Tomatendach

Tomatendach

Tomaten sind eines der beliebtesten und gesündesten heimischen Gemüse, die gern und von fast jedem in großer Zahl alljährlich verspeist und zu unterschiedlichsten Gerichten verarbeitet werden. Sie sind relativ einfach zu Hause zu ziehen, was Viele daher gern und auch auf dem Balkon oder Terrasse tun. Doch es gibt ein Problem: Tomatenpflanzen sollten nicht dem Regen ausgesetzt sein.

Wir zeigen in diesem Artikel, wie man die empfindlichen Pflanzen schützen kann und welche Varianten es gibt, um ein Tomatendach zu errichten – ob gekauft oder selbstgebaut.

  • Welche Vorteile hat ein Tomatendach?
  • Welche Materialien können verwendet werden?
  • Mit welchen Kosten musst du rechnen?
  • Welche Erfahrungen haben Nutzer mit Tomatendächern gemacht?
  • Wo kann ein solches Dach gekauft werden?

Was ist ein Tomatendach?

Als Tomatendach werden sämtliche Abdeckungen bezeichnet, die eine Tomatenpflanze und die empfindlichen Früchte schützen. Dabei handelt es sich wirklich nur um ein Dach mit Abstützungen, es gibt keine Wände. Dadurch wird eine wesentlich bessere Luftzirkulation erreicht. Durch das Abschirmen von Regen und Hagel gibt es einen besseren Ernteertrag, und intensivere Aromen der Früchte gegenüber einer reinen Gewächshausernte. Zudem werden Pilzkrankheiten wie die Braunfäule verhindert (mehr dazu auf Tomatenkrankheiten).

Jetzt geht es um die Vorteile des Tomatendachs
Jetzt geht es um die Vorteile des Tomatendachs

Die Vorteile eines Tomatendachs

Wie im vorigen Abschnitt beschrieben, hat das Tomatendach wesentliche Vorteile gegenüber einem Gewächshaus. Doch ganz ohne Dach sollten Tomatenstauden nicht sein, denn sie sind anfällig gegen Pilzerkrankungen und Ähnliches, wenn sie dem Regen und auch Sturm schutzlos ausgeliefert werden. Selbst wenn sie angebunden werden, können die schweren Früchte sonst die im Vergleich relativ schwachen Stängel der Pflanze abknicken, wenn Wetterunbilden ungehindert darauf treffen. Vor allem die bessere Luftzirkulation wird aber als Vorteil gegenüber einem Tomatenhaus gesehen.

Ein Tomatendach kaufen

Wo kann man ein Tomatendach kaufen?

Ein solches Tomatendach kann im örtlichen Fachhandel erworben werden. Dazu zählen Gärtnereien oder Gartenfach-und Baumärkte. Aber natürlich ist die breiteste Auswahl im Internet zu finden, wo es diverse Shops gibt, die solche Artikel führen. Wer ein Tomatendach passend zu einem Hochbeet sucht, sollte unbedingt beides zusammen vom gleichen Hersteller kaufen. Dann ist gewährleistet, dass die beiden Artikel kompatibel sind, sowie einfach und schnell montiert werden können.

Hinweis: Wer geschickt ist, kann ein solches Tomatendach auch selbst bauen. Dann sind die Pfähle üblicherweise aus Holz, und das Dach wegen fehlender Bearbeitungsmöglichkeiten von Kunststoff aus Folie. Übergangsweise sollte auch dies seinen Zweck erfüllen, beispielsweise, um den Standort der Tomatenpflanzen auf dem Grundstück auszuprobieren. Auch Well-PVC ist möglich, welches es in Baumärkten zu kaufen gibt.

Materialien

Ein Tomatendach kann aus verschiedenen Materialien gebaut sein. Häufig sind bei hochwertigen Modellen die Beine aus Aluminium, die eventuell sogar höhenverstellbar sind. Die – meist gewölbte – Dachfläche ist aus diversen Kunststoffen hergestellt, die zum einen Helligkeit hindurchlassen, zum anderen Regen abhalten bzw. gut ablaufen lassen, und zudem noch ein geringes Gewicht aufweisen. Bei preiswerten Fabrikationen kann dies auch eine stabile Folie sein, die jedoch unter Umständen Unwettern wie Hagel nicht standhält.

Preise

Die Preise für die Tomatendächer variieren, je nach Ausführung, Material und Größe. Die preiswertesten Modelle gibt es schon für weniger als 100 Euro, gute Varianten kosten durchaus mehrere hundert Euro.

Bellissa Tomatendach RAPIDO

Hierbei handelt es sich um ein höhenverstellbares Tomatendach, welches einen Preis von rund 130 Euro hat. Es hat durch seine gebogene Form, die Höhenverstellung und die transparente Dachdeckung alle Voraussetzungen, um die empfindlichen Pflanzen und die Früchte vor Nässe und die damit einhergehende Fäulnis zu schützen.

Durch die Teleskoprohre ist das Dach stufenlos zwischen 1,30 Meter und 2,25 Meter einstellbar. Das Rohr aus Aluminium ist nichtrostend und leicht. Das Dach wurde aus Polycarbonat hergestellt und hat eine Größe von 1,19 Meter x 1,15 Meter. Durch das Dach, welches im Gegensatz zu einem Gewächshaus keine Wände besitzt, kann eine optimale Luftzirkulation erreicht werden.

Durch die hochwertigen Materialien ist dieses Tomatendach sehr robust und widerstandsfähig. Der Aufbau ist einfach und ohne große Hilfsmittel möglich.


bellissa Tomatendach RAPIDO – 90470 – Höhenverstellbares Schutzdach für Tomaten – 119 x 115 x 130-225 cm

  • Schutz für Tomaten bei der Aufzucht und mehr Erfolg bei der Ernte – mit dem…
  • Mit Teleskop-Rohren für stufenloses einstellen der Höhe zwischen 130 – 225 cm.

Juwel Dachhaube für Hochbeet

Zu einem Preis von rund 130 Euro ist dieses transparente Dach für ein Hochbeet erhältlich. Der zuverlässige Schutz vor Regen und zu viel Sonne ist höhenverstellbar zwischen 90 und 160 cm.

Diese ideale Thermodachhaube für ein Hochbeet garantiert höchste Lichtdurchlässigkeit und besitzt Spannleinen, die das Dach zuverlässig vor Sturmschäden schützen. Eine gute Mischung aus Stabilität und Leichtigkeit zeichnet dieses Produkt aus, welche durch UV-stabile Hohlkammerplatten aus Polykarbonat und korrosionsbeständigen Aluminiumprofilen erreicht wird. Leichtgängige Drehgriffe erlauben die stufenlose Höhenverstellung.

Außer den 4 mm dicken Thermoscheiben werden Windsicherung und Giebelabschlüsse mitgeliefert. Die Länge beträgt 1,90 Meter, die Breite 1,21 Meter.

Montiert werden sollte die Thermodachhaube an die entsprechenden Hochbeettypen des Herstellers, sodass die Verankerungen passen.


Juwel Dachhaube für Hochbeet Größe 2 (Maße 190×121 cm, Schutzdach für Pflanzenbeet, mit 4 mm Thermoscheiben, inkl. Windsicherung, Regendach höhenverstellbar 90-160 mm) 20114

  • Die ideale Abdeckung für das Hochbeet mit höchster Lichtdurchlässigkeit,…
  • Durch die stufenlos verstellbaren Teleskopsteher ist das Dach auch ideal für…

Fazit

Wer eine tolle Tomatenernte haben möchte, sollte sich ein Tomatendach anschaffen. Dieses hilft, die Pflanzen gesund zu halten, und wird die Ernte beträchtlich steigern. Die Auswahl der Modelle ist groß, sodass jeder finden wird, was zu seinem Budget und der Größe seiner „Plantage“ passt.

FAQ

Warum ist ein Tomatendach sinnvoll?

Tomatenpflanzen dürfen Niederschlägen ausgesetzt werden, da sie sonst zu Fäulnis neigen.

Tomatendächer kaufen – wo und zu welchem Preis?

Tomatendächer gibt es beispielsweise in Online-Shops zu kaufen, die Preise variieren. Preiswerte Modelle sind schon ab unter 100 Euro erhältlich.

Was muss ein Tomatendach können?

Tomatendächer sollen Licht und Wärme durchlassen, aber Regen und zu viel Sonne abschirmen. Das wird mit Folie- oder Kunststoffdächer erreicht.

Kann man ein Tomatendach auch selbst bauen?

Ja, natürlich. Mit etwas Geschick ist ein Tomatendach schnell selbst errichtet; vor allem geht dies gut, wenn es an eine bestehende Wand (eventuell vom Schuppen), angelehnt bzw. angebaut wird.

Ist ein Tomatendach hilfreich für eine gute Ernte?

Ja, auf alle Fälle. Denn je wohler sich die Tomatenpflanzen fühlen, um so reicher und länger im Jahr kann geerntet werden.

Wie hoch ist ein Tomatendach?

Die Höhe des Tomatendachs sollte so gewählt werden, dass die Stauden darunter gut Platz haben, aber man selbst auch gut darunter ernten und gießen kann. Also ca. 2 Meter werden empfohlen, es gibt auch Varianten bis 2,20 Meter.

Welches Dach fürs Tomatenhaus?

Für ein Tomatenhaus kommen verschiedene Dächer in Frage. Bei fertigen Modellen sind dies meist hochwertige Folien oder PVC-Varianten. Wer selbst ein Tomatenhaus bauen will, kann sich ebenfalls an PVC versuchen. Das gibt es im Baumarkt als Well-PVC vom Meter. Ansonsten sind hier Folien angedacht, weil sie sich einfacher und ohne spezielle Werkzeuge verarbeiten lassen. In manchen Baumärkten gibt es allerdings auch Kunststoffplatten, die sich in der fertigen Größe nutzen lassen, damit keine Zuschnitte nötig werden.

Das Dach sollte mindestens eine Neigung von 5% haben, damit das Regenwasser gut abfließen kann. Wer klug ist, fängt dieses zum Gießen auf, da das weiche Regenwasser ideal für das Gedeihen der Pflanzen geeignet ist.

Wie lange hat man Tomaten im Gewächshaus?

Pikierte oder gekaufte Jungpflanzen können ab ca. Ende April ins Tomatenhaus einziehen. Sehr gut geeignet sind die Pflanzen, die bereits eine erste Blütentraube zeigen und eine Höhe von ungefähr 20 cm haben. Diese Werte variieren natürlich je nach Sorte der Pflanzen.

Ab diesem Zeitpunkt sollten die Tomaten wie üblich gepflegt werde, wobei du das Ausgeizen neuer Blüten ab ungefähr Mitte August nicht vergessen solltest, da diese Früchte ohnehin nicht mehr reifen würden.

Dann kannst du Tomaten bis zum ersten Frost ernten. Und selbst wenn dieser angesagt ist, lohnt es sich, die grünen Früchte zu ernten. Denn diese reifen bei Zimmertemperatur in aller Regel noch nach. Wann die ersten Fröste kommen, hängt natürlich vom Standort ab, der innerhalb des Landes sehr verschieden ausfallen kann. Außerdem ist der Zeitpunkt nicht in jedem Jahr gleich.

Tipp: wer ein winterfestes Tomatenhaus hat, kann die Pflanzen dort auch überwintern.

Warum brauchen Tomaten ein Dach?

Fast jeder, der einen Garten sein eigen nennt, baut Tomaten an. Und kennt die alte Weisheit, dass es auf Tomaten nicht regnen sollte. Doch warum ist das so?

Grund ist ein gefürchteter Pilz namens Phytophthora infestans. Er verursacht an den Tomaten Braunfäule. Diese zeigt sich durch braune Flecken auf den Blättern und einen grauen Belag an den Blattunterseiten. Anschließend haben die Früchte braune, harte oder runzelige Flecken, die sich rasant ausbreiten und die Ernte vernichten. Da bei Befall nicht mehr viel zu retten ist, sollten vorbeugende Maßnahmen ergriffen werden.

Dazu gehört das Dach über dem Kopf. Tomaten müssen vor Niederschlägen geschützt werden. Außerdem sollten sie rund einen halben Meter Abstand haben. Damit wird gewährleistet, dass sie gut abtrocknen, weil die Luft hindurchgehen kann. Außerdem gießt man die Pflanzen nur unten, also nur den Boden, die Blätter sollten trocken bleiben.

Tipp: Eine Hilfsmaßnahme kann sein, die untersten Blätter abzuschneiden, damit auch sie beim Gießen nicht nass werden.

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