Vertikutieren im Herbst

Vertikutieren im Herbst

Für gewöhnlich wird der Rasen im Frühjahr vertikutiert, damit er anschließend genug Zeit hat, sich zu erholen und zu wachsen. Das Vertikutieren ist jedoch auch im Herbst möglich. Dabei sollte man nicht zu lange warten, um die Gräser vor auftretendem Frost zu schützen.

Gründe, im Herbst zu vertikutieren

Wenn man erst im Herbst vertikutiert, hat der Rasen weniger Zeit, sich zu erholen. Dennoch gibt es Gründe, die Grünfläche im Herbst zu vertikutieren:

  • Der banalste Grund ist, dass man im Laufe des Jahres einfach nicht dazu gekommen ist. Hat der Rasen dann bereits eine dicke Filzschicht, sollte er noch im Herbst vertikutiert werden. Ansonsten kann man auch bis ins nächste Frühjahr warten.
  • Wenn der Rasen das ganze Jahr über stark belastet ist, kann er erst im Herbst vertikutiert werden. Das ist etwa dann der Fall, wenn Sportspiele bis in den späten Sommer hinein auf dem Rasen durchgeführt werden. Da nach dem Vertikutieren, der Rasen für etwa drei Wochen nicht belastet werden sollte, kann die Grünfläche in dieser Zeit nicht intensiv genutzt werden. Dann bleibt nur noch der Herbst, um den Rasen durch Vertikutieren zu bearbeiten.
  • Wurde der Rasen über einen längeren Zeitraum nicht gepflegt, dann hat sich so viel Filz und Moos angesammelt, dass dieser nicht mit einmal vertikutieren gelöst werden kann. In solch einem Ausnahmefall kann der Rasen bis zu dreimal vertikutiert werden. Die Bearbeitung erfolgt dann jeweils einmal im Frühjahr, im Sommer und im Herbst.

Der richtige Zeitpunkt, um im Herbst zu vertikutieren

Im Herbst sollte man nicht allzu lange warten, bis der Rasen vertikutiert wird:

  • Der September ist der letzte Monat, in dem der Rasen vertikutiert werden kann.
  • Ab Oktober riskiert man, dass der erste Frost eintritt, bevor die Grasnarbe wieder geschlossen ist. Mindesten drei Wochen benötigt der Rasen, um sich zu erholen.
  • Da es im Herbst häufig regnet, sollte der richtige Zeitpunkt zum Vertikutieren abgewartet werden. Vertikutiere den Rasen nur, wenn dieser trocken ist. Ansonsten riskierst du, dass die Graswurzeln durch den Vertikutierer herausgehoben werden.
trockener Rasen im Herbst zum Vertikutieren
Gerade im Herbst gilt umso mehr: Vertikutiere den Rasen nur, wenn dieser trocken ist!

Den Rasen auf das Vertikutieren im Herbst vorbereiten

Bevor du den Rasen vertikutierst, sollte dieser vorbereitet werden:

  • Zwei Wochen vor dem Vertikutieren wird der Rasen gedüngt. Ideal ist ein kaliumbasierter Herbstdünger. Dieser stabilisiert die Pflanzenzellen, sodass sie den Belastungen durch den Vertikutierer und den späteren Frösten standhalten.
  • Einen Tag vor dem Vertikutieren wird der Rasen auf etwa 2 bis 4 Millimeter gekürzt. Sind die Grashalme zu lang, werden sie durch den Vertikutierer zusätzlich geschädigt.

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Den Rasen im Herbst vertikutieren

Vertikutiert werden kann der Rasen sowohl manuell als auch mit einem elektrischen oder benzinbetriebenen Vertikutierer. Abhängig ist das von der Größe der Fläche:

  • Für eine einfache Vertikutierung reicht es, den Rasen in eine Richtung abzulaufen.
  • Ist die Grünfläche stark verfilzt, sollte noch einmal in Querrichtung vertikutiert werden.
  • Nach dem Vertikutieren werden die Überreste mit einem Rechen aus dem Gras geharkt. Das Ausharken der Überreste wird auch dann vorgenommen, wenn der Vertikutierer über einen Auffangbehälter verfügt. Dieser nimmt nicht alle herausgehobenen Bestandteile auf.

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Pflege nach dem Vertikutieren im Herbst

Nach dem Vertikutieren braucht der Rasen vor allem Ruhe. Oft sieht er jedoch schwer geschädigt aus und kann ein wenig Unterstützung beim Grünen gebrauchen:

  • Meistens ist der Herbst verregnet, was dem Rasen hilft, sich besser zu erholen. Bleibt der Regen jedoch aus, sollte der Rasen regelmäßig gegossen werden, da die freiliegenden Wurzeln schnell austrocknen. An warmen Tagen wird einmal täglich beregnet, sind die Temperaturen bereits unter 15 Grad Celsius, reicht es aus, wenn der Rasen alle zwei bis drei Tage gesprengt wird.
  • Sind auf der Grünfläche viele kahle Stellen zu sehen, sollten diese mit einer Nachsaat gefüllt werden. Ansonsten werden diese Stellen von Unkräutern besiedelt. Die Rasensaat keimt im Herbst oft besser, als im Frühjahr. Das liegt daran, dass der Boden noch erwärmt ist und es häufiger regnet. Für eine gelingende Aussaat darf die Temperatur Tag und Nacht nicht unter 10 Grad Celsius sinken. Das gilt auch für die nächsten Tage. Innerhalb der folgenden 3 Wochen ist es wichtig, dass die Bodentemperatur nicht unter 5 Grad Celsius sinkt. Andernfalls stoppt das Wachstum der Gräser und sie schaffen es nicht, den frostigen Temperaturen im Winter standzuhalten.
  • Bei schweren und lehmigen Böden hilft es, den Rasen bis zu zweimal im Jahr zu sanden. Die erste Topdressing-Kur erfolgt im Frühjahr, die zweite im Herbst. Nach dem Vertikutieren ist der ideale Zeitpunkt. Der Sand fließt in die aufgeschnittenen Grasnarben und gelangt in den Boden. Dieser wird aufgelockert und lässt das Wasser leichter hindurch, wodurch es besser an die Wurzeln gelangt.

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FAQ

Soll man vor dem Winter den Rasen vertikutieren?

Wenn der Rasen verfilzt ist und Moos enthält, sollte er vertikutiert werden. Ideal ist dafür das Frühjahr. Hiernach hat das Gras genügend Zeit, sich zu erholen. Vor dem Winter wird nur in Ausnahmefällen vertikutiert. Die letzte Möglichkeit ist der September. Danach riskiert man durch eintretenden Frost Schäden am Rasen.

Ist Vertikutieren im Herbst sinnvoll?

Zwar ist es ideal, den Rasen im Frühjahr zu vertikutieren, doch auch der Herbst ist dafür geeignet. Insbesondere, wenn der Rasen stark verfilzt und voller Moos ist, sollte er dreimal im Jahr vertikutiert werden. Ideal sind dann das Frühjahr, der Sommer und der Herbst.

Auch Grünflächen, die das ganze Jahr über, etwa durch Sportspiele, beansprucht sind, werden erst im Herbst vertikutiert.

Wann soll man im Herbst den Rasen vertikutieren?

Spätestens im September sollte der Rasen vertikutiert werden. Er benötigt etwa drei Wochen, bis er sich von diesen Strapazen erholt hat. Wird zu spät vertikutiert, gelangen die Fröste, die bereits im Spätherbst auftreten können, direkt an die freigelegten Wurzeln, wodurch sie absterben können.

Kann man im Oktober noch vertikutieren?

Selbst in einem warmen Oktober-Monat ist das Vertikutieren riskant. In den darauffolgenden drei Wochen sollten keine Fröste entstehen. Diese greifen die freigelegten Wurzeln an und können diese empfindlich schädigen. Besser ist es, das letzte Vertikutieren noch im September zu erledigen.

Was muss man vor dem Vertikutieren machen?

Etwa zwei Wochen vor dem Vertikutieren sollte der Rasen gedüngt werden. Dadurch wird er gestärkt und kann den Belastungen besser standhalten. Im Frühjahr und im Sommer werden stickstoffbasierte Dünger und im Herbst ein kaliumbasierter Dünger ausgebracht.

Einen Tag vor dem Vertikutieren wird der Rasen auf etwa 2 bis 4 Millimeter gemäht. Zu langen Grashalme werden ansonsten vom Vertikutierer zusätzlich geschädigt.

Was tun nach vertikutieren im Herbst?

Nach dem Vertikutieren im Herbst sollte das Gras abgeharkt und von den Verfilzungen befreit werden. Regnet es nicht, muss der Rasen zusätzlich gewässert werden. Entstandene Lücken lassen sich mit einer Nachsaat füllen. Ideal ist eine Nachsaat für den Herbst. Diese keimt auch bei niedrigen Temperaturen.

Wie lange darf man den Rasen nach dem Vertikutieren nicht betreten?

Das Vertikutieren ist für den Rasen ein anstrengender Prozess. Die Grasnarbe wird dabei angeritzt und liegt durch das Entfernen des Filzes und der Moose frei. Etwa zwei bis drei Wochen sollte der Rasen geschont und möglichst nicht betreten werden. So kann er sich optimal erholen.

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