Rosenscheren schärfen und pflegen

Rosenscheren schärfen und pflegen

Das A und O beim Gärtnern ist das Werkzeug. Ist dieses von guter Qualität, wird die Pflege der Pflanzen gut gelingen. Deshalb widmen wir uns in diesem Artikel heute einem ganz bestimmten Werkzeug, welches jeder Hobbygärtner besitzen sollte: der Rosenschere.

Die Rosenschere muss gut gepflegt werden und vor allem immer gut scharf sein, um damit die entsprechenden Arbeiten verrichten zu können.

  • Was versteht man unter einer Rosenschere?
  • Wie funktioniert sie und welche Unterschiede gibt es?
  • Wie kann man sie selbst schärfen?
  • Warum muss die Schere immer gut scharf sein?

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Was ist eine Rosenschere?

Rosen- bzw. Gartenscheren sind mechanische Schnittgeräte, die vor allem im Weinbau entwickelt wurden und daher auch unter dem Begriff Rebschere bekannt sind. Die modernen Scheren bestehen aus gehärteten Stahlklingen, und haben rutschfeste Griffe sowie einen Feststeller, mit dem sie im geschlossenen Zustand arretiert werden können. Sie sind in der Größe so angelegt, dass sie von einem Erwachsenen mit einer Hand benutzt werden, wie eine Papierschere auch.

Inzwischen gibt es für den Gartenbereich diverse Weiterentwicklungen, wie pneumatische Ausführungen oder sogar elektrische Scheren. Damit wird Kraft gespart. Auch gibt es heute Rosenscheren für Linkshänder, die diesen die Arbeit erleichtern, und sogenannte Präsentierscheren, die mit einer Klemmbacke das abgeschnittene Stück fixieren.

Tipp: Die Rosenschere sollte man nicht nur in guter Qualität kaufen, sondern sie auch beim Fachhändler ausprobieren. So merkt man schnell, ob sie gut in der Hand liegt.

Wie funktioniert eine solche Schere und welche Unterschiede gibt es?

Bei den Rosenscheren werden zwei Arten im Schnittprinzip unterschieden: Amboss und Bypass. Bei der Amboss-Bauweise wird eine Klinge bewegt, die auf eine gerade Fläche trifft, ähnlich eines Hammers auf den Amboss. Geschnitten wird hierbei nur mit der Klinge, die sich bewegt. Der Nachteil dabei ist, dass Äste oder Triebe, die so geschnitten werden, häufig gequetscht werden. Andererseits kann mit einer solchen Schere mehr Kraft ausgeübt werden, was dazu führt, dass dickere Äste geschnitten werden können.

Die zweite Methode ist die sogenannte Bypass-Schnittmethode. Hierbei werden beide Klingen bewegt und laufen aneinander vorbei. Auf diese Art kann besser geschnitten werden, und es wird weniger gequetscht. Allerdings reicht die Kraft meist nur für geringeren Schnittdicken.

Hinweis: Bei einem größeren Garten lohnt sich die Anschaffung beider Scheren, damit man immer die Richtige zur Hand hat.

Warum müssen Rosenscheren immer gut geschärft sein?

Wer viel in seinem Garten arbeitet, hat immer die entsprechende Schere dabei. Und so weiß man auch, dass diese mit der Zeit an Schnittkraft nachlässt. Dann fällt nicht nur die Arbeit damit schwerer, sondern die Schere verletzt auch die Pflanze.

Eine Rose nimmt es schnell übel, wenn sie mit einer stumpfen Schere bearbeitet wird. Sollen mehreren Rosen zurückgeschnitten werden, sollte daher die Schere frisch geschliffen sein.

Tipp: Da das Schärfen lassen von Scheren keine ganz preiswerte Angelegenheit ist, lohnt es sich, diese Arbeiten selbst auszuführen.

So kann man eine Rosenschere selbst schleifen

Für den Hobbygärtner sind Kombi-Schleifsteine eine ideale Anschaffung. Damit lassen sich alle möglichen Gartenscheren schärfen. Die Schleifsteine gibt es in verschiedenen Arten: Die sogenannten Wasserschleifsteine haben eine Kühlung, was den Klingen gut tut und diese nicht zu sehr abnutzt.

Die Wasserschleifsteine müssen vor der Benutzung für etwa vier Stunden ins Wasser gelegt werden. Bei Steinen, die mit Schleiföl funktionieren, entsteht dagegen ein höherer Verschleiß. Hochwertige sind die Steine aus Korund, die meist eine fein-und eine grobkörnige Seite haben.

Soll die Schere nun geschliffen werden, muss sie zunächst auseinandergebaut werden. Üblicherweise geht das mit einem Schraubenzieher und einem Schraubenschlüssel. Zunächst sollten die Teile mit heißem Wasser und einer Bürste gereinigt werden.

Nun kann es losgehen: Der Schleifstein wird arretiert, sofern eine Halterung vorhanden ist. Andernfalls legt man ihn auf ein Holzbrett. Dann wird die stumpfe Klinge im 90-Grad-Winkel über die grobkörnige Steinseite geführt. Dies geschieht mit leichten Drehbewegungen. Im Anschluss wird der gleiche Vorgang auf der feinkörnigen Seite wiederholt. Danach sollte die Rückseite der der Klinge auf der feinen Steinseite ebenfalls entlanggeführt werden, um sie von Schleifgraten zu entfernen.

Vor dem Montieren der Scherenteile sollte man die Gelegenheit nutzen, diese einzufetten. Das geht beispielsweise mit dem Kettenöl für Fahrradketten, das Viele im Haus haben. Dann wird die Schere montiert, und dabei die Haltemutter so weit angezogen, dass die Gartenschere gerade so noch leichtgängig zu bedienen ist.

Tipp: Wenn dieses Schärfen zu Hause regelmäßig erfolgt, entstehen keine tiefen Krater in den Klingen und man kann sich den professionellen Schleifdienst sparen.

Weitere Pflegemaßnahmen für die Rosenschere

Doch nicht nur der regelmäßige Schliff ist für die Rosenschere wichtig. Es geht auch um die alltägliche Pflege, die dafür sorgt, dass die Schere stets scharf bleibt und immer einsatzbereit ist.

Die Verschmutzungen, die unvermeidlich bei der Arbeit im Garten sind, müssen daher regelmäßig entfernt werden. Eine kurze Reinigung empfiehlt sich nach jeder Benutzung. Keinesfalls darf die Schere feucht weggepackt werden. Denn dann sind rostige Stellen unvermeidlich. Um sie etwas gründlicher zu reinigen, sollte eine Drahtbürste benutzt werden, mit der sich Erde und sonstige Pflanzenreste gut entfernen lassen.

Ist die Schere nass, sollte sie unbedingt zuerst getrocknet werden. Das kann in der Sonne sein oder auch auf der Heizung. Auf jeden Fall sollte sie trocken sein, ehe sie abgebürstet wird.

Für eine gründliche Reinigung empfiehlt es sich, diese Arbeiten zusammen mit Schleifen und Ölen durchzuführen. Idealer Zeitpunkt für eine solche Generalüberholung ist der Herbst, wenn die Gartenarbeiten ruhen. Dann sollte der Rosenschere eine Extrapflege zuteilwerden, ehe sie ins Winterquartier kommt.

Hinweis: Auch, wenn es nicht im Herbst ist – mindestens einmal jährlich sollte eine solche generelle Reinigung und auch das Ölen und Schleifen nicht vergessen werden.

Fazit

Die Rosenschere – egal welcher Art – sollte ständig gepflegt und ab und zu auch geschärft werden. Denn nur so behält sie ihre kräftige und scharfe Arbeitsweise, die im Garten unerlässlich ist. Dabei ist es unerheblich, zu welcher Art von Gartenschere gegriffen wurde, ob Amboss- oder Bypass-Art. Wichtig ist, die Schere immer vor dem Schliff auseinander zu bauen und sich den Klingen sorgsam zu widmen. Dann kann sie lange gute Dienste tun, wofür sich der Kauf von hoher Qualität lohnt.

FAQ

Was wird für das Schleifen einer Rosenschere benötigt?

Eigentlich nur ein Schleifstein, den es in verschiedenen Ausführungen gibt. Am besten ist es, wenn dieser eine feine und eine grobe Seite hat.

Wie häufig sollte die Schere geschliffen werden?

Immer dann, wenn sie stumpf ist, sollte die Gartenschere geschliffen werden. Allerdings ist es anzuraten, bei häufiger Benutzung mindestens einmal jährlich eine gründliche Reinigung mit Öl und Schliff durchzuführen.

Muss der Schliff ab und zu professionell gemacht werden?

Wird das Schleifen der Rosenschere regelmäßig zu Hause erledigt, entstehen gar nicht erst tiefe Krater in den Klingen. Dann muss die Schere auch nicht zu einem professionellen Schliff gebracht werden. Wurde die Schere aber über einen längeren Zeitraum vernachlässigt und muss dringend saniert werden, ist dies bei einem professionellen Scherenschleifer besser.

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