Stachelbeeren einpflanzen

Stachelbeeren einpflanzen

Hallo und herzlich willkommen bei Gartenzeile. Heute möchten wir euch zeigen, wie ihr vorgezogene Stachelbeeren Pflanzen am besten einpflanzt. Was ihr dabei beachten solltet und welche Tipps wir für das Einpflanzen haben, erfahrt ihr in diesem neuen Artikel.

Wir wünschen euch ganz viel Spaß beim Nachmachen.

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Was sind Stachelbeeren?

Stachelbeeren sind ein heimisches Obst, welches an Büschen wächst. Sie dürfen in keinem Bauerngarten fehlen und sind auch weitestgehend in ganz Europa anzutreffen. Es wird ebenso als Hecke verwendet, wie auch als Solitärbusch eingepflanzt. Die Beeren, die es in zahlreichen Sorten gibt, sind reich an Vitamin C, E und A. Auch Mineralstoffe sind enthalten, wie Kalzium, Kalium oder Magnesium. Das macht die Stachelbeeren zu einem gesunden Obst, welches allerdings auch recht viel Zucker enthält. Die Beeren gelten als verdauungsfördernd, da sie einen hohen Anteil an Ballaststoffen haben.

Zwar haben die stacheligen Früchte in den letzten Jahren an Bedeutung in den hiesigen Gärten abgenommen, nicht zuletzt wegen des Stachelbeermehltaus. Aber inzwischen erleben sie eine Renaissance, unter anderem, weil es Züchtern gelungen ist resistente Sorten zu ziehen, die sogar teileweise keine störenden Stacheln mehr haben.

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Die Auswahl des Standortes

Wenn du eine Stachelbeere pflanzen möchtest, beginnt die Planung mit der Auswahl des richtigen Standortes.

Der darf ruhig etwas schattig sein, denn dort, wo volle Sonne scheint, fühlt sich die Stachelbeere nicht wohl. Vielmehr besteht die Gefahr des Sonnenbrandes an den Früchten. Beliebt sind schützende Bäume und hohe Gehölze, um dort einen Stachelbeerbusch zu pflanzen. Nicht zuletzt deshalb brauchen sie Schutz, da sie empfindlich für späte Fröste sind, wegen ihrer frühen Blüte. Und ein später Frost ist in hiesigen Lagen durchaus möglich.

Durchlässige Sandböden sollten mit Humus angereichert werden, da die Beere gern nährstoffreiche, mittelschwere Böden hat. Auch sollte die Erde immer etwas feucht gehalten werden, da sie gegen Trockenheit empfindlich sind.

Der Zeitpunkt

Am besten pflanzt man Stachelbeerbüsche im späten Herbst. Zwischen Oktober und November ist die ideale Zeit. Dabei muss allerdings darauf geachtet werden, dass der Boden nicht zu trocken ist. Sollte es wenig regnen oder schneien, sollte der Busch noch ein paar Wochen gegossen werden.

Über die kalte Zeit hält der Strauch zwar Winterruhe; dennoch breiten sich die Wurzeln in dieser Zeit aus. Im Frühjahr treibt der Busch dann neue Blätter. Unter Umständen trägt die Stachelbeere dann schon im nächsten Jahr vereinzelte Früchte.

Wenn es im Spätherbst nicht mehr geklappt hat mit dem Pflanzen, kann der Stachelbeerbusch sogar noch im zeitigen Frühling in die Erde. Er wird dennoch im zeigen April neu austreiben, wenn es keine Fröste mehr gab.

Die passende Erde für Stachelbeeren

Die passende Erde zum Pflanzen von Stachelbeeren ist ein nährstoffreicher Boden, der leicht im sauren Bereich zwischen 6 und 7 liegt. Dabei muss darauf geachtet werden, dass die Erde keine Staunässe bildet.

Fertig gemischte Pflanzerde sollte mit je einem Drittel Sand und Kompost verbessert werden. Auch wasserspeichernde Tonminerale wie Bentonit können eingearbeitet werden.

Die Vorbereitungen

Wir haben uns eine vorgezogene Stachelbeere gekauft und möchten diese nun in unseren Garten pflanzen.

Bevor wir mit dem Graben und Einpflanzen beginnen, stellen wir die Pflanzen mit dem Wurzelballen ungefähr eine Stunde lang ins Wasser. So bleiben die Pflanzen und Wurzeln schön feucht und sind somit perfekt vorbereitet für das Einpflanzen.

Das Einpflanzen

In der Zeit in der die Pflanzen im Wasser stehen, graben wir bereits das Loch für die Pflanzen. Dazu stechen wir mit dem Sparten einen kreisrunden ca. 50cm großen Bereich ab. Das abgestochene Rasenstück entfernen wir nun mit der Grabegabel. An einigen Stellen bessern wir den Kreis etwas aus, so dass er gleichmäßig groß ist. Beachtet beim Ausgraben, dass ihr die Rasenstücke gut abschüttelt und nicht unnötig Erde verliert.

Mit einer Schaufel tragen wir die überschüssige Erde ab. Das Loch sollte am Ende so tief sein, dass ihr den Wurzelballen gut eingraben könnt. Die Blätter der Pflanze sollten allerdings nicht mit vergraben werden, sondern frei stehen. In unserem Fall beträgt die Lochtiefe ca. 50-60 cm. Abschießend geben wir regionalen Kompost in das ausgegrabene Pflanzloch, um das Wachstum der Beere anzuregen. Die Erde vermischen wir mit dem Kompost und versuchen die Erde mit der Grabegabel schön feinkrümelig zu bekommen.

Die Stachelbeer-Pflanze befreien wir vom Plastiktopf und schneiden mit einem Messer die Wurzeln entlang der Ballenkante leicht ein. Durch diese absichtliche Verletzung regt man die Wurzeln dazu an, nicht weiter in Form des Plastiktopfes zu wachsen, sondern sich im neuen Erdreich auszubreiten.

Die Stachelbeere platzieren wir nun in die Mitte unserer Pflanzengrube und beschütten den Rest mit Erde. Die Pflanze sollte zum Schluss noch gut angedrückt werden, damit sie genügend Stabilität hat.

Stachelbeeren im Kübel einpflanzen

Selbst im Kübel kann eine Stachelbeere gedeihen. Hierfür muss das Pflanzgefäß allerdings groß genug sein (mindestens 50 Liter). Auch hier wird am besten im Herbst gepflanzt. Ein guter Wasserablauf ist wichtig, da die Beerensträucher auf Staunässe empfindlich reagieren, die im Kübel schneller entsteht als im Beet.

Nährstoffreiche Erde sollte dabei verwendet werden, und der Stamm der Pflanze nicht zu tief sitzen. Organischer Langzeitdünger kann helfen, dass sich der Busch schnell wohlfühlt (mehr dazu auf Beerendünger). Reifer Kompost kann übrigens auch als Zugabe verwendet werden.

Nach dem Einsetzen wird die Erde gut angedrückt und der Busch ausgiebig gewässert.

So kann man Stachelbeerbüsche vermehren

Hat man eine besonders schöne Sorte im Garten stehen, ist der Wunsch nach einer Vermehrung durchaus nachvollziehbar. Da sich die Stachelbeeren recht einfach vermehren lassen, ist es durchaus einen Versuch wert. Auch zum Verschenken eines Strauches kann man die Vermehrung anstreben – auch wenn es etwas länger dauert, ehe ein entsprechender Busch entstanden ist.

Im Spätherbst, wenn die einjährigen Triebe gut verholzt sind, wartet man am besten auf den Blattfall. Dann können diese Triebe als sogenanntes Steckholz geschnitten werden. Dieses setzt du am besten direkt ins Gartenbeet. Aber auch im Sommer kann die Vermehrung gelingen: hier schneidet man aus halb verholzten Trieben die Stecklinge und setzt sie aus. Beides wächst in der Regel problemlos an.

Wie kann der Strauch gezogen werden?

Im Handel werden neben den üblichen Sträuchern auch Hochstämmchen angeboten. Diese sind allerdings nicht so langlebig wie der Busch, wenngleich sie einfacher abzuernten sind. Sogar an einem Spalier lässt sich eine Stachelbeere ziehen.

Die einjährigen Seitentriebe, die sich an den Büschen bilden, tragen die Früchte. Deshalb sollte im Frühjahr ein Schnitt erfolgen, wobei die kräftigsten Triebe um etwa ein Drittel gekürzt werden. Bodentriebe werden bis auf fünf oder sechs Stück ganz entfernt.

Weitere interessante Informationen auf Johannisbeeren pflanzen und Erdbeeren pflanzen

FAQ

Wie pflanze ich Stachelbeeren richtig?

Bei Pflanzen wird unterschieden zwischen den Stachelbeer-Büschen mit Container, die also in einem Topf mit Erde gekauft werden, und jenen, die wurzelnackt sind, also ohne Erde geliefert werden. Bei den wurzelnackten Pflanzen werden alle Wurzeln mit der Gartenschere ein wenig eingekürzt. So wird die Wurzelbildung angeregt.

Auch bei den Container-Pflanzen ist es hilfreich, die Wurzelballen mit einer Schere oder einem Messer zu schlitzen. So wird auch hier das Wurzelwachstum gefördert.

In beiden Fällen wird die Pflanze so tief in das gegrabene Erdloch gesetzt, dass alle Wurzeln unter der Erde liegen, aber der Übergang von Wurzel zu Spross oberhalb zu sehen bleibt.

Ganz wichtig: die Erde muss gut angetreten werden und die Wurzeln werden ausreichend gegossen. Sollte es sich um ein Stämmchen handeln, muss dieses an einen Pfahl angebunden werden, welcher neben der Wurzel in die Erde geschlagen wird.

Ein Tipp: wenn du gepflanzt hast, ist es oft mühsam zu gießen, da das Wasser immer wieder wegläuft. Hilfreich ist es daher, aus Erde einen kleinen Wall aufzuschütten, der als Gießrand fungiert. So läuft das Wasser nicht davon, sondern sickert langsam in die Erde.

Wie tief Stachelbeeren pflanzen?

Die Stachelbeere sollte so tief gepflanzt sein, dass der Ballen der Wurzeln gerade so mit Erde bedeckt wird. Ein zu tiefes Einsetzen des Busches führt dazu, dass die tiefwachsenden Blätter faulen. Zu wenig mit Erde bedeckt, würde die Pflanze Wurzeln an die Luft treiben, wo sie dann absterben. Bei Containern ist die richtige Pflanztiefe als ungefähr so groß, wie der Container hoch gewesen ist.

Welche Stachelbeeren pflanzen?

Das Angebot an Stachelbeer-Sorten ist groß. Doch wegen der Resistenz gegen diverse Schädlinge sollte zu neuen Arten gegriffen werden. Es gibt eine ganze Zahl an mehltau-resistenten Sorten, die man heute kaufen kann, und die dem Aroma der alten Büsche in nichts nachstehen.

Beispiele sind:

  • „Remarka“ – eine Stachelbeere mit großen, weinroten Früchten
  • „Invicta“ – eine Beere mit gelb-grünen, mittelgroßen Früchten
  • „Hinnonmäki – die Stachelbeere mit den typisch gelben, mittelgroßen Beeren

Wann werden Stachelbeeren gepflanzt?

Die Stachelbeere pflanzt man am besten im späten Herbst. Wenn bereits die Blätter gefallen sind, wird der Busch in die Erde gebracht und gut angedrückt. In der Folgezeit sollten die Wurzeln nicht austrocknen.

Auch eine Pflanzung im zeitigen Frühjahr ist denkbar. Allerdings musst du dann darauf achten, dass es keine Fröste mehr gibt. In Mittelgebirgen ist diese Variante also nicht so gut möglich, da bereits im April die ersten Blätter und Blüten sichtbar sind, die dann wegen der späten Fröste erfrieren und erst im nächsten Jahr wieder treiben.

Letzte Aktualisierung am 20.09.2021 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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