Kürbis Voranzucht

Kürbis Voranzucht

Kürbisse kann man sowohl ins Freiland aussäen, als auch auf der Fensterbank vorziehen. Der Vorteil einer Voranzucht liegt vor allem darin, dass man die Früchte bis zu einem Monat früher ernten kann.

Der beste Zeitpunkt für die Voranzucht von Kürbissen

Mit der Voranzucht der Kürbisse kannst du ab Mitte April beginnen.

  • Bringst du die Samen zeitiger aus, werden die Keimlinge zu groß und wachsen im Beet nur schwer oder gar nicht an.
  • Bis Anfang Mai lohnt sich die Voranzucht.
  • Ab Mitte Mai können die Samen direkt ins Freiland gesät werden. Dann bringt die Voranzucht keinen Vorteil mehr. Im Gegenteil – die Pflanzen werden durch den Wechsel vom Topf zum Beet unnötig belastet.

Die richtige Erde für die Kürbisaussaat

Für die Aussaat der Kürbisse ist Erde mit wenig Nährstoffen von Vorteil, da die Pflanzen sonst zu sehr in die Höhe schießen.

  • Ideal ist Anzucht- oder Kräutererde. Diese ist optimal auf die Versorgung der Keimlinge abgestimmt.
  • Die Erde sollte feinkrümelig sein und wenn möglich keine großen Erdklumpen, Stöckchen und Steine enthalten.
  • Sind Perlite enthalten, unterstützen diese eine lockere Erde, durch die sich die Wurzeln leicht ausbreiten können.
  • Außerdem sorgen Perlite dafür, dass das Wasser besser im Boden gespeichert ist und dieser nicht so leicht austrocknet.

Anzucht- und Kräutererde für die Aussaat der Kürbisse

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Die Compo Sana Anzucht- und Kräutererde ist ideal für die Anzucht von Kürbissen und anderen Pflanzen geeignet. Sie enthält einen Startdünger, der die Keimlinge beim Wachstum unterstützt. Die lockere Struktur mit Perlite-Atmungsflocken sorgt für eine ideale Wasseraufnahme. Zusätzlich enthält die Erde einen Agrosil-Wurzelaktivator, der das Wurzelwachstum unterstützt.

Über 90 Prozent der Kunden sind mit der Anzucht- und Kräutererde von Compo Sana zufrieden und geben vier bis fünf Sterne. Sie berichten, dass die Erde schön locker ist und das Wasser gut speichert. Die Keimlinge entwickeln sich in der Erde prächtig. Die meisten Käufer haben keine Insekten oder Ungeziefer in der Erde. Andere berichten von Trauermücken. Wer diese befürchtet kann jedoch die Erde in der Mikrowelle desinfizieren und dadurch Eier und Bakterien abtöten.

Varianten von Anzuchttöpfen

Die Keimlinge der Kürbisse erreichen häufig eine überraschende Größe. Das trifft vor allem auf Kürbissorten wie dem Zentnerkürbis zu. Deshalb sollte man darauf achten, dass der Anzuchttopf nicht zu klein ist:

  • Je nach Kürbisart sollten die Anzuchttöpfe mindestens 10 Zentimeter Durchmesser haben.
  • Mit viereckigen Töpfen sparst du Platz.
  • Sind die Töpfe aus Zellulose, kannst du später die Jungpflanzen mit dem Topf ins Beet pflanzen. Dadurch wird die Pflanze nicht zusätzlich belastet.
  • Der Vorteil von Plastiktöpfen liegt darin, dass sie mehrmals verwendet werden können.
  • Umweltfreundlich sind Terrakotta-Töpfe. Diese können für viele Jahre immer wieder verwendet werden. Außerdem speichern die Wände aus Ton zusätzlich Wasser. Allerdings sind die Anschaffungskosten besonders hoch und die Anzuchttöpfe gibt es nur in runder Ausführung.

Anzuchttöpfe für Kürbisse

Die Kinzo Garden Anzuchttöpfe haben die ideale Größe für Kürbisse. Sie sind 11 mal 11 Zentimeter groß und bieten damit genügend Platz für die Keimlinge. Sie bestehen aus Kunststoff und haben im Boden vier Ablauflöcher. In einem Set sind 60 Anzuchttöpfe enthalten.

Viele Käufer sind mit den Anzuchttöpfen von Kinzo Garden zufrieden. Die Töpfe erfüllen ihren Zweck und sind schön groß. Allerdings kommt es vor, dass einige Töpfe sehr dünn sind und brechen.

Kürbis Voranzucht – Schritt für Schritt

Für die Kürbisanzucht benötigst du nur wenig Materialien und Aufwand:

  1. Fülle die Anzuchttöpfe etwa zur Hälfte mit Erde.
  2. Lege ein bis drei Samen in jeden Topf. Die Anzahl hängt zum einen von der Kürbisgröße, zum anderen von der Keimfähigkeit ab. Große Kürbisarten bringen beachtliche Keimlinge hervor, die viel Platz benötigen. Bei kleineren Kürbisarten lohnt es sich mehrere Samen in einen Topf zu legen, wenn die Keimrate niedrig oder unbekannt ist.
  3. Die Samen werden mit etwa zwei Zentimeter Erde bedeckt.
  4. Um die Kürbisse voneinander unterscheiden zu können, steckst du die Bezeichnung mit in den Anzuchttopf. Dafür kannst du zum Beispiel ein Eisstäbchen nehmen, auf das du die Sorte mit einem wasserfesten Stift schreibst.
  5. Anschließend stellst du die Anzuchttöpfe in ein Zimmergewächshaus und gießt sie mit Wasser an, um die Keimung zu aktivieren.
  6. Das Gewächshaus wird verschlossen und auf eine Fensterbank gestellt. Hast du kein Minigewächshaus bzw. kein Anzuchtskasten, kannst du die Anzuchttöpfe auch mit Folie überziehen und ein paar Luftlöcher hineinstechen.
  7. Für eine schnelle Keimung benötigen Kürbisse eine Temperatur von etwa 20 Grad Celsius. Manche Sorten keimen schon nach wenigen Tagen, andere benötigen bis zu vier Wochen.
  8. Sind die zwei Keimblätter vollständig zu sehen, werden die Kürbisse von der Fensterbank genommen und etwas kühler gestellt. Nun brauchen sie nur noch eine Temperatur von 15 bis 18 Grad. Auch der Deckel kann weggelassen werden. Die Keimlinge sollten dennoch hell stehen. Solltest du keinen sonnigen, kühlen Ort haben, kannst du auch mit einer Pflanzenlampe das Wachstum unterstützen.
  9. Die Kürbisse werden von Tag zu Tag immer größer. Nun wird es Zeit, sich für die kräftigsten Keimlinge zu entscheiden. Dafür schneidest du mit einer Ernteschere die schwächeren Keimlinge ab. Keinesfalls solltest du diese herausziehen, da du damit die Wurzeln des bestehenden Keimlings störst oder sogar beschädigst.
  10. Anschließend wird der Topf noch mit etwas Erde aufgefüllt.

Pflanzenlampe für die optimale Versorgung der Kürbisanzucht

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Die Gesamtbewertung von 4,5 Sternen zeigt, wie zufrieden die Käufer mit der Pflanzenlampe von Eweima sind. Sie berichten, dass sich tatsächlich das Wachstum der Pflanzen verbessert. Außerdem loben die Kunden die einfache Handhabung und dass die Lampe in jeglicher Hinsicht flexibel ist. Mit einer Fernbedienung kann man das Licht auch dann bedienen, wenn es nicht so leicht erreichbar ist.

Kürbispflanzen abhärten

Bevor du die Kürbispflanzen ins Beet setzt, sollten sie abgehärtet werden:

  • Dafür stellst du die Pflanzen jeden Tag an die frische Luft.
  • Anfangs dürfen sie nur für etwa eine Stunde im Schatten stehen.
  • Von Tag zu Tag wird die Verweildauer verlängert.
  • Nach einigen Tagen können die Kürbisse auch ein wenig Sonne genießen. Jedoch nur kurz, damit die Blätter nicht verbrennen.

Kürbisse anpflanzen

Nach den Eisheiligen ist die ideale Zeit zum Anpflanzen der Kürbisse. Du kannst sie auch vor dieser Zeit ins Beet setzen, wenn es absehbar ist, dass die Temperaturen nachts nicht mehr unter fünf Grad fallen.

Der ideale Standort für die Kürbisse ist am Fuß des Komposthaufens. Dort werden sie mit reichlich Nährstoffen und Sickerwasser versorgt.

Setzt du die Kürbisse ins Beet, hilft das Mulchen, die Pflanzen zu versorgen. Gleichzeit hält die Mulchschicht das Wasser im Boden und verhindert, dass dieser zu schnell austrocknet.

Vorgezogene Kürbisse werden angepflanzt.

FAQ

Wann säe ich Kürbisse aus?

Wenn du die Kürbisse ins Freiland säen möchtest, dann etwa ab Mitte Mai. Wichtig ist, dass nachts die Temperaturen nicht mehr unter fünf Grad fallen.

Kürbisse können auch im Haus vorgezogen werden. Dann ist eine Aussaat bereits ab Mitte April möglich.

Kann ich jetzt noch Kürbis aussäen?

Die Aussaat der Kürbisse ins Freiland ist von Mai bis Anfang Juni Möglich. Später sollte man keine Kürbisse aussäen, da sonst die Früchte nicht reif sind, bevor die Fröste im Herbst eintreten.

Wer vorziehen möchte, kann von Mitte April bis Anfang Mai in Anzuchttöpfen aussäen und diese auf die Fensterbank stellen.

Wie keimen Kürbisse?

Für eine leichte Keimung brauchen Kürbisse vor allem Wasser und Wärme. Lege deshalb die Samen in einen Topf mit Anzuchterde. Die Saat wird mit etwa zwei Zentimeter Erde bedeckt und mit Wasser gut angefeuchtet. Anschließend stellst du den Anzuchttopf auf die Fensterbank, wo es um die 20 Grad warm ist.

Kann man keimende Kürbiskerne essen?

Kürbis-Sprossen kann man essen und schmecken nussig. Allerdings sollte man diese relativ kurz nach dem Keimen verzehren. Wartet man länger, schmecken die Keimlinge bitter.

Möchte man selbst Kürbiskerne keimen lassen, sollte man geschälte Kerne verwenden. Ideal sind grüne Kerne, da die weißen schneller bitter schmecken.

Wie lange dauert es, bis Kürbisse keimen?

Die Keimung der Kürbisse hängt von verschiedenen Faktoren wie Kürbissorte und Keimtemperatur ab. Häufig keimen die Kürbisse nach drei bis sechs Tagen. Sollte dann noch nichts zu sehen sein, heißt es Geduld beweisen, denn die Keimung ist noch bis zu vier Wochen möglich.

Wie lange braucht eine Kürbispflanze zum Wachsen?

Das Wachstum der Kürbispflanze folgt in mehreren Phasen. Von der Aussaat bis zur Keimung dauert es etwa drei bis sechs Tage. Etwa drei Wochen später wird der Keimling ins Beet gepflanzt. Nach ungefähr einem Monat sind die Blüten zu sehen und können bestäubt werden. Bis zur Reifung der Früchte dauert es dann noch weitere zwei Monate.

Kann man aus Kürbiskernen neue Kürbisse ziehen?

Theoretisch kann man aus selbst entnommenen Kürbiskernen neue Kürbisse ziehen. Sind die Samen bereits aus der eigenen Aufzucht, gelingt die Folgeaufzucht mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder.

Sind die Samen aus gekauften Kürbissen, gelingt zwar die Aufzucht, doch es kann möglich sein, dass die Früchte ungenießbar sind.

Sind selbst gezogene Kürbisse giftig?

Generell hängt die Genießbarkeit der Kürbisse nicht davon ab, ob man diese selbst gezogen hat. Kürbisse können jedoch giftig sein, wenn du die Samen aus einem gekauften Kürbis entnommen hast. Abhängig ist das davon, wo der Supermarkt-Küribs ursprünglich aufgewachsen ist. Waren in der Nähe Zierkürbisse, können die Früchte, die aus diesen Samen entstehen, giftig sein.

Wenn du dir unsicher bist, teste deine selbstgezogene Frucht, indem du ein Stück kostest. Ist dieses bitter, deutet das darauf hin, dass dieser Kürbis giftig ist und nicht verzehrt werden sollte.

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