Der Sommer steht mal wieder vor der Tür und bei einem Blick in den Garten fällt dir auf, dass der Rasen dringend wieder gemäht werden muss. Um ein möglichst schönes und ordentliches Schnittergebnis zu erhalten, gehört ein guter Rasenmäher dazu. Und den perfekten Rasenmäher zu finden, ist bei den vielen Arten auf dem Markt gar nicht so einfach.

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Wir haben heute einen Spindelmäher für dich unter die Lupe genommen – genauer gesagt, den Gardena Classic Spindelmäher 400. Was dieser Spindelmäher zu bieten hat und ob er in unserem Produkttest mithalten kann, erfährst du in dem folgenden Artikel.

Produkteigenschaften des Gardena Spindelmähers

Bevor wir zu unserem Test kommen, wollen wir dir den Gardena Spindelmäher zunächst vorstellen. Der Spindelmäher hat eine Schnittbreite von 40cm und ist für mittelgroße Gärten von bis zu 200qm geeignet.

Der Gardena Spindelmäher ist aber auch in weiteren Schnittbreiten erhältlich (33cm und 38cm). Außerdem kann man den Spindelmäher aufrüsten und eine Grasfangbox dazu bestellen – im Lieferumfang ist sie leider nicht enthalten.

Der Handgriff des Handrasenmähers soll sich leicht zusammenklappen lassen. So kann der Rasenmäher leicht verstaut oder mitgenommen werden. Eine weitere Besonderheit: die Messerwalze besteht aus Qualitätsstahl und ist antihaftbeschichtet – diese Beschichtung sorgt dafür, dass feuchtes Gras nicht an der Messerwalze antrocknet. So vermeidet man das lästige und aufwendige Säubern.

Die Schnitthöhe des Gardena Rasenmähers ist vierfach verstellbar. Es sind Schnitthöhen von 12 bis 42mm möglich. Das Gewicht des Rasenmähers beträgt 8,9kg – damit handelt es sich um ein recht leichtes Gartengerät. Außerdem betragen die Maße: H 47 x L 22 x B 14cm.

Produkttest 

Als nächstes kommen wir zu dem kritischen Produkttest. Wir haben unseren Test beim Gardena Spindelmäher in drei verschiedene Bereiche aufgeteilt: das Auspacken und Aufbauen, die Handhabung und das Mähen, sowie das Schnittergebnis

Das Auspacken und Aufbauen

Der Gardena Classic Spindelmäher 400 kommt in einem Karton der Firma Gardena an. Beim Auspacken fällt auf, dass es nur wenige Teile sind – diese sind jedoch alle in Plastikfolie verpackt. So entsteht beim Auspacken viel Müll.

Der Hauptmäher ist bereits vormontiert, es müssen nur noch die Teile für den Handgriff zusammengebaut werden. Das gelingt durch das praktische Steck-System schnell und einfach. Zusätzliches Werkzeug wird hierbei nicht benötigt.

Die Handhabung und das Mähen 

Die Handgriffe können leicht in der Höhe verstellt werden. Ebenso wie die Schnitthöhe – leider gibt es hier kein zentrales Verstell-System. Deshalb muss die Schnitthöhe auf beiden Seiten des Rasenmähers separat eingestellt werden. 

Wenn man keine Grasauffangbox mitbestellt, wird das Gras beim Mähen nach hinten geworfen. Das fällt aber nicht negativ auf, da das Gras nicht durch die Gegend geschleudert wird, sondern viel mehr flach auf den Boden geworfen wird. Weiterhin ist die Spindel zu erwähnen: laut Hersteller soll diese bei der Lieferung bereits optimal eingestellt sein – das können wir leider nicht feststellen.

Wir müssen die Spindel nochmal in die richtige Position bringen. Glücklicherweise funktioniert das recht einfach und schnell. Es müssen zwei Schrauben nachjustiert werden. Diese befinden sich an einer Feder, welche wiederum die Spindel verstellt.

Was beim Mähen auffällt, ist die Breite des Gerätes. Der Rasenmäher hat eine Schnittbreite von 40cm, ist aber durch die Anordnung der Räder noch breiter. Dadurch kann das Gras an Mauern und Kanten nur schwer oder gar nicht erfasst werden. Außerdem wird noch nicht gemähtes Gras durch die Räder plattgedrückt und ist im Nachhinein schwieriger zu mähen.

Schnittergebnis

Insgesamt geht das Mähen überraschend leicht von der Hand. Der Rasenmäher lässt sich sehr gut über den Rasen schieben und das Schnittergebnis ist überzeugend. Auch bei nassem Rasen kann sich der Schnitt zeigen lassen. Die Feuchtigkeit beeinträchtigt die Leistung des Rasenmähers nicht. Und trotz der Hartplastik-Räder lässt sich der Spindelmäher noch immer sehr leicht über den Rasen schieben.

Testergebnis

Insgesamt sind wir von dem Gardena Classic Spindelmäher 400 sehr überzeugt. Mit einem Preis von ca. 90€ hat man hier ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Besonders positiv zu bewerten ist der Komfort beim Mähen – dafür sorgt vor allem das leichte Gewicht des Gartengerätes.

Außerdem ist man mit dem Gardena Spindelmäher sehr flexibel. Man benötigt keinen Stromanschluss und durch die einklappbaren Griffe lässt sich der Rasenmäher leicht verstauen und mitnehmen – so kann der Spindelmäher nahezu überall zum Einsatz kommen.

FAQ 

Zum Schluss haben wir für dich einige wichtige Fragen zum Spindelmäher für dich zusammengestellt und beantwortet.

Welche Vorteile bringt ein mit sich?

Der Spindelmäher hat viele Vorteile. Durch die geräuscharme Anwendung kann der Spindelmäher auch zu ungewöhnlichen Zeiten eingesetzt werden – so kannst du deinen Rasen auch zu besonders frühen oder späten Zeiten, sowie an Sonn- und Feiertagen mähen. Und das, ohne deine Nachbarn mit Lärm zu belästigen.

Außerdem bist du mit einem Spindelmäher sehr flexibel. Du bist weder auf einen Stromanschluss angewiesen. Noch musst du checken, ob der Benzintank noch ausreichend gefüllt ist oder der Akku noch voll genug ist. 

Weiterhin ist positiv hervorzuheben, dass Spindelmäher besonders tief und präzise schneiden. Im Gegensatz zu Sichelmähern muss man hier keine ausgefransten Schnittstellen befürchten. Zudem haben Spindelmäher meist ein sehr geringes Eigengewicht und lassen sich einfach handhaben.

Ist ein Spindelmäher auch zum Mulchen geeignet?

Du kannst den Spindelmäher auch zum Mulchen benutzen. Dazu lässt du das Gras nach dem Mähen einfach auf dem Rasen liegen. Das geschnittene Gras wirkt dann als Dünger. Wichtig ist dabei, dass das Gras nicht zu feucht ist und klein genug geschnitten ist. Ist das Gras zu lang, empfiehlt es sich, nochmal mit dem Spindelmäher drüber zu gehen.

Was sollte man beim Spindelmäher beachten?

Wenn du dich für den Kauf eines Spindelmähers entscheidest, solltest du einige Besonderheiten beachten. Zum einen solltest du dir darüber im Klaren sein, dass ein Spindelmäher mit der Hand angetrieben wird. Solltest du eine geneigte Rasenfläche besitzen, kann es – wenn es bergauf geht – etwas anstrengend werden. Kein Ding der Unmöglichkeit, trotzdem erwähnenswert.

Weiterhin musst du beachten, dass die Klingen und die Spindel beim Spindelmäher empfindlich sein können. Beim Mähen sollten möglichst keine Steine oder größere Äste in den Weg gelangen, da diese den Rasenmäher beschädigen können.

Zudem ist nicht jeder Spindelmäher für unebene Flächen – also Flächen mit (Maulwurf-)Hügeln – geeignet (mehr dazu auf Maulwurf richtig vertreiben). Hier sollte man darauf achten, dass es sich um ein robustes Gerät handelt. Ansonsten könnte sich der Rasenmäher verhaken.

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