Akku Laubbläser Test



Über diesen Praxistest



Praxistest 03/2020

In diesem Praxistest haben wir 3 Laubbläser mit Akku getestet. In dem Video haben wir die beispielhafte Benutzung gezeigt. Wir wünschen viel spaß beim Angucken des Videos.

Video & Bilder

Akku Laubbläser im Test - 3 Geräte von Bosch, Worx und Einhell

Ratgeber

Wenn die ersten Blätter fallen und der einst so grüne Garten oder die Garageneinfahrt kaum mehr zu entdecken ist, dann beginnt der langwierige Kampf mit dem Besen oder Rechen gegen das abgefallene Laub. Um sich jede Menge Zeit zu sparen, bietet sich vor allem bei großen Grundstücken oder bei einem großen Baumbestand die Anschaffung eines Akku-Laubbläsers an. Diese gelten mittlerweile als eine echte Alternative zu Benzin-Laubbläsern. Doch Laubbläser ist nicht gleich Laubbläser, weshalb es ein paar wichtige Punkte sowohl vor als auch nach dem Kauf zu beachten gilt.

Was ist für einen Akku-Laubbläser charakteristisch

Grundsätzlich ist ein Laubbläser ein Blasgerät, das die anstrengende Arbeit mit dem Rechen in Hof und Garten ersetzen soll. Akku-Laubbläser bestehen aus einem Blasrohr, dem Gebläse sowie dem Akku. Über das Rohr erreicht der erzeugte Luftstrom das Laub und bläst dieses in die jeweils gewünschte Richtung. Die mit einem Akku betriebenen Blasgeräte gelten im Allgemeinen als eine Alternative zu den bekannten Benzin-Laubbläsern und bieten neben ihrer Effizienz eine hohe Kostenersparnis sowie einen weitaus höhere Komfort für den Nutzer.

Die korrekte Bedienung eines Akku-Laubbläsers

Das Bedienen eines Akku-Laubbläsers ist in der Regel leicht und für jeden verständlich. Das Blasrohr wird auf das zu entfernende Laub gerichtet und drückt im Anschluss den Startknopf. Abhängig vom Hersteller des Geräts unterscheiden sich die Bedienschalter nach ihrer Art, weshalb es auf dem Markt akkubetrieben Laubbläser mit oder ohne Stufenverstellung gibt.

Die meisten Nutzer schätzen die Möglichkeit einer Stärkeregulierung. Insbesondere dann, wenn es kalt ist und während der Nutzer des Laubbläsers Handschuhe tragen muss, kann die Anpassung der Blasgeschwindigkeit hilfreich sein, um eine bessere Kontrolle über das Geräte zu haben.

Die Aufgaben eines Akku-Laubbläsers

Laubbläser jedweder Art haben die Aufgabe, Terrassen, Wege, Einfahrten und/oder Grünflächen von Laub, Schmutz und Blättern zu befreien. Darüber hinaus lässt sich mit den Geräten Baustaub ebenso entfernen. Die Einsatzmöglichkeiten sind überaus vielfältig, weshalb sie insbesondere bei nassen Blättern zu nützlichen Helfern werden. Ein Akku-Laubbläser kann also dabei helfen, sowohl die Sicherheit als das gute Aussehen einer Fläche zu gewährleisten.

Aus ökologischen sowie optischen Gründen werden Laubbläser gerne auf Rasenflächen verwendet. Wenn das Sonnenlicht den Rasen wegen einer dicken Laubschicht nicht erreichen kann, dann wird es sehr schnell braun. In den Sommermonaten neigen viele Besitzer eines Laubbläsers dazu, diesen als Kohleanzünder für den bevorstehenden Grillabend zu verwenden. Aus Sicherheitsgründen kann von dieser Zweckentfremdung allerdings nur abgeraten werden.

Den persönlichen Bedarf vor dem Kauf ermitteln

Wer einen Akku-Laubbläser für den Alltag nutzen möchte, sollte sowohl auf eine gute Leistung als auch einen guten Preis achten. Darüber hinaus ist es wichtig, dass Modelle mit einem attraktiven Preis-Leistungsverhältnis durch eine gute Ergonomie bestechen. Ein geringes Gewicht sowie eine Softgrip-Haltegriff sorgen dafür, dass die Arme und Beine während der täglichen Arbeit entlastet sind. Das Ladegerät sowie der Akku sollte eine optimale Leistung mitbringen, damit der Akku-Laubbläser den alltäglichen Belastungen gewachsen ist.

Akku-Laubbläser, welche in regelmäßigen Abständen für großen Flächen zum Einsatz kommen sollen, dürfen ruhigen Gewissens ein kraftvolles Gebläse sowie eine leistungsstarkes Ladegerät besitzen. Ein Akku mit einer langen Betriebsdauer ist diesem Zusammenhang ebenfalls empfehlenswert. Zudem sollte der Akku-Laubbläser über eine Stufenverstellung verfügen, um den Geräuschpegel sowie die Blasgeschwindigkeit den umliegenden Bedingungen stets anpassen zu können.

Für die Reinigung von Terrasse, Balkon oder Hof darf der Akku-Laubbläser etwas weniger Kosten und durch eine übersichtliche Akkulaufzeit sowie Betriebsdauer punkten. Dennoch ist es wichtig, dass der Laubbläser ein geringes Gewicht aufweist und gut in der Hand liegt. Wer sein Einsteigergerät im Laufe der Zeit für andere Zwecke nutzen möchte, kann sich einen zweiten passenden Akku für das Gerät zulegen.

Gewicht und Ergonomie von AKku-Laubbläsern

Auf Basis der verbauten Komponenten ist einen Akku-Laubbläser leichter oder schwerer. Optimal ist es wenn das Gerät mit einem normalen Griff ausgeglichen in der Hand getragen werden kann. In der Regel sind Leistungsstarke Laubbläser schwerer, das der Akku größer ist und damit eher ins Gewicht fällt. Eine Faustregel unter Gartenexperten besagt, dass ein Laubbläser niemals mehr als drei Kilogramm wiegen sollten, damit eine rückenschonendes Arbeiten möglich ist.

Für einen stabileren Halt in der Hand besitzt deshalb ein Großteil aller Laubbläser einen gummierten Griff (Softgrip). Einige Hersteller bieten für die eigenen Laubbläser nützliches Zubehör, wie zum Beispiel einen größenverstellbaren Hüftgrütel oder andere Tragehilfen am, um eine zusätzliche Entlastung bei längeren Arbeitsvorgängen zu erreichen. Sowohl die Größe als auch die Schwere des eingebauten Akkus wirkt sich auf diese Weise weitaus weniger negativ auf den ergonomischen Aspekt eines Laubbläsers aus.

Geräuschentwicklung bei Akku-Laubbläsern

Insbesondere benzinbetrieben Laubbläser können bei stundenlanger Arbeit selbst bei geschlossenem Fenster dem Nachbarn den letzten Nerv rauben. Bei Akku-Laubbläsern gilt, jede größer die Leistung des Geräts ausfällt, desto höher ist die Geräuschentwicklung. Deshalb kann es sich durchaus lohnen, wenn von dem Kauf ein Blick in die technischen Daten geworfen. Die notierten Angaben zum Schallleistungspegel (LWA und zum Schalldruckpegel (LpA) sind entscheidend. Letztere Angabe gibt die Geräuschentwicklung in Dezibel an.

Eine Verdoppelung der Lautstärke ist ungefähr mit einem Zuwachs von circa 10 Dezibel gleichzusetzen. Moderne Akku-Laubbläser besitzen einen Schalldruckpegel zwischen 60 und 85 Dezibel. 60 Dezibel entsprechen circa der Lautstärke einer handelsüblichen Nähmaschine. 80 Dezibel ist mit dem Läuten eines Telefons zu vergleichen.

Zum Vergleich: Benzin-Laubbläser haben einen Schalldruckpegel zwischen 90 und 100 Dezibel. In Sachen Geräuschentwicklung liegt der Vorteil klar bei Akku-Laubbläsern. Darüber hinaus lässt sich bei einigen dieser Geräte die Drehzahl einstellen, wodurch die Lärmbelästigung nachhaltig reduziert werden kann.

Akku und Ladegerät

Einer der wohl wichtigsten Faktoren beim Kauf eines Akku-Laubbläsers ist der im Gerät verbaute Akku. Ein Großteil aller Hersteller setzen hierbei auf ein sogenanntes Click-System, mit dessen Hilfe sich der Akku unkompliziert und schnell auswechseln lässt. Die Kapazität des Akkus wird üblicherweise in Ampere Stunden (Ah) angegeben. Je mehr Ah ein Akku laut technischem Datenblatt also besitzt, desto länger kann der Laubbläser ohne ein Nachladen verwendet werden.

Bei Akku-Laubbläsern kommen entweder Nickel-Cadmium-Akkus oder Lithium-Inonen-Akkus zum Einsatz. Nickel-Cadmium-Akkus gelten allerdings nicht mehr als zeitgemäß, weshalb diese nur noch in wenigen Geräten vorzufinden sind. Sie besitzen außerdem eine weitaus geringere Kapazität und unterliegen dem Memory Effekt (Dauerhafter Verlust der Kapazität). Nickel-Cadmium-Akkus entladen sich selbst bei langer Nichtbenutzung des Laubbläsers und enthalten schädliche Schwermetalle, welche speziell entsorgt werden müssen. Bis zu fünf Mal mehr Ladezyklen gewährleistet hingegen ein Lithium-Ionen-Akku und ist damit wesentlich länger haltbar. Viele Akku-Laubbläser besitzen einen eingebauten Chip, der den Energiebedarf des Akkus permanent regelt und auf diese Weise für eine längere Laufzeit sorgt.

Ein weiteres wichtiges Merkmal ist die Spannung des Akkus. Diese sagt aus, wie hoch die Leistungsfähigkeit sowie die Betriebsdauer ausfällt. Akku-Laubbläser bewegen sich nahezu ausschließlich zwischen 18 Volt und 36 Volt. Je höhere die Spannung ausfällt, desto Leistungsfähiger ist der Laubbläser. Allerdings sollten in diesem Zusammenhang berücksichtigt werden, dass sich auch die Dauer bis zur vollständigen Aufladung des Akkus deutlich erhöht.

Blasgeschwindigkeit bei Akku-Laubbläsern

Die sogenannte Laufgeschwindigkeit von Akku-Laubbläsern ist ein weiteres wichtiges Kriterium bei der Auswahl eines geeigneten Modells. Diese wird in km/h angegeben und gibt an, wie stark der Laubbläser ist. In Relation zur Fläche sollte das Geräte also eine entsprechend hohe Blasgeschwindigkeit vorweisen können. Für gepflasterte oder betonierte Flächen ist beispielsweise eine Gebläsegeschwindigkeit von mindestens 180 km/h vollkommen ausreichend, um etwas loses bzw. leichtes Material entfernen zu können.

Grundsätzlich ist es wichtig, dass sich die Benutzer eines Akku-Laubbläsers darüber im Klaren sind, zu welchem Zweck sie diesen einsetzen möchten. Die Aspekte des Energieverbrauchs sowie des Untergrundes spielen stets eine wichtige Rolle bei der Entscheidungsfindung. Am Gerät regulierbare Blasgeschwindigkeiten können helfen, wenn es um die Senkung des Stromverbrauchs geht.

Nützliche Tipps für den Einsatz von einem Akku-Laubbläser

Laub sollte bei möglichst trockenen Witterungsverhältnissen mit einem Laubbläser entfernt werden. Nasse Blätter sind schwer und besitzen dadurch einen wesentlich höheren Widerstand, was eine sehr hohe Gebläsegeschwindigkeit erfordert. Dieser Umstand führt dazu, dass sich die Laufzeit des Akkus erheblich verkürzt. Wenn Blätter von einer gepflegten Rasenfläche entfernt werden sollen, sollte dies zeitnah geschehen, da der Rasen ansonsten mit Fäulnis sowie optisch unschönen Flecken übersät wird.

Nasses Laub im Hof, auf Gehwegen oder in Einfahren bildet eine rutschige Oberfläche, welche schnell zu einer Gefahr für die Gesundheit werden kann. In diesem Bereichen ist es also ebenfalls ratsam, so schnell wie möglich das Laub mit einen effektiven Laubbläser zu entfernen und gemeinsam mit anderen Grünabfällen zu entsorgen. Alternativ kann aus dem eingesammelten Laub eine großer Haufen gebildet werden, der für zahlreiche Tiere Schutz bieten kann.

Wer den Laubbläser für die Entfernung von Müllresten, Dreck, Sand oder ähnliches lockeres Material verwenden möchte, kann die ruhigen Gewissens tun und dadurch jede Menge Zeit und Arbeit sparen.

Optionales Zubehör für Akku-Laubbläser

Beim Kauf eines Akku-Laubbläser werden in der Regel alle für den Betrieb notwendigen Komponenten mitgeliefert. Ergänzend dazu bieten die Hersteller für ihre jeweiligen Modelle zahlreiches Zubehör an, welches durchaus in der einen oder anderen Situation nützlich sein kann und nachhaltig die Arbeit erleichtert.

So gibt es zum Beispiel verschiedene Blasrohr für die Geräte, die sich für unterschiedliche Zwecke eignen. So bieten etwa lange Blasrohre die Möglichkeit, dass großgewachsene Menschen aufrecht stehend arbeiten können. Zudem lassen sich sowohl Kanten als auch Ecken weitaus besser von Rückständen befreien. Blasrohre mit Kratzkante ermöglichen die Entfernung von hartnäckigem Schmutz und wirken hierbei rückenschonend.

Viele Hersteller bieten für ihre Laubbläser Dachrinnenreinigungssetts an. Mit diesem Zubehör können Dachrinnen ausgeblasen werden. Selbst nur schwer erreichbare Ecken sind mit diesem Hilfsmittel gut zu reinigen. Wer das Gerät ausschließlich für das Entfernen von Blättern nutzen möchte, kann zusätzliche Düsen als Ergänzung erwerben.

Die Arbeit mit einem Laubbläser unterliegt gesetzlichen Vorschriften

Alle Gartengeräte unterliegen in Deutschland der Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung. Für die Nutzung eines Akku-Laubbläser gilt also, dass an Sonn- und Feiertagen ein Verbot für Gartengeräte besteht. Darüber hinaus unterliegen alle Laubbläser dem Verbot, zwischen 13 Uhr und 15 Uhr sowie zwischen 17 Uhr und 9 Uhr eingesetzt zu werden.

Grundsätzlich ist es empfehlenswert, wenn vor dem Einsatz des Laubbläser kure Rücksprache mit dem Nachbarn gehalten wird, um etwaigen Missverständnissen oder Diskussionen aus dem Weg zu gehen und den nachbarschaftlichen Frieden zu wahren. Unter ein besonderes Benutzungsrecht fällt ein Laubbläser dann, wenn dieser in der nähe von Krankenhäusern, Kindergärten oder Pflegeheimen eingesetzt wird. Darüber hinaus sollte bei regelmäßigem Gebrauch unbedingt eine Hörschutz getragen werden, um aufgrund der akustischen Dauerbelastungen keinen Schaden am Gehör zu vermeiden.

Wenn ein Akku-Laubbläser mit einem amtlichen Umweltkennzeichen versehen ist, dann darf er ganztägig und ohne Berücksichtigung von gesetzliche geltenden Sperrzeiten genutzt werden. Ist auf dem Laubbläser also eine sogenannte Euroblume angebracht, ist dieser als geräuscharm eingestuft.

Preis-Leistungsverhältnis von Akku-Laubbläsern

Günstige Akku-Laubbläser sind bereits für unter 100 Euro zu bekommen. Allerdings sollte bei diesem Preisen jedem bewusst sein, dass Mängel an der Qualität sowie beim Leistungsspektrum eher zu erwarten sind. Wer jedoch lediglich im Haus Dreck oder im Außenbereich kleine Flächen säubern möchte, kann gut und gerne auf diese Geräte zurückgreifen.

Bei gehobenen Ansprüchen ist es wichtig, dass der Laubbläser einen starken Akku besitzt und sich preislich zwischen 100 Euro und 300 Euro einpendelt. Vor der Kaufentscheidung ist es wichtig zu erfahren, welche Komponenten im Lieferumfang des jeweiligen Produkts enthalten sind. Große Akkus, Bauteile aus hochwertigen Materialien sowie eine starkes Gebläse kosten Geld, welche jeder zu zahlen bereit sein sollte. Im direkten Vergleich zu Benzin- oder Elektro-Laubbläsern gibt es kaum preisliche Unterschiede. Akku-Laubbläser besitzen jedoch außer dem Akku keinerlei Verschleißteile, welche unter Umständen hin und wieder weitere kosten nach sich ziehen können.

Nach Gebrauch eines Akku-Laubbläsers

Erst wenn das Gerät nach dessen Gebrauch abgeschaltet ist, sollte der Akku entnommen und mit dem dazugehörigen Ladegerät verbunden werden. Meist lässt sich durch eine integrierte LED schnell erkennen, dass der Akku mit dem Ladegerät korrekt verbunden ist und neue Energie aufnehmen kann. Anschließend kann das Blasrohr entfernt und mit einem sauberen Tuch abgerieben werden. Das Rohr lässt sich alternativ mit Druckluft sehr gut von etwaigen Schmutzrückständen befreien. Wurde der Akku-Laubbläser intensiv verunreinigt, kann er mit Schmierseife oder einem feuchten Tuch gereinigt werden.

Lösungsmittel oder chemische Reiniger haben wegen der Kunststoffteile schädliche Auswirkungen auf das Gerät. Zudem sollte kein Wasser in das Gebläse gelangen, da dort wichtige elektrische Bauteile verbaut sind, welche unter Umständen Schaden nehmen können.

Fazit

Laubbläser sparen Zeit und reduzieren den Arbeitsaufwand in einem hohen Maß. Außerdem können sie eine schonenden Wirkung auf die Gesundheit bzw. des Bewegungsapperats haben. Akku-Laubbläser sind äußerst effizient und im Preis-Leistungsverhältnis ihr Geld wert. Wichtig ist, dass vor dem Kauf der entsprechende Bedarf ermittelt wird.

Vielfältig einsetzbares Zubehör sollte zudem für das jeweilige Modell vorhanden sein, um auf etwaige Unwegsamkeiten richtig reagieren zu können. Die modernen Akku-System erlauben eine relativ lange Laufzeit und sind lange haltbar. Es spricht keineswegs etwas dagegen, einen zweiten Akku zu erwerben, um die Reichweite des Akku-Laubbläser deutlich zu erhöhen. Für private Haushalte sind diese akkubetriebenen Gerät vollkommen ausreichend und verursachen lediglich geringe Folgekosten.

Fragen & Antworten

Was kostet ein guter Akku-Laubbläser?

Einfache Akku-Laubbläser sind bereits unter 40 Euro erhältlich. Für gute Modelle ist tiefer in die Tasche zu greifen. Unter 100 Euro sind in der Regel Testsieger schwierig zu finden. 

Wer einen Akku-Laubbläser mit doppelter Funktion bevorzugt, bei dem auch ein Saugen möglich ist, wird in den Preisklassen zwischen 120 und 250 Euro fündig. Mit zusätzlicher Häckselfunktion ist mit Preisen ab 140 Euro zu rechnen. 

Da muss man immer drauf achten ob im Preis ein Akku enthalten ist oder nicht.

Was taugen Akku-Laubbläser?

Was welcher Akku-Laubbläser leistet, hängt von verschiedenen Faktoren ab, wobei die Leistungsstärke sowie Akku-Laufzeit und Akku-Ladedauer entscheidende Kriterien ausmachen. 

Grundsätzlich bietet ein Akku-Laubsauger im Vergleich zu benzinbetriebenen Laubbläsern eine geringeres Gewicht, einen niedrigeren Lautstärkenpegel, keinen unangenehmen Geruch sowie einen umweltfreundlichen Betrieb. Ist der Tank beziehungsweise Akku leer, ist der Benzintank schnell wieder auffüllbar, während der Akku des Laubbläsers deutlich mehr Zeit zum Aufladen benötigt, um wieder einsatzbereit zu sein. Zudem reicht die Leistungsstärke von Akku-Laubbläsern nicht an die von Benzin-Laubbläsern heran. 

Im Vergleich zu kabelgebundenen Elektro-Laubbläsern lässt sich der Akku-betriebene ortsunabhängig einsetzen, weil er an keine Steckdose gebunden ist. Zudem besteht ein geringeres Unfallrisiko, weil ein Stolpern über das Kabel wegfällt. 

Wann ist ein Laubbläser erlaubt?

Die Nutzung von Laubbläsern ist prinzipiell jedem erlaubt. Einschränkungen gibt es hier lediglich bei der Zeit, in der ein Laubbläser in Betrieb ist. Aufgrund der Betriebslautstärke fällt die Nutzung in Wohngebieten unter das Gesetz im Rahmen der Lärmschutzregelung. Aus diesem Grund dürfen Laubbläser nur an Werktagen zwischen 9.00 und 13.00 sowie von 15.00 bis 17.00 in Betrieb genommen werden. 

Ausnahmen gelten für besonders leise Laubbläser, die mit dem EG-Umweltzeichen gekennzeichnet sind. Diese können an Werktagen durchgehend zwischen 7.00 Morgens und 20.00 Abends benutzt werden.

Wer hat den Laubbläser erfunden?

Der erste Laubbläser wurde in den 70er Jahren von ECHO Motorgeräte Vertrieb Deutschland GmbH aus Metzingen in der schwäbischen Alb auf den Markt gebracht. ECHO ist Spezialist auf dem Gebiet der Entwicklung und Herstellung von Motorgeräten und im Besonderen von trag- und fahrbaren Gartenmotorgeräten. Mit der Erfindung des ersten Laubbläsers setzte ECHO den Grundstein für eine spürbare Vereinfachung der Laubentfernung. 

Wie laut dürfen Laubbläser sein?

Der Gesetzgeber sieht bisher keine Beschränkung in Bezug von maximaler Lautstärke bei Laubbläsern vor. Vorsicht ist aber dann geboten, wenn sich durch den langen und/oder vielfachen Einsatz von besonders lauten Geräten die Nachbarn gestört fühlen. Vor allem, wenn dadurch Menschen in ihrem Alltag beeinträchtigt werden, kann das zu Problemen für den Anwender führen. Als sehr laut sind Laubbläser vor allem mit Geräuschpegeln von knapp 100 Dezibel und mehr. 

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