Hallo und herzlich willkommen bei Gartenzeile! Letztens haben wir euch gezeigt, wie man mit einer Olla Pflanzen über einige Tage bewässern kann:

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Die Olla ist vorwiegend für Beete gedacht. Wer seine Pflanzen in Töpfen wassersparend versorgen möchte, kann Tonkegel verwenden. In diesem Artikel testen wir zwei verschiedene Tonkegel und zeigen euch, wie ihr sie richtig anwenden. Wir wünschen euch viel Spaß dabei.

Tonkegel Hydro Wine von BioGreen im Test

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Bio Green Hydro Wine Tonkegel Bewässerungssystem für Garten- & Zimmerpflanzen I Wasserspender für automatische Urlaubsbewässerung I Tröpfchenbewässerung passend mit Weinflaschen, Terracotta, 4-er Set

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Die Tonkegel Hydro Wine von BioGreen haben einen Durchmesser von 5 Zentimetern und sind 17,5 Zentimeter lang. In einer Packung sind vier Tonkegel enthalten. Zusätzlich benötigt man eine Weinflasche. Es funktioniert aber auch mit anderen Glasflaschen, die einen langen Hals haben.

Die Anwendung ist einfach und in wenigen Minuten umgesetzt:

  1. Die Flasche wird mit Wasser befüllt.
  2. Anschließend wird der Tonkegel auf die Flasche gesteckt.
  3. Flasche und Tonkegel werden gemeinsam umgedreht. Dabei sollte beides gut festgehalten werden, damit nichts herunterfällt und kaputtgeht.
  4. Der Tonkegel wird zusammen mit der Flasche in den Pflanztopf gesteckt. Dabei sollte man vorsichtig den Kegel hineindrücken. Ein Druck auf die Flasche kann dazu führen, dass der Kegel bricht.

Dadurch, dass der Tonkegel porös ist, läuft das Wasser langsam hindurch. Nach unseren Beobachtungen dauert es über 30 Minuten, bis der Kegel sich leicht feucht anfühlt. Wenn man eine schnellere Wirksamkeit haben möchte, kann man vor der Anwendung den Kegel für etwa 10 Minuten ins Wasser legen.

Zum Test setzen wir den Tonkegel von BioGreen in den Topf mit unserer Schoko-Minze. Obwohl wir bereits ein kleines Loch vorher gegraben haben, lässt sich der Kegel nur schwer einsetzen. Dabei Druck auf die Flasche auszuüben, stellte sich als großer Fehler dar. Denn der Kegel ist zerbrochen. Ursache war, dass ein kleiner Stein, den wir übersehen hatten, genau unter dem Kegel lag.

Beim nächsten Versuch haben wir ein größeres Loch gegraben, den Kegel hineingesetzt und das Loch wieder verschlossen.

Blumat Flaschenadapter im Test

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Blumat Easy, Flaschenadapter 0,2 l, 3Stk, 23308

  • Adapter zur konstant dosierten Bewässerung der Zimmerpflanzen
  • Abgabemenge ca. 200 ml/Tag

Die Flaschenadapter von Blumat haben einen kleinen Tonkegel mit einem Kunststoffaufsatz. Insgesamt ist der Adapter 10 Zentimeter lang und hat einen Durchmesser von 2 Zentimetern. Zusätzlich wird eine Wasserflasche als Wassertank benötigt.

Die Anwendung ist auch hier einfach:

  1. Die Flasche wird mit Wasser gefüllt.
  2. Anschließend steckt man den Kegel auf die Flasche.
  3. Beim Umdrehen braucht man den Kegel nicht festzuhalten, da dieser fest auf der Flasche sitzt.
  4. Damit das Wasser nachlaufen kann, wird in den Flaschenboden ein Loch gestochen.
  5. Anschließend kann man die Flasche mit dem Adapter in den Boden stecken.

Wenn die Flasche leer ist, muss man beim Befüllen das Loch zuhalten, damit das Wasser nicht herausläuft. Eine Alternative wäre, den Boden komplett abzutrennen und das Wasser immer direkt nachzufüllen.

Bei unserem Test zeigte sich, dass die Tonkegel schnell durchtränkt sind. Innerhalb von 3 Minuten waren Wassertropfen am Kegel zu sehen.

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Unser Fazit

Bei der Anwendung im Pflanztopf ist unser Favorit der Flaschenadapter von Blumat. Dieser ist wesentlich kleiner und passt damit besser in die Töpfe. Der Kegel kann gezielt in die Nähe der Wurzeln gesteckt werden und gibt zuverlässig das Wasser ab.

Auch der Tonkegel Hydro Wine von BioGreen hilft die Pflanzen über mehrere Tage mit Wasser zu versorgen. Allerdings bricht er leicht. Man muss damit bei der Anwendung besonders vorsichtig sein. Zudem nimmt der Hydro Wine in einem Pflanztopf viel Platz ein. Besser geeignet ist er im Beet oder im Gewächshaus.

Ratgeber

Damit die Pflanzen in Topf und Garten gut gedeihen, ist eine regelmäßige Wässerung nötig. Mit verschiedenen Hilfsmitteln lassen sich länger Zeiten, wie etwa einen Urlaub, überbrücken.

Regelmäßiges gießen der Pflanzen

Wie alle Lebewesen unserer Erde benötigen auch Pflanzen regelmäßig Wasser. Die Menge ist von der Art abhängig. So brauchen die meisten Karnivoren besonders viel Wasser, während Sukkulenten kaum gegossen werden sollten.

Gewöhnliche Zimmer- und Gartenpflanzen brauchen zwar regelmäßig Wasser, sollten jedoch nicht täglich gegossen werden. Wenn die Erde nicht ständig gewässert wird, breiten sich die Wurzeln stärker aus, um an weiteres Wasser zu gelangen. Der positive Nebeneffekt ist, dass die Pflanzen mehr Stabilität erhalten.

Der richtige Zeitpunkt zum Gießen

Für Zimmerpflanzen spielt der Zeitpunkt des Gießens eine untergeordnete Rolle.

  • Im Garten ist es besser, die Pflanzen nicht zur Mittagszeit zu gießen. Das gilt vor allem für die heißen Tage, da zu dieser Zeit das Wasser besonders schnell verdunstet.
  • Abends und morgens wird das Wasser besser vom Boden aufgenommen und steht damit den Pflanzen zur Verfügung.
  • Wer häufig Besuch von Nacktschnecken bekommt, sollte lieber am Morgen, als am Abend gießen. Nacktschnecken sind nachtaktiv und bevorzugen feuchte Böden. Gießt du am Abend, optimierst du ihnen den Weg direkt ins Beet.

Wasser im Boden halten

Um möglichst wenig Wasser zu verbrauchen, kannst du dafür sorgen, dass das Wasser nicht so schnell verdunstet:

  • Mit einem Unkrautvlies werden nicht nur unerwünschte Pflanzen zurückgehalten. Es wärmt auch den Boden und verringert gleichzeitig das Verdunsten des Wassers.
  • Eine Mulchschicht aus Grünschnitt und Küchenabfällen versorgt nicht nur die Pflanzen mit Nährstoffen, sondern hält auch das Wasser im Boden.
  • Wer seine Pflanzen über eine unterirdische Tropfbewässerung versorgt, bringt das Wasser direkt an die Wurzeln und vermindert damit, dass das Wasser auf der Erdoberfläche verdunstet.

Gartenvlies zur Vermeidung von Verdunstung

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Das Gartenvlies von Aquagart unterdrückt nicht nur Unkraut, sondern speichert auch das Wasser im Boden. Gleichzeitig lässt es Regen- und Gießwasser hindurch. Das Vlies besteht aus Polypropylen und ist frei von Chemikalien und Schadstoffen. Das Gewebe ist reißfest, frost- und hagelbeständig und verrottungsfest. Geliefert wird es gerollt. Das Vlies hat eine Breite von einem Meter. Die Länge lässt sich zwischen 5 und 100 Metern wählen. Zusätzlich sind 10 Erdanker zur Befestigung enthalten.

Über 90 Prozent der Käufer sind mit dem Gartenvlies von Aquagart zufrieden. Sie berichten, dass sich das Vlies von der Rolle leicht verlegen lässt und sehr stabil und reißfest ist. Die Wasserdurchlässigkeit ist gegeben, auch wenn nicht jeder zufrieden damit ist. Der Hersteller gibt an, dass es durchaus 1 bis 2 Wochen dauern kann, bis das Vlies voll wasserdurchlässig ist.

Verschiedene Möglichkeiten der Bewässerung

Durch automatische Bewässerungen wird zum einen der Wasserverbrauch verringert. Zusätzlich können damit Urlaubszeiten überbrückt werden:

Olla im Beet

Bei der Olla handelt es sich um ein Tongefäß, das in die Erde eingesetzt wird. Zum Gießen wird das Gefäß mit Wasser befüllt. Da die Wände porös sind, sickert das Wasser langsam hindurch. Die Wurzeln der Pflanzen richten sich daran aus und versorgen sich damit.

Mit einer Olla werden bis zu 70 Prozent Wasser eingespart, da es nicht auf der Oberfläche des Bodens verdunsten kann.

Tonkegel für Beet und Töpfe

Auf eine ähnliche Weise funktionieren Tonkegel. Diese bestehen ebenfalls aus Terrakotta, sind jedoch wesentlich kleiner.

Die Kegel werden in den Boden gesteckt und mit einer Flasche als Wasserspeicher versehen. Das Wasser läuft stetig in den Kegel und wird über die Tonwände an den Boden freigegeben.

Auch hier richten sich die Wurzeln zum Kegel aus und nehmen sich das benötigte Wasser.

Bewässerungskugeln aus Glas

Eine andere Variante sind Bewässerungskugeln aus Glas. An der Kugel befindet sich eine lange Spitze mit einer kleinen Öffnung. Die Kugel wird mit Wasser befüllt und mit der Spitze in den Boden gesteckt.

Über das Loch gelangt langsam Wasser in den Boden.

Glaskugeln zur Bewässerung

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Die mundgeblasenen Glaskugeln von Jitnetiy sehen aus wie kleine Kätzchen. Sie werden einfach mit Wasser gefüllt und in den Pflanztopf gesteckt. Das Loch sollte vorher jedoch mit einem anderen Gegenstand in die Erde gestochen werden, damit die Glasspitze durch den Druck nicht abbricht. Der Kopf ist etwa 7 Zentimeter breit. Insgesamt ist die Bewässerungskugel mit dem Glasrohr etwa 24 Zentimeter hoch. Da der Kopf durchsichtig ist, kann man jederzeit erkennen, ob Wasser nachgefüllt werden muss. Der Verbrauch variiert je nach Boden und Pflanze.

Die meisten Käufer sind von den Jitnetiy Glaskugeln begeistert. Sie berichten, dass die Katzen süß aussehen und gut verpackt geliefert wurden, sodass keine Kugel defekt war. Bis zu einer Woche brauchten die Pflanzen nicht gegossen zu werden.

Docht-Bewässerung

Bei der Dochtbewässerung wird ein Wassertank aufgestellt und von diesem ein Docht in den Topf oder zu der bewässernden Pflanze geführt. Auch so kann die Urlaubszeit überbrückt und die Pflanzen für eine längere Zeit versorgt werden.

Als Komplett-Set gibt es Pflanztöpfe mit Selbstbewässerung. Hierbei befindet sich der Wassertank für gewöhnlich unter dem Pflanztopf. Der Docht leitet von unten direkt das Wasser in die Erde.

Tropfbewässerung

Bei einer Tropfbewässerung wird ein Schlauch ober- oder unterirdisch durch die Beete gelegt. Der Schlauch enthält winzige Löcher, durch die das Wasser entweicht. Tröpfchenweise gelangt die Flüssigkeit direkt zu den Pflanzen. Auch hier wird Wasser gespart, da es gezielt und nicht großflächig eingesetzt wird.

Bei der unterirdischen Tropfbewässerung verdunstet kaum Wasser. Dafür sind Reinigungen und Reparaturen aufwendiger, da dafür der Schlauch aus dem Boden geholt werden muss. Zudem können über den Winter Frostschäden auftreten.

FAQ

Wie lange halten Pflanzen ohne Wasser aus?

Abhängig ist das von verschiedenen Faktoren. Keimlinge sollten täglich Wasser bekommen, weil sie sonst vertrocknen. Größere Pflanzen können durchaus mehrere Tage bis zu einer Woche ohne Wasser aushalten.

Pflanzen im Beet kann man stärken, indem man sie grundsätzlich nicht täglich gießt. So bilden sich längere Wurzeln aus, die tiefer in der Erde Wasser aufnehmen können.

Wie kann man Pflanzen bewässern, wenn man im Urlaub ist?

Für Pflanzen im Topf sind Tonkegel, die mit einem Wassertank bestückt werden, ideal. Eine weitere Option ist die Bewässerung mittels eines Dochts, der das Wasser von einem Behälter in die Erde leitet.

Im Beet kann man längere Zeiten mit einer Olla überbrücken. Dieser Tonkrug wird in die Erde gesetzt und versorgt die Pflanzen sparsam über einen längeren Zeitraum.

Wie funktioniert Bewässerung mit Tonkegel?

Die Bewässerung mit Tonkegeln ist hauptsächlich für Pflanzen im Topf gedacht. Dabei wird ein Wassertank, meistens ist das eine Flasche, auf den Tonkegel gesetzt und in die Erde gesteckt. Da Ton eine wasserdurchlässige Eigenschaft hat, fließt die Flüssigkeit langsam in die Erde. Die Pflanzen richten ihre Wurzeln daran aus und versorgen sich mit dem Wasser.

Wie funktioniert Topf mit Wasserspeicher?

Töpfe mit Wasserspeicher sind ideal für die Selbstbewässerung. Für gewöhnlich befindet sich der Wasserspeicher unterhalb des Pflanztopfes. Ein Docht verbindet den Speicher mit der Erde und leitet das Wasser in den Boden.

Wie funktioniert die Tropfbewässerung?

Bei der Tropfbewässerung wird ein Schlauch über- oder unterirdisch durch das Beet gelegt. In dem Schlauch befinden sich kleine Löcher. Wird Wasser durch den Schlauch geleitet, tropft das Wasser direkt in den Wurzelbereich der Pflanzen. Dadurch wird Wasser gespart, weil nicht großflächig gegossen wird.

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Letzte Aktualisierung am 29.11.2022 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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