Rosenspalier

Rosenspalier

Rosenspalier: Nicht mehr lange, dann ist es wieder Frühling, und die Gartensaison kann beginnen. Dann verbringen viele Menschen gerne einen Großteil ihrer Freizeit im eigenen Garten. Ein Garten ist heutzutage wesentlich mehr als ein Anbauplatz für Obst und Gemüse. Zahlreiche Gärten sind so attraktiv gestaltet, dass sie zur Wohlfühloase und zum zweiten Wohnzimmer im Freien werden.

Längst wachsen Zierpflanzen nicht mehr nur aus der Erde, sondern werden an Rankhilfen in die Höhe gezogen und so richtig in Szene gesetzt. Vor allem Rosen erfreuen sich großer Beliebtheit und werden gerne an Rosenspalieren kultiviert. Rosenspaliere findet man in ganz unterschiedlichen Ausführungen und Größen im Fachhandel, so dass man sie im Garten sehr vielseitig einsetzen kann.

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Was ist ein Rosenspalier?

Spalier ist das französische Wort für Stütze oder Schulter. Es handelt sich um eine bauliche Konstruktion, die ursprünglich der Befestigung von Nutzpflanzen, wie zum Beispiel Obstbäumen oder Weinreben, diente. Die Pflanzen werden durch ein Spalier nicht nur gestützt, sondern können mit dessen Hilfe auch in eine ganz spezielle Wuchsform erzogen werden. Kletterpflanzen ziehen sich selbst an einem Spalier nach oben, während man bei anderen die Zweige in regelmäßigen Abständen festbinden muss.

Spaliere gibt es aber inzwischen auch für Zierpflanzen, besonders für Rosen. Ein Rosenspalier kann wahlweise frei im Garten stehen, oder man montiert es an einer Hauswand oder Mauer. Auf dem Markt findet man Rosenspaliere aus Holz und Metall aber auch aus besonders robustem Kunststoff. Eine Pergola zählt übrigens auch zu den freistehenden Rosenspalieren. Die bekanntesten Rosenspaliere sind sicher die sehr weit verbreiteten Rosenbögen.

Anwendungsbereiche

So groß die Auswahl an Rosenspalieren ist, so vielfältig ist auch deren Einsatzbereich auf dem heimischen Grundstück. Prachtvolle Rosen können durch die Rosenspaliere in verschiedene Wuchsrichtungen gebracht werden. Die gitterartigen Elemente können in der freistehenden Variante als Sichtschutz fungieren. Auf diese Weise kann man zum Beispiel eine Sitzecke vor neugierigen Blicken schützen und für etwas mehr Gemütlichkeit und Entspannung sorgen.

Doch Rosenspaliere können auch ganz gegensätzlich verwendet werden, nämlich um weniger schöne Bereiche des Gartens zu verdecken. Der Stellplatz der Mülltonnen oder ein Komposthaufen sind wahrlich keine schönen Anblicke, so dass man mit einem schönen Spalier für Abhilfe sorgen kann.

Desweiteren können die Rosenspaliere aber auch als Abgrenzung zum Nachbarn oder zur Unterteilung des Grundstücks in verschiedene Areale verwendet werden. Schließlich können Rosenspaliere aber auch gut als Schattenspender im Garten dienen. Rosenspaliere zur Montage an einer vertikalen Fläche können bei der Begrünung einer Fassade behilflich sein.

Rosenspalier aus Metall

Rosenspaliere aus Metall haben den großen Vorteil, dass sie sehr robust und langlebig sind. Darüber hinaus sind auch keinerlei Pflegemaßnahmen notwendig. Hochwertiges Metall ist witterungsbeständig und kann viele Jahre unbeschadet im Freien überdauern. In der Regel ist das Material verzinkt, so dass man keine Bildung von Rost befürchten muss.

Die große Stabilität von Metall ist wichtig, damit das Spalier bei dichtem Bewuchs nicht unter dem Gewicht der Rosen zusammenbricht. Rosenspaliere aus Metall gibt es in großer Auswahl im Fachhandel, viele Modelle sind mit filigranen Verzierungen versehen. Die aus Metall gefertigten Spaliere sind meistens für den freistehenden Aufbau konzipiert, nur wenige Modelle lassen sich auch an einer Wand fixieren.

Rosenspalier aus Holz

Rosenspaliere aus Holz sind zeitlos und fügen sich harmonisch in jeden Garten ein. Die Modelle sind sehr vielfältig gestaltet und in verschiedenen Größen erhältlich. Das natürliche Material hat zwar eine schöne Optik und ist relativ günstig. Dafür ist aber der Pflegeaufwand nicht zu verachten. Wenn das Holz viele Jahre überdauern und schön aussehen soll, muss man ihm spätestens alle zwei Jahre einen neuen Anstrich verpassen.

Am besten erwirbt man gleich ein Rosenspalier aus imprägniertem Holz. Handelt es sich um unbehandelte Ware, muss man das Spalier vor dem Aufstellen im Garten unbedingt mit einem Schutzanstrich mit einer Lasur oder einem Lack versehen.

Spalier aus Kunststoff

Rosenspaliere aus Kunststoff sind eher eine Rarität, da Modelle aus Metall oder Holz in vielen Punkten überlegen sind. Ist ein Spalier aus Kunststoff gefertigt, dann handelt es sich dabei um ganz spezielle Materialien, die äußerst robust sind. Die Witterung kann Kunststoff kaum etwas anhaben, sowohl Feuchtigkeit als auch Trockenheit richten keinen Schaden an.

Auch gegenüber größeren Temperaturschwankungen ist dieses Material gefeit. Allerdings muss man dafür bei der Optik gewisse Abstriche machen. Das ist aber nicht unbedingt schlimm, denn schließlich werden die Rosen das Spalier bald überwuchern. Die Kunststoff-Variante ist sehr leicht, so dass auf eine stabile Verankerung oder Befestigung zu achten wäre.

Ein Rosenspalier selber bauen

Die Auswahl an Rosenspalieren zum Kaufen ist natürlich riesig. Dennoch braucht man in manchen Fällen einfach ein Spalier, das ganz individuellen Anforderungen entspricht. In diesem Fall ist es wesentlich einfacher, sich an einem Selbstbau zu versuchen. Dabei muss man handwerklich gar nicht sonderlich begabt sein, denn die Konstruktion lässt sich eigentlich ganz leicht umsetzen.

  1. Zunächst einmal sollte man sich über die Wunschmaße Gedanken machen. Damit größere Varianten ausreichend stabil sind, wird im ersten Schritt ein Rahmen angefertigt, in dem dann ein Gitter fixiert wird. Bei einem großen Rosenspalier sind ein Querbalken und zwei Stützbalken notwendig, letztere werden fest im Erdboden verankert, damit ein Umfallen ausgeschlossen werden kann.
  2. Große Spaliere müssen so robust sein, dass sie freistehend auf dem Grundstück aufgestellt werden können. Kleinere Spaliere sind hingegen eher für die Montage an einer Wand oder Fassade geeignet. Bei diesen Modellen schraubt man die Holzlatten zuerst zusammen, bevor man das Rosenspalier dann gleich an der Wand befestigt.
  3. Nach der Fertigstellung des Rahmens geht es an die Konstruktion eines Rankgitters. Dazu kann man wahlweise eine im Baumarkt zurecht geschnittene Baustahlmatte verwenden oder man spannt Drahtseile in den Rahmen. Damit diese Metallelemente nicht so schnell rosten, müssen sie entsprechend behandelt werden.
  4. Hat man sich für einen Bau aus Holz entschieden, werden die Holzlatten einfach in Form eines Gitters oder als Querstreben im Rahmen angeordnet. Auch Holz macht die Witterung zu schaffen, so dass man unbedingt ein Holzschutzmittel auftragen sollte.

Ein Spalier für Rosen kaufen

Kaufkriterien

Wenn man sich auf dem Markt nach einem Rosenspalier umsieht, wird man von der Auswahl schier erschlagen, so dass eine Kaufentscheidung nicht unbedingt einfach fällt. Wichtig ist auf jeden Fall eine stabile Konstruktion, die viele Jahre im Garten überdauern kann.

Modelle aus Metall erfüllen definitiv dieses Kriterium und müssen auch nicht besonders gepflegt werden. Allerdings sollte das Material pulverbeschichtet oder verzinkt sein. Die Streben werden im Lauf der Zeit unter den Rosen verschwinden. Holzbalken werden hingegen immer unter den Pflanzen hervorschauen. Bei Holzkonstruktionen wäre auf eine Herstellung aus Massivholz zu achten, außerdem sollte es imprägniert sein.

Das Material entscheidet also nicht nur über die Optik, sondern auch über die Langlebigkeit und Qualität eines Rosenspaliers. Natürlich kommt es auch auf die richtige Größe an, und diese hängt in erster Linie vom gewünschten Einsatzzweck und Standort ab.

Eventuell ist auch das Gewicht von Bedeutung, denn schließlich entscheidet dieses auch über die Standfestigkeit des Spaliers. In diesem Bezug sollte man auch auf die Möglichkeiten der Befestigung achten. In vielen Fällen ist das notwendige Zubehör schon im Lieferumfang enthalten. Muss man hingegen erst noch Teile dazu kaufen, macht das die Anschaffung natürlich wesentlich teurer.

Wo kann man ein Rosenspalier kaufen?

Rosenspaliere kann man entweder in allen örtlichen Gartencentern oder Baumärkten kaufen, oder man schaut sich im Internet danach um. Im Einzelhandel darf man nicht mit einem allzu großen Sortiment rechnen. Dafür kann man sich aber vom erfahrenen Fachpersonal ausführlich beraten lassen, vor allem bezüglich der Montage.

Interessiert man sich eher für größere Modelle, ist man mit Online-Shops sicher besser beraten. Diese Spaliere sind in den Geschäften meistens verpackt und müssen noch aufgebaut werden. Online kann man sie hingegen in der bereits zusammengebauten Version sehen. Im Internet hat man zudem auch eine enorme Bandbreite zur Auswahl und kann Preise hervorragend miteinander vergleichen.

Ein Rosenspalier bepflanzen

Wenn es um die Bepflanzung eines Rosenspaliers geht, kommt es immer darauf an, für welche Variante man sich entschieden hat. Ein Rosenbogen muss natürlich anders bepflanzt werden als ein Rosengitter oder ein Obelisk. Handelt es sich um die beiden letzteren, platziert man die Rosenpflanze am besten in der Mitte, denn dann kann sie sich zu allen Seiten hin gleichmäßig ausbreiten. Ideal ist solch ein Gitter, wenn man die Pflanzen an einer flachen Oberfläche ranken lassen möchte.

Hat man hingegen einen Rosenbogen als Rankhilfe für Rosen gewählt, braucht man mindestens zwei Pflanzen. Jede davon wird an einer Seite des Bogens gepflanzt. Noch interessanter wird der spätere Bewuchs, wenn man zwei verschiedene Rosensorten kultiviert. In diesem Fall sollte man jedoch zwei Pflanzen auf jede Seite setzen. Sind es hingegen sogar vier verschiedene Rosenarten, dann müssen es jeweils zwei Pflanzen pro Seite sein, wobei ein Abstand von etwa 50 cm einzuhalten wär. Idealerweise wählt man den Herbst als Zeitpunkt zum Pflanzen der Kletterrosen.

Was kostet ein Rosenspalier?

Da es auf dem Markt eine enorm große Bandbreite an Rosenspalieren gibt, kann man die Kosten nicht allgemein gültig beziffern. Der Anschaffungspreis hängt natürlich auch von vielen verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel der Größe, dem Material oder der Qualität. Die Preise fangen bereits bei etwa 20 Euro an, jedoch kann man dann von einer eher durchschnittlichen Qualität für kleine Rosenspaliere ausgehen.

Wer lange Freude am Rosenspalier haben möchte, sollte nicht am falschen Ende sparen und mindestens 50 Euro investieren. Selbstverständlich sind die Preise nach oben hin offen, die Preisspanne ist bei den Rosenspalieren sehr groß.

Welche Rosen eignen sich für ein Spalier für Rosen?

Nicht alle Rosenarten eignen sich für die Erziehung an einem Rosenspalier. Am ehesten dafür geeignet sind natürlich die verschiedenen Kletterrosen. Darüber hinaus kann man aber auch einige Ramblerrosen und eventuell sogar gewisse Strauchrosen an einem Rosenspalier wachsen lassen.

Am attraktivsten wirken jedoch Kletterrosen mit großen, farbenprächtigen Blüten an einem Spalier. Ramblerosen blühen auch nur einmal im Lauf einer Saison und wachsen nicht so stark. Letztendlich hängt es immer vom persönlichen Geschmack ab, für welche Rosenart und -sorte man sich entscheidet. Besonders hübsch sieht auch eine Kombination aus mehreren Arten und Farben aus.

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