Sprossen richtig ziehen

Sprossen richtig ziehen

Fast jeder hat schon einmal Sprossen gezogen. Schon als Kind wird mit Kressesamen experimentiert. Die Sprossenzucht ist also ganz einfach und lässt sich in jeder Küche umsetzen, dennoch gibt es einiges zu beachten, damit die Ernte der gesunden Jungpflanzen reichhaltig ausfällt und nicht schimmelt.

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Welche Samen für die Sprossenzucht geeignet sind

Die Sprossenzucht bietet viele Möglichkeiten, sich auszuprobieren. Dabei ist für jeden Geschmack etwas dabei:

  • Generell kann man aus fast allen Gemüsepflanzen Sprossen ziehen. Ausnahmen sind Nachtschattengewächse. Diese Samen und Sprossen sind ungenießbar.
  • Sprossen lassen sich zudem aus Kräutersamen ziehen und ernten.
  • Die Sprossen sollten aus biologischem Anbau sein. Konventionelle Samen können mit einem Pflanzenschutzmittel überzogen sein.
  • Sicher bist du, wenn die Samen als “Microgreens” oder für die Sprossenzucht gekennzeichnet sind.
  • Auf der Rückseite der Verpackung findest du ein Mindesthaltbarkeitsdatum. Ist dieses überschritten, sinkt die Keimfähigkeit der Samen.

Verschiedene Arten der Sprossenzucht

Häufig wird bei der Sprossenzucht auf drei Varianten zurückgegriffen:

  • Eine Schale, in die Küchenpapier oder Watte gelegt wird, hat jeder zu Hause. Allerdings ist diese nicht für alle Sprossen geeignet und neigt eher zur Schimmelbildung. Besser funktioniert ein Kressesieb. Hier bilden sich größere Wurzeln und stabilere Sprossen.
  • In einem Sprossenglas lassen sich die meisten Sprossen ziehen. Es ist einfach in der Handhabung und besonders hygienisch. Aus einem Sprossenglas können viele Sprossen mit einmal geerntet werden. Selbst Anfängern fällt die Anwendung leicht.
  • In einem Sprossenturm werden auf den einzelnen Etagen die Samen aussäen. Dabei kann man sich für unterschiedliche Sorten entscheiden. Die Ernte fällt allerdings geringer aus, als in einem Sprossenglas. Dafür nimmt der Sprossenturm vergleichsweise wenig Platz ein.

Wie man Sprossen in einem Sprossenglas zieht

Die Aufzucht der Sprossen ist in einem Sprossenglas besonders einfach:

  1. Die Samen werden einfach in das Glas gegeben. Achte darauf, dass du nicht zu viele Samen mit einmal hineingibst. Das Volumen kann sich bis auf die 10-fache Menge erhöhen. Damit wird es für die Sprossen eng.
  2. Die meisten Samen müssen für 8 bis 12 Stunden eingeweicht werden. Dafür kippst du einfach Wasser auf die Samen, schraubst den Deckel zu und lässt das Glas eine Weile stehen.
  3. Anschließend wird das Wasser durch das Sieb im Deckel abgekippt.
  4. Spüle die Samen noch einmal mit frischem Wasser ab und stelle das Glas schräg in die Halterung. So kann überschüssiges Wasser abtropfen.
  5. Zwei- bis dreimal am Tag werden die Samen gespült. So erhalten sie regelmäßig Wasser. Gleichzeitig wird Schimmelbildung vermieden.
  6. Die Sprossen sind fertig, wenn die Keimblätter zu sehen sind.
  7. Gib die Sprossen in eine Schüssel und gieße Wasser darüber. So lassen sich die Samenhüllen, die meistens oben schwimmen, leicht absammeln.
Die Sprossen im Glas müssen regelmäßig gespült werden
Die Sprossen im Glas müssen regelmäßig gespült werden

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Das Sprossenglas von SeedPal fasst 900 Milliliter. Anders als bei vielen anderen Sprossengläsern wird das Glas nicht aufgestellt, sondern an einer Halterung aufgehängt. Darunter befindet sich eine Keramikschale, die abtropfendes Wasser auffängt. Der Deckel mit Siebeinlage bestehen aus rostfreiem Edelstahl. Alles kann im Geschirrspüler gereinigt werden.

Die meisten Käufer sind mit dem SeedPal Sprossenglas zufrieden. Sie empfinden das Design als besonders schön. Die Sprossenzucht gelingt gut und ist auch für Anfänger geeignet. Ein kleines Begleitheft erklärt die Anwendung Schritt für Schritt.

Unterschiede in der Sprossenzucht

Nicht alle Samen können auf die gleiche Weise im Sprossenglas gezogen werden:

  • Schleimbildende Samen verklumpen im Glas. Zu ihnen gehören Kresse, Rucola und Basilikum. Diese keimen besser in einem Sprossenturm, in einer Schale oder auf einem Kressesieb.
  • Manche Samen sind Dunkelkeimer und gelingen leichter, wenn sie bis zur Keimung im Dunkeln stehen. Zu diesen Samen gehören Brokkoli und Rote Bete. Das Sprossenglas sollte also abgedeckt werden. Ideal sind Sprossengläser, bei denen eine Hülle mit dabei ist.

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Das Sprossenglas von Pura Vida fasst 750 Milliliter und hat damit eine optimale Größe für die Sprossenzucht. Der Deckel mit Siebeinlage besteht aus rostfreiem Edelstahl. Zusätzlich ist ein Deckel zum Verschließen und Aufbewahren dabei. Mithilfe der Halterung kann das Glas schräg gestellt werden, sodass überschüssiges Wasser abtropft. In einer Keramikschale wird das abtropfende Wasser aufgefangen. Zusätzlich ist eine Verdunkelungshülle enthalten. Diese wird einfach über das Glas gezogen und bei der Sprossenzucht von Dunkelkeimern eingesetzt.

90 Prozent der Käufer sind mit dem Pura Vida Sprossenglas zufrieden. Sie finden, dass das Glas und die Keramikschale optisch ansprechend sind. Zudem gelingt die Sprossenzucht gut und die Handhabung ist einfach.

Sprossen schimmeln

Ob die Sprossen schimmeln, ist nicht immer leicht zu erkennen:

  • Einige Sprossen bilden Mikrowurzeln. Diese sehen dem Schimmel sehr ähnlich.
  • Ist der weiße Pelz auch auf den Blättern zu sehen, sind die Sprossen wahrscheinlich verschimmelt.
  • Am sichersten kann man dies durch den Geruch wahrnehmen. Ist dieser modrig, sollten die Sprossen auf jeden Fall entsorgt werden.

In den meisten Fällen lässt sich der Schimmel gut vorbeugen:

  • Achte bei der Sprossenzucht immer auf Sauberkeit. Reinige alle verwendeten Materialien werden gründlich, bevor du sie wieder für die nächste Zucht verwendest.
  • Täglich werden die Sprossen zwei- bis dreimal gespült. Dadurch werden die jungen Pflanzen zum einen mit Wasser versorgt, zum anderen wird Schimmelbildung vermieden.
  • Schleimbildende Samen wie Rucola, Kresse und Basilikum ziehst du besser nicht in einem Sprossenglas. Dort verklumpen sie, was die Schimmelbildung begünstigt. Diese Samen werden kurz eingeweicht und anschließend auf einem Kressesieb, einem Küchentuch oder im Sprossenturm gezogen.

Sprossen auf einem Kressesieb ziehen

Besonders schleimbildende Samen sollten statt in einem Glas auf dem Kressesieb gezogen werden. Die Anwendung ist dabei einfach:

  1. Fast alle Samen werden in Wasser eingeweicht. Die Einweichzeit variiert. So bildet zum Beispiel Basilikum bereits nach 10 Minuten eine schleimbildende Schicht.
  2. Das Wasser wird anschließend abgegossen und die Samen werden gleichmäßig auf dem Sieb verteilt. Sie sollten dabei nicht übereinander liegen, um Schimmelbildung zu vermeiden.
  3. Mindestens zweimal täglich besprühst du die Samen mit Wasser, sodass sie immer feucht bleiben.
  4. Wenn sich Wurzeln bilden, werden die Sprossen nicht mehr von oben besprüht. Stattdessen spült man die Wurzeln vorsichtig unter Wasser ab. Auf diese Weise werden sie mit der Flüssigkeit versorgt und zusätzlich Schimmelbildung vermieden.
  5. Zur Ernte ziehst du die Sprossen entweder heraus oder schneidest sie ab.

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Fast alle Käufer sind mit dem Kressesieb zufrieden. Sie finden das Sieb optisch ansprechend, sodass man es zur Ernte auch auf den Frühstückstisch stellen kann. Die Aufzucht der Kresse und anderer Sprossen gelingt gut und man hat eine reichhaltige Ernte.

Sprossen im Sprossenturm ziehen

Mit einem Sprossenturm können sowohl schleimbildende als auch die meisten anderen Sprossen gezogen werden:

  1. Gib etwa 1 bis 3 Esslöffel Samen auf jede Etage. Dabei können auch unterschiedliche Samen auf jeder Etage verwendet werden. Größere Samen werden vorher eingeweicht.
  2. Die Etagen stellst du aufeinander. Ganz unten befindet sich die Auffangschale für das Wasser. Oben wird alles mit einem Deckel abgedeckt.
  3. Mindestens zweimal täglich wird vorsichtig in die obere Schale Wasser gegeben. Dieses läuft durch alle Etagen hinunter bis zum Auffangbehälter. Auf diese Weise werden alle Samen mit einmal gespült.
  4. Um Schimmelbildung zu vermeiden ist es ratsam wenigstens einmal täglich die einzelnen Etagen zu lüften.
  5. Sind die Keimblätter zu sehen, werden die Sprossen zur Ernte entnommen.

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Viele Anwender sind mit der Keimsprossenbox von SaatPur zufrieden. Sie empfinden die Anwendung als einfach und auch für Anfänger geeignet. Bei manchen bleibt zu viel Wasser stehen. Um das zu vermeiden, sollte der Sprossenturm gerade stehen. Schleimbildende Samen neigen zur Verstopfung des Abflusses. Das kann mit einem Küchentuch verhindert werden. Wenn alles nicht hilft, werden die Sprossen mit Wasser besprüht, statt sie zu spülen.

10 Fehler bei der Sprossenzucht

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Um eine frische und reichhaltige Sprossen ernten zu können, sollten diese Fehler vermieden werden:

  1. Die Saat ist nicht mehr keimfähig – Das Gelingen der Sprossenzucht hängt in erster Linie von der Qualität der Saat ab. Auf der Verpackung findest du ein Haltbarkeitsdatum. Bis zu diesem Zeitpunkt ist eine gute Keimfähigkeit gewährt. Lagere die Samen trocken und dunkel, damit die Qualität erhalten bleibt. Wenn du Bio-Saatgut verwendest, kannst du dir sicher sein, dass die Samen nicht mit einem Pflanzenschutzmittel umhüllt sind.
  1. Zu lange eingeweicht – Einige Samen, aber nicht alle, werden zuerst eingeweicht. Die Samen können sich dann besser mit Wasser vollsaugen und keimen damit schneller. Die Einweichzeit liegt zwischen 3 und 12 Stunden. Spätestens wenn die Samenschalen aufplatzen, ist es Zeit, das Wasser abzugießen, da die Keimlinge Sauerstoff benötigen und sonst ersticken könnten.
  1. Zu trocken – Das Wasser regt den Samen zum Keimen an. Der entstandene Keimling benötigt auch weiterhin Wasser zum Wachsen. Deshalb ist es wichtig, ihn ständig mit Wasser zu versorgen. Im Sprossenglas und im Sprossenturm bedeutet es, dass mindestens zweimal am Tag gespült wird. In einer Schale werden die Samen gegossen oder mit Wasser besprüht.
  1. Zu nass – Liegen die Keimlinge über einen längeren Zeitraum zu nass, fangen sie an, zu faulen oder zu schimmeln. Wenn du dir unsicher bist, ob die Sprossen noch gut sind, rieche daran. Haben sie einen modrigen Geruch, solltest du sie sofort entsorgen.
  1. Nicht oft genug gespült – Die Sprossenzucht sollte zwei- bis dreimal täglich gespült werden. Werden sie zu selten gespült, können sie austrocknen. Außerdem wird durch das Spülen die Schimmelbildung vermieden.
  1. Zu kalt – Die optimale Keimtemperatur beträgt 18 bis 22 Grad Celsius. Werden die Sprossen zu kalt gehalten, keimen sie entweder nur sehr langsam oder gar nicht.
  1. Zu warm – Auch zu warm sollte es für die Sprossen nicht sein. Zwar wachsen die Keimlinge bei höherer Temperatur schneller, doch können sie dann leicht gären oder trocknen besonders schnell aus.
  1. Schleimbildende Samen im Sprossenglas – Einige Samen wie Kresse, Rucola und Basilikum sind schleimbildend, wenn sie mit Wasser in Berührung kommen. Das führt im Sprossenglas dazu, dass sie leicht verklumpen. Die Folge ist, dass nicht genügend Luft an die einzelnen Sprossen gelangt und sie dann faulen oder schimmeln. Schleimbildende Samen sollten besser im Sprossenturm, in einer Schale oder in einem Kressesieb gezogen werden.
  1. Zu viel Licht – Einige Samen keimen schlechter, wenn sie im Licht stehen. Zu diesen Dunkelkeimern gehören etwa Rote Bete, Sesam und Sonnenblumen. Bis die Samen gekeimt sind, sollten sie also dunkel stehen. Du kannst sie zum Beispiel abdecken. Wir verwenden ein Sprossenglas mit Verdunklungshülle. Sobald die Samen gekeimt sind, werden sie ins Licht gestellt, damit sie es nutzen können.
  1. Zu späte Ernte – Die Sprossen sollten nicht zu spät geerntet werden. Da sie, sobald sich Keimblätter gebildet haben, zusätzliche Nährstoffe brauchen und diese nicht im Wasser finden. Die Folge ist, dass die Sprossen vertrocknen oder verfaulen. Bei einigen Sprossen, wie Bockshornklee oder Kürbis, wird der Geschmack bei zu langer Keimdauer bitter. Wenn du die fertigen Sprossen nicht am selben Tag verwerten kannst, gib sie in ein geschlossenes Glas und stelle dieses in den Kühlschrank. So sind die Sprossen noch bis zu drei Tage haltbar.

Wie man Sprossen essen kann

Die meisten Sprossen kann man roh zu verschiedenen Gerichten essen:

  • Die Sprossen sind eine ideale Zutat für verschiedene Salate. Wer viel geerntet hat, kann daraus auch einen Sprossensalat zubereiten.
  • Zum Frühstück werden Brot oder Brötchen mit den Sprossen bereichert. Besonders lecker ist es auf Vollkornbrot mit Butter oder Frischkäse.
  • Auch als Topping auf einer Suppe könnt ihr Sprossen verteilen. Besonders auf Creme-Suppen sorgen sie für einen erfrischenden Geschmack.

Wer sich wegen eventueller Keime unsicher ist, blanchiert die Sprossen. Dafür werden diese in ein Sieb gelegt und kurz in kochendes Wasser getaucht. Anschließend spült man die Sprossen mit kaltem Wasser ab oder taucht sie in Eiswasser.

Sprossen richtig aufbewahren

Am besten schmecken die Sprossen frisch nach der Ernte. Kannst du sie nicht sofort aufbrauchen, ist es auch möglich, sie aufzubewahren:

  • Gebe die Sprossen in eine verschließbares Glas.
  • Das Glas wird im Kühlschrank bis zu drei Tage aufbewahrt. Vor dem Verzehr ist dennoch ein Geruchstest sinnvoll, da die Keime sich auch bei 8 °C weitervermehren können.
  • Im Kühlschrank brauchen die Sprossen nicht weiter gespült zu werden, da das Wachstum gestoppt wird.
  • Dennoch kann man durch Spülen die Gefahr der Schimmelbildung weiterhin gering halten.

FAQ

Wie keime ich richtig?

Um die Samen zum Keimen anzuregen, braucht es vor allem Wasser. Bei der Sprossenzucht spült man die Samen täglich zwei- bis dreimal. So werden die Keimlinge mit Wasser versorgt. Gleichzeitig verringert dies die Schimmelgefahr.

Was muss man bei Sprossen beachten?

Zur Sprossenzucht können fast alle Gemüse- und Kräutersamen verwendet werden. Ausnahmen sind Nachtschattengewächse, wie etwa Tomaten. Die Samen sollten zudem aus biologischem Anbau stammen und nicht mit Pflanzschutzmitteln ummantelt sein.

Die Anzucht findet im Sprossenglas, in einer Schale oder im Sprossenturm statt. Täglich werden die Samen zwei- bis dreimal gespült, damit sie genügend Wasser erhalten. Sind die Keimblätter zu sehen, kannst du die Sprossen ernten.

Welche Sprossen darf man nicht roh essen?

Die meisten Gemüse- und Kräutersprossen kann man direkt nach der Ernte roh essen. Eine Ausnahme sind Bambussprossen. Diese enthalten im rohen Zustand giftige Blausäureverbindungen. Deshalb müssen diese Sprossen vor dem Verzehr gegart werden.

Wie merkt man, dass Sprossen schlecht sind?

Die feinen Mikrowurzeln an manchen Sprossen können einem das Gefühl geben, dass diese verschimmelt sind. Bei einem Schimmelbefall sind jedoch immer die kompletten Sprossen betroffen.

Dass die Sprossen schlecht sind, erkennt man am sichersten am Geruch. Dann riechen die jungen Pflanzen nicht mehr frisch, sondern modrig und sollten entsorgt werden.

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Letzte Aktualisierung am 9.02.2023 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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