Anzuchtkasten

Anzuchtkasten

Wenn du Freude daran hast, nicht nur gekaufte Pflanzen im Garten oder auf dem Balkon zu setzen, sondern diese auch selbst heranziehen möchtest, solltest du schon im Winter damit beginnen. Im Februar bis März kann mit einem sogenannten Anzuchtkasten bzw. Zimmergewächshaus damit angefangen werden, die Samen zu kleinen Pflanzen zu kultivieren.

Wir zeigen hier, welche solcher Anzuchtkästen ideal geeignet sind, welche Vor-und Nachteile sie haben und was man beim Kauf beachten sollte.

  • Wie funktioniert ein Anzuchtkasten?
  • Wo kann man diesen kaufen?
  • Mit welchem Preis muss gerechnet werden?
  • Wie wird er genutzt?

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Was ist ein Anzuchtkasten?

Ein Anzuchtkasten bzw. ein Zimmergewächshaus bietet den Sämlingen ideale Bedingungen um zu keimen und zu wachsen. Dabei werden gute klimatische Bedingungen geschaffen. Dies geschieht durch eine Abdeckung, die ein feucht-warmes-Klima unter der Haube begünstigt. Außerdem wird durch entsprechende Schalen verhindert, dass das Gießwasser ungehindert weglaufen kann.

Durch den transparenten Deckel ist es dir zudem möglich, den Stand des Wachstums zu beobachten. Entsprechende Öffnungen oder die Möglichkeit des Ankippens des Deckels wird eine gewisse Durchlüftung erreicht, die ebenfalls notwendig sein kann. Durch das Zimmergewächshaus wird erreicht, dass die Sämlinge Bedingungen vorfinden, die normalerweise um diese Jahreszeit noch nicht möglich wären.

Wie funktioniert ein Anzuchtkasten?

Der Sinn des Anzuchtkastens ist, klimatische Bedingungen vorzutäuschen, die es jahreszeitgemäß noch nicht gibt. Dazu muss ein kleiner Raum geschaffen werden, der das warm-feuchte Klima ermöglicht. Es entsteht ein Mikroklima, welches, an einem hellen Platz (meist am Fenster) aufgestellt, ideale Bedingungen für die Pflanzen bietet. Auch in einem beheizten Wintergarten ist ein solches Zimmergewächshaus ideal aufgehoben. Wichtig sind Wärme und Feuchtigkeit.

Tipp: Ein Fenster, vor welchem die Heizungsluft aufsteigt, ist ideal.

Die Vorteile des Anzuchtskastens

Der große Vorteil ist natürlich, dass man mit den ersten Gartenvorbereitungen bereits beginnen kann, wenn noch Eis und Schnell das Grundstück bedecken. Die in einem solchen Zimmergewächshaus aufgezogenen Pflanzen sind meist kräftig und resistent gegen diverse Keime. Der Anzuchtkasten bietet optimale klimatische Bedingungen. Zudem ist Schädlingsbefall ausgeschlossen. Die Pflanzenbeobachtung wird von vielen Gartenliebhabern ebenfalls bei den Vorteilen aufgeführt sowie die einfache Anzucht. Beheizung, Belüftung und Temperatur können einfach reguliert werden.

Einen Anzuchtkasten kaufen

Wo kann man einen Anzuchtkasten kaufen?

Derartige Zimmergewächshäuser und Anzuchtkästen gibt es im örtlichen Fachhandel, in Bau-und Gartenmärkten und mitunter auch in großen Supermärkten. Die umfangreichste Auswahl findet sich natürlich im Internet, wo es zahlreiche Online-Shops mit derartigen Angeboten gibt.

Materialien

Das Material ist meist Kunststoff, wobei es hier durchaus große Unterschiede gibt. Einige Kunststoffe sind sehr dünn und deshalb preiswert und wenig haltbar. Mitunter wird auch teilweise Pappe verwendet, die aus ökologischer Sicht natürlich besser ist.

Teurere Modelle bestehen aus dickeren Kunststoffen und sind daher für viele Jahre verwendbar.

Preis

Die Preise variieren stark nach Qualität der Verarbeitung und des Material. Preiswerte Modelle sind schon ab ca. 5 Euro erhältlich, während teurere Varianten durchaus um die 40 Euro kosten können.

Erfahrungen

Die Erfahrungen der Nutzer sind positiv – sowohl, was die Nutzbarkeit angeht, als auch die Erfolge der Anzucht. Es sollte allerdings immer darauf geachtet werden, dass es ein gutes Verhältnis zwischen Temperatur und Feuchtigkeit gibt, und entsprechend gelüftet wird.

Anzuchtkasten, hier bei der Vermehrung von Rosmarin
Anzuchtkasten, hier bei der Vermehrung von Rosmarin

Schramm®Zimmergewächshaus, Anzuchtkasten

Dieses Zimmergewächshaus ist ein Anzuchtkasten für alle, die schon im zeigen Frühling ihre Setzlinge für das neue Gartenjahr in der Wohnung vorziehen wollen. Zu einem Preis von rund 20 Euro ist diese Variante erhältlich, die aus Kunststoff hergestellt wurde. Sie besteht aus einer Anzuchtschale mit Einteilungen, die von einem transparenten Deckel überspannt wird.

So können sowohl Temperatur als auch Luftfeuchtigkeit optimal reguliert werden. Ideal eignet sich diese Anzuchtmöglichkeit für Kräuter oder Blumen, Gemüse oder anderes Saatgut, welches hier ausgebracht wird.

Die Größe von 38 x 24 x 18 ist ideal für die Fensterbank geeignet. Auch auf dem Balkon ist dieser Anzuchtkasten einsetzbar, oder auf der Terrasse und überall dort, wo die Sonne schon kräftig scheint, aber ein Schutz der Pflanzen möglich ist.

Die Einteilung bietet 24 Pflanzen Platz. Der Anbieter hat für größere Mengen gleich mehrere solcher Zimmergewächshäuser im Set im Angebot.

Romberg Style BoQube Gewächshaus & Pflanzkasten-System

In der Größe 41 x 17 x 23 cm gibt es von Romberg dieses Gewächshaus für den Innenraum, welches ideal für die Anzucht von Setzlingen geeignet ist. In der Farbe Creme-kupfergold ist es sogar noch ein echter Hingucker auf der Fensterbank.

Der Artikel ist komplett aus Kunststoff hergestellt und durch den innovativen BoQube gleichzeitig Gewächshaus und Pflanzkasten. Mit dem Einlegeboden können Sämlinge in die mit Anzuchterde gefüllte Schale umgesetzt werden.

Die Haube besitzt zudem eine Gießöffnung, über die der Wasserkanal befüllt werden kann. So verteilt sich das Gießwasser gleichmäßig und Staunässe wird verhindert. Der bruchsichere und glasklare Deckel hat seitliche Öffnungen für eine gute Belüftung ohne Stau. Das System kostet allerdings auch rund 40 Euro, ist also eher für all jene geeignet, die sich ein paar wenige Pflanzen für den Balkon ziehen wollen, als für den Gärtner, der eine große Zahl an Pflanzen sät.

Quantio 2er Set Mini-Gewächshaus

Eine preiswerte Variante für die Anzucht von Pflanzen ist dieses Minigewächshaus, bei dem es zum Preis von rund 12 Euro gleich zwei Stück gibt. Es handelt sich hier um eine Einteilung für jeweils 48 Pflanzen, die in einer Plastikschale untergebracht sind, wobei ein transparenter Kunststoffdeckel aufgesetzt wird. Die Größe beträgt jeweils 27 x 19 x 10 cm.

Hergestellt sind diese Mini-Gewächshäuser aus Kunststoff und Zellulose. Die biologisch abbaubaren Pflanztöpfe sind eine gute Alternative zu solchen aus PVC, da sie kompostierbar sind. Die wasserdichte Kunststoffwanne ist ideal, um die richtige Menge an Gießwasser aufzunehmen.


Quantio 2X Mini Gewächshaus – für bis zu 48 Pflanzen, ca. 27 x 19 x 10 cm (LxBxH) je Zimmergewächshaus, grün/transparent, Kunststoff/Zellulose

  • 2x Mini Gewächshaus – Material: Kunststoff/Zellulose
  • Maße je: ca. 27 x 19 x 10 cm (LxBxH) – Maße je Topf. ca. 3,5 x 3,5 x 5 cm…

Fazit

Um Pflanzen vorzuziehen sind Zimmergewächshäuser bzw. Anzuchtkästen optimal. Sie werden in der Wohnung aufgestellt und ermöglichen optimale Bedingungen für die Sämereien. Daher sind sie beliebt bei allen, die für Garten Balkon oder Terrasse schon im zeitigen Frühling vorsorgen wollen und gern kräftige, gesunde Pflänzchen selbst ziehen.

FAQ

Gibt es Nachteile eines Anzuchtkastens?

Eigentlich nur die Anschaffungskosten, die jedoch vernachlässigt werden können, wenn das Zimmergewächshaus über mehrere Jahre verwendet wird.

Kann es in der Anzuchtbox zu Schimmelbildung kommen?

Ja, das ist möglich, ist aber immer eine Folge des zu geringen Lüftens. Wer also regelmäßig lüftet und nach den Pflanzen sieht, kann dies verhindern.

Lohnt sich die Anschaffung eines teuren Zimmergewächshauses?

Wer schon weiß, dass er jedes Jahr aufs Neue Pflanzen auf der Fensterbank zieht, kann ruhig zu einem teureren Modell greifen. Die Qualität dieser Varianten überzeugt mit Langlebigkeit, sodass sich der höhere Anschaffungspreis lohnt.

Was kann im Zimmergewächshaus kultiviert werden?

In solchen Anzuchtkästen können die verschiedensten Pflanzen aufgezogen werden, wie beispielswiese Gurken und Tomaten, Kürbisse und Paprika, aber auch viele Blumen, von Studentenblumen über Phlox bis Zinnien, um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Wo steht das Zimmergewächshaus am besten?

Der ideale Standort ist meist die Fensterbank. Hier stehen die Pflanzen warm und hell, wobei aber darauf geachtet werden muss, dass sie nicht in der prallen Sonne stehen und verbrennen.

Gibt es Pflanzen, die nicht in den Anzuchtkasten gehören?

Einige Pflanzen sollten nicht vorgezogen werden, da sie das Versetzen übelnehmen. Sie müssen direkt ins Freiland gesät werden. Dazu gehören Radies und Möhren, aber auch Rote Bete und Rettich.

Wann sollte man einen Anzuchtkasten verwenden?

Anzuchtkästen sind die idealen Helfer, wenn zum Ende des Winters bzw. im sehr zeitigen Frühling die ersten Samen in die Erde dürfen, aber keinesfalls im Freien ausgebracht werden sollen. Im Januar und Februar bzw. März ist daher die ideale Zeit für die Zimmergewächshäuser. Allerdings spricht auch nichts dagegen, sie zu anderen Jahreszeiten zu verwenden, wenn empfindliche Samen zu Setzlingen herangezogen werden sollen.

Wie oft muss man den Anzuchtkasten lüften?

Der Anzuchtkasten sollte nicht in der prallen Mittagshitze stehen. Denn zu intensive Sonneneinstrahlung kann zum Verbrennen der Pflanzen führen. Damit der Feuchtigkeitshaushalt und auch die Temperatur im Zimmergewächshaus optimal sind, sollte möglichst am Tag zwei Stunden gelüftet werden. Manche Modelle besitzen kleine Lüftungskammern, die aber häufig nicht ausreichend sind. Deshalb sollte für ein richtiges Lüften der Deckel komplett entfernt werden. Allerdings ist auch zu beachten, dass die verschiedenen Sämereien unterschiedliche Keimtemperaturen haben.

Wie lange sollte man den Anzuchtkasten anwenden?

Die Pflanzen bleiben so lange im Anzuchtkasten, bis sie kräftig genug sind, pikiert zu werden. Dies ist der Fall, wenn sich zwei Blattpaare entwickelt haben. Dann nimmt man die zarten Pflänzchen aus der Anzuchterde, und jedes bekommt einen eigenen, kleinen Topf, damit sich die Wurzeln ohne Konkurrenz zueinander entwickelt können.

Letzte Aktualisierung am 21.09.2021 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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