Düngetücher von Blattgold

Düngetücher von Blattgold

Pflanzen benötigen das ganze Jahr über Nährstoffe. Das trifft auf Gewächse im Garten genauso zu, wie auf Topfpflanzen. Mit den Düngetüchern von Blattgold werden die Nährstoffe direkt an die Wurzeln der Pflanze gebracht.

Unterscheidung verschiedener Düngerarten

Dünger werden in drei verschieden Varianten unterteilt:

  • Mineralischer Dünger ist synthetisch hergestellter Dünger. Er zeigt eine schnelle Wirkung und ist in seinen Bestandteilen genau abgestimmt. Großer Nachteil eines mineralischen Düngers ist, dass dieser bei dauerhafter Anwendung die Bodenqualität senkt, was unter anderem zu einem Absterben der Bodenlebewesen führt.
  • Organischer Dünger besteht aus natürlichen Bestandteilen. Bis er wirkt, vergehen manchmal bis zu vier Wochen. Dafür werden die Nährstoffe nur langsam freigegeben und versorgen die Pflanzen über einen längeren Zeitraum. Zudem fördert organischer Dünger die Bodenlebewesen und damit auch die Bodenqualität.
    Die meisten organischen Dünger enthalten tierische Bestandteile wie Blut- oder Knochenmehl. Das trifft auch auf Bio-Dünger zu. Wer auf eine vegane Lebensweise achtet, sollte organischen Dünger kaufen, der nur pflanzliche Bestandteile hat.
  • Bei organisch-mineralischen Düngern kommen beide Vorteile zum Tragen. Die Wirkung zeigt sich durch den mineralischen Bestandteil schnell und hält durch die organischen Anteile lange an.

Was sind Blattgold Düngetücher?

Die Düngetücher von Blattgold sind eine Art Feuchttücher, die um die Wurzeln der Pflanze gelegt werden. Dort versorgen sie die Pflanze direkt mit Nährstoffen.

Der Dünger ist organisch und rein pflanzlich.

Das Tuch als Grundlage besteht zum größten Teil aus Zuckerrübenextrakt und einem Teil Kartoffelextrakt. Nach und nach löst es sich im Boden auf und hinterlässt keine Restbestände.

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Woraus die Düngetücher von Blattgold bestehen

Als Ausgangsstoffe für die Düngetücher dienen Zuckerrübenextrakt und Kartoffelextrakt, wobei das Zuckerrübenextrakt mit 75 Prozent den größten Teil ausmacht.

Der enthaltenen organische Dünger wird aus pflanzlichen Stoffen aus der Landwirtschaft gewonnen. Er hat ein NPK-Verhältnis von 7-2,5-2,4.

Der gesamte Stickstoff-Gehalt (N) beträgt 7,0 %, darin inbegriffen sind 0,9 % Ammonium-Stickstoff (NH4-N). Der Phosphat-Gehalt (P2O5) beträgt 2,5 % und Kalium (K2O) ist zu 2,4 % enthalten.

Nebenbestandteile sind Schwefel (S) zu 1,7 %, Magnesiumoxid (MgO) mit 0,2 %, Natrium (Na) mit 0,89 % und organische Substanzen zu 50,9 %.

Als Ausgangsstoffe für die Düngetücher von Blattgold dienen Zuckerrübenextrakt und Kartoffelextrakt
Als Ausgangsstoffe für die Düngetücher von Blattgold dienen Zuckerrübenextrakt und Kartoffelextrakt.

Anwendung der Blattgold Düngetücher

Ideal ist die Anwendung, wenn ohnehin eine Pflanze umgetopft wird:

  1. Nimm die Pflanze aus dem vorhandenen Topf.
  2. Bei einem größeren Topf legst du eine Tonscherbe auf das Abflussloch.
  3. Eine Schicht Blähton dient als Drainage, damit später keine Staunässe entsteht.
  4. Darüber deckst du ein Vlies. Dieses sorgt dafür, dass die Erde nicht zwischen den Blähton rieselt und die Wurzeln sich nicht weiter nach unten ausbreiten können.
  5. Auf das Vlies wird etwas Erde gegeben.
  6. Nun wird das Düngetuch um die Wurzel gewickelt. Ist der Wurzelbereich groß, können auch zwei Tücher darum gelegt werden.
  7. Die Pflanze wird mit dem Düngetuch zusammen in den Topf gesetzt.
  8. Anschließend füllst du den Rest mit Erde auf.
  9. Gründliches Wässern sorgt dafür, dass die Wurzeln zu weiterem Wachstum angeregt werden und sich der Dünger nach und nach aus den Tüchern löst.
Die Blattgold Düngetücher sind echt praktisch in der Anwendung
Die Blattgold Düngetücher sind echt praktisch in der Anwendung

Alternativen zu Düngetüchern bei Topfpflanzen

Topfpflanzen lassen sich auf unterschiedliche Weise düngen:

  • Häufig kommen Flüssigdünger zum Einsatz. Hierbei gibt es eine große Auswahl. Die entsprechenden Nährstoffe sind den unterschiedlichen Pflanzenarten angepasst. Der Flüssigdünger wird für gewöhnlich mit dem Gießwasser ausgebracht. Er zeigt eine schnelle Wirkung und kann auch dann angewendet werden, wenn die Pflanze bereits schwächelt.
  • Düngegranulat ist eher für größere Töpfe und Kübel geeignet. Er wird auf die Oberfläche gestreut und anschließend in die Erde eingearbeitet. Beim Gießen setzen sich die Nährstoffe frei.
  • Eine einfache Variante sind Düngestäbchen, die man in die Erde steckt. Auch hier gibt es verschiedene Varianten, die zu den unterschiedlichen Pflanzen passen. Beim Gießen gelangen die Nährstoffe aus dem Stäbchen in den Boden.
  • Manchmal sind auch Düngemittel und Schädlingsbekämpfung in einem kombiniert. So werden Blattläuse verschiedener Art bekämpft und gleichzeitig die Pflanzen gestärkt.

Blattgold Düngetücher bei Schnittblumen anwenden

Die Düngetücher von Blattgold lassen sich auch bei Schnittblumen anwenden:

  • Dafür wird ein Tuch in die Vase gelegt und anschließend das Wasser aufgefüllt.
  • Die Nährstoffe lösen sich nach und nach aus dem Tuch und werden von den Schnittblumen aufgenommen. Dadurch sind sie länger haltbar.
  • Wenn du die Stiele der Blumen mit einem Messer schräg anschneidest, können diese das Wasser und die Nährstoffe besser aufnehmen.

Alternative zu Düngetüchern bei Blumensträußen

Wenn man einen Blumenstrauß kauft oder geschenkt bekommt, befindet sich häufig daran ein Tütchen mit Dünger. Dieses wird in das Wasser gegeben und sorgt dafür, dass der Strauß sich länger hält.

Solche Schnittblumennahrung kann man auch kaufen und bei Blumensträußen verwenden, die entweder selbst gepflückt sind oder keinen zusätzlichen Dünger enthalten.

Außerdem gibt es Flüssigdünger für Sträuße. Dieser lässt sich auf die Wassermenge anpassen.

Generell sollten die Stiele der Blumen unten mit einem Messer schräg abgeschnitten werden, bevor man sie in die Vase stellt. So kann das Wasser besser aufgenommen werden.

Tipp: Rosen mögen kein kaltes Wasser. Sie sollten immer in zimmerwarmes Wasser gestellt werden.

Düngetücher von Blattgold richtig lagern

Jedes Düngetuch ist einzeln verpackt. So kann man individuell entscheiden, wie viele Tücher man verwenden möchte. Die einzelnen Verpackungen helfen zudem, dass die Feuchtigkeit in den Tüchern erhalten bleiben.

Laut Hersteller sollen die Tücher trocken und kühl gelagert werden. Auf Nachfrage wird uns gesagt, dass Zimmertemperatur ausreichend ist. “Die kleinen, leichten Sachets lassen sich ganz einfach bei den Vorräten lagern.”, so Sabine Wirz-Springe, die Gründerin von Blattgold.

Blattgold Düngetücher Test

Im Internet finden sich noch nicht viele Testberichte zu den Blattgold Düngetüchern. Aktuell testen wir von gartenzeile die Düngetücher und sind schon ganz gespannt auf unser Ergebnis. Das erste Zwischenfazit ist durchaus positiv! Das Fazit zum Test werden wir anschließend natürlich auf YouTube sowie hier auf dieser Seite vorstellen.

Blattgold Düngetücher: unser Test läuft!
Blattgold Düngetücher: unser Test läuft!

Blattgold Düngetücher bei “Höhle der Löwen” auf VOX

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Über Amazon sind die Tuchdünger bereits erhältlich. Nun möchte die Erfinderin Sabine Wirz-Springe die Tücher auch über die Garten- und Baumärkte vermarkten.

Bei “Höhle der Löwen” wird sie versuchen, ein Kapital von 50.000 Euro zu erhalten. Als Gegenangebot bietet sie 20 Prozent Beteiligung.

Am 26.09.2022 stellte Sabine Wirz-Springe die Blattgold Düngetücher in der Show „Die Höhle der Löwen“ vor und erhielt ihren gewünschten Deal.

FAQ

Welche Dünger braucht man wirklich?

Die Auswahl an Düngemitteln ist riesig, da verliert man leicht den Überblick. Generell sollte man zwischen Blüh- und Blattpflanzen unterscheiden. Dünger für Blattpflanzen hat einen höheren Stickstoffanteil, der das Wachstum der Blätter fördert. Bei Blühpflanzen und denjenigen, die eine Frucht tragen sollen, ist es besser einen höheren Phosphatanteil oder wenigstens ein ausgeglichenes Nährstoffverhältnis zu haben.

Wie düngt man richtig?

Generell sollte der Dünger immer direkt dem Boden zugeführt werden, idealerweise in Wurzelnähe. Flüssigdünger wird ins Gießwasser gegeben und in Wurzelnähe gegossen. Keinesfalls sollte er auf die Blätter gegeben werden. Ausnahmen sind hier Blattdünger, die direkt auf die Blätter gegeben werden.

Fester Dünger als Granulat oder Pellets gibt man auf die Erde und arbeitet sie anschließend ein. Beim Gießen werden die Nährstoffe freigegeben.

Wann am besten düngen, morgens oder abends?

Am besten, du düngst deine Pflanzen morgens. Tagsüber verdunstet das Wasser über die Blätter. Dann holt sich die Pflanze über die Wurzeln neues und nimmt dabei die Nährstoffe aus dem Dünger mit auf.

Die Pflanzen nehmen jedoch keinen Schaden, wenn der Dünger erst abends verteilt wird.

Wann sollte man nicht düngen?

Im Winter sollten die Pflanzen möglichst nicht gedüngt werden. Zu dieser Zeit ruhen die meisten Pflanzen und nehmen dabei kaum Nährstoffe auf. Zusätzlich können Stickstoff-betonte Dünger im Herbst Probleme bereiten. Sie sorgen dafür, dass die Pflanzen schnell wachsen, dabei jedoch nur dünne Zellwände ausbilden, die empfindlich auf Kälte reagieren.

Was passiert, wenn man zu viel düngt?

Beim Einsatz von mineralischen Düngern kann eine Überdüngung zu “Verbrennungen” an den Pflanzen führen. Durch den erhöhten Salzgehalt im Boden wird das Wasser aus der Pflanze in den Boden gezogen. Dadurch vertrocknet die Pflanze.

Mit organischem Dünger ist eine Überdüngung kaum möglich, da die Bodenlebewesen den Dünger verarbeiten und die Nährstoffe nach und nach freigeben.

Ist Kaffeesatz wirklich ein guter Dünger?

Kaffeesatz enthält viel Stickstoff, zudem Schwefel und Phosphor. Damit ist er ein idealer Dünger für Garten- und Zimmerpflanzen. Der Kaffeesatz wird abgekühlt auf die Erde gegeben und eingearbeitet. Kann man den Kaffeesatz nicht sofort anwenden, sollte dieser getrocknet und an einem dunklen, trockenen Platz gelagert werden.

Was sollte nicht mit Kaffeesatz gedüngt werden?

Kaffeesatz hat einen niedrigen pH-Wert. Daher ist die Düngung mit ihm ideal für Pflanzen, die einen sauren Boden bevorzugen. Dazu gehören zum Beispiel Heidelbeeren, Hortensien und Rhododendren.
Pflanzen, die einen kalkhaltigen Boden bevorzugen, sollten nicht mit Kaffee gedüngt werden. Dazu gehören etwa Alpenveilchen, Bartnelken und Sommerflieder.

Was ist der beste Naturdünger?

Der beste Naturdünger ist Kompost. Dieser wird aus Garten- und Küchenabfällen geschichtet und ist dadurch reich an Nährstoffen. Wenn du den Kompost auf dem Beet verteilst, solltest du ihn mit Gartenerde vermischen.
Möchtest du Kompost für Zimmerpflanzen verwenden, sollte dieser erhitzt werden, um Keime und Unkraut zu minimieren.

Wer hat diesen Artikel verfasst?

Andrea

Egal, ob Gartengeräte, verschiedene Pflanzen, alte Kulturen oder einfach nur das Wissen rund um die Gartenwelt – Ich liebe es, etwas Neues auszuprobieren und zu lernen. Gerne teile ich diese Erfahrungen und gebe mein über die Jahre gesammeltes Wissen weiter.

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