Garten-Handsägen im Test

Garten-Handsägen im Test

Um einige kleinere Äste zu entfernen, sind Handsägen ideal. Wir haben uns drei verschiedene Garten-Handsägen gekauft und ausführlich getestet.

Fiskars Handsäge SW73 im Test

Angebot

Für die Fiskars Handsäge SW73 haben wir etwa 25 Euro bezahlt. Sie hat eine Gesamtlänge von 35 Zentimetern. Das Blatt ist 16 Zentimeter lang, hat eine Grobzahnung und ist für Frischholz geeignet. Äste und Zweige bis zu einem Durchmesser von 12 Zentimetern lassen sich mit dieser Säge durchtrennen. Es gibt von Fiskars auch eine Handsäge mit einer Sägeblattlänge von 25,5 Zentimetern. Man kann das Blatt einziehen, sodass es geschützt im Handgriff liegt.

Beim Test geht die Säge schnell und einfach durch das dicke Holzstück hindurch. Durch die tiefe Verzahnung am Sägeblatt werden die Späne gut heraustransportiert. Das Schnittbild sieht ebenmäßig aus.

Auch beim Test an einem Haselnussstrauch macht die Säge einen sauberen Schnitt. Außerdem lässt sie sich durch ihr kurzes Blatt gut am Strauch manövrieren, ohne dass man den Strauch an einer anderen Stelle verletzt.

Die Fiskars Handsäge SW73
Die Fiskars Handsäge SW73 kostet etwa 25 Euro, hat eine 35 Zentimeter Gesamtlänge, ein 16 Zentimeter langes Sägeblatt mit Grobzahnung für Frischholz und schneidet Äste bis zu 12 Zentimetern Durchmesser mühelos. Sie bietet ein sicheres Einzieh-Design, schneidet präzise durch dickes Holz und ermöglicht saubere Schnitte an Haselnusssträuchern.

Mossy Oak 3-in-1 Handsäge im Test

Die Handsäge von Mossy Oak kostete uns etwa 17 Euro. Sie hat drei austauschbare Sägeblätter für Holz, Metall und Kunststoff, die jeweils 19 Zentimeter lang sind. Insgesamt hat die Handsäge eine Länge von 44,5 Zentimeter. Die Säge lässt sich einklappen und in der beigefügten Gürteltasche verstauen.

Durch die Feststellvorrichtung ist die Klappsäge gut gesichert, sodass das Blatt sicher sitzt und nicht von selbst einklappt.

Das Sägeblatt ist zwar recht grob, jedoch braucht man recht lange, um durch das Holzstück hindurchzusägen.

Wir haben das Sägeblatt für Metall ebenfalls an einem Stück Flachstahl ausprobiert. Der war natürlich etwas zu hart. Das Sägeblatt ist eher für weiche Materialien wie Kupfer geeignet.

Am Haselnussstrauch lässt sich die Holzsäge gut einsetzen und liefert einen sauberen Schnitt.

Die Mossy Oak Handsäge
Die Mossy Oak Handsäge, die etwa 17 Euro kostet, verfügt über drei austauschbare 19 Zentimeter lange Sägeblätter für Holz, Metall und Kunststoff, hat eine Gesamtlänge von 44,5 Zentimetern und ist sicher in einer Gürteltasche verstaubar. Obwohl das Sägeblatt grob ist, erfordert das Sägen von Holz Zeit, und es ist eher für weiche Materialien wie Kupfer geeignet, funktioniert jedoch gut beim Schneiden von Haselnusssträuchern.

KLRStec Premium Klappsäge im Test

Für die Klappsäge von KLRStec haben wir etwa 20 Euro bezahlt. Das Blatt besteht aus Karbonstahl und ist 20 Zentimeter lang. Die Säge lässt sich einklappen und in die mitgelieferte Tasche mit Gürtelclip stecken.

Auch hier ist die Feststellvorrichtung so, dass das Blatt nicht von selbst wieder einklappen kann.

Die Säge sägt gleichmäßig und schnell durch den Stamm hindurch, allerdings nicht so schnell, wie die Säge von Fiskars.

Bei der Verwendung am Haselnussstrauch ist die Säge gut brauchbar und erfüllt ihren Zweck.

Die Klappsäge von KLRStec
Die Klappsäge von KLRStec kostete etwa 20 Euro, hat ein 20 Zentimeter langes Karbonstahlblatt, lässt sich einklappen und in eine Tasche mit Gürtelclip verstauen, und sie sägt gut, wenn auch nicht so schnell wie die Fiskars-Säge, aber ist dennoch nützlich beim Schneiden von Haselnusssträuchern.

Praxistest Fazit

Alle Sägen waren recht brauchbar und haben saubere Schnittkanten hinterlassen. Bei der Handsäge von Mossy Oak lassen sich die Sägeblätter ganz einfach mithilfe einer Schraubvorrichtung wechseln. Ihr Sägeblatt besitzt die gröbste Zahnung und macht bei der Anwendung an lebendem Holz einen guten Eindruck.

Im Preis-Leistungs-Verhältnis würden wir die Klappsäge von KLRStec empfehlen. Diese Säge liegt in unserem Ranking knapp hinter der Fiskars-Säge, hat ein gutes Schnittbild abgegeben und ließ sich sicher führen.

In unserem Test hat uns die Handsäge von Fiskars am besten gefallen, nicht zuletzt durch den sauberen Schnitt, das schnelle Durchkommen durch das Holz sowie die kompakte Größe des Sägeblatts. Allerdings ist diese Säge auch die teuerste.

Ratgeber

Garten-Handsägen sind ein hilfreiches Tool bei der Gartenarbeit und beim Entfernen von Ästen und Zweigen. Sie sind klein und handlich und können für gewöhnlich am Körper getragen werden, ohne dass man sich daran verletzt.

Was ist eine Garten-Handsäge?

Bei einer Garten-Handsäge handelt es sich um eine kurze Säge, mit der Äste und Zweige durchtrennt werden können. Die Säge ist besonders handlich und lässt sich zumeist einklappen oder in einer kleinen Tasche verstauen.

Varianten von Handsägen

Die Handsägen gibt es in unterschiedlichen Varianten, sodass für jeden das richtige dabei ist:

  • Die Längen des Sägeblatts reicht von 14 bis 25,5 Zentimeter.
  • Meistens lässt sich das Blatt einklappen. Dabei ist die Vorrichtung so konzipiert, dass ein versehentliches Einklappen während der Arbeit nicht möglich ist.
  • Es gibt auch Gartensägen, bei denen die Klinge in den Griff geschoben wird.
  • Andere Varianten ermöglichen, die Klinge gegen andere Varianten auszutauschen.
  • Mit einer kleinen Halterung oder einer Tasche lässt sich das Messer am Gürtel befestigen und so leichter transportieren.
  • Sägen, die sich nicht einklappen lassen, verfügen oft über eine Scheide, worin die Gartensäge aufbewahrt werden kann.
  • Japansägen haben eine besonders breite Klinge. Hiervon gibt es auch Varianten mit Zahnreihen auf beiden Seiten.
  • Klappsägen, die sich im Winkel verstellen lassen, kann man auch an schwer zu erreichenden Stellen anwenden.

Anwendungsbereiche für Garten-Handsägen

Die Garten-Handsägen lassen sich in verschiedenen Bereichen verwenden:

  • Im Garten lassen sich schnell Äste von Bäumen und Sträuchern entfernen.
  • Beim Bushcraft oder beim Camping kann man mithilfe dieser Sägen Feuerholz sammeln und zurechtschneiden.
  • Auch beim Heimwerken kannst du mit einer Handsäge etwa Bretter oder Kanthölzer durchtrennen.
  • Mit den meisten Garten-Handsägen lassen sich außerdem Kunststoffe wie etwa Rohre durchtrennen.

Kaufkriterien für Gartensägen

Um lange Freude an der Gartensäge zu haben, solltest du bereits beim Kauf auf einige Kriterien achten:

  • Das Sägeblatt sollte nicht zu wabbelig, aber auch nicht zu steif sein. Ist das Sägeblatt zu beweglich, verkantet es sich schnell und kann zudem verbiegen.
  • Wenn der Griff gut in der Hand liegt, kann man mit der Gartensäge auch über längere Zeit arbeiten, ohne dass Blasen und Schwielen an der Hand entstehen. Ideal ist ein ergonomisch geformter Griff.
  • Praktisch ist, dass die Garten-Handsäge sicher verstaut werden kann. Dafür gibt es entweder eine Scheide oder die Säge kann eingeklappt werden. Achte bei einklappbaren Sägen darauf, dass das Blatt sich leicht und ohne Verkantungen in der Nut versenken lässt.
  • Insgesamt ist es wichtig, dass die Säge während der Arbeit stabil bleibt. Insbesondere Klappsägen können am Scharnier wackeln, wodurch die Arbeit erschwert wird und die Säge schneller Schaden erleidet.

Garten-Handsägen richtig pflegen und lagern

Damit die Handsäge viele Jahre verwendet werden kann, ist die richtige Pflege und Wartung wichtig:

  • Reinige nach jeder Anwendung die Säge mit einem feuchten Tuch. Wichtig ist, dass Anhaftungen von Harz und Holzresten entfernt werden, damit kein Rost entsteht. Harz lässt sich oft mit Olivenöl oder mit Alkohol entfernen. Für besonders hartnäckigen Harz gibt es spezielle Harzentferner zu kaufen.
  • Anschließend wird die Säge vorsichtig mit einem weiteren Tuch getrocknet. Feuchtigkeit fördert Rost, der die Säge stumpf werden lässt.
  • Gelagert wird die Säge in der dazugehörigen Scheide. Bei Klappsägen sollte das Blatt eingeklappt werden.
  • Wichtig ist, dass der Lagerort trocken ist.
  • Zudem darf das Blatt nicht mit schweren Gegenständen belastet werden, da es sich sonst verbiegen kann.

Harzlöser zum Entfernen hartnäckiger Flecken

Bio-chem ist eine deutsche Firma, die möglichst umweltfreundliche Produkte auf den Markt bringt. Mit dem Harzlöser lassen sich Gartenwerkzeuge und -geräte aller Art reinigen. Dabei ist der Harzentferner materialschonend und hinterlässt zusätzlich einen Korrosionsschutz, der die Langlebigkeit fördert. Der Löser entfernt neben Harz auch Gras, Pflanzensaft, Vogelkot und Wachs. Er ist geeignet für sämtliche Sägeblätter, Gartenscheren, Rasenmäher, Mähroboter und Rasenkantenschneider.

Das Mittel ist frei von gefährlichen Chemikalien, zudem tierversuchsfrei und vegan. Es wird einfach aufgesprüht und nach einer kurzen Einwirkzeit abgewischt. Bei hartnäckigen Flecken wird empfohlen, das Mittel mit einer Bürste einzureiben.

Über 80 Prozent der Anwender sind mit dem Harzlöser von bio-chem zufrieden. Sie berichten, dass jegliche Flecken auf den Gartenwerkzeugen erfolgreich entfernt werden konnte. Bei manchen sind noch einige Reste anhaften geblieben. Hier sollte das Mittel mit einer Bürste eingerieben werden.

FAQ

Welche Säge für dicke Äste?

Für dicke Äste im Garten oder beim Bushcraft sind Klappsägen ideal. Diese können überallhin mitgenommen werden, ohne dass man sich daran versehentlich verletzt. Die Garten-Sägen sind handlich und lassen sich damit auch an verwinkelten Stellen einsetzen.

Was gibt es alles für Handsägen?

Es gibt unter anderem Japansägen, Feinsägen, den Fuchsschwanz und die Spaltsäge. Sie weisen teilweise große Unterschiede auf. So schneidet etwa der Fuchsschwanz bei Vorwärtsbewegung und die Japansäge, beim Zurückziehen der Säge. Große Unterschiede gibt es auch in den Zahnungen, die fein und grob sein können.

Für was braucht man eine Handsäge?

Mit einer Handsäge ist man besonders flexibel. Sie kann überallhin mitgenommen werden und kommt schnell zum Einsatz. Im Garten oder bei Outdoor-Aktivitäten ist die kleine Säge schnell zur Hand und trennt Äste, Zweige und Wurzeln von Bäumen und Totholz ab.

Wie schneidet man mit einer Handsäge?

Bei der Anwendung einer Handsäge solltest du stabil stehen und die Hand an der Säge gerade halten. Beginne sacht und erhöhe immer mehr den Druck. Bei den meisten Sägen wird der Druck während des Schubes ausgeführt. Japansägen schneiden jedoch beim Zug, weshalb bei dieser Bewegung der Druck liegen sollte.

Wie sägen ohne Ausfransen?

Bei vielen Sägen franst das Holz aus, sodass sich Splitter bilden. Du kannst das verhindern, indem du vor dem Sägen entlang der Schnittlinie Klebeband befestigst. Bei der Verwendung von Japansägen franst das Holz nicht aus. Die feinen Zähne sorgen für eine saubere Schnittkante.

In welche Richtung sägt man?

Die meisten Sägen arbeiten auf Schub. Deshalb ist es hier sinnvoll, den Druck anzuwenden, wenn die Säge nach vorn bewegt wird. Du erkennst diese Sägen daran, dass die Zahnspitzen vom Griff weg stehen.

Anders ist das bei Japansägen. Diese arbeiten auf Zug, was man bei der Anwendung unbedingt beachten sollte.

Wann schneidet man am besten Hecken und Sträucher?

Laut Bundesnaturschutzgesetz ist ein starker Rückschnitt von Hecken, Sträuchern und Bäumen nur in der Zeit von Oktober bis März erlaubt. Auf diese Weise werden Vögel und andere Tiere geschützt. Bei vielen Bäumen und Sträuchern ist es zum Schutz der Tiere zudem besser, den Radikalschnitt im Frühjahr vorzunehmen. So können sich etwa Insekten in den Baumrinden zur Winterruhe verstecken.

Letzte Aktualisierung am 28.02.2024 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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