Zimmerpflanzen für die Luftreinigung

Zimmerpflanzen für die Luftreinigung

Pflanzen ins Haus zu holen, ist eine alte Tradition. Dabei sollen die grünen, manchmal blühenden Gewächse für Gemütlichkeit sorgen und uns auch in der tristen, dunklen Jahreszeit ein wenig Gartenflair zaubern. Doch was ist dran an der Annahme, dass die Pflanzen die Luft reinigen und uns gesünder leben lassen?

Wir zeigen in diesem Beitrag, was es mit der Luftreinigung durch Pflanzen auf sich hat und wie es möglich ist, dass durch die grünen „Einrichtungsgegenstände“ das Klima im Haus verbessert wird.

  • Was bewirken Pflanzen im Haus?
  • Welche sind dafür besonders geeignet?
  • Was muss man tun, damit sich die Wirksamkeit voll entfaltet?

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Was bewirken Pflanzen im Haus?

Alle Pflanzen, die man im Haus stehen hat, liefern Sauerstoff. Das ist positiv, hat aber zunächst einmal nichts mit Luftreinigung zu tun. Das tun nämlich nur wenige Pflanzen, bei denen eine Reinigung der Luft wissenschaftlich nachgewiesen ist. Dies passiert durch die Aufnahme von Schadstoffen aus der Umgebung.

Diese sogenannten luftreinigenden Zimmerpflanzen wandeln tagsüber das CO2 in Sauerstoff um und können darüber hinaus unangenehme Gerüche abbauen.

Doch damit ein messbarer Erfolg eintritt, müsste man mindestens 10 Pflanzen pro Quadratmeter Wohnfläche aufstellen. Das ist kaum zu schaffen, aber die positiven Eigenschaften auf die Luftqualität und das Klima im Raum ist auf jeden Fall gegeben, auch wenn die Vernichtung von Schadstoffen nicht messbar ist.

Müdigkeit und Konzentrationsmangel sind Erscheinungen, die man an sich feststellt, wenn die Zimmerluft verunreinigt und trocken ist. Auch Probleme mit der Haut kommen häufig vor. Wer Schwierigkeiten mit den Atemwegen hat, an Asthma oder Allergien leidet, sollte auf die Hilfe der Pflanzen nicht verzichten.

Hinweis: Jede Zimmerpflanze trägt zu einem gesunden Raumklima bei, allein schon durch ihre Eigenschaft als Sauerstofflieferant.

Diese Pflanzen haben nachweisbar positive Eigenschaften

Davon abgesehen, dass jede Pflanze im Haus als Sauerstofflieferant willkommen ist, gibt es einige Arten, die als Luftreiniger bekannt sind und darüber hinaus also besonders gut fürs Raumklima sind.

Wir wollen hier einige davon vorstellen:

  • Da wäre zunächst die Areca-Palme zu nennen, die häufig im Wohnzimmer anzutreffen ist. Sie ist mit ihren zarten Wedeln ein schmückendes Beiwerk und häufig auch in anderen Räumen gern gesehen. Sie braucht viel Wasser und Licht, mag aber keine direkte Sonneneinstrahlung. Mitunter wird sie auch Goldfruchtpalme genannt.
  • Eine ganz andere Gestalt in Form von dicken, breiten Blättern ist der Ficus Lyrata, die sogenannte Geigenfeige. Sie ist in verschiedenen Blattformen üblich und häufig im Haus anzutreffen. Allerdings sind diese Pflanzen leicht giftig und sollten daher nicht unbedingt in einem Haushalt mit kleinen Kindern stehen.
  • Die verschiedenen Exemplare der Calathea sind für die Luftreinigung sehr gut geeignet. Ebenso wie die Ananaspflanze, die vor allem im Schlafzimmer zu finden ist, da sie nachts Sauerstoff und Enzyme abgibt, die der Gesundheit zuträglich sein sollen.
  • Mit ihren besonderen, in Segmente eingeteilten Blättern ist die Monstera Pertusum ein geeigneter Partner für die Wohnung. Durch die große Blattoberfläche wird dieser Pflanze eine besonders luftreinigende Wirkung zugesprochen. Die kleinen Spaltöffnungen auf den Blättern nehmen viel CO2 auf und produzieren jede Menge Sauerstoff.
  • Eine ganz andere Gestalt hat der Drachenbaum (Dracaena fragrans ‚Warneckii‘). Diese Pflanze braucht von allem wenig: Wasser, Sonne, Licht. Sie kann jede Menge Sauerstoff herstellen.
  • Mit ihren langen, schlanken Blättern die Grünpflanze schlechthin ist der Bogenhanf. Er muss nur wenig gegossen werden und braucht keinen Dünger. Allerdings ist er leicht giftig, kann aber auch sehr gut luftreinigend wirken.

Hinweis: Die Pflanzen können bunt gemischt aufgestellt werden. Es gibt keine Unverträglichkeiten unter ihnen.

Wirken alle Pflanzen in gleicher Weise?

Neben der allgemeinen Eigenschaft der Pflanzen, Sauerstoff zu produzieren, haben sich manche – vor allem tropische Arten – darauf spezialisiert, bestimmte Schadstoffe auszufiltern.

Ein Beispiel dafür ist der Bogenhanf, der als wirksam gegen Benzol gilt. Dies ist Kohlenwasserstoff, der ein natürlicher Bestandteil der Erdölprodukte ist. Zigaretten und ein Kaminfeuer produzieren beispielsweise Benzol. Der Stoff gilt inzwischen als krebserregend. Daher sollte er möglichst nicht oder nur in sehr geringer Konzentration in der Raumluft vorhanden sein. Er wird vom Bogenhanf in besonderer Form eliminiert. Da die Pflanze robust ist und nicht viel Pflege braucht, ist sie als Lufterfrischer eine willkommene Hilfe.

Ein anderer Stoff, der in unserer Raumluft häufig vorkommt, ist Formaldehyd. Es kommt in Möbelstücken vor, da es Bestandteil der dort verwendeten Klebstoffe ist. Bodenbeläge beinhalten diesen Stoff ebenfalls. Dies nimmt man als leicht unangenehmen Geruch wahr, wenn man Möbel neu kauft oder Bodenbelag frisch verlegt ist. Sogar einige Kerzen verströmen Formaldehyd beim Abbrennen, und sogar Kosmetikartikel können diesen Stoff beinhalten sowie Kleidungsstücke.

Dagegen hilft sehr gut das sogenannte Einblatt, welches gern warm steht und mit seinen weißen Blüten sehr dekorativ ist. Allerdings braucht es einen feuchten Boden und auch viel Luftfeuchtigkeit, die man durch Einsprühen simulieren kann.

Viele weitere Pflanzen sind auf bestimmte Schadstoffe „fixiert“, und daher ist ein Mix aus verschiedenen Pflanzen das Beste im Haus. Je größer die Blätter sind, umso mehr Schadstoffe werden in der Regel aufgenommen, und das übrigens nur tagsüber bei natürlichem Licht. Die Wurzeln, die bei einigen Pflanzen ebenfalls Schadstoffe aufnehmen, funktionieren dagegen tags und nachts.

Tipp: Verschiedene Pflanzen im Zimmer drapiert sehen nicht nur hübsch aus, sondern bringen für die Luftreinigung den meisten Erfolg.

Die Besonderheit – die Grünlilie

Die Grünlilie gilt in besonderer Art und Weise als Lufterfrischer. Sie ist in verschiedenen Sorten erhältlich. Die buntlaubigen Lilien müssen hell stehen, die grüne Wildart kann es auch etwas dunkler aushalten. Beide sind jedoch wahre Müllschlucker, wenn es um das Eliminieren von Schadstoffen geht.

Die Blätter enthalten Enzyme, die Schadstoffe in Sauerstoff und Zucker bzw. Aminosäuren umwandeln. Manche empfindlichen Personen haben Probleme mit den Ausdünstungen von Baustoffen, die besonders in den 70er und auch noch frühen 80er Jahren verwendet wurden. Hier kommen die Pflanzen besonders gut zum Einsatz.

Die Grünlinie hilft gut gegen Benzol und Formaldehyd, Streckenpalme und Schlangenwurz haben sich gegen Ammoniak bewährt. Besonders in Niedrigenergiehäusern wird der Einsatz solcher Pflanzen empfohlen.

Fazit

  1. Pflanzen im Haus bringen Sauerstoff, der uns guttut
  2. Einige von ihnen gelten als besondere Schadstoffkiller und sind teilweise für ein bestimmtes „Gift“ besonders gut zu nutzen
  3. Eine Mischung aus verschiedenen Pflanzen kann nachweislich die Luft verbessern und damit gesundheitliche Probleme ausschalten
  4. Nicht nur in Wohnräumen, sondern auch im Büro ist die Pflanze an sich daher eigentlich unverzichtbar
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