Was hilft gegen Schnecken im Gewächshaus?

Was hilft gegen Schnecken im Gewächshaus?

Schnecken sind der Albtraum eines jeden Gärtners. Die gefräßigen Tiere, die mit Leichtigkeit über Nacht deine mühsam vorgezogenen Salatpflanzen vertilgen können, machen auch vor dem Gewächshaus nicht halt. Deswegen solltest du auch bei deinen Pflanzen im Gewächshaus genau darauf achten, ob sich Schnecken eingenistet haben. Damit die Tiere nicht zur Plage werden und deine Pflanzen schädigen, solltest du schnell Abhilfe schaffen, wenn du Schnecken im Gewächshaus entdeckst.

Schon eine einzelne Schnecke kann vor allen Dingen an Keimlingen und Jungpflanzen große Schäden anrichten. Besonders gefürchtet bei Hobbygärtnern sind die nimmersatten Nacktschnecken, allen voran die Spanische Wegschnecke. Doch auch gehäusetragende Schnecken können deinen Pflanzen unter Umständen Schäden zufügen. Allerdings sind nicht alle Schnecken im Garten schädlich. Ganz im Gegenteil unterstützen dich einige Schneckenarten im Kampf gegen die gefräßige Spanische Wegschnecke und andere Schadschnecken, die sich besonders gern über deine Pflanzen hermachen. Bei der Bekämpfung von Schnecken solltest du daher immer ein gewisses Augenmaß walten lassen und nicht wahllos Schneckenkorn ausstreuen.

Der Handel bietet viele Abwehrmittel gegen Schnecken an. Möchtest du nicht gleich zu Giftstoffen greifen, stehen dir jedoch auch eine ganze Reihe an tier- und umweltfreundlichen Mitteln sowie Hausmittel gegen Schnecken zur Verfügung. Wir stellen dir die besten Methoden zur Bekämpfung von Schnecken im Gewächshaus vor.

Wie schädigen die Schnecken die Pflanzen?

Einige Schneckenarten sind sehr gefräßige Pflanzenschädlinge und vor allem Nacktschnecken wie die Spanische Wegschnecke können über Nacht deine ganze Gemüse-Ernte vernichten. Im Gewächshaus kommen die Tiere nicht so häufig vor wie im Freiland, doch haben sie erstmal ihren Weg in das Gewächshaus gefunden, sind vor allem deine zarten, vorgezogenen Gemüsepflanzen in Gefahr. Finden die Schnecken nun noch ihren Weg ins Gemüsebeet, ist die Katastrophe vorprogrammiert und von deinen mühsam herangezogenen Pflanzen bleiben nur noch abgefressene Stummel übrig.

Die Spanische Wegschnecke

Eine große Gefahr für deine Pflanzen geht von der Spanischen Wegschnecke aus. Die in unterschiedlichen Brauntönen gefärbten Nacktschnecken treten in nahezu allen Gärten auf und können sich zu einer echten Plage entwickeln. Auch vor dem Gewächshaus machen die äußerst hungrigen Tiere nicht halt. Sie gelten als Schädlinge und können sowohl in der Landwirtschaft als auch im privaten Garten große Schäden anrichten.

Zartes und saftiges Grün steht weit oben auf der Speisekarte der spanischen Wegschnecke und anderer Schnecken. Auch Salat und Gemüsepflanzen fressen die Tiere sehr gern. Die Schnecke nutzt ihre mit winzig kleinen Zähnchen besetzte Raspelzunge, um Pflanzen abzunagen und entwickelt dabei einen erstaunlichen Appetit. Eine einzige Nacktschnecke in einem Beet junger Salatpflanzen ist ausreichend, damit am Morgen nur noch Stummel aus der Erde ragen.

Welche Pflanzen sind gefährdet?

Schnecken sind nicht sehr wählerisch, auch wenn einige Arten ausgewiesene Lieblingsspeisen haben. Bei der spanischen Wegschnecke gehören dazu beispielsweise die Studentenblume Tagetes, Baldrian sowie verschiedene Melonen- und Kürbispflanzen. Zu einer zarten jungen Salatpflanze, einer jungen Gurken-, Tomaten- oder Paprikapflanze oder frischen Erdbeeren sagen jedoch die allerwenigsten Schnecken nein und so machen sie sich im Gewächshaus schlimmstenfalls über deine Blumen- und Gemüsepflanzen her. Es gibt jedoch einige Pflanzen, die die gefräßigen Schnecken nicht mögen und die du daher sogar zur Schneckenabwehr einsetzen kannst.

Tier- und umweltfreundliche Methoden zur Schneckenabwehr

Gegen Schnecken im Gewächshaus solltest du umgehend vorgehen. Da im geschlossenen System des Gewächshauses natürliche Feinde der Schnecken meist vollständig fehlen, können sie sich durchaus zu einer Plage entwickeln. Andererseits braucht es nicht viele Schnecken, um deine vorgezogenen Jungpflanzen zu vernichten. So oder so ist also Gefahr im Verzug und du musst handeln. Das bedeutet jedoch nicht, dass du gleich zu giftigen Mitteln und Schneckenkorn greifen musst. Auch mit tier- und umweltfreundlichen Mitteln kannst du dich und deine Pflanzen vor den Schnecken schützen.

Pflanzen zur Schneckenabwehr

Eine gute Vorbeugungmethode gegen Schnecken im Gewächshaus ist das Anpflanzen von schneckenabwehrenden Pflanzen. Während einige Pflanzen wie Tagetes, Petunien oder auch junge Gemüsepflanzen ganz weit oben auf der Speisekarte vieler Schnecken stehen, gibt es andere Pflanzen, die die Tiere eher abschrecken. Dazu gehören vor allem stark riechende Kräuter wie

  • Gartenkresse
  • Kapuzinerkresse
  • Schnittlauch
  • Knoblauch
  • Lavendel
  • Rosmarin
  • Thymian
  • Salbei

Mit diesen Pflanzen kannst du quasi einen Schutzwall um deine gefährdeten Pflanzen herum anlegen. Planst du sowieso ein Kräuterbeet im Gewächshaus, kann dir diese Art der Anpflanzung dabei helfen, Schnecken fernzuhalten.

Pflanzensud und Jauche gegen Schnecken

Hast du keinen Platz, um einen Schutzwall aus schneckenabwehrenden Pflanzen anzulegen, kannst du aus einigen Pflanzen einen Sud oder eine Jauche herstellen, mit dem du die gefährdeten Pflanzen einsprühst. Zur Herstellung eines Suds gegen Schnecken eignen sich beispielsweise die Blätter von Johannisbeeren, Begonien oder Lavendel. Weiche etwa ein Kilo frische Blätter in 10 Litern Wasser ein und siebe die Pflanzenteile nach einigen Stunden heraus. Mit dem Sud sprühst du gefährdete Zier- und Gemüsepflanzen gründlich ein.

Eine Jauche stellst du aus Schafgarbe oder Tomatenblättern her. Auch hier gibst Du ein Kilogramm Blätter auf 10 Liter Wasser. Die Mischung lässt du nun zwei bis drei Wochen am besten an einem warmen, sonnigen Ort stehen. Einmal täglich musst du das Gemisch durchrühren. Bilden sich keine Blasen mehr, ist in die Jauche fertig. In einem Mischungsverhältnis von 1 zu 10 verdünnt du die Jauche mit Wasser und sprühst gefährdete Pflanzen damit ein.

Achtung! Die Wirkung von Sud und Jauche hält nicht lange an, sodass du den Vorgang öfter wiederholen musst. Allerdings vergreifen sich Schnecken vorzugsweise an jungem, saftigem und frischem Grün, sodass außer bei zarten Salatpflanzen ein Schutz der Pflanzen im frühen Wachstumsstadium ausreichend ist. Die erwachsenen Pflanzen mit ihren weniger zarten Blättern lassen die Schnecken meist in Ruhe.

Das Schnecken-Sammeln

Eine weiter Alternative zum Einsatz von giftigen und tödlichen Mitteln ist das Einsammeln der Schnecken. Das Absammeln erfordert zwar etwas Einsatz und auch absolute Konsequenz, doch es ist eine sehr effektive Methode. Darüber hinaus ist das Absammeln eine sehr tier- und umweltfreundliche Lösung. Frühzeitig erkannt halten sich im Gewächshaus meist auch nur wenige Schnecken auf, sodass sich der Aufwand in Grenzen hält.

Du gehst bei dieser Methode einfach regelmäßig durch dein Gewächshaus und suchst es nach Schnecken ab. Am besten planst du eine feste Runde morgens und abends ein. Hast du eine Beregnungsanlage installiert, solltest du nach dem Wässern nach Schnecken Ausschau halten, denn Feuchtigkeit lockt die Tiere hervor. Tagsüber halten sich Schnecken gern versteckt. Schaue daher auch im Substrat nach und drehe Steine, Holzbretter oder Blumentöpfe um und schaue dort nach Schnecken.

Wichtig! Schnecken sondern einen starken, zähen Schleim ab, der sich nur schlecht von den Händen entfernen lässt. Beim Absammeln der Schnecken solltest du daher auf jeden Fall entweder feste Arbeitshandschuhe tragen oder aber mit einer speziellen Schneckenzange arbeiten.

Die eingesammelten Schnecken musst du nicht töten, sondern du kannst sie in einer entlegenen Ecke des Gartens aussetzen. Pflanzt du dort ein paar der Leibspeisen der Schnecke an, werden die Tiere wahrscheinlich dort bleiben und sich nicht wieder auf den Weg in dein Gewächshaus machen. Erntest du regelmäßig Salat, kannst du die Reste weit entfernt vom gewächshaus und deinen Beeten als Fütterung für die Schnecken auslegen und die Tiere so fernhalten. Auch ein breiter Rasenstreifen, der regelmäßig sehr kurz gemäht wird, hält die Schnecken ab, denn es ist den Tieren unangenehm, darüberzukriechen. In einem naturnahen Garten werden sich außerdem Igel, Vögel, Kröten und Frösche sowie andere natürliche Fressfeinde über die Schnecken freuen.

Mitunter nimmt allerdings vor allem bei der spanischen Wegschnecke die Verbreitung überhand und dir bleibt nichts anderes übrig, als die Tiere zu töten. Dabei solltest du unbedingt darauf verzichten, die Schnecken mit Salz zu bestreuen oder mit einer Gartenschere durchzuschneiden. Dies ist ein grausamer Tod für die Schnecken. Eine schmerzlosere Variante besteht darin, die Tiere in einer Plastiktüte im Gefrierschrank durch Kälte zu töten.

Wichtig! Getötete Schnecken darfst du nicht im Garten liegen lassen oder auf den Kompost werfen. Schnecken sind Kannibalen und tote Schnecken ziehen weitere Schnecken an. Auch in der Mülltonne sind die Schnecken nicht gut aufgehoben, denn dort entwickeln die toten Tiere einen unangenehmen Geruch. Am besten hebst du eine kleine Grube aus und gibst die toten Tiere hinein. Anschließend schüttest du das Loch wieder zu.

Schnecken im Gewächshaus kann man mit der Hand sammeln
Schnecken im Gewächshaus kann man mit der Hand sammeln.

Schneckenzäune

Schneckenzäune haben eine bestimmte Form, die die Tiere nicht überwinden können. Ein guter Schneckenzaun hält Schnecken zuverlässig ab, ist jedoch auch alles andere als preisgünstig. Im Freiland bietet ein Schneckenzaun oft die beste Möglichkeit zum Fernhalten von Schnecken, wenn du ohne Giftstoffe arbeiten möchtest. Für das Gewächshaus ist er jedoch eher bedingt geeignet. Deutlich besser geeignet sind Hochbeete. Eine konische Form, die nach oben hin immer breiter wird, macht den Schnecken das Erklimmen der Wände sehr schwer. Nutzt du beim Bau deines Hochbeets zusätzlich überlappende Holzbretter, baust du eine weitere Schneckensperre ein.

Tipp: Beim Hochbeet musst du sehr darauf achten, dass keine Ranken oder Triebe herunterhängen, an denen sich die Schnecke hochhangeln kann. Auch über angelehnte Gartengeräte kann sie ihren Weg ins Hochbeet finden.

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Hausmittel gegen Schnecken

Es gibt sehr viele Hausmittel, die Schnecken fernhalten sollen. Wir stellen dir die wichtigsten vor.

Kupferdraht oder Kupferband

Kupfer setzt bei passenden Bedingungen Kupferionen frei. Diese Ionen sind giftig für Schnecken und andere Weichtiere. Damit die Ionen freigesetzt werden, bedarf es eines sauren Milieus und einer hohen Temperatur. Schneckenschleim ist leicht sauer und so kommt es bei ausreichender Außentemperatur zu einer chemischen Reaktion, wenn die Schnecke ein Kupferband oder einen Kupferdraht überqueren möchte. Wenn die äußeren Bedingungen stimmen, kann eine Barriere aus einem Kupferband oder aus zusammen gedrehtem Kupferdraht Schnecken also durchaus abhalten und eine Sperre bilden.

Muscheln oder Eierschalen

Zerkleinerte Muscheln oder Eierschalen sind scharfkantig und sollen die Schnecken vorm Darüberkriechen abhalten. Oftmals ist die Schleimschicht der Schnecke jedoch kräftig genug, dass sich die Tiere nicht abhalten lassen.

Kaffeesatz

Koffein ist ein Stoff, den Schnecken nicht mögen. Verteilst du Kaffeesatz um deine Pflanzen herum oder düngst du die Erde mit Kaffeesatz, kann dies die Schnecken vertreiben. In hoher Konzentration kann Koffein Schnecken sogar töten.

Sand

Auch Sand ist ein Material, dem nachgesagt wird, dass Schnecken es nur ungern überqueren. Vor allem feiner, trockener Sand kann den Tieren tatsächlich zusetzen und ihre Fortbewegung behindern.

Bierfallen

Anders als Kaffee ist Bier ein Getränk, das Schnecken anzieht. Für eine Bierfalle solltest du einen Behälter mit Bier eingraben. Am besten nimmst du einen verschließbaren Behälter und schneidest Öffnungen in den Deckel. Das Bier lockt die Schnecken an, sie kriechen durch die Öffnungen, fallen in die Flüssigkeit und ertrinken. Im geschlossenen System des Gewächshauses kannst du die Bierfalle gut anwenden. Im Freiland solltest du darauf verzichten, da der Geruch des Bieres schlimmstenfalls Schnecken aus den Nachbargärten anlockt.

Giftstoffe gegen Schnecken einsetzen

Wenn nichts anderes mehr geht und du eine wahre Schneckenplage in deinem Gewächshaus hast, bleibt dir nichts anderes übrig, als Giftstoffe einzusetzen. Insbesondere um Schneckengelege im Substrat abzutöten, musst du mitunter auf Gift zurückgreifen.

Das altbewährte Schneckenkorn

Das Schneckenkorn ist wohl das bekannteste Mittel gegen Schnecken. Hat sich nur eine einzelne Schnecke in dein Gewächshaus verirrt, musst du jedoch nicht gleich mit Kanonen auf Spatzen schießen.

Das Schneckenkorn gibt es  von verschiedenen Herstellern in unterschiedlichen Ausführungen. Bei der Anwendung musst du dich unbedingt an die Anweisungen des Herstellers halten.

Generell gibt es beim Schneckenkorn zwei unterschiedliche Wirkstoffe. Zu unterscheiden ist zwischen Schneckenkorn mit Metaldehyd und Schneckenkorn mit Eisen-III-Phosphat. Die Unterschiede sind gravierend und du solltest beim Kauf daher unbedingt darauf achten, welcher Wirkstoff im Schneckenkorn enthalten ist.

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Schneckenkorn mit Eisen-III-Phosphat

Schneckenkorn mit Eisen-III-Phosphat stellt bei weitem die umweltfreundlichere Lösung dar. Eisen-III-Phosphat ist ein natürliches Material, das dem Boden sogar nutzen kann,  da es durch Mikroorganismen in wichtige Nährstoffe umgewandelt wird. Für Schnecken ist Eisen-III-Phosphat in höherer Konzentration tödlich. Das bedeutet, dass du es in recht großer Menge und am besten im frühen Frühjahr ausbringst. Bei einer Vergiftung mit Eisen-III-Phosphat ziehen sich die Schnecken in den Boden zurück, wo sie sterben. Du siehst also weder tote Tiere noch auffällige Schleimspuren. Dadurch entsteht leider oft der Eindruck, dass das Gift nicht wirksam ist, obwohl es bereits die Schneckenpopulation vernichtet hat. Schneckenkorn mit Eisen-III-Phosphat ist weder für Wildtiere noch für Haustiere gefährlich. Auch in deinen Gemüsepflanzen bleiben keine gesundheitsschädlichen Rückstände zurück und du musst keine Wartezeit bis zur Ernte einhalten.

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Schneckenkorn mit Metaldehyd

Ganz anders stellt sich die Lage bei Schneckenkorn mit Metaldehyd dar. Ab einer gewissen Dosis ist Schneckenkorn mit Metaldehyd sowohl für Wildtiere als auch für Haustiere giftig. Katzen können ab einer aufgenommenen Menge von 20 Milligramm pro Kilo Körpergewicht sterben. Bei Hunden liegt die tödliche Dosis je nach Größe und Rasse zwischen 200 und 600 Milligramm pro Kilo Körpergewicht. Auch Igel und andere Wildtiere können an Schneckenkorn mit Metaldehyd sterben. Zwar müssen die Tiere eine relativ große Menge des Schneckenkorns aufnehmen, doch die Gefahr einer tödlichen Vergiftung ist in jedem Fall gegeben. Anders als Schneckenkorn mit Eisen-III-Phosphat ist Schneckenkorn
mit Metaldehyd für Schnecken schon in geringer Dosis tödlich. Haben die Tiere das Gift aufgenommen schleimen sie sehr stark aus, was für den Hobbygärtner ein klares Zeichen für die Wirksamkeit des Giftes ist.

Wichtig! Nicht alle Schnecken im Garten haben es auf deine Pflanzen abgesehen. Setzt du Schneckenkorn ein, gefährdest du damit auch die unter Naturschutz stehende Weinbergschnecke oder den nützlichen Tigerschnegel, der dich im Kampf gegen die gefräßigen Wegschnecken unterstützt, indem er sie jagt und die Gelege auffrisst. Schneckenkorn solltest Du daher immer nur mit Bedacht einsetzen, wenn andere Möglichkeiten nicht mehr helfen. Entscheidest du dich für den Einsatz von Schneckenkorn, solltest du das umweltverträgliche Schneckenkorn mit Eisen-III-Phosphat wählen.

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