Brennnesselsud

Brennnesselsud

Mit Brennnesselsud lassen sich viele Ungeziefer, wie Blattläuse und Spinnmilben von den Pflanzen entfernt. Der Sud ist bringt auch weitere Vorteile und ist zudem leicht selbst gemacht.

Was ist Brennnesselsud?

Brennnesselsud, oder auch Brennnesseljauche genannt, ist ein Dünge- und Pflanzenschutzmittel, das entweder aufgesprüht oder gegossen wird. Die Herstellung ist so einfach, dass man sie als Gärtner selbst übernehmen kann. Alternativ kannst du den Sud auch im Handel kaufen.

Der Unterschied zwischen Brennnesselsud und Brennnesseljauche

Zwischen Brennnesselsud und Brennnesseljauche besteht ein entscheidender Unterschied:

  • Beim Brennnesselsud werden die Brennnesseln mit kochendem Wasser übergossen. Er ist dadurch relativ schnell einsetzbar.
  • Die Brennnesseljauche hingegen wird kalt angesetzt und etwa zwei Wochen gären gelassen. Die Wirkstoffe sind dadurch sehr intensiv, leider aber auch der Geruch.

Brennnesselbrühe gegen Läuse und andere Schädlinge

Der Brennnesselsud wird hauptsächlich gegen Pflanzenschädlinge angewendet:

  • Am häufigsten wird der Sud gegen Blattläuse eingesetzt.
  • Er hilft jedoch auch gegen Spinnmilben und weiße Fliegen.
  • Die Brennnesselbrühe ist ebenfalls ein wirksames Mittel gegen Mehltau.
  • Zur Vertreibung von Wühlmäusen wird der Sud regelmäßig in die Gänge gegossen. Noch besser hilft hier jedoch die Brennnesseljauche, weil sie intensiver riecht.

Sud aus Brennnesseln für den eigenen Körper

Brennnesselsud oder besser Brennnesseltee ist nicht nur im Garten ein hilfreiches Mittel. Man kann ihn auch trinken oder sich damit die Haare waschen:

  • Trinkt man Brennnesseltee, stärkt dieser die Abwehrkräfte und fördert den Stoffwechsel.
  • Außerdem soll er zusätzlich gegen Harnwegsentzündungen helfen.
  • Wäscht man sich mit dem Brennnesselsud die Haare kann dies Haarausfall verringern oder dem sogar komplett entgegenwirken.

Welche Pflanzenteile in den Brennnesselsud gehören

Für den Brennnesselsud sind vor allem junge Brennnesseln geeignet, aber auch eine späte Ernte ist möglich. Doch nicht alle Teile können verwendet werden:

  • Vor allem die Stängel und Blätter sind für den Sud geeignet.
  • Blüten und Samen sollten wenn möglich nicht in den Sud. Die Samen könnten die Prozedur überstehen und dort austreiben, wo gegossen wird.
  • Brennnesselwurzeln sollten von den Blättern getrennt als Sud angesetzt werden, da die Wurzeln richtig kochen müssen. Der Sud aus den Wurzeln ist besonders als Tee zum Trinken geeignet.

Hausmittel gegen Brennnesselstiche

Bei der Ernte von Brennnesseln sollte man sehr vorsichtig sein und am besten Handschuhe tragen. Dennoch kann es sein, dass man versehentlich mit der Haut die Nesseln berührt. Dies löst für gewöhnlich einen brennenden Schmerz aus. Oft entstehen anschließend juckende Quaddeln. Mit einigen Mitteln lassen sich jedoch der Schmerz schnell lindern und der Ausschlag verhindern:

  • Am besten ist es, wenn du schnell reagierst und die betroffene Stelle mit Wasser abspülst. Hast du gerade kein Wasser zur Verfügung, nimm deine eigene Spucke.
  • Ein Kühlpad oder ein nasses Tuch sorgen dafür, dass die Haut abgekühlt wird und der Schmerz nachlässt.
  • Aloe Vera in Form einer Creme oder eines Gels hat einen doppelten Effekt. Es kühlt und beruhigt gleichzeitig die Haut. Nach zehn Minuten Einwirkzeit klingt der Hautausschlag meistens schon ab.

Aloe Vera Gel gegen Brennnesselstiche

Das Aloe Vera Gel von Goldworld ist zu 100 Prozent biologisch und frei von Duftstoffen. Es hilft nicht nur gegen Brennnesselstiche, sondern auch bei Sonnenbrand und Insektenstichen. Dabei ist das Gel angenehm kühlen und klebt nicht auf der Haut.

Die hohe Sternebewertung zeigt, wie beliebt das Aloe Vera Gel von Goldworld bei den Kunden ist. Es kühlt angenehm, ohne zu kleben und hat einen schönenDuft. Das Gel hilft gut gegen Sonnenbrand, Insektenstiche und bei trockener Haut.

Nur auf offenen Wunden sollte es nicht gegeben werden, da es dort wohl stark brennt. Während die meisten begeistert sind, finden jedoch einige wenige Kunden, dass das Gel nicht gut riecht und empfinden es als klebrig auf der Haut. Außerdem scheint die Flasche etwas unpraktisch zu sein, wodurch sich das Gel nicht so gut entnehmen lässt.

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Brennnesseln trocknen

Brennnesseln lassen sich in der Zeit von April bis Oktober ernten. Wenn man jedoch die Pflanzen blütenfrei haben möchte, verkürzt sich die Erntezeit auf April bis Juni. Um dennoch den Rest des Gartenjahres mit Brennnesseln versorgt zu sein, kann man die Blätter trocknen und sie später als Sud aufgießen:

  1. Ernte die Brennnesseln mit einer Schere. Trage dabei am besten Handschuhe.
  2. Binde die Pflanzen zu kleinen Sträußen zusammen. Je dicker der Strauß, desto größer die Gefahr, dass die Brennnesseln zu schimmeln anfangen.
  3. Hänge die Brennnessel-Sträuße kopfüber an einem warmen und schattigen Ort auf. Achtung: Die Brennnesseln sollten nicht direkt in der Sonne trocknen, da dabei wichtige Inhaltsstoffe verloren gehen!
  4. Nach einigen Wochen können die Sträuße abgenommen und die Brennnesseln zerkleinert werden.
  5. Lagere die getrockneten Brennnesseln am besten in einer Dose an einem dunklen und trockenen Ort.

Getrocknete Brennnesseln kaufen

Getrocknete Brennnesseln kann man zumeist als Tee oder Pferde- beziehungsweise Hundefutter kaufen. Für den Sud macht das keinen Unterschied. Allerdings sollten die Brennnesseln eine gute Qualität haben und am besten aus biologischem Anbau stammen, damit keine Schadstoffe enthalten sind.

Der Brennnesselblätter-Tee von Biotiva ist zu 100 % aus Bio-Brennnessel-Kräutern, enthält nur die getrockneten Blätter und keine Zusatzstoffe. Für einen Tee wird ein Esslöffel Blätter mit 250 Milliliter heißem Wasser aufgegossen und zehn Minuten ziehen gelassen. Für einen Sud zum Besprühen oder Düngen der Pflanzen wird die Menge der Brennnesseln erhöht. Den Sud lässt man mehrere Stunden stehen, bevor man ihn anwendet.

Die meisten Kunden sind mit der Qualität der getrockneten Brennnesseln zufrieden und haben ihn als Tee getrunken. In seltenen Fällen waren Fremdstoffe in der Verpackung enthalten. Biotiva gibt jedoch eine Zufriedenheitsgarantie und nimmt das Produkt bis zu einem Jahr nach dem Kauf zurück.

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Brennnesselsud selber ansetzen

Einen Brennnesselsud kannst du leicht selbst ansetzen:

Ernte die Brennnesseln. Trage dabei am besten Handschuhe und langärmelige Kleidung. So verbrennst du dich nicht so leicht an den Nesseln.
Ernte die Brennnesseln. Trage dabei am besten Handschuhe und langärmelige Kleidung. So verbrennst du dich nicht so leicht an den Nesseln.
Schneide die Brennnesseln klein und gib sie in einen Topf oder in ein anderes hitzebeständiges Gefäß.
Schneide die Brennnesseln klein und gib sie in einen Topf oder in ein anderes hitzebeständiges Gefäß. Lasse die Brennnesseln einige Stunden trocknen.
Koche Wasser in einem Topf oder einem Wasserkocher auf.
Koche Wasser in einem Topf oder einem Wasserkocher auf. Übergieße nun die Brennnesseln mit dem noch heißen Wasser und rühre einmal durch.
24 Stunden muss der Sud noch ruhen, bevor er durch ein Tuch abgegossen wird.
24 Stunden muss der Sud noch ruhen, bevor er durch ein Tuch abgegossen wird.
Im Verhältnis von 1:10 oder 1:20 verdünnt kann der Sud nun in eine Sprühflasche gegeben werden.
Im Verhältnis von 1:10 oder 1:20 verdünnt kann der Sud nun in eine Sprühflasche gegeben werden.

Brennnesselsud kaufen

Wer keinen eigenen Brennnesselsud aufsetzen möchte oder kann, bekommt im Handel bereits fertigen Sud zu kaufen. Dieser kann sofort angewendet werden.

Der Brennnesselsud von Solabiol ist zu 100 Prozent biologisch und besteht aus fermentierten Brennnesseln. Zur Anwendung braucht er nur noch mit Wasser verdünnt zu werden. Zum Gießen wird der Sud im Verhältnis von 1:10 und zum Sprühen im Verhältnis von 1:20 vermischt.

Die meisten Kunden sind mit dem Brennnesselsud von Solabiol zufrieden. Sie berichten, wie sich damit Blattläuse und Spinnmilben vertreiben ließen. Als Dünger zeigt er bei verschiedenen Pflanzen sichtbar Wirkung. Außerdem ist der Geruch neutral. Bei einigen wenigen Kunden ließen sich mit dem Sud allerdings nicht die Blattläuse vertreiben.

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Anwendung von Brennnesselbrühe

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Brennnesselsud anzuwenden:

  • Um die Brennnesselbrühe gegen Blattläuse, weiße Fliegen, Spinnmilben und Mehltau anzuwenden, gib den Sud verdünnt in eine Sprühflasche. Anschließend wird die Flüssigkeit auf die Pflanze gesprüht. Achte darauf, dass die Blätter sowohl auf der Oberseite, als auch auf der Unterseite befeuchtet werden.
  • Für eine Blattdüngung wird der Brennnesselsud ebenfalls aufgesprüht. Über die Blätter gelangen die Inhaltsstoffe sehr schnell in die Pflanze. Deshalb ist diese Anwendung besonders zu empfehlen, wenn bereits starke Mangelerscheinungen zu erkennen sind.
  • Als Flüssigdünger wird der Sud verdünnt und dann direkt unten in den Wurzelbereich gegossen. Je nach Pflanzenart kann alle ein bis drei Monate mit dem Brennnesselsud gedüngt werden.
Für eine Blattdüngung wird der Brennnesselsud aufgesprüht
Für eine Blattdüngung wird der Brennnesselsud aufgesprüht.

Achtung: Sprühe den Brennnesselsud nie bei strahlendem Sonnenschein auf. Die Tröpfchen wirken wie eine Lupe und können dadurch zu Verbrennungen auf den Blättern führen.

FAQ

Wie lange muss ich Brennnesselsud stehen lassen?

Nachdem das Wasser auf die Brennnesseln gegossen wurde, lässt man den Sud 12 bis 24 Stunden stehen. Erst dann sollte der Sud durch ein Tuch abgegossen werden.

Für was ist Brennnesselsud?

Brennnesselsud wird häufig gegen Pflanzenschädlinge, wie Blattläuse und Spinnmilben eingesetzt. Durch die Nährstoffreiche Zusammensetzung ist der Sud jedoch auch ein guter Dünger.

Wie verwende ich Brennnesselsud?

Bei Pflanzenschädlingen und Blattkrankheiten wird der Sud verdünnt in eine Sprühflasche gegeben und auf die Blattoberseite und -unterseite gesprüht. Auch für den Dünger wird der Brennnesselsud verdünnt und in den Bereich der Wurzeln gegossen.

Wie verdünnt man Brennnesselsud?

Wenn man den Sud aufsprühen möchte, wird er im Verhältnis von 1:20 verdünnt. Verwendet man den Brennnesselsud als Dünger ist ein Mischungsverhältnis von 1:10 besser.

Wie oft wendet man Brennnesselsud an?

Wenn man mit dem Brennnesselsud Pflanzenschädlinge bekämpfen möchte, ist eine Anwendung nach Bedarf erforderlich. Kontrolliere regelmäßig die Pflanzen und sprühe den Sud bei Befall auf.

Bei einer Anwendung als Dünger hängt die Häufigkeit von der zu behandelnden Pflanze ab:

* Starkzehrer dürfen alle ein bis zwei Wochen gedüngt werden.

* Mittelzehrer düngst du mit dem Brennnesselsud alle ein bis drei Monate.

* Schwachzehrer sollten nur nach Bedarf gedüngt werden.

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