlingsbekämpfer zu Hilfe holen. Dieser kann anhand der Hinterlassenschaften genau sagen, ob ein aktueller Befall vorliegt und wo die Ratten ihre Laufwege haben. Dann wird er die Tiere entweder mit Lebendfallen fangen oder durch Giftköder ausrotten.

Lebendfallen lohnen sich dann, wenn es sich nur um ein oder zwei Ratten handelt. Da diese Tiere sehr schlau sind, meiden sie die Fallen, wenn sie eine andere Ratte darin sehen.

Erst wenn alle Tiere bekämpft sind, kann auch der Kot entfernt werden:

  • Verwende dafür keinen Staubsauger, denn der Staub wird dadurch sehr aufgewirbelt und kann in die Atemwege gelangen.
  • Am besten ist es Handschuhe und einen Mundschutz zu tragen. Außerdem sollte das Fenster geöffnet und damit der Raum gut belüftet sein.
  • Einzelne frische Kotstücke werden mit einem Küchentuch aufgesammelt.
  • Größere Ansammlungen kehrst du vorsichtig mit einem Besen oder einem Handfeger zusammen.
  • Anschließend wischst du feucht durch und sprühst die Flächen mit Desinfektionsmittel ein.
  • Auf dem Hof kann der Kot mit einem Straßenbesen zusammengekehrt werden. Auch hier sollte man einen Atemschutz tragen oder zumindest darauf achten, dass man dem aufwirbelnden Staub nicht zu nahe kommt.
  • Im Beet kann der Kot mit einer Schaufel entfernt werden.

Enzymreiniger gegen Rattenkot und -urin

Da, wo Ratten ihren Kot hinterlassen, befinden sich auch oft Urinflecken. Der stechende Geruch ist nicht nur unangenehm, sondern oft auch schwer zu entfernen.

Der Geruchsentferner von Bactador ist ein Enzymreiniger der auf natürliche Weise gegen verschiedene Tiergerüche und -flecken wirkt. Biologische Mikroorganismen nehmen die Verschmutzung als Nahrung auf und beseitigen dadurch die Flecken und Gerüche. Angewendet werden kann das Mittel sowohl gegen Kot- und Urinflecken, als auch gegen Schweiß, Erbrochenes, Speise- und Getränkeflecken.

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Krankheiten durch Rattenkot

Durch den Rattenkot können verschiedene Krankheiten übertragen werden:

  • Verschieden Antibiotikaresistente Darmkeime können sich im Rattenkot befinden.
  • Des Weiteren können andere Krankheiten, wie Leptospirose, Salmonellen und Hepatitis E übertragen werden.
  • Die Pest ist zwar bekannt dafür von Ratten übertragen zu werden, doch die letzte Pestepidemie ist mehrere Jahrzehnte her. Außerdem wurde diese Krankheit nicht durch den Kot, sondern durch den Rattenfloh übertragen.
Rattenkot ist gefährlich und sollte auf keinen Fall unterschätzt werden!

Rattenkot in Haus und Garten vermeiden

Am besten ist es, Ratten und deren Kot grundsätzlich zu vermeiden. Dafür ist es sinnvoll den Ratten keine Nistmöglichkeiten und Futterquellen zu bieten:

  • Im Garten fühlen sich Ratten im Komposter wohl, wenn dort viel Geäst den Tieren Unterschlupf bietet.
  • Auch in Gerümpel fühlen sich diese Nager wohl.
  • Gegarte Essensrest und vor allem Fleisch sind bei Ratten sehr beliebt und gehören deshalb nicht auf den Komposter.
  • Wer seine Katze regelmäßig im Garten herumstreunern lässt, sorgt dafür, dass die Ratten sich nicht ansiedeln. Ihnen ist es zu stressig, immer wieder vom Stubentiger gejagt zu werden.
  • Müll- und Biotonnen sollten immer verschlossen bleiben, um den Ratten keine Nahrung zu bieten.
  • Hast du Tiere wie zum Beispiel Hühner im Garten, achte darauf, dass das Futter sich in geschlossenen Boxen befindet. Der Stall sollte umzäunt sein und keinen Durchschlupf bieten. Ratten passen schon durch einen Spalt von zwei Zentimetern Breite.
  • Um Ratten im Haus zu vermeiden ist es auch da wichtig, ihnen keine Schlupflöcher zu lassen.
  • Ratten können gut tauchen und halten sich gerne in Kanälen auf. Entsorgst du Essensreste in der Toilette, kann es die Tiere anlocken.
  • Häufig wird angenommen, dass Ratten nicht ins Bad gelangen können, wenn der Toilettendeckel verschlossen ist. Es ist jedoch für diese Schädlinge kein Problem, den Deckel anzuheben und durchzuschlüpfen. Wenn sie dann erschreckt werden, können sie jedoch nicht zurückfliehen. Befürchtest du also, dass eine Ratte durch die Toilette gelangen könnte, lasse den Deckel lieber offen.

FAQ

Wie sieht Rattenkot aus?

Das Aussehen des Kotes ist abhängig von der Rattenart:

– Bei Hausratten ist der Kot etwa ein bis zwei Zentimeter groß und hell- bis mittelbraun. Ältere Hinterlassenschaften sind dunkelbraun bis schwarz.

– Bei der Wanderratte ist die Ausscheidung zwei bis drei Zentimeter lang, dunkelbraun bis schwarz und an den Ecken abgerundet.

Wie unterscheidet man Rattenkot von Mäusekot?

Da die beiden Nager unterschiedlich groß sind, fällt auch die Größe der Ausscheidung verschieden aus. Rattenkot ist zwischen ein und drei Zentimeter groß, der von Mäusen hat eine Größe von drei bis acht Millimetern. Während die Hinterlassenschaft der Ratte an den Enden abgerundet ist, ist die der Maus am spitz.

Wie gefährlich ist Rattenkot?

Durch den Rattenkot können unterschiedliche Krankheiten übertragen werden. Dazu gehören Leptospirose, Salmonellen und Hepatitis E. Außerdem können sich Antibiotikaresistente Darmbakterien im Kot befinden.

Wie entferne ich Rattenkot?

Ist der Kot frisch, wird er am besten mit etwas Küchenpapier aufgesammelt. Ansonsten sollte man ihn, möglichst ohne Staub aufzuwirbeln, mit einem Handfeger oder Besen zusammenkehren. Wichtig ist, dabei einen Mundschutz zu tragen, um die Krankheitskeime nicht einzuatmen.

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