Akku-Hochentaster im Test

Akku-Hochentaster im Test

Von Oktober bis Februar ist die Zeit, in der Bäume und Sträucher beschnitten werden. Dabei kommen Scheren und Sägen bzw. Handsägen zum Einsatz. An manchen Bäumen sind die Äste so hoch, dass man sie nicht ohne Leiter erreicht. Eine Möglichkeit ist die Arbeit mit einer Kettensäge an einem Teleskopstiel. Diese werden auch als Hochentaster bezeichnet. Zwei davon haben wir getestet.

Einhell Akku-Hochentaster GC-LC 18/20 im Test

Technische Daten

Der Akku-Hochentaster GC-LC 18/20 von Einhell besitzt ein Origon-Qualitäts-Schwert und -Kette mit einer Schwertlänge von 20 Zentimetern und einer Schnittgeschwindigkeit von 5,5 Metern pro Sekunde.

Ein Krallenschlag sorgt für die sichere Führung der Säge.

Der Hochentaster gehört zur Power X-Change-Reihe von Einhell. Die Lieferung erfolgt ohne Akku und Ladegerät. Wer bereits akkubetriebene Geräte von Einhell besitzt, wird Akkus und ein Ladegerät besitzen. Ansonsten müssen diese separat gekauft werden.

Der Motorkopf ist im 30° Winkel geneigt.

Die Kettensäge befindet sich an einem Teleskopstiel, der sich zwischen 228 und 288 Zentimetern stufenlos verstellen lässt. Je nach Körpergröße kann man so Äste in über 4 Meter Höhe leicht erreichen.

Ohne Akku hat das Gerät ein Gewicht von etwa 3,3 Kilogramm. Der mitgelieferte Tragegurt erleichter das Arbeiten in der Höhe.

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Montage

Die Montage des Einhell GC-LC 18/20 ist relativ leicht. Man muss das Schwert und die mitgelieferte OREGON Kette montieren und den Kettenöltank befüllen. Anschließend wird der Tragegurt eingehängt, die Teleskopstange zusammengeschraubt und am Motorkopf befestigt. Nach dem Einstecken des Akkus kann es schon losgehen. Die Montage dauerte bei uns wenige Minuten.

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Produkttest

Die Teleskopstange ist leicht ausziehbar und sorgt für eine angenehme Arbeitshöhe. Insgesamt ist die Handhabung des Hochentasters einfach und komfortabel.

Wir haben den Hochentaster beim Obstbaumschnitt genutzt sowie beim Entasten von Bäumen im Wald. Während unseres Tests haben wir mit dem Einhell GC-LC 18/20 relativ problemlos Äste und Zweige geschnitten. Auch bei dickeren Ästen meistert der Hochentaster die Aufgabe.

Einhell Akku-Hochentaster GC-LC 18/20 im Test
Einhell Akku-Hochentaster GC-LC 18/20 im Test

Generell ist die Leistung des Hochentasters gut und die Handhabung einfach. Bei uns war es jedoch immer wieder so, dass die Kette stecken geblieben ist. Dann mussten wir absetzen und neu ansetzen. Das hat uns mit der Zeit schon etwas gestört. Die Kettengeschwindigkeit und die Schnittlänge sind für die meisten Anwendungen im heimischen Garten völlig ausreichend.

Gardena Akku-Teleskop-Hochentaster TCS 20/18V im Test

Technische Daten

Der Akku-Teleskop-Hochentaster TCS 20/18V von Gardena hat eine Schwertlänge von 20 Zentimetern und eine Kettengeschwindigkeit von 3,8 Meter pro Sekunde. An der Spitze des Schneidblattes befindet sich ein Anschlag, der das Halten der Position erleichtert. Zudem kann man mit dem Anschlag hängengebliebene Äste herunterziehen.

Der Akku gehört zur Power-for-all-Serie, eine Allianz zwischen großen Herstellern, wie etwa Bosch, Gardena und einigen mehr. So können die Akkus an verschiedenen Geräten der unterschiedlichen Hersteller verwendet werden. Akku und Ladegerät sind allerdings nicht im Lieferumfang enthalten und müssen zusätzlich gekauft werden, sofern man diese nicht schon besitzt.

Am Griff befindet sich eine LED-Anzeige, an der man den Ladezustand des Akkus erkennen kann.

Der Schneidkopf lässt sich stufenweise in mehreren Winkeln bis zu 60 Grad in beide Richtungen abwinkeln. Dadurch kann man sowohl Äste in der Höhe als auch am Boden entfernen.

Die Kettensäge befindet sich an einem Teleskopstiel, der sich ausziehen lässt. Insgesamt ist der Hochentaster 2,39 Meter lang und wiegt ohne Akku 3,5 Kilogramm. Ein Tragegurt erleichtert das Halten des Hochentasters.

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Montage

Die Montage des Akku-Hochentasters TCS 20/18V von Gardena ist besonders einfach. Die Kette ist bereits vormontiert, so braucht man nur zwei Teile ineinanderzustecken und den Tragegurt zu befestigen. Wichtig ist auch, dass du Sägekettenöl einfüllst, damit alles reibungslos läuft.

Dann braucht man nur noch den Akku einstecken und das Gerät ist einsatzbereit.

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Produkttest

Das Gerät wirkt auf uns hochwertig verarbeitet.

Die Teleskopstange lässt sich leicht verstellen und fixieren, sodass man die optimale Arbeitshöhe einstellen kann.

Der Schneidkopf kann in verschiedenen Winkeln positioniert werden, um auch schwer zugängliche Äste zu erreichen.

Wir haben den Hochentaster beim Obstbaumschnitt genutzt sowie beim Entasten von Bäumen im Wald.

Die Handhabung ist unkompliziert und die Bedienung benutzerfreundlich. Beim Schneiden der Äste zeigt sich, dass die Schnittleistung und auch die Akkulaufzeit wirklich gut sind.

Gardena Akku-Teleskop-Hochentaster TCS 20/18V im Test
Gardena Akku-Teleskop-Hochentaster TCS 20/18V im Test

Wir hatten einen kleinen Akku im Einsatz und konnten damit sehr lange arbeiten. Auch nach einer Stunde war er noch nicht leer.

Die zusätzliche Flexibilität durch den abwinkelbaren Kopf und der Tragegurt tragen dazu bei, dass das Arbeiten in der Höhe komfortabel und effizient ist.

Praxistest Fazit

Nach unserem Praxistest können wir feststellen, dass uns das Gardena-Produkt insgesamt besser gefällt als das Produkt von Einhell. Obwohl beide Geräte ihre Stärken haben, überzeugt der Gardena Akku-Teleskop-Hochentaster durch seine bessere Schnittleistung, längere Akkulaufzeit und den höheren Bedienkomfort. Zusätzlich wird das Gardena Produkt „ready-to-use“ geliefert, was uns sehr gefallen hat.

Der Einhell Hochentaster ist für diejenigen interessant, die bereits Power X-Change Akkus und Ladegeräte besitzen und eher gelegentliche Arbeiten in bis zu 4 Meter Höhe durchführen möchten.

Preislich liegen beide Produkte in etwa auf einem Niveau.

Beide Geräte werden ohne Akku und Ladegerät geliefert, hier kann eine Kaufentscheidung schon davon abhängen, ob man eines der beiden Akku-Systeme bereits besitzt.

Wichtiger Hinweis: Die Hochentaster werden ohne Öl geliefert. Dieses muss zusätzlich erworben werden, da die Geräte ohne Öl entweder gar nicht erst funktionieren oder schnell defekt gehen.

Ratgeber

Der Baum- und Strauchschnitt steht in den Herbst- und Wintermonaten an. Bei Bäumen mit großer Höhe kann dies zu einer großen Herausforderung werden. Mit Hochentastern lassen sich Äste und Zweige abtrennen, ohne dass man dafür eine Leiter benötigt.

Was ist ein Akku-Hochentaster?

Bei einem Akku-Hochentaster handelt es sich um eine kleine Kettensäge, die sich an einem Teleskopstiel befindet. Auf diese Weise lassen sich Äste und Zweige in bis zu vier Metern Höhe entfernen.

Die Säge lässt sich direkt am Griff an- und ausschalten, sodass ein bequemes Arbeiten möglich ist.

Varianten von Hochentastern

Es gibt Unterschiede bei den einzelnen Hochentastern:

  • Das Schwert kann eine Länge von 20 bis 25 Zentimetern haben. Je größer das Schwert ist, umso dickere Äste lassen sich damit durchtrennen. Allerdings erhöht ein längeres Schwert auch das Gewicht, des Entasters, wodurch sich dieser schwerer führen lässt.
  • Die Schnittgeschwindigkeit variiert bei den unterschiedlichen Akku-Hochentastern und liegt zwischen 3,8 und 11 Metern pro Sekunde.
  • Ein Messeranstoßschutz am Ende des Schwertes macht das Arbeiten sicherer. Nicht alle Hochentaster sind damit ausgerüstet.
  • Dafür haben fast alle Hochentaster eine Anschlagkralle, die dabei hilft, die Kettensäge sicher zu führen.
  • Bei manchen Entastern ist der Schneidkopf abgewinkelt, bei anderen lässt sich der Winkel in unterschiedlichen Stufen einstellen. Das bringt dir bei der Arbeit mehr Flexibilität.
  • Bei einigen Hochentastern ist der Akku mit dabei, bei anderen muss man diesen zusätzlich kaufen. Oft gehören diese zu Akkusystemen, die man auf verschiedenen Geräten anwenden kann.
  • Es gibt auch Hochentaster, die ohne Akku, dafür mit Netzstrom laufen. Diese sind jedoch nicht so flexibel, da man immer eine Stromquelle in der Nähe haben muss.
  • Ein Tragegurt erleichtert das Halten des Hochentasters während der Arbeit.
  • Die Länge des Teleskopstieles lässt sich häufig einstellen und variiert zwischen 117 und 310 Zentimetern.
  • Einige Hochentaster lassen sich außerdem als Minikettensäge verwenden. Hierfür wird der Teleskopstiel entfernt und der Akku direkt an den Schneidkopf befestigt.

Alternativen zum Hochentaster

  • Bei einer Teleskopastsäge befindet sich das Sägeblatt an einem Teleskopstiel. Vom Boden aus können die verschiedenen Äste bis zu einer Höhe von 10 Metern entfernt werden.
  • Auch mit einer Schneidgiraffe lassen sich Äste im Baum entfernen, die sich in einer Höhe von bis zu 6 Metern befinden. Bei einer Schneidgiraffe handelt es sich um eine Bypass-Schere, die sich an einem Teleskopstiel befindet und vom Boden aus bedient wird.
  • Nach einem ähnlichen Prinzip funktionieren Teleskop-Raupenscheren. Diese sind häufig mit einer Säge kombiniert, sodass man je nach Astdicke sich für das entsprechende Werkzeug entscheiden kann.
  • Eine andere Variante sind elektrische Astscheren, die sich zusätzlich an einem Teleskopstiel anbringen lassen. Bei diesen sind kaum noch Anstrengungen nötig.

Anwendungsbereiche von Akku-Hochentastern

Der große Vorteil eines Akku-Hochentasters ist, dass man mit diesem flexibel bleibt, da keine externe Stromquelle nötig ist.

Mit dem Hochentaster werden, je nach Schwertlänge, Äste in verschiedenen Stärken bis zu 22 Zentimetern Durchmesser durchtrennt. Das Ziel ist dabei vor allem hochliegende Äste zu entfernen, ohne dass man eine Leiter verwenden muss.

Einige Hochentaster sind zusätzlich so ausgelegt, dass man mit ihnen auch die am Boden liegende Äste zerkleinern kann. Ein großer Vorteil, wenn man die Äste platzsparend abtransportieren und kein zweites Gerät mitnehmen möchte.

Nicht geeignet ist der Hochentaster für dünne Zweige und Wassertriebe. Diese lassen sich besser mit einer Schneidgiraffe abtrennen.

Kaufkriterien von Hochentastern mit Akku

Akkubetriebene Hochentaster kosten zwischen 90 und 250 Euro. Bei diesen Preisen ist besonders wichtig, die richtige Entscheidung zu treffen:

  • Je länger das Schwert ist, umso dicker können die Äste sein, die durchtrennt werden können. Allerdings bedeutet ein längeres Schwert auch ein höheres Gewicht, dass man händeln muss.
  • Mit einer hohen Schnittgeschwindigkeit lassen sich die Äste schneller und einfacher durchsägen. Auch hier muss man bedenken, dass der Hochentaster immer schwerer zu halten ist, umso länger man ihn in Position halten muss.
  • Die Länge des Teleskopstieles entscheidet, wie hoch die zu schneidenden Äste liegen dürfen. Häufig wird mit einer Gesamthöhe von 4 Metern geworben. Möchte man eine realistische Höhe ermitteln, sollte man seine eigene Körperhöhe bis zum Brustbereich messen und die maximale Teleskopstiellänge dazurechnen.
  • Bei einigen Hochentastern sind bereits Akku und Ladegerät enthalten, bei anderen muss man diese zusätzlich kaufen. Hier kann es von Vorteil sein, wenn man bereits Ladegerät und Akkus aus dem entsprechenden System besitzt.

Akku-Hochentaster richtig pflegen und lagern

Die optimale Pflege kann die Haltbarkeit des Akku-Hochentasters entscheidend verlängern:

  • Generell ist es wichtig, dass sich immer Sägekettenöl im entsprechenden Tank befindet. Dieses sorgt dafür, dass die Kette reibungslos läuft. Keinesfalls darf der Hochentaster mit einem leeren Öltank betrieben werden.
  • Ist die Kette nach der Arbeit verschmutzt, kann sie entnommen und in einer Mischung aus Ammoniak und Wasser eingeweicht werden. Anschließend wird die Kette mit einer weichen Bürste gesäubert.
  • Auch die restlichen Teile des Hochentasters sollten sauber gehalten werden. Hierfür reicht häufig auch ein Tuch mit einer milden Seifenlauge aus.
  • Zum Lagern wird der Akku entfernt. Er kann bei der Gelegenheit für den nächsten Einsatz aufgeladen werden.
  • Der Schneidkopf wird vom Teleskopstiel getrennt und so gelagert, dass das Schwert nicht belastet wird. Ansonsten könnte es sich verbiegen.
  • Zudem sollte der Lagerort trocken, dunkel und staubarm sein.

FAQ

Was macht man mit einem Hochentaster?

Mit einem Hochentaster werden Äste und Zweige in Bäumen entfernt, die besonders hoch liegen. Der Vorteil an diesen Kettensägen mit Teleskopstiel ist, dass man direkt vom Boden aus arbeiten kann und keine Leiter benötigt.

Wie lang ist ein Hochentaster?

Der Hochentaster ist eine Kettensäge an einem Teleskopstiel, dieser variiert in der Länge zwischen 1 und 3 Metern. Viele Teleskopstiele lassen sich in der Höhe verstellen, sodass man die optimale Länge für sich einstellen kann.

Wie lange darf man abends mit der Kettensäge arbeiten?

An Werktagen sollte mit den Sägearbeiten spätestens 20 Uhr Schluss sein, um die Ruhe der Nachbarn nicht zu stören. An Sonn- und Feiertagen darf gar kein Lärm durch Kettensägen oder anderen Maschinen verursacht werden.

Wann ist die beste Zeit, um Bäume zu schneiden?

Es ist erlaubt, in der Zeit vom 1. Oktober bis 28. Februar Bäume zu schneiden. Danach besteht die Vogelschutzzeit. Wenn ein starker Baumschnitt nötig ist, sollte dieser besser im zeitigen Frühjahr vorgenommen werden. Dadurch wird den Vögeln und Insekten auch im Winter ein Unterschlupf gegeben.

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