Praxistest 08/2020

Kleingrubber von Gardena im Test

Der Kleingrubber von Gardena besteht aus hochwertigem Qualitätsstahl und ist mit Duroplast beschichtet, was eine Korrosion verhindern soll. Insgesamt macht der Kleingrubber einen stabilen Eindruck. Die Krallen sind etwa 7,2 Zentimeter breit, womit die Arbeit auch in kleinen Bereichen möglich ist.

Der Griff hat eine Länge von 13 Zentimetern und ist ergonomisch geformt. Das abgewinkelte Ende verhindert, dass man beim Arbeiten abrutscht. Insgesamt ist der Kleingrubber 41 Zentimeter lang. Da der Griff abnehmbar ist, kann er durch einen Stiel aus dem Gardena Combistystem ausgetauscht werden. Damit kannst du diesen Grubber auch im Stehen verwenden.

Mit dem Kleingrubber von Gardena lässt es sich gut arbeiten. Er ist effektiv und kommt auch in kleine Bereiche. Flachwurzelndes Unkraut wird dabei entfernt, ohne die unerwünschte Pflanze von der Wurzel zu trennen.

Kleingrubber von Wolf-Garten im Test

Auch der Kleingrubber von Wolf-Garten wirkt stabil. Seine Zinken sind jedoch nicht beschichtet, sondern verzinkt. Die Krallen haben eine Breite von 7 Zentimetern und kommen damit auch in kleine Bereiche.

Der Griff ist 13 Zentimeter lang und ergonomisch geformt. Das gewölbte Ende verhindert, dass die Hand beim Arbeiten abrutscht. Bei größeren Händen kann es jedoch vorkommen, dass das Ende in den Handballen drückt und auf Dauer unangenehm wird. Der Kleingrubber hat eine Gesamtlänge von 25 Zentimetern.

Die Arbeit mit dem Kleingrubber von Wolf-Garten geht gut von der Hand. Die Erde lässt sich leicht lockern und die Krallen kommen auch gut zwischen eng stehende Pflanzen. Auch dieser Grubber lässt die Unkrautpflanzen an einem Stück, weshalb sie gut entfernt werden können, ohne dass die Wurzeln im Erdreich verbleiben.

Praxistest Fazit

Uns haben sowohl der Kleingrubber von Gardena, als auch der von Wolf-Garten überzeugt. Beide sind stabil und gut für kleine Bereiche geeignet. Die Krallen wirken hochwertig und die Griffe sind ergonomisch geformt.

In unserem Test bekommt der Kleingrubber von Gardena jedoch einen Pluspunkt, weil sein Griff abnehmbar ist und durch einen Stiel ausgetauscht werden kann.

Auch Wolf bietet Kleingrubber mit austauschbarem Griff an. Sollte dir dieser Punkt wichtig sein, kannst du auch dort auf das Stecksystem zurückgreifen.


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Ratgeber

Im Garten, auf dem Balkon oder der Terrasse ist der Kleingrubber für viele Gärtner unverzichtbar. Er hilft, die Erde aufzulockern und Unkraut zu entfernen und ist dabei so klein, dass er problemlos unter anderem in Blumenkästen und Hochbeeten angewendet werden kann.

Was ist ein Kleingrubber?

Die meisten Grubber haben drei Zinken, die gebogen sind. Die Zinken sind dabei versetzt, sodass sie an das Aussehen eines Fußes vom Huhn erinnert. Deshalb wird der Grubber auch als Hühnerkralle bezeichnet.

Garten-Grubber haben eine Arbeitsbreite von etwa 9 bis 16,5 Zentimetern.

Kleingrubber sind, wie der Name schon sagt, etwas kleiner und haben eine Breite von 6,5 bis 8 Zentimetern. Dadurch können sie auch in Blumenkästen, Pflanzkübeln und Hochbeeten angewendet werden.

Wissenswertes: Grubber werden auch in der Landwirtschaft angewendet. Diese sind um einiges größer als Garten-Grubber und haben mehr Krallen. Meistens werden sie mit einem Traktor über das Feld gezogen.

Anwendungsbereiche eines Handgrubbers

Die Hauptaufgabe eines Kleingrubbers ist den Boden aufzulockern. Dadurch wird er gelüftet und das Wasser gelangt an die Wurzeln. Daneben gibt es jedoch auch weitere Funktionen, die der Handgrubber erfüllt:

Unkraut entfernen

Vor allem flachwurzelndes Unkraut lässt sich gut mit einem Kleingrubber entfernen. Dieser lockert den Boden auf und hebt dabei das Unkraut heraus. Meistens wird die komplette Unkrautpflanze mitsamt ihren Wurzeln aus dem Erdreich nach oben befördert und kann dann mit der Hand entnommen werden. So bleiben kaum Wurzeln in der Erde, die ein erneutes Wachstum des Unkrauts mit sich bringen würden.

Einarbeiten von Düngemitteln

Um das Wachstum der Pflanzen zu unterstützen, sollten diese regelmäßig gedüngt werden. Jedoch darf dabei der Dünger nicht einfach auf die Erde gestreut, sondern muss untergehoben werden. Hier kommt der Handgrubber zum Einsatz.

Dafür wird das Düngemittel oder auch Kompost auf die Erde direkt neben die Pflanzen gegeben. Anschließend gräbt man dieses mit dem Kleingrubber ein. Zum Schluss solltest du gießen, damit der Dünger seine volle Wirkung entfalten kann.

Kleingrubber und ihre Einsatzorte

Aufgrund der Größe lassen sich Handgrubber in kleinen Bereichen anwenden:

  • In Pflanztöpfen und Blumenkästen ist nur wenig Platz für das Arbeiten mit einem Grubber. Der Kleingrubber kommt jedoch dort in sämtliche Ecken und zwischen die Pflanzen.
  • Ein großer Grubber mit Stiel lässt sich nicht in Hochbeeten anwenden. Die Kleingrubber sind handlich und mit Griff und gerade richtig für die hoch gelegenen Beete.
  • Zur Grabpflege auf dem Friedhof ist der Handgrubber ebenfalls perfekt geeignet, weil dort die Pflanzen, aufgrund der geringen Fläche, oft nah beieinander stehen. Der Zwischenraum lässt sich gut mit dem kleinen Grubber auflockern und Unkraut entfernen.

Varianten von Handgrubbern

Die meisten Kleingrubber haben drei Krallen, sind aus Stahl und haben einen Griff aus Kunststoff. Doch es gibt auch andere Varianten:

  • Fünf Krallen sind bei einem Kleingrubber selten. Diese sehen dann auch eher einer Hand ähnlich, als einem Hühnerfuß.
  • Wer auf die Umwelt achtet und auf Kunststoff verzichten möchte, sollte sich für einen Kleingrubber mit Holzgriff entscheiden. Der Griff bedarf jedoch besonderen Pflegemaßnahmen, wie zum Beispiel das Einölen. Außerdem muss darauf geachtet werden, dass der Holzgriff nicht zu viel Regen oder Feuchtigkeit ausgesetzt ist.
  • Gartenwerkzeuge aus Kupfer werden bei den Gärtnern immer beliebter. Das liegt an der Besonderheit dieses Stahls. So bricht es nicht so leicht. Selbst wenn sich die Krallen mal verbiegen sollten, können sie einfach gerade gebogen werden. Außerdem erhöht das Kupfer die Wasserspeicherfähigkeit des Bodens und versorgt die Pflanzen mit Spurenelementen.

Kaufkriterien für Kleingrubber

Die Qualität sollte bei einem Kleingrubber stimmen, um lange etwas von diesem Gartengerät zu haben. Auf folgende Merkmale solltest du achten:

  • Stabile Grubberkrallen sind das wichtigste. Wenn du den Kleingrubber im Geschäft kaufst, überprüfe, ob die Krallen fest sind und sich nicht verbiegen lassen. Wende dafür ruhig etwas Kraft an. Im Online-Handel lohnt es sich, die Bewertungen anderer durchzulesen, um herauszufinden, wie stabil die Krallen sind.
  • Sind die Krallen aus einem hochwertigen Material, wie zum Beispiel aus Edelstahl, schützt das vor Korrosion. Auch Pulver- und Duroplastbeschichtungen verhindern, dass das Material rostet.
  • Der Griff sollte gut in der Hand liegen. Am besten ist ein ergonomisch geformter Griff, der etwas bauchig ist. Liegt der Griff nicht gut in der Hand, wird das Arbeiten anstrengend. Außerdem können sich dadurch Schwielen und Blasen an den Händen bilden.
  • Wichtig ist auch, dass der Griff fest am Werkzeug sitzt und nicht wackelt. Andernfalls erschwert das die Arbeit, außerdem ist das ein Anzeichen, dass der Griff sich bald lösen könnte.
  • Ob der Griff austauschbar sein soll, hängt von den eigenen Bedürfnissen ab. Hast du nicht nur Blumenkästen, sondern auch ein großes Beet, lohnt sich ein Stecksystem, bei dem der Griff gegen einen Stiel ausgetauscht werden kann.

Kleingrubber richtig pflegen

Hochwertige Kleingrubber halten viel aus und sind sehr langlebig. Mit einer guten Pflege lässt sich die Haltbarkeit weiter verlängern:

  • Entferne nach der Arbeit Erde, die noch an den Krallen kleben geblieben ist.
  • Vor allem, wenn du den Kleingrubber länger nicht benutzen möchtest, etwa über den Winter, solltest du ihn mit klarem Wasser abspülen. Danach trocknest du ihn ab, damit sich kein Rost bilden kann.
  • Um Lagerschäden zu vermeiden, sollte der Kleingrubber aufgehangen werden. Meistens ist dafür eine extra Vorrichtung in Form eines Loches im Griff integriert.

Fragen & Antworten

Wenn du jetzt noch offene Fragen zu Kleingrubbern hast, dann solltest du dir unbedingt das FAQ durchlesen. Hier haben wir die wichtigsten Fragen aufgegriffen und für dich beantwortet.

Wie groß ist ein Kleingrubber?

Kleingrubber sind zwischen 6,5 und 8 Zentimetern breit. Die Gesamtlänge mit Griff liegt zwischen 25 und 43 Zentimetern.

Welcher Kleingrubber ist der beste?

Zu den besten Handgrubbern gehören die Kleingrubber von Gardena und Wolf-Garten. Sie sind hochwertig in ihrer Verarbeitung und sehr langlebig. Beide Firmen bieten ein Stecksystem an, bei dem der Griff durch einen Stiel ausgetauscht werden kann, was die Arbeit im Stehen ermöglicht.

Wo kann ich Kleingrubber kaufen?

Kleingrubber bekommt man in Bau- und Gartenfachmärkten zu kaufen. Auch im Internet bieten viele Onlinehändler Handgrubber an.

Was kostet ein Kleingrubber?

Handgrubber bekommt man in einer Preisspanne von 3 bis 70 €. Die Hochpreisigen Kleingrubber sind oft handgefertigt und aus besonderen Materialien, wie Kupfer oder ein Griff aus hochwertigem Holz.
Ab 10 € kannst du bereits von einer guten Qualität des Kleingrubbers ausgehen.

Was sollte man bei der Pflege eines Kleingrubbers beachten?

Damit der Kleingrubber lange erhalten bleibt, sollte er regelmäßig im klaren Wasser abgespült werden. Wichtig ist, ihn danach abzutrocknen, damit sich kein Rost bilden kann. Am besten wird der Kleingrubber hängend in einem trockenen Raum gelagert.

Kann ich den Kleingrubber auf dem Rasen anwenden?

Jegliche Grubber sollten nicht auf dem Rasen angewendet werden, da diese die Grasnarbe zu sehr beschädigen. Zum Lüften des Rasens empfehlen wir einen Vertikutierer. Tiefwurzelndes Unkraut lässt sich mit einem Unkrautstecher zielgerichtet entfernen.
Allerdings kann der Kleingrubber angewendet werden, um eine kleine Rasenfläche vor der Aussaat vorzubereiten und die Erde von Unkraut zu befreien.

Gibt es Alternativen zum Kleingrubber?

Eine Alternative zum Kleingrubber wäre die Doppelhacke. Auch mit ihr kann die Erde gelockert und Unkraut entfernt werden. Zusätzlich lässt sich die zweite Seite zum Ziehen von Rillen für Saatgut verwenden.
Eine weitere Alternative ist die Mini-Gartenkralle. Mit ihr lässt sich sogar tiefwurzelndes Unkraut entfernen. Außerdem wird der Boden noch tiefer aufgelockert, als mit einem Kleingrubber.

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