Tomaten düngen

Tomaten düngen

Tomaten gehören zu den Starkzehrern und benötigen für das Wachstum und die Fruchtbildung viele Nährstoffe. Wer also leckere Früchte ernten möchte, kommt um das Düngen der Tomaten nicht drumherum. Man kann sowohl fertigen Dünger kaufen, als auch seine eigene Düngung herstellen, die genauso gut die Pflanzen versorgt.

Die ideale Zeit zum Tomaten düngen

Tomaten nach einem festen Plan zu düngen, entpuppt sich häufig als schwierig. Die verschiedenen Sorten haben unterschiedliche Ansprüche, so kann das gleiche Düngen für die eine Tomatenpflanze zu wenig und für die andere zu viel sein. Dennoch lässt sich grob sagen, wann man die Tomaten am besten düngt:

Vorbereitung des Beetes

Bereits im Herbst kannst du dem Boden vorbereitend Nährstoffe hinzufügen, indem du etwa Kompost unter die Erde mischst. Auch Pferdemist ist ein idealer Dünger zur Vorbereitung des Bodens.

Falls du im Herbst den Boden nicht aufbessern konntest, kannst du das im Frühjahr nachholen. Zwischen Beetbearbeitung und Tomatenpflanzung sollten jedoch mindestens vier Wochen liegen. Je länger die Bodenlebewesen Zeit haben, sich zu entwickeln und auszubreiten, umso besser ist das für deine Tomatenpflanzen.

Düngung nach der Aussaat und dem Pikieren

Tomatensamen sind anspruchslos und benötigen erst einmal nur Wasser, Wärme und Licht. Deshalb ist eine Düngung nicht notwendig. Sie kann sogar der Pflanze schaden, da sie dadurch sich oberhalb der Erde schneller entwickelt, ohne die entsprechenden Wurzeln auszubilden.

Wenn du die Tomaten pikierst, setzt du sie anschließend in Blumenerde. Diese enthält einen Startdünger, der bis zur Auspflanzung ins Beet ausreicht.

Anders verhält es sich, wenn du die Pflanze nach dem Pikieren in Anzuchterde setzt, hier kann es dazu kommen, dass die Tomate mit der Zeit unterversorgt ist. Beobachtest du, dass die Blätter gelb werden, kannst du vorsichtig düngen. Hier gilt jedoch, lieber zu wenig, als zu viel.

Tomaten beim Anpflanzen düngen

Hat man das Gefühl, dass die junge Pflanze bereits geschwächt ist, kann man während des Anpflanzens Dünger ins Pflanzloch geben. Geeignet sind unter anderem Tomatendünger, Brennnesseln und Kaffeesatz.

Tomaten düngen nach dem Anpflanzen

Wirkt die Tomatenpflanze noch gut versorgt, reicht es, diese eine Woche nach dem Anpflanzen zu düngen. Hier solltest du sehr genau hinschauen, ob die Pflanze wirklich Dünger benötigt. Sind die Blätter schön grün und geht die Entwicklung der Pflanze gut voran, solltest du mit dem Düngen noch ein wenig warten.

Tomaten düngen während der Wachstumsphase

Während die Tomatenpflanzen wachsen, Blüten und Früchte bilden, steigt der Nährstoffbedarf weiter an. Die Pflanzen sollten alle vier bis acht Wochen weiter gedüngt werden. Am beste ist es, dass du die Pflanzen immer im Blick hast, eine Nährstoffunterversorgung erkennst und mit der Düngung gegensteuerst.

Die letzte Düngung der Tomaten

Drei bis vier Wochen vor der abschließenden Ernte sollte eine letzte Düngung erfolgen, damit die Pflanze ihre Energie in die Früchte stecken kann. Außerdem wird auf diese Weise der Blütenendfäule vorgebeugt.

Düngebedarf der Tomaten erkennen

Generell ist es ratsam sich die Tomatenpflanzen regelmäßig anzuschauen, um zu erkennen, ob eine Düngung nötig ist. Mangelerscheinungen erkennst du an verschiedenen Anzeichen:

  • Stickstoffmangel erkennst du an einem kümmerlichen Wachstum und an hellgrünen bis gelben Blättern.
  • Braune und eingetrocknete Blätter können ein Anzeichen von Kaliummangel sein.
  • Mangelt es an Magnesium werden die Blätter gelb. Typisch ist, dass die Blattadern erst einmal grün bleiben.
  • Zeigen deine Tomaten braune Flecken am Blütenende der Frucht ist das ein Anzeichen von Calciummangel. Dieses Symptom wird auch als Blütenendfäule bezeichnet. Diese Früchte sind jedoch verloren und können nicht mehr durch eine Düngung gerettet werden.

Generell macht sich der Nährstoffmangel zuerst in den unteren Blättern bemerkbar. Die Pflanze konzentriert seine Versorgung auf die jungen Triebe. Zeigen auch diese Mangelerscheinungen ist eine Düngung dringend nötig.

Beispiel von Mangelerscheinungen bei Tomaten
Beispiel von Mangelerscheinungen bei Tomaten

Calciumdünger gegen Blütenendfäule

Wuxal Calciumdünger, 1 Liter
  • versorgt Obstbäume und Gemüsepflanzen mit wertvollem Calcium
  • beugt Stippe bei Äpfeln und Blütenendfäule bei Tomaten vor

Der Calciumdünger von Wuxal enthält neben Calcium als Hauptnährstoff auch Mangan und Zink, die für eine bessere Farbe der Früchte sorgen. Das Calcium wird bei Tomaten zur Vorbeugung der Blütenendfäule eingesetzt. Da kein Stickstoff und Kalium enthalten ist, wird die Calciumaufnahme der Pflanze nicht weiter gestört.

Die Käufer sind mit dem Calciumdünger von Wuxal sehr zufrieden. Sie berichten davon, dass die Anwendung einfach und ein Erfolg sichtbar ist. Selbst Tomatenpflanzen, die bereits von der Blütenendfäule betroffen sind, konnten optimal versorgt werden und haben anschließend gesunde Früchte ausgetragen. Einziger Mangel ist das Etikett auf der Rückseite, das man nur schwer lesen kann, weil die Schrift viel zu klein ist.

Worauf man beim Düngen achten sollte

Generell sollt man einige Punkte beim Düngen beachten, damit die Düngung erfolgreich ist:

  • Dünge nicht in der prallen Sonne. Dies kann dazu führen, dass Blätter oder Wurzeln verbrennen.
  • Nach dem Düngen solltest du die Tomatenpflanze gießen. Auf diese Weise werden die Nährstoffe in den Boden gespült und können von den Wurzeln effektiv aufgenommen werden.
  • Die ideale Zeit zum Düngen ist der frühe Morgen. Boden und Luft sind noch nicht zu stark aufgewärmt, dadurch sickert das Gießwasser nach dem Düngen tiefer in den Boden und verdunstet nicht zu schnell.
  • Wer morgens keine Zeit hat, kann die Tomaten auch abends düngen und anschließend gießen. Das Gießen am Abend hat jedoch den großen Nachteil, dass Nacktschnecken sich besser auf dem Beet bewegen und die Blätter anfressen können.

Die verschiedenen Düngearten

Grob kann man Dünger in drei Bereiche einteilen, dessen Wirkungsdauer unterschiedlich sind:

  • Langzeitdünger versorgen die Pflanzen über einen längeren Zeitraum nach und nach mit den Nährstoffen. Kauft man einen Langzeitdünger, ist dieser häufig in Granulatform. Eine natürliche Langzeitdüngung besteht ebenfalls aus festen Stoffen, die auf der Erde verteilt oder in sie hineingearbeitet werden.
  • Eine schnelle Wirkung zeigen Flüssigdünger. Diese kommen vor allem dann zum Einsatz, wenn bereits ein Mangel an den Pflanzen zu erkennen ist. Zu kaufen gibt es fertige Konzentrate, die mit Wasser verdünnt werden. Wer einen natürlichen Flüssigdünger anfertigen möchte, kann aus Brennnesseln oder anderen Pflanzen eine Jauche herstellen.
  • Besonders schnell und effektiv ist die Blattdüngung. Hier sprühst du das Düngemittel direkt auf die Blätter. Die Nährstoffe werden auf dem kürzesten Weg in die Pflanze transportiert. Auch wenn eine Blattdüngung besonders schnell wirkt, solltest du sie bei Tomaten nur im Notfall einsetzen, das diese Pflanzen feuchte Blätter nicht gut vertragen und an der Kraut- und Braunfäule erkranken können.

Tomatendünger kaufen

Am leichtesten ist es, sich den Tomatendünger zu kaufen. Hier kann man bereits erkennen, welche Nährstoffe enthalten sind:

  • Ideal ist es, direkt auf Tomatendünger zu setzen. Er ist auf die Bedürfnisse dieser Pflanzen eingestellt und kann auch für andere Starkzehrer verwendet werden.
  • Blumendünger sind auf die Bedürfnisse von Blumen abgestimmt und sorgen mit einem hohen Stickstoffanteil für ein reiches Blattwachstum. Wenn du Blumendünger für deine Tomaten verwenden möchtest, dann maximal für die Jungpflanzen. Sobald sich Blüten oder Früchte an der Pflanze befinden, sollten eher Dünger mit hohem Phosphoranteil zum Einsatz kommen.
  • Um der Kraut- und Braunfäule vorzubeugen, sollten die Pflanzen ausreichend mit Calcium versorgt werden. Hierfür gibt es Calciumdünger. Es reicht jedoch auch aus, normale Calciumtabletten zu zerbröseln und in die Erde einzuarbeiten.
  • Die Düngung mit Blaukorn erzielt zwar eine schnelle Wirkung, ist jedoch umstritten. Der Volldünger enthält die drei wichtigsten Nährstoffe: Stickstoff, Phosphor und Kalium. Jedoch unterscheidet sich bei jedem Produkt die Anteile der einzelnen Komponenten. Phosphor ist ein Teil, der für gewöhnlich nur in geringen Maßen benötigt wird. Manche Blaukorn-Dünger enthalten zusätzlich Chlorid, was gerade für Gemüsepflanzen schädlich sein kann.

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Die meisten Käufer sind mit dem Dünger von Substral zufrieden. Sie berichten, dass sich der Dünger leicht verteilen lässt und die Pflanzen sich gut entwickeln.

Tomaten natürlich düngen

Wer auf natürliche Weise düngen möchte, findet im Garten und in der Küche genügend Abfälle, die zum Einsatz kommen. Ein Nachteil der natürlichen Düngung ist, dass man die einzelnen Nährstoff-Bestandteile nicht genau kennt und damit noch mehr auf die Anzeichen an den Pflanzen achten sollte.

  • Pferdemist ist besonders für die Vorbereitung des Bodens geeignet. Er sollte nicht frisch als Dünger verwendet werden, da er die Wurzeln der Tomaten verbrennen kann. In Pferdemist sind viele Nährstoffe wie Phosphor, Kalzium, Magnesium und Kalium enthalten.
  • Auch der Hühnermist ist ein guter Dünger für deine Tomatenpflanzen. Er enthält vor allem Stickstoff, Kalium und Phosphat. Ebenso sollte mit Hühnermist nicht frisch gedüngt werden, da sich Krankheitserreger ausbreiten können, die bei einer Lagerung weitestgehend abgebaut werden.
  • Einen Komposthaufen findet man in fast jedem Garten. Der darin enthaltene Humus ist reich an Nährstoffen und kann zur Bodenvorbereitung für die Tomatenpflanzen verwendet werden.
  • Die Brennnesseljauche kannst du selbst herstellen, indem du Brennnesseln kleinschneidest, in einem Eimer gibst und mit Wasser auffüllst. Nach ein bis zwei Wochen ist die Jauche so weit gegärt, dass sie verdünnt als Flüssigdünger zum Einsatz kommt. Bei Mangelerscheinungen und bei Blattläusen kann die Jauche stark verdünnt auf die Blätter gesprüht werden. Die Nährstoffe variieren abhängig vom Alter der Brennnesselpflanzen. Enthalten sind Stickstoff, Eisen, Calcium, Magnesium und Schwefel.
  • Eine Jauche kann auch aus anderen Pflanzen, wie etwa dem Ackerschachtelhalm hergestellt werden. Gibt man unterschiedliche Pflanzen in die Jauche, fällt der Nährstoffanteil verschieden aus.
  • Auch Küchenabfälle versorgen die Tomaten mit unterschiedlichen Nährstoffen. So enthält Kaffeesatz unter anderem Stickstoff, Phosphor und Kalium. Eierschalen sind besonders kalkhaltig und gleichen einen zu sauren Boden aus. Bananenschalen sind besonders reich an Kalium, Magnesium und Phosphor. All diese Küchenabfälle werden auf den Boden um die Pflanze herum gegeben und leicht in die Erde eingearbeitet oder als Mulchschicht liegen gelassen.
  • Aus Zwiebelschalen lässt sich ein Flüssigdünger herstellen, indem die Schalen mit kochendem Wasser übergossen werden. Das abgekühlte und abgeseite Wasser wird als Flüssig- oder Blattdünger verwendet.
  • Hornspäne stammen für gewöhnlich nicht aus dem eigenen Garten, sind jedoch natürliche Langzeitdünger, die entweder zur Bodenvorbereitung in die Erde eingearbeitet oder später zur Düngung eingesetzt werden.
Brennesseljauch für die Tomaten-Düngnung
Brennesseljauch für die Tomaten-Düngung

Brennnesselkonzentrat

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Das Brennnesselkonzentrat von Carbogarden ist 100 prozentig natürlich und eine ökologische Wachstumsförderung. Neben dem Düngen kann man das Konzentrat auch zur Bekämpfung von Tomatenkrankheiten und Schädlingen wie Mehltau, Blattläuse und Raupen einsetzen.

Die Käufer sind mit dem Brennnesselkonzentrat von Carbogarden zufrieden und berichten vom erfolgreichen Einsatz. Vor allem die Bekämpfung von Blattläusen funktioniert gut. Die Jauche riecht unangenehm, was jedoch natürlich ist. Bemängelt wird vor allem der hohe Preis. Wer jedoch keine eigene Jauche ansetzen kann, findet in dem Brennnesselkonzentrat eine gute Alternative.

Wie man Tomaten düngt

Das Düngen der Tomaten hängt vor allem von der Düngeart ab:

  • Langzeitdünger in Granulatform werden auf die Erde um die Pflanze herum verteilt. Anschließend arbeitest du diese mit den Händen oder mit einer Gartenkralle locker in den Boden ein. Durch das Gießen werden die Nährstoffe in den Boden gespült und können von den Wurzeln aufgenommen werden.
  • Pflanzenreste und Küchenabfälle können als Mulchschicht um deine Tomaten verteilt werden. Durch Regen- und Gießwasser werden die Nährstoffe nach und nach in den Boden abgegeben. Für Tomaten eignet sich eine Mulchschicht besonders gut, da diese neben vielen Nährstoffen auch reichlich Wasser benötigen. Der Mulch sorgt dafür, dass das Wasser länger im Boden bleibt und nicht zu schnell verdunstet.
  • Möchtest du keine Mulchschicht, zerkleinerst du die Küchenabfälle und Pflanzenreste und arbeitest diese in den Boden ein.
  • Die meisten Flüssigdünger müssen vor der Anwendung verdünnt werden. Hier solltest du die Packungsbeilage beachten und auch einhalten. Der verdünnte Dünger wird neben die Pflanze in den Wurzelbereich gegossen. Wichtig ist, dass die Blätter dabei nicht nass werden.
  • Jauchen werden, wie die konventionellen Flüssigdünger, verdünnt und neben die Pflanzen gegossen.
  • Bei der Blattdüngung sollte man besonders vorsichtig sein. Diese darf nicht in der prallen Sonne stattfinden, da dabei die Blätter besonders belastet werden. Ideal ist der frühe Morgen oder abends. Beim Einsprühen der Blätter sollte sowohl die Ober- als auch die Unterseite benetzt werden. Sorge dafür, dass die Blätter anschließend schnell abtrocknen können. Im Gewächshaus kannst du etwa die Tür und das Fenster offen lassen. Der Luftzug hilft, beim Abtrocknen der Blätter.
Blattdüngung bei Tomaten
Blattdüngung bei Tomaten

Tomaten auf dem Balkon düngen

Bei der Düngung von Tomaten auf dem Balkon oder im Topf solltest du besonders vorsichtig sein:

  • Tomaten, die nicht im Beet stehen, leiden schnell unter einem Nährstoffmangel. Der geringe Anteil der Erde ist einfach zu schnell ausgelaugt.
  • Eine Düngung sollte deshalb regelmäßig, am besten alle zwei Wochen erfolgen.
  • Sei beim Düngen mit der Menge behutsam. Die Regel ist: lieber öfter und wenig als selten und viel.

Tomaten überdüngt

Hin und wieder kann es vorkommen, dass die Tomaten überdüngt werden. Zu erkennen ist das daran, dass sich die Blätter einrollen. Das wird auch als Löffelblättrigkeit bezeichnet.

  • Dieses Phänomen tritt auch bei zu starkem Ausgeizen oder bei zu geringer Wasserzufuhr auf. Auch Blattläuse können eine Löffelblättrigkeit auslösen.
  • Die Ursache lässt sich meist überprüfen oder durch eigene Überlegungen, was man in letzter Zeit für die Pflanzen getan hat, herausfinden.
  • Wenn nur eine Überdüngung infrage kommt, hilft vor allem abwarten und regelmäßig gießen. Nach und nach bauen sich die überschüssigen Nährstoffe ab.
  • Selbst wenn die Pflanze aussieht, als könnte man sie nicht mehr retten, hilft es ein wenig abzuwarten. Tomatenpflanzen erholen sich häufig auch von starken Schäden, wenn man ihnen die Gelegenheit gibt.

FAQ

Welcher Dünger ist gut für Tomaten?

Möchtest du einen fertigen Dünger kaufen, ist der Tomatendünger ideal. Dieser enthält alle Nährstoffe, die diese Starkzehrer benötigt. Auf Blaukorn solltest du verzichten, da dieses die Tomatenpflanzen schädigen kann.

Als natürlicher Dünger hat sich die Brennnesseljauche bewährt. Diese kannst du selbst herstellen oder auch als Konzentrat kaufen.

Welcher Dünger für Tomaten im Kübel?

Für Tomaten im Kübel eignet sich normaler Tomatendünger. Achte aber darauf, dass du nicht zu viel mit einmal düngst, da das die Pflanzen schädigen kann. Besser ist es, alle zwei Wochen nur wenig zu düngen.

Eine andere Möglichkeit sind organische Flüssigdünger. Dieser werden schneller von den Pflanzen aufgenommen. Auch hier ist es besser lieber öfter und wenig, als viel und selten zu düngen.

Kann ich für Tomaten auch Blumendünger nehmen?

Blumendünger ist für Tomaten wenig geeignet, da dieser vor allem das Blattwachstum fördert. Blüten und Früchte der Tomaten kommen dabei zu kurz.

Wenn du Blumendünger bei deinen Tomaten einsetzen möchtest, dann nur für die Jungpflanzen, die weder Blüten noch Früchte tragen.

Wann soll man Tomaten das erste Mal düngen?

Die erste Düngung hängt vor allem davon ab, wie gut die Tomatenpflanze mit Nährstoffen versorgt ist. Für gewöhnlich werden die Tomaten ein bis zwei Wochen nach dem Anpflanzen gedüngt. Man sollte jedoch ein Auge darauf haben. Ist die Pflanze vorher schon unterversorgt, ist die Düngung zeitiger nötig. Hat die Pflanze Anzeichen für eine Überversorgung, etwa durch Löffelblättrigkeit, sollte sie noch nicht gedüngt werden.

Wie oft muss man Tomaten düngen?

Die Häufigkeit der Düngung hängt davon ab, wie gut die Tomatenpflanzen mit Nährstoffen versorgt sind. Bei einer Mangelerscheinung ist eine sofortige Düngung am besten mit Flüssigdünger nötig. Allgemein werden die Tomaten etwa alle vier bis acht Wochen gedüngt, sofern sie im Beet steht. Topftomaten düngst du alle zwei Wochen.

Wie lange muss man Tomaten düngen?

Die Tomaten werden während des ganzen Wachstums, in der Blütezeit und während der Fruchtbildung regelmäßig gedüngt. 3 bis 4 Wochen vor der endgültigen Ernte verabreichst du die letzte Düngung. Der Energieverbrauch der Tomaten wird durch die kühler werdenden Temperaturen ohnehin heruntergefahren.

Kann ich meine Tomate auch mit Kaffeesatz düngen?

Kaffeesatz ist ein hervorragender Dünger auch für Tomaten. Er sollte jedoch vor der Verwendung getrocknet werden, damit sich kein Schimmel bildet. Den Kaffeesatz streust du um die Tomatenpflanze herum auf den Boden und arbeitest ihn anschließend mit der Hand oder der Gartenkralle ein. Das Gießen sorgt dafür, dass die Nährstoffe vom Kaffeesatz im Boden freigegeben werden.

Letzte Aktualisierung am 28.07.2021 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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