Heizung für das Gewächshaus

Heizung für das Gewächshaus

Eine Heizung für das Gewächshaus ist nicht immer von Nöten. Hier gibt es spezielle Umstände, welche eine Heizung für das Gewächshaus an sich fordern. Doch gibt es natürlich auch hier unterschiedliche Modelle, auf welche du zurückgreifen kannst.

Wann benötige ich eine Heizung für das Gewächshaus?

Eine Heizung für das Gewächshaus ist nur dann von Nöten, wenn du bereits in den frostigen Monaten mit dem Anbau der einzelnen Pflanzen beginnen möchtest. Bekanntlich benötigen Pflanzen für das Wachstum nicht nur Wasser, sondern auch Licht und Wärme. Dies ist in der kalten Jahreszeit leider von der Natur aus eher weniger gegeben. Doch können die Pflanzen in einem Gewächshaus nicht wachsen und gedeihen, wenn die nötige Wärme nicht vorhanden ist. Es würde recht schnell gehen und die Pflanzen würden absterben, wenn diese wichtigen Komponenten nicht gegeben sein würden.

Auch ist eine Heizung für das Gewächshaus eigentlich so nur in sehr großen Gewächshäusern zu finden. In kleinen Gewächshäusern für den Balkon oder für das Innere des Hauses finden sich solche Heizungen eher seltener.

Wo kann ich eine Heizung für das Gewächshaus kaufen?

Eine Heizung für das Gewächshaus bekommst du in Baumärkten, aber auch im Internet. Es gibt heute viele Online-Händler, welche zahlreiche unterschiedliche Produkte vertreiben. So ist es keine Schwierigkeit mehr, über das Internet die passende Heizung für das Gewächshaus zu finden.

Doch auch der Baumarkt bietet in diesem Bereich sehr viele unterschiedliche Modelle an. Am besten ist es, wenn du dich vorab bereits im Internet über die einzelnen Möglichkeiten informierst und dich dann auf die Suche begibst nach dem Produkt, das du dir wünschst. Aber natürlich besteht für dich die Möglichkeit auch darin, dass du dir vor Ort in einem Baumarkt eine fachmännische Meinung einholst. Ganz nach deinem Belieben kannst du hier handeln.

Gibt es unterschiedliche Heizungen?

Ja, die gibt es auf alle Fälle. So hast du schon in dieser Hinsicht eine große Entscheidung vor dir liegen.

  • Elektrische Heizung
  • Gasheizung
  • Petroleum Heizung

Diese genannten Heizungen stehen dir zur Auswahl. Hier musst du dir selbst einmal darüber im Klaren sein, welche Heiz-Art du bevorzugst. Manche mögen kein Gas, andere wiederum wollen Strom sparen und verzichten auf eine elektrische Heizung für das Gewächshaus.

Die elektrische Heizung für das Gewächshaus bringt den Nachteil, dass diese über das Stromnetz im Haus angeschlossen wird. Dadurch steigt in der Zeit, in welcher die Heizung für das Gewächshaus läuft, natürlich auch ein größeres Ausmaß an verbrauchtem Strom. Dies musst du für dich ausrechnen, ob sich dies dann rentiert oder eher nicht.

Bei der Gasheizung ist der Vorteil, dass kein Strom verbraucht wird. Doch benötigst du immer wieder Gasflaschen, mit welchen du die Heizung für das Gewächshaus betreibst. Viele Menschen haben ein eher ungutes Verhältnis zu Gas, da dies sehr rasch entflammbar ist. Aber natürlich liegt hier wiederum die Entscheidung bzw. die Meinung in deinenHänden.

Jeder Mensch hat in dieser Hinsicht eine andere Vorstellung. Du musst bei einer Gasheizung darüber hinaus immer beachten, dass beim Verbrennen von Gas giftige Abgase entstehen. Daher benötigst du eine Abgasanlage in Form eines Schornsteins. Bevor du die Gasheizung im Gewächshaus in Betrieb nehmen darfst, muss die Anlage vom Schornsteinfeger abgenommen werden.

Bei der Petroleum-Heizung sparst du dir den Austausch von Gasflaschen. Doch musst du hier wiederum darauf schauen, dass das Petroleum so nie ausgeht. Die Heizung darf ohne das Brennmaterial nicht laufen. Hier ist dadurch wieder große Vorsicht geboten und muss auch immer wieder gewartet werden.

Wie du erkennst, gibt es eigentlich eine große Auswahl an unterschiedlichen Heizungen für dein Gewächshaus. Welche du dann schlussendlich kaufst, liegt natürlich ganz alleine in deinem eigenen Ermessen.

Weitere Heizmöglichkeiten für das Gewächshaus

Neben den bereits genannten Gewächshausheizungen gibt es weitere Möglichkeiten, um dein Gewächshaus zu beheizen. Einige sind eher für große Gewächshäuser geeignet, andere eigenen sich auch gut für kleine Gewächshäuser. Bei der Vielzahl der Möglichkeiten wirst du sicherlich die passende Heizung für dein Gewächshaus finden.

Ölheizung für das Gewächshaus

Eine weitere Möglichkeit zum Heizen des Gewächshauses ist eine Ölheizung. Sie arbeitet mit einem kleinen Tank, der mit Heizöl gefüllt ist. Ebenso wie bei einer Gasheizung entstehen bei der Ölheizung giftige Abgase und du benötigst einen Schornstein, um die Gase abzuleiten.

Gewächshaus heizen mit dem Holzofen

Das Gewächshaus kannst du auch mit Holz heizen. Ein kleiner Holzofen sorgt für warme Temperaturen im Inneren, doch auch beim Holzofen musst du auf eine Ableitung der Abgase achten.

Achtung Lebensgefahr! Beim Verbrennen von Öl, Holz und Gas entsteht das Gas Kohlenmonoxid. Kohlenmonoxid ist bereits in geringer Konzentration in der Atemluft tödlich. Das Gas ist geruchlos und geschmacklos, sodass du nicht merkst, wenn du es einatmest. Schon wenige Atemzüge sind ausreichend, um eine Benommenheit und Bewusstseinsstörung hervorzurufen, die verhindert, dass du dich ins Freie retten kannst. Danach folgt schnell eine Bewusstlosigkeit und darauf der Tod. Diese Gefahr darfst du niemals unterschätzen, wenn du dein Gewächshaus mit Öl, Gas oder Holz beheizt. Du musst immer für einer sichere und zuverlässige Ableitung der Abgase sorgen und die Anlage regelmäßig vom Schornsteinfeger abnehmen lassen.

Gewächshaus heizen mit Solarenergie

Für das Heizen des Gewächshauses mit Solarenergie eignen sich Solarschläuche. Sie werden mit Wasser gefüllt, das sich durch die Sonnenstrahlung aufheizt. Die Wärme wird dann an die Umgebungsluft abgegeben.

Heizung für das Gewächshaus, solarenergetisch betrieben
Heizung für das Gewächshaus, solarenergetisch betrieben

Bodenwärme zum Heizen des Gewächshauses

Beim Heizen mit Bodenwärme kommen Wärmeleitungen aus unterschiedlichen Materialien zum Einsatz. Es werden beispielsweise beheizbare Metallleitungen oder mit Wasser gefüllte Rohre genutzt, um den Boden im Gewächshaus und damit die Wurzeln der Pflanzen direkt zu beheizen

Gewächshaus heizen mit Erdwärme

Möchtest du dein Gewächshaus mit Erdwärme heizen, musst du es tief in den Boden einlassen. Zwar wird es dort nicht muckelig warm aber die natürliche Erdwärme schützt die Pflanzen vor dem Erfrieren.

Kompost als Gewächshausheizung

Auch mit Kompost kannst du dein Gewächshaus beheizen. Während der Verrottung entsteht Energie in Form von Wärme. Diese Wärme kannst du nutzen, indem du mit Wasser gefüllte Rohrleitungen im Kompost verlegst und nach außen ins Gewächshaus leitest. Durch die Verrottung erhitzt sich das Wasser. Das erwärmte Wasser fließt durch die Rohrleitungen ins Gewächshaus und gib dort seine Wärme ab. In einem Kreislauf fließt es zurück in den Kompost und wird dort erneut erwärmt.

Gewächshaus heizen über die Haustechnik

Wenn dein Gewächshaus direkt an dein Wohnhaus grenzt, kannst du auch die Haustechnik nutzen,um das Gewächshaus zu beheizen. Dazu erweiterst du die Zentralheizung und legst ein Rohrleitungssystem ins Gewächshaus.

Die Vor- und Nachteile der verschiedenen Gewächshausheizungen

Ganz gleich wie du dein Gewächshaus heizt, jede Art des Heizens hat ihre spezifischen Vor- und Nachteile. Indem du die Vor und Nachteile gegeneinander abwägst, kannst du herausfinden, welche Heizung sich am besten für dein Gewächshaus eignet.

Vor- und Nachteile der Elektroheizung

Vorteile:

  • Die Elektroheizung benötigt keine Installation
  • Die Elektroheizung arbeitet abgasfrei
  • Du kannst ein Thermostat und eine Zeitschaltuhr zwischenschalten

Nachteile:

  • Es ist ein Stromanschluss notwendig
  • Es entstehen Stromkosten

Achtung! Achte bei einer Elektroheizung für das Gewächshaus immer darauf, dass sie die notwendige IP-Schutzklasse hat und für den Außenbereich geeignet ist. Sie sollte mindestens spritzwassergeschützt sein.

Vor- und Nachteile der Gasheizung

Vorteile:

  • Die Gasheizung hat eine gute Wärmeleistung
  • Gasheizungen sind auch für größere Gewächshäuser geeignet

Nachteile:

  • Es ist eine Installation notwendig
  • Es entstehen giftige Abgase
  • Die Anlage muss vom Schornsteinfeger abgenommen werden

Vor- und Nachteile der Petroleumheizung

Vorteile:

  • Ein Petroleumofen benötigt keine Installation
  • Petroleumöfen sind kostengünstig
  • Die Petroleumheizung eignet sich vor allem für kleine Gewächshäuser

Nachteile:

  • In Innenräumen können Petroleumofen ein erhebliches gesundheitliches Risiko darstellen
  • Bei der Verbrennung kann es zum Ausstoß von tödlichem Kohlenmonoxid führen

Vor- und Nachteile der Ölheizung

Vorteile:

  • Die Ölheizung hat ebenso wie die Gasheizung eine gute Wärmeleistung
  • Ölheizungen sind gut geeignet zum Beheizen großer Gewächshäuser

Nachteile:

  • Eine Ölheizung benötigt eine Installation und einen Schornstein
  • Es entstehen giftige Abgase, darunter tödliches Kohlenmonoxid
  • Die Ölheizung muss vom Schornsteinfeger abgenommen werden

Vor- und Nachteile der Holzheizung

Vorteile:

  • Eine Holzheizung für das Gewächshaus ist günstig

Nachteile:

  • Du musst regelmäßig Holz nachlegen
  • Die Temperatur lässt sich schlecht regulieren
  • Du benötigst eine Abgasanlage
  • Es entstehen giftige Abgase

Vor- und Nachteile der Solarheizung

Vorteile:

  • Die Solarheizung ist umweltfreundlich
  • Es entstehen keine Abgase
  • Du hast keine Folgekosten durch Brennmaterialien

Nachteile:

  • Du musst ein Schlauchsystem im Gewächshaus verlegen
  • Die Heizung funktioniert nur, wenn die Sonne scheint

Die Vor- und Nachteile der Heizung über die Haustechnik

Vorteile:

  • Du kannst deine Heizanlage zum Beheizen des Gewächshauses nutzen
  • Du kannst die Temperatur optimal regeln
  • Du kannst mit Zeitschaltuhr und Thermostat arbeiten

Nachteile:

  • Du musst die Möglichkeit haben, ein Rohrsystem ins Gewächshaus zu verlegen, um es an die Haustechnik anzuschließen
  • Der Installationsaufwand ist einmalig recht hoch

Die Vor- und Nachteile der Heizung mit Kompost

Vorteile:

  • Das Heizen mit Kompost ist sehr umweltfreundlich
  • Du hast keinerlei Kosten für Brennstoffe
  • Es entstehen keine Abgase

Nachteile:

  • Du musst einmalig etwas Aufwand betreiben, um das Rohrsystemzu verlegen

Die Vor- und Nachteile der Heizung mit  Erdwärme

Vorteile:

  • Es ist umweltfreundlich
  • Es entstehen keine Abgase

Nachteile:

  • Du musst das Gewächshaus recht tief im Boden einlassen
  • Die Erwärmung ist nur sehr gering

Die Vor- und Nachteile der Heizung mit Bodenwärme

Vorteile:

  • Die Bodenheizung verhindert das Durchfrieren der Wurzelballen

Nachteile:

  • Du benötigst einen Stromanschluss
  • Die Luft im Gewächshaus wird nicht erwärmt

Wann muss ich die Heizung für das Gewächshaus in Betrieb nehmen?

Wie wir bereits angesprochen haben, dient die Heizung für das Gewächshaus lediglich dazu, dass die Pflanzen im Gewächshaus beste Bedingungen geboten bekommen. Licht und Wärme ist in der warmen Jahreszeit bestens gegeben.

Doch möchtest du bereits früh mit dem Anbau beginnen, musst du die Wärme auf eine andere Art und Weise erzeugen. Deswegen wird solch eine Heizung für das Gewächshaus eigentlich ja nur in den Wintermonaten genutzt, bis der letzte Frost vorüber gegangen ist.

Was, wenn ich zu wenig Platz für diese Heizungen habe?

Besitzt du ein sehr kleines Gewächshaus, musst du solch eine große Heizung natürlich nicht aufstellen. Hier zeigt sich ja recht schnell, dass sehr viel Platz verloren geht, wenn überhaupt noch Platz für solch eine Heizung gegeben ist. Hier kannst du alternativ zu Teelichtern greifen. Doch bitte bleibe immer in der Nähe, wenn Teelichter brennen!

Auch in einem Gewächshaus kann es schneller zu einem Brand kommen, als du möglicherweise glauben würdest. Es gäbe in dieser Kategorie auch noch einen sogenannten Teelichtofen, auf welchen du zurückgreifen könntest. Aber wie bereits erwähnt – du musst in der Nähe sein und darfst offenes Feuer nie aus den Augen lassen.

Welche Nutzungsmöglichkeiten gibt es in der kalten Jahreszeit für ein unbeheiztes Gewächshaus?

Auch ohne Heizung kannst du dein Gewächshaus in der kalten Jahreszeit nutzen. Es eignet sich ideal, um winterharte Kübelpflanzen durch den Winter zu bringen. Auch wenn die Pflanzen an sich im winterhart sind und den Temperaturen standhalten können, setzen ihnen kalte Winde und in Niederschläge zu. In den kleinen Pflanzgefäßen friert die Erde darüber hinaus relativ schnell ein und der gesamte Wurzelballen friert durch. Das kann zum Absterben der Pflanze führen.

Zu warme Temperaturen vertragen viele winterharte Kübelpflanzen jedoch auch nicht, sodass ein unbeheiztes Gewächshaus ihnen im Winter eine gute Alternative bietet. Dort sind sie geschützt vor Wind und Niederschlag und sie erhalten jede Menge Licht. Um das Durchfrieren des Wurzelballens zu verhindern, gehst du wie folgt vor:

  • Stelle den Kübel auf einen Styroporblock oder einen Holzklotz
  • Umwickle den Kübel mit Vlies, Jute oder Luftpolsterfolie
  • Lege Stroh, Tannenzweige oder Reisig über die Wurzeln

Tipp: Ist die Pflanze nur bedingt winterhart, kannst du sie komplett schützen, indem du sie mit Jute oder Vlies umwickelst und ihr damit Schutz vor der Kälte bietest.

Ist die Gewächshausheizung für jede Art von Gewächshaus geeignet?

Gewächshäuser haben keine Isolierung und Dämmumg, sodass das Heizen immer zu einer Herausforderung wird. Darüber hinaus bestehen oft Spalten und Ritzen in der Konstruktion, durch die kalte Luft eindringt und warme Luft entweicht, sodass du schlimmstenfalls buchstäblich für draußen heizt. Möchtest du dein Gewächshaus während der kalten Jahreszeit heizen, solltest du daher im Vorfeld für etwas Dämmung sorgen und verhindern, dass die erwärmte Luft direkt nach außen entweicht.

Eine gute Möglichkeit zum Dämmen von Gewächshäusern bietet Luftpolsterfolie. Am einfachsten kannst du sie in einem Glas-Gewächshaus oder einem Gewächshaus aus Plexiglas oder anderem Kunststoff anbringen. Ritzen und Fugen solltest du außerdem mit Silikon abdichten. Schwieriger wird es bei einem Foliengewächshaus. Hier hast du weniger Möglichkeiten, eine isolierende Luftpolsterfolie anzubringen und alle Ritzen und Spalten abzudichten.

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