Hummelhaus

Hummelhaus

Das Insektensterben ist ein Problem unserer Zeit, welches unbedingt gestoppt werden muss. Deshalb haben es sich Tierschützer und Naturliebhaber zur Aufgabe gemacht, für nützliche Insekten Hilfen zu bauen, die Nistplätze bieten. Dazu gehören die Hummeln, die eine ganze Reihe von Blüten bestäuben, und daher lebenswichtig für uns sind.

In diesem Artikel zeigen wir dir, wie ein solches Haus für Hummeln aussehen könnte, wie man es selbst bauen kann und welche Modelle es zu kaufen gibt.

  • Interessantes über ein Hummelhaus
  • Wie kann man es selbst bauen
  • Wie sehen die Modelle aus, die es zu kaufen gibt?
  • Wann stellt man ein solches Hummelhaus am besten auf?
  • Was sollte beinhaltet sein?

Was ist ein Hummelhaus?

Gegen die „Wohnungsnot“ der Hummeln können wir Menschen etwas tun: wir stellen ihnen ein Hummelhaus zur Verfügung. Dieser Nistkasten, der nach den letzten Frösten im zeitigen Frühling aufgestellt wird, wird im Idealfall von einer Hummelkönigin gefunden, die auf der Suche ist. Damit sie es leichter hat, sollte der Eingang des Hummelhauses nahe am Erdboden sein. Mit etwas Glück entdeckt sie die Hilfe und nimmt sie für sich ein. Da im Herbst bei einem Hummelvolk alle außer der Jungkönigin im Herbst sterben, ist es besonders wichtig, dass diese im Frühling ein neues Volk gründen kann.

Tipp: Das Hummelhaus sollte so aufgestellt werden, dass es von einer schwärmenden Hummelkönigin gut gefunden werden kann.

Warum es sich lohnt, ein Hummelhaus aufzustellen

Schaffst du es der Eigentümer eines solchen Hummelhauses, dass sich eine Hummelkönigin dort einnistet, hast du einem ganzen Hummelvolk eine Heimat geboten. Dies ist wichtig, denn viele Pflanzen warten auf die Betäubung der Hummeln, die jedoch teilweise stark gefährdet sind.

Üblicherweise suchen sich die Königinnen Totholzhaufen oder Mäuselöcher, Vogelnester und Steinspalten für ihren Nestbau. Doch dieser Lebensraum wird immer mehr eingeschränkt und es gibt weniger Möglichkeiten für sie. Neben der Tatsache, dass die Menschen die Natur immer weiter einschränken, ist auch der Klimawandel für das Sterben von Hummeln verantwortlich. Dem sollten wir entgegenwirken.

Hummeln stehen in Deutschland unter Naturschutz und sollten deshalb in jedem Garten nisten dürfen.
Hummeln stehen in Deutschland unter Naturschutz und sollten deshalb in jedem Garten nisten dürfen.

Materialien, aus denen Hummelhäuser bestehen können

Hummelhäuser können aus verschiedenen Materialien gebaut werden, das üblichste ist Holz. Denn dieses Naturmaterial ist es, was Hummeln an einen natürlichen Nistplatz erinnert und sie sich wohlfühlen lässt. Gekaufte Modelle sind unter Umständen aus einer Mischung von Holz und anderen Materialien gebaut, aber beim Selbstbau ist Holz das Material der ersten Wahl, wobei im Innenraum auch Pappe genutzt werden kann. Hummeln lieben natürliche Materialien, wie Holzspäne, Moos, Stein oder Ton. Unwohl fühlen sie sich in Kunststoff und Metall.

Wildtier herz – Hummelhotel zum Aufhängen

Wetterfest und langlebig ist dieses Hummelhotel zum Aufhängen aus Holz. Es ist 30 x 30 x 16 cm groß und mit haltbaren Messingschrauben montiert. Das atmungsaktive Nadelholz sorgt für ein gutes Klima im Inneren des Hauses – zudem ist es geschliffen und damit hochwertig im Aussehen. Auch können die Tiere sich so nicht verletzen.

Das Einflugloch ist genau für Hummeln ausgelegt – 20 mm Durchmesser gilt als ideal für diese Tiere. Unter diesem befindet sich zudem ein Holzkeil, auf dem die Tiere landen und starten können, genau wie es von Biologen und Artenschützern empfohlen wurde.

Besonderheit: die wildtier herz-Produkte sind aus 100% unbehandeltem FSC Holz – einem Natur-Produkt.

Im Lieferumfang dieses Hummelhotels enthalten sind zudem ein Ratgeber, ein Lockstoff und Nistmaterial. So gelingt das Anlocken der friedlichen Insekten auf alle Fälle.


wildtier herz | Hummelhotel zum Aufhängen - inkl. Hummel Lockstoff + Nistmaterial, Nisthilfe für Hummeln aus wetterfestem Massiv-Holz, Hummelhaus, Insektenhotel für den Garten

47 Bewertungen


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XXL Hummelkasten mit Wachsmottensperre

Dieses Modell eines Hummelkastens ist im XXL-Format gebaut. Die Hersteller haben 18 mm dickes Massivholz (kein Leimholz) verwendet, um das großzügig dimensionierte „Gebäude“ zu errichten. Außerdem wurde es von außen imprägniert, um gegen jedes Wetter geschützt zu sein. Ein Dach schützt auch den Eingang vor zu starken Einflüssen von Regen und Wind. Das Haus ist 43 x 43 x 33 cm groß und hat die Innenmaße 30 x 30 x28 cm. Somit ist der Platz großzügig bemessen für eine große Hummelkolonie.

Die Besonderheit am Eingang bildet eine Wachsmottensperre. Außerdem gibt es ein Sichtfenster aus Plexiglas. Beides trägt zur Sicherheit des Hummelvolkes bei.

Das Dach kann nach hinten geöffnet werden, durch den Anbau von rostfreien Scharnieren. Ein weiteres Sichtfenster erlaubt einen Blick in den Kasten, während dieser bewohnt ist. Zudem gibt es Belüftungsbohrungen, die mit Gaze geschlossen sind und für ein gutes Klima im Haus sorgen.

Dank Made in Germany können auch Sonderwünsche berücksichtigt werden, die der Kunde äußert. Geliefert wird das Hummelhaus mit Nistmaterial aus Kapok und Sägespänen.


XXXL luxus Hummelkasten mit Wachsmottensperre, 2x Sichtfenster und Nistmaterial Imprägniert Wetterfest Bienenhaus Hummelhaus Nistkasten Hummelvilla Bienen Insektenhaus 🐝

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Esschert Design Hummelhaus

Dieser Hummelnistkasten punktet mit einem Bau aus Holz, der mittels eines Metalldachs geschützt wird. Der Deckel kann weggeklappt werden, sodass ein Blick ins Innere möglich wird. Die Größe ist mit 29 x 17 x 15 ideal bemessen, damit sich die Hummeln wohlfühlen.

Dieses Haus ist sehr preiswert, obwohl es aus dem Hause Esschert Design stammt und aus hochwertigem Material hergestellt wurde. Die Montage ist einfach.

Angebot


Esschert Design Hummelhaus, Hummelnistkasten mit Metalldach, Deckel klappbar, ca. 29 cm x 17 cm x 15 cm

65 Bewertungen

Ein Hummelhaus selber bauen

Wenn du eine kleine Werkstatt hast und etwas Zeit, ist es eine schöne Beschäftigung, ein solches Hummelhaus selbst zu bauen. Auch mit Kindern zusammen ist es ein großer Spaß, wenn diese damit der Natur etwas näher gebracht werden.

Idel ist es, wenn du die Seitenwände und Rückwand sowie Vorderwand und Dach sowie Boden aus Holzbrettern zuschneidest. In die Vorderwand wird ein Loch gebohrt, durch das die Hummeln später fliegen. Dieses muss gut versäubert werden (Sandpapier), damit sich die Tiere nicht daran verletzen.

Die anderen Wände sollten kleine Lüftungslöcher erhalten. Nun bringst du an den zugeschnittenen Holzteilen Schraublöcher an.

Wenn du das Innere des Baus mit Pappe verkleiden willst, muss auch diese die Lüftungslöcher erhalten, die man am besten mit einem Stück Gaze verschließt, was über das Loch zwischen Holz und Pappe geklebt wird. Dann können die Einzelteile verschraubt werden.

Als Einflugrohr lässt sich zum Beispiel eine Pappröhre benutzen, zum Beispiel das Innere von Alu- oder Frischhaltefolie. Es sollte einige Zentimeter nach innen reichen. Dort endet es auf einem „Bett“ aus Spänen und Moos.

Außen solltest du am Einflugrohr eine Leiste anbringen, die als Landeplatz dient.

Wichtig ist ein regenfestes Dach, welches etwa durch Dachpappe geschützt wurde.

Tipp: Eine andere Variante ist es, in den Holznistkasten einen Pappkarton hineinzustellen, der als eigentliche „Wohnung“ dient. Dann muss dieser aber innerhalb der Holzkiste mit einem Stein oder dergleichen beschwert werden.

Fazit

Um dem Insektensterben entgegenzuwirken, ist es sinnvoll, ein Hummelhaus aufzustellen. Dies kann gekauft oder auch selbst gebaut sein. Das selbst herstellen macht zudem noch viel Freude. Mit ein wenig Holz und Geschick ist das schnell erledigt. Wenn du dann noch die Hinweise für die Innenauskleidung und das Aufstellen des Hauses befolgst, wirst du sicher Erfolg haben und schnell die Heimat für ein Hummelvolk geschaffen haben. So können wieder in paar mehr Pflanzen bestäubt werden.

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FAQ

Aus welchem Material sollte ein Hummelhaus gebaut werden?

Der Bau gelingt am besten und ist am haltbarsten, wenn unbehandeltes Holz verwendet wird. Für das Dach eignet sich Dachpappe.

Wann stellt man das Hummelhaus auf?

Am besten ab Mitte Februar oder in schneereichen Gegenden etwas später. Denn dann beginnen die Hummelköniginnen mit der Suche nach einem geeigneten Nistplatz.

Woher bekommt man das Material zum Selberbau?

Wer keine Holzreste hat, bekommt kleine Stücken auch in Baumärkten. Für das Innenleben können Holzspäne verwendet werden, oder auch Heu, was es im Kleintierbedarf zu kaufen gibt.

Brauchen die Hummeln Futter im Haus?

Nein, für Futter braucht man im Hummelhotel nicht zu sorgen, das erledigen die Hummeln von allein.

Wie viele Hummeln nisten in einem solchen Haus?

Immer nur ein Volk. Das sind im Schnitt ein paar hundert Tiere. Hummelvölker sind aber an sich kleiner als die von Bienen oder Wespen.

Wo stellt man den Hummelkasten am besten auf?

Der Hummelkasten steht am besten in Bodennähe, da die Königinnen hier auch suchen. Haben sie einmal davon Besitz genommen, darf die Hütte nicht mehr verstellt werden.

Was gehört in ein Hummelhaus?

Wenn du es der Hummelkönigin leicht machen willst sich bei dir wohl zu fühlen, dann füllst du das Haus gleich beim Aufstellen mit diversen Materialien. Das kann Kapok (watteartiges Material, welches aus den Fasern des Kapokbaumes gewonnen wird und häufig für Polsterungen Verwendung findet), Polsterwolle oder auch trockenes Heu sein. Als Unterlage eignet sich eine Lage Kleintierstreu, die es in jedem Supermarkt gibt. Ideal ist es, wenn die Innenverkleidung des Hauses aus Pappe besteht, da das die klimatischen Eigenschaften im Hummelhaus verbessert.

Hinweis: Du solltest bei der Innenverkleidung des Hauses darauf achten, dass die Luftzirkulation nicht behindert wird.

Wann wird ein Hummelhaus aufgestellt?

Das Hummelhaus sollte im zeitigen Frühling nach den ersten Frösten im Garten aufgestellt werden, in Gegenden ohne strengen Winter auch schon Mitte Februar. Denn dann sind die Königinnen auf der Suche, und wollen in Erdbodennähe Ritzen und Spalten ausfindig machen, die sich als Eingang zu einem neuen Nest eignen. Mit etwas Glück findet sie so den Eingang zu dem Nistkasten, und nimmt diesen „in Beschlag“. Da die Hummeln früher im Jahr unterwegs sind als beispielsweise Wespen, ist die Gefahr gering, dass das Haus von unerwünschten Bewohnern eingenommen wird.

Wie lockt man Hummeln an?

Um der Hummelkönigin den Weg zu weisen und sie in dein Haus zu locken, kannst du ihr ein wenig helfen. Während einige Experten der Meinung sind, dass man dies nicht tun sollte, plädieren andere dafür, die Hummelkönigin mit einem Kescher zu fangen, wenn man sieht, dass diese auf der Suche ist (dann fliegt sie meist im Zick-Zack in Bodennähe). So führt man sie vorsichtig mit dem Kescher an den Eingang heran, bis sie diesen benutzt. Für etwa fünf Minuten kann dann der Eingang mit Moos verschlossen werden, ehe sie wieder frei wegfliegen kann. Mit etwas Glück hat sie den Nistplatz für sich erkundet und für gut befunden. Dann kehrt sie meist nach etwa einer Dreiviertelstunde wieder zurück.

Gute Chancen, dass die Hummeln das Haus für sich entdecken hat man außerdem, wenn der Nistkasten bereits im vorigen Jahr am gleichen Ort aufgestellt war. Denn manche Nachkommen kehren an den Brutplatz des letzten Jahres zurück.

Außerdem kann vom Boden an das Einflugloch eine Art Brücke gebaut werden, etwa durch Auflegen eines Brettes. Auch ein reiches Angebot an Blüten lockt die Hummeln an. Auch wenn es um diese Jahreszeit nicht ganz einfach ist – je mehr blüht, umso größer ist die Chance, dass die Hummeln einziehen und sich gern in deinem Garten nach einem geeigneten Nistplatz umschauen.

Wie groß muss ein Hummelhaus sein?

Doch wer selbst bauen will, sollte sich damit befassen, wie groß das Hummelhaus sein muss. Man geht davon aus, dass ein Hummelvolk etwa aus 100 bis 600 Tieren besteht. Eine Größe von ca. 35 x 25 cm mit einer Höhe von ca. 25 cm wird daher als ausreichend angesehen.

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Letzte Aktualisierung am 24.01.2021 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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