Weihnachtssterne vermehren

Weihnachtssterne vermehren

Die Weihnachtssterne – auch Adventsterne genannt – leuchten ab etwa Anfang November in unseren Geschäften um die Wette. Auch wenn es inzwischen Züchtungen in rosa und weiß gibt, und manche sogar durch Farbe zu blauen oder violetten Hochblättern kommen – die ursprüngliche rote Farbe dürfte am beliebtesten sein, und wird als Busch in den verschiedensten Größen, als Hochstamm oder mit glitzernder Deko verkauft.

Wer sich in seinen Weihnachtsstern verliebt, und diesen mit guter Pflege über die Saison gebracht hat, kann es mit der Vermehrung versuchen, auch wenn diese nicht einhundertprozentig erfolgversprechend ist. Wir wollen hier zeigen wie es funktioniert, und wie du Freude an den neuen Weihnachtssternen hast.

  • Welche Vermehrungsmethode wird gewählt?
  • Wie geht man vor?
  • Welche Temperaturen braucht man für die Vermehrung?
  • Wie bekommen die neuen Pflanzen rote Blätter?

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Warum Weihnachtssterne vermehren?

Die Weihnachtssterne, die wohl beliebteste Pflanze hierzulande zur Weihnachtszeit, ist ab November preiswert und in vielen verschiedenen Ausführungen zu haben. Doch wenn du an einem Exemplar besondere Freude hast und es nach der Saison gut gepflegt weiter hast wachsen lassen, dann kannst du ab etwa Mai darangehen, diese Pflanze zu vermehren.

Am besten eignet sich dafür zu Hause die Stecklingsmethode. Allerdings muss man ehrlicherweise sagen, dass nie alle geschnittenen Stecklinge bewurzeln werden. Denn erstens gibt es immer eine Ausfallrate, und zweitens sind die Stecklinge des Weihnachtssterns nicht so bewurzelungsfreudig.

Tipp: Damit du die Erfolgschancen erhöhen kannst, schneide mehrere Stecklinge, am besten alle, die dir die Pflanze bietet. Dann lohnt sich der Aufwand und es ist relativ sicher, dass du zumindest ein paar neue Pflanzen bekommst.

Die Vermehrung über Stecklinge

Am besten eignet sich für den Gebrauch zu Hause die Vermehrung über Stecklinge. Die Stecklingsmethode besagt, dass zum Zweck der Vermehrung Sprossteile der Pflanze geschnitten, in ein Kultursubstrat gesteckt werden und der Steckling dort Wurzeln schlägt, um eine neue Pflanze zu bilden. Voraussetzung ist, dass es sich um eine Pflanze handelt, die zur Bewurzelung von Sprossteilen fähig ist, was nicht bei allen der Fall ist. Die Stecklinge werden im Volksmund auch Steckholz oder Steckreis genannt.

Hinweis: Es gibt auch noch andere Methoden, um einen Weihnachtsstern zu vermehren. Doch die über Stecklinge ist für zu Hause die einfachste.

Wann ist die Zeit für die Stecklinge gekommen?

Auch wenn die Weihnachtssterne eine Saisonware sind, die häufig nach den Feiertagen im Müll landet – es lohnt sich, sie weiterzupflegen, denn häufig können sie über Jahre Freude machen. Die Stecklinge kann man dann schneiden, wenn die Pflanze ohnehin einen Rückschnitt nötig hat: also im Frühling oder auch im Sommer. Dann kannst du alle Stecklinge schneiden die sich anbieten, damit du gleich mehrere hast, was die Chance auf ein paar bewurzelte Stecklinge erhöht.

Tipp: Die Stecklingsvermehrung kann man bis zum September probieren.

Wie werden Stecklinge geschnitten?

Ein paar prinzipielle Dinge vorweg: Will man Stecklinge schneiden, sollte das Schneidwerkzeug (am besten ein Messer) sehr scharf sein. Denn sonst quetscht man die Stiele, was die Chance verringert, dass die Stecklinge Wurzeln treiben.

Auch sollte das Messer desinfiziert sein. Denn besonders Werkzeuge, die im Garten benutzt werden, sind häufig mit Erde in Berührung gekommen. Dadurch können Krankheiten übertragen werden, die der Pflanze schaden oder sie sogar eingehen lassen. Daher lohnt es sich, das Werkzeug gut zu säubern, ehe man der Pflanze an die Stängel geht.

Die Stecklinge werden kurz unter einem Sprossknoten geschnitten, und zwar auf eine Länge von ca. 8-10 cm. Dann entfernst du alle unteren Blätter. Sind die Blätter, die oben verbleiben, sehr groß, schneidest du diese zur Hälfte ab. Das vermindert die Verdunstung der Stecklinge, und hilft ihnen, sich mit Wasser zu versorgen.

Wundere dich nicht: Aus der Schnittstelle tritt ein milchiger Saft aus. Mit diesem solltest du nicht in Berührung kommen – vielleicht lieber Handschuhe tragen – denn er ist giftig und kann die Haut reizen.

Damit die Wunde verschlossen wird und der Steckling weiß, dass er sich bewurzeln soll, kannst du ihm helfen, indem du die Schnittstelle kurz in lauwarmes Wasser tauchst, und dann in Bewurzelungspulver. Dann kommen die Steckhölzer etwa drei Zentimeter tief in Substrat.

Dieses stellst du folgendermaßen her: Du mischst Anzuchterde (keine normale Gartenerde verwenden!) mit groben Sand. Das ist nötig, damit eine gute Drainage entsteht. Ohne den Sand ist die Gefahr der Staunässe zu hoch, die die Stecklinge eingehen ließe.

So werden die Stecklinge gepflegt

Sind die Stecklinge in das Erde-Sand-Gemisch eingezogen, muss der Topf hell und warm, aber nicht in der prallen Sonne stehen. Außerdem solltest du die Stecklinge gegen Zugluft schützen. Die Steckhölzer brauchen Wasser, aber da sie noch keine Wurzeln haben, können sie sich kaum welches aus der Erde ziehen. Aus diesem Grund sind sie darauf angewiesen, dass die Umgebungsluft feucht ist.

Damit dies immer der Fall ist, hüllst du die Töpfe mit den Stecklingen am besten in Folie – etwa eine Gefriertüte – ein. Diese wird am Topf festgebunden. Dann entsteht unter der Tüte ein feucht-warmes Klima, wie es im Gewächshaus der Fall ist.

Wenn du über ein kleines Zimmergewächshaus verfügst, ist natürlich auch dieses gut für die Aufbewahrung der Stecklinge geeignet.

Dass das Wurzelwachstum eingesetzt hat, siehst du daran, dass die Spitzen zu wachsen beginnen. Dann kannst du täglich die Folienhaube etwas öffnen, bis sie schließlich gar nicht mehr benötigt wird.

Das Pikieren der Stecklinge

Sicher hast du einige Stecklinge im Topf, damit sich der ganze Aufwand auch lohnt. Nach einigen Wochen siehst du am Wachstum, dass die Stecklinge Wurzeln ausgebildet haben, und dann können sie in eigene Töpfe umziehen. Der perfekte Zeitpunkt zum Pikieren ist gekommen, wenn sich erste Blätter zeigen.

Damit sich das Pflänzchen mit den zarten Wurzeln aus der Erde löst, ohne die Wurzeln abzureißen, stößt man den Topf am besten an die Tischkante. Dann löst sich die Pflanze aus der Erde und kann umgesetzt werden. Bei der Weiterkultur solltest du darauf achten, dass es im Raum nicht kälter als ca. 18 Grad wird.

So bekommen die Stecklingspflanzen wieder rote Blätter

Wenn es langsam herbstlich wird, sollen die neuen Weihnachtssterne auch rote Blätter ausbilden. Doch wie gehst du vor, damit auch die selbst gezogenen Pflanzen zum Advent so schön aussehen wie neu Gekaufte?

Die sogenannten Hochblätter des Weihnachtssternes färben sich nur dann rot, wenn eine Zeit lang jede Nacht mindestens 12 Stunden Dunkelheit herrscht. Sind die Phasen ohne Licht nicht lang genug, bleiben die Blätter so grün wie bei jeder anderen Pflanze auch.

Damit die jungen Pflanze die schöne Rotfärbung bekommt, solltest du sie ab Mitte Oktober ins Dunkle versetzen. Dies kannst du gewährleisten, indem du einen Karton darüberstülpst.

Ab jetzt darf der Weihnachtsstern auch wieder mehr gegossen werden; doch Vorsicht! Staunässe nimmt er übel und reagiert mit gelben Blättern, die schließlich sogar abfallen und die Pflanze absterben lassen.

Tipp: Wenn die Stecklinge Wurzeln gebildet haben und einen eigenen Topf bekamen, sollte die Pflanze noch eine Weile stehen bleiben, ehe sie durch die künstliche Verdunkelung wieder zu roten Hochblättern animiert wird. Am besten mindestens 4-6 Wochen.

Wie kann man Weihnachtssterne noch vermehren?

Die Stecklinge sind eine relativ einfache Art, die jeder zu Hause bewerkstelligen kann. Doch es gibt noch eine andere Möglichkeit. Sie ist zwar aufwändiger, aber dafür auch im Großen und Ganzen erfolgversprechender.

Und zwar handelt es sich dabei um das sogenannte Abmoosen. Dafür wird bei einem kräftigen Trieb des Weihnachtssterns ein Keil herausgeschnitten, wobei die Stelle mit Bewurzelungspulver eingerieben wird. Dann umwickelt man die „Verletzung“ mit Torfmoos oder Heu, und dann mit Krepppapier oder etwas Ähnlichem.

Diese Stelle wird gut feucht gehalten, bis sich Wurzeln bilden. Das erkennst du daran, dass neue Blätter treiben. Dann kann der Trieb samt der Wurzeln abgeschnitten und eingepflanzt werden.

Fazit

Einen Weihnachtsstern kann man durchaus vermehren, wenn auch nicht über Samen, wie viele andere Pflanzen. Dafür gelingt es mit Stecklingen meist recht gut; auf alle Fälle lohnt es einen Versuch, auch wenn die Weihnachtssterne zur Saison recht preisgünstig zu haben sind. Das Selbstziehen macht Spaß und du solltest es ruhig ausprobieren. So hast du zum Advent jede Menge der schönen, rot leuchtenden Sterne, von denen du einige auch nach Belieben in anderen Farben besprühen kannst.

FAQ

Welche Möglichkeiten gibt es, einen Weihnachtsstern zu vermehren?

Dazu ist am besten die Variante mit Stecklingen geeignet, aber es geht auch über die Vermehrung mittels Abmoosens. Die Stecklinge sind einfach zu schneiden, aber man muss mit Ausfällen rechnen. Es werden sich nicht alle bewurzeln.

Wann ist die beste Zeit für die Stecklingsvermehrung?

Am besten gelingt die Stecklingsvermehrung im Frühling. Dann tritt der Weihnachtsstern seine Ruhephase an und sollte ohnehin beschnitten werden, damit er im nächsten Jahr wieder kräftig austreibt.

Werden die neuen Weihnachtssterne wieder rote Blätter bekommen?

Ist die richtige Zeit dafür gekommen (etwa ab Mitte Oktober), müssen alle Weihnachtssterne, auch die frisch gezogenen, mindestens 12 Stunden täglich im Dunkeln stehen, damit sie die roten Blätter ausbilden. Das kann man mit einem Karton erreichen, der über die Pflanze gestülpt wird.

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