Elektrische Oberflächen- und Fugenbürste PARKSIDE® 2-in-1 Universalbürste PUB 500 B1 von LIDL im Test

Elektrische Oberflächen- und Fugenbürste PARKSIDE® 2-in-1 Universalbürste PUB 500 B1 von LIDL im Test

Mit einer elektrischen Fugenbürste lässt sich Unkraut und Moos zwischen den Fugen schneller und mit weniger Anstrengung entfernen, als mit einer manuellen Fugenbürste. In Kombination mit einer Oberflächenbürste werden auch die Platten, Steine und Hölzer von Schmutz, Moosen und anderen Anhaftungen befreit.

Was ist eine elektrische Fugenbürste?

Bei einer elektrischen Fugenbürste handelt es sich für gewöhnlich um eine runde, flache Bürste, die sich vertikal dreht. Hält man diese sich drehende Bürste in die Fugen, etwa bei Gehwegplatten, kratzt sie Unkraut und Moos heraus. Anschließend braucht man nur mit einem Besen darüberzufegen, um die Fläche zu säubern.

Anwendungsmöglichkeiten einer elektrischen Fugenbürste

Die Anwendungsmöglichkeiten einer elektrischen Fugenbürste sind beschränkt. Generell ist sie dafür geeignet, Fugen zu säubern:

  • Am besten eignet sich die Fugenbürste, um Moos aus den Fugen zu entfernen. Dieses sitzt für gewöhnlich nur oberflächlich und damit schnell beseitigt.
  • Häufig wird die elektrische Fugenbürste gegen Unkraut eingesetzt. Hier reißt die sich drehende Bürste für gewöhnlich nur den oberen Teil ab. Die Wurzeln bleiben in den Fugen hängen und treiben später wieder neu aus. Bei regelmäßiger Anwendung werden die Wurzeln jedoch geschwächt, sodass ein Nachwachsen aus ihnen nicht mehr möglich ist.
  • Mit der Fugenbürste kann man die Fugen auch einfach nur reinigen und anfallenden Schmutz entfernen.

Alternative Varianten zu einer elektrischen Fugenbürste

Die elektrische Fugenbürste gibt es sowohl kabelgebunden als auch mit Akku. Mit diversen Alternativen lassen sich ebenfalls Fugen reinigen:

  • Manuell kann man Fugen von Unkraut befreien, indem man eine Fugenbürste oder einen Fugenkratzer verwendet. Diese gibt es auch in kombinierten Varianten.
  • Beim Abflammen werden die Pflanzenzellen so stark erhitzt, dass das Eiweiß gerinnt und die Zellen aufplatzen. Dadurch sterben die Unkrautpflanzen ab.
  • Den gleichen Effekt hat kochendes Wasser. Dieses zu verwenden, lohnt sich jedoch nur auf kleinen Flächen.
  • Auch mit einem Hochdruckreiniger lassen sich Fugen säubern. Ein zusätzlicher Nebeneffekt ist, dass auch die Platten dabei gereinigt und von Moos oder Grünspan befreit werden.
  • Abzuraten ist, die Fugen mit RoundUp, Essig oder Salz von Unkraut zu befreien. Dadurch kann die Umwelt geschädigt werden.

Elektrische Fugenbürste richtig reinigen und lagern

Damit die elektrische Fugenbürste möglichst lange hält, sollte sie entsprechend gepflegt und gelagert werden:

  • Reinige das Gerät nach der Anwendung mit einem feuchten Tuch. Anschließend sollte es abgetrocknet werden. Pflanzenreste und Feuchtigkeit können andernfalls an Metallteilen zu Rost führen.
  • Der Stecker sollte beim Lagern gezogen sein. Arbeitet das Gerät mit Akku, sollte auch dieser entfernt und separat gelagert werden.
  • Stelle den Fugenreiniger an einem trockenen und dunklen Ort, damit Schäden und Verfärbungen weder durch Feuchtigkeit noch durch UV-Licht entstehen können.

Was ist eine elektrische Oberflächenbürste?

Bei einer elektrischen Oberflächenbürste handelt es sich um eine walzenförmige Bürste, die sich automatisch dreht und damit Oberflächen wie Stein und Holz säubert. Zumeist bestehen die Borsten aus Nylon oder Kunststoff, um die Oberflächen zu schonen.

Anwendungsmöglichkeiten einer elektrischen Oberflächenbürste

Die elektrische Oberflächenbürste ist vor allem zur Reinigung verschiedener Oberflächen gedacht:

  • Auf Holzpaneelen im Außenbereich sammeln sich leicht Schmutz und Grünspan an. Mit einer elektrischen Oberflächenbürste ist die Fläche schnell gereinigt.
  • Auch auf Stein kann die elektrische Oberflächenbürste angewendet werden. Hier beseitigt sie Moose, Algen und Schmutz.
  • In Verbindung mit einem Reinigungsmittel ist die Bürste noch effektiver.

Grünbelag- und Algenentferner

Der Grünbelag- und Algenentferner von Nell Ultra entfernt Algen, Grünbelag, Flechten und Pilze. Er kann auf Terrassen, Gehwegen, Steinen, Fassaden, Putz, Mauern, Grabsteinen, Dächern, Zäunen, Markisen, WPC und vielem mehr angewendet werden. Der Grünbelagentferner hat einen Wirkstoffanteil von 40 Prozent. Ein Liter reicht dabei für eine Fläche von etwa 100 Quadratmetern. Bis zu 12 Monate bleibt die Fläche vor Neubefall geschützt. Die Inhaltsstoffe sind biologisch abbaubar und für Mensch und Tier ungefährlich.

Die meisten Käufer sind mit dem Nell Ultra Grünbelag- und Algenentferner zufrieden. Sie berichten, dass sich die Algen “aufgelöst” haben. Fassaden, Flechtzäune und Bodenplatten konnten erfolgreich gesäubert werden.

Alternative Varianten zu einer elektrischen Oberflächenbürste

Mit der elektrischen Oberflächenbürste ist eine große Fläche schnell gereinigt. Es gibt jedoch auch verschiedene Alternativen:

  • Kleinere Flächen kann man mit einer Handbürste schnell reinigen.
  • Ein Schrubber ist nicht nur für den Innenbereich geeignet, sondern kann auch für die Reinigung von Holzpaneelen und Steinplatten verwendet werden.
  • Mit einem Hochdruckreiniger lassen sich Schmutz und Moose mit wenig Kraftaufwand entfernen.
  • Bei einer grünen Schicht auf Holz, Stein oder Kunststoff ist ein Grünbelagentferner besonders effektiv.

PARKSIDE® 2-in-1 Universalbürste PUB 500 B1 im Praxistest

Angebot

Technische Daten

Mit der 2-in-1 Universalbürste PUB 500 B1 von PARKSIDE® findest du ein Kombigerät zur Oberflächen- und Fugenreinigung. Sie ist geeignet für Naturstein, Betonpflaster, Fliesen, Holz und Hozverbundwerkstoffe wie WPC.

Die Leistungsstarke 500-Watt-Elektrobürste wird mit 3 Aufsätzen geliefert: Eine Walzenbürste mit Kunststoffborsten, einem Durchmesser von 100 Millimetern und einer Breite von 155 Millimetern; eine Fugenbürste mit Drahtborsten und einem Durchmesser von 110 Millimetern und eine Fugenbürste mit Nylonbürsten und einem Durchmesser von 110 Millimetern. Für den Wechsel der Borsten sind ein Fugenbürsten-Adapter, sowie ein Innensechskantschlüssel enthalten. Über den eingebauten Bürsten befindet sich eine Schutzabdeckung, die dafür sorgt, dass Schmutz und Steine nicht herumgewirbelt werden.

Die Drehzahl lässt sich stufenweise zwischen 600 und 1200 Umdrehungen pro Minute variieren.

Der Teleskop-Führungsholm kann stufenlos um 20 Zentimeter verstellt werden. So lässt er sich an die eigene Körpergröße anpassen.

Der Hauptgriff ist ergonomisch geformt und hat eine Softgrip-Ausstattung sowie eine integrierte Netzkabelzugentlastung. Beim Zweitgriff sind 2 Aufbewahrungsfächer enthalten. Zudem kann man diesen Griff im Winkel verstellen.

Aufbau

Die 2-in-1 Universalbürste PBU 500 B1 von Parkside® gab es bei Lidl für ca. 57 Euro zu kaufen. Enthalten in dem ganzen Set ist einmal das Gerät selbst, drei verschiedene Bürsten, ein Bürstenaufsatz, ein Montage-Sechskantschlüssel sowie die Betriebsanleitung.

Beide Fugenbürsten lassen sich im Zusatzhandgriff bequem verstauen. Hier sind außerdem der Sechskantschlüssel sowie die Bürstenaufnahme für die Fugenbürsten enthalten.

Zunächst wird der Zusatzhandgriff mit integriertem Stauraum für die Fugenbürsten am Gerät befestigt. Anschließend haben wir den Teleskopstiel ausgefahren. Er besitzt eine Rückziehmechanik. Man zieht den Stiel so weit auseinander, wie man ihn benötigt. Anschließend fixiert man das Ganze mithilfe einer roten Schraubhülse.

Dann wird der Teleskopstiel auf den Motorkopf aufgesetzt und auch hier die beiden Teile mithilfe der roten Schraubhülse verbunden.

Die Walzenbürste ist bereits vormontiert. Das Führungsrad wird, während man die Walzenbürste verwendet, in die Transportposition gesteckt. So kann dieses nicht verloren gehen.

Bei der Montage der Fugenbürsten wird die Bürstenaufnahme benötigt, die ihr durch Auseinanderdrücken am Motorkopf befestigt. Anschließend kann die entsprechende Fugenbürste eingesetzt werden.

Damit die Fugenbürste gut über den Boden fährt, wird ein Führungsrad auf der anderen Seite montiert. Beim Einrasten ist ein Klicken zu hören. Über eine Arretier-Taste lässt sich das Rad wieder abnehmen.

Der verstellbare Spritzschutz sorgt dafür, dass aufgewirbelte Steine oder Unrat vom Bedienenden des Geräts ferngehalten werden.

Die Drehzahl des Motors kann am Griff in 6 verschiedenen Stufen eingestellt werden.

Aufbau der Parkside® Universalbürste PBU 500 B1
Die Parkside® Universalbürste PBU 500 B1 bietet vielseitige Reinigung mit Teleskopstiel und Fugenbürsten. Einfache Montage, verstellbarer Spritzschutz und 6 Drehzahlstufen für effiziente Nutzung.

Produkttest

Unseren Praxistest haben wir an einer gepflasterten Hofauffahrt getestet, die bereits sehr vermoost ist.

Angefangen haben wir mit der Fugenbürste mit Nylonborsten. Für unsere Hofauffahrt haben wir die Fugenbürste mit Drahtborsten nicht verwendet, da unser Pflaster bereits alt und vermutlich wenig widerstandsfähig gegen den stärkeren Abrieb ist.

Die Fugenbürste mit Nylonborsten arbeitet sehr kraftvoll und das, obwohl wir die Drehzahl lediglich auf Stufe 3 eingestellt hatten. Möchte man, dass die Fugenbürste nicht so tief in die Fuge hineingeht, sollte man die Drehzahl niedriger einstellen.

Die Nylonbürste entfernt zuverlässig sowohl Moos als auch Unkraut. Das Gerät selbst lässt sich leicht führen und durch das Führungsrad bleibt man genau auf der Spur.

Für die Steinoberflächen haben wir im Anschluss die Walzenbürste getestet. Um das Moos zuverlässig abzutragen, stellten wir die Motordrehzahl auf Maximalgeschwindigkeit, also Stufe 6. Abschließend haben wir mit einem harten Besen den Unrat von unserer Pflasterfläche gefegt. Durch die Unebenheiten in den einzelnen Steinen konnte die Walzenbürste nicht jedes Moos abtragen. Insgesamt kann sich das Ergebnis aber durchaus sehen lassen.

Praxistest Fazit

Die Universalbürste von Parkside war im Aufbau einfach und verständlich. Der Wechsel der einzelnen Bürstenaufsätze ist mit wenigen Handgriffen getan. Ebenfalls positiv hervorzuheben, ist der ergonomische Stiel mit Höhenverstellung.

Die Fugenbürste hat unsere Fugen zuverlässig von Moos und anderem befreit. Die Walzenbürste hingegen mussten wir auf maximale Drehzahl stellen und mit etwas mehr Druck über die Fläche gehen, damit sich das Moos von den Steinoberflächen gelöst hat.

Abschließend lässt sich sagen, dass die Universalbürste von Parkside durchaus zu empfehlen ist. Auch dickere Moosschichten ließen sich mit den Bürsten lösen. An die richtige Drehzahleinstellung mussten wir uns erst einmal herantasten, doch dann ging es leicht von der Hand.

Wir würden die Universalbürste von Parkside vor allem für diejenigen unter euch empfehlen, die eine Alternative zu zum Beispiel Hochdruckreinigern suchen.

Parkside® Universalbürste im Praxistest
Die Parkside® Universalbürste überzeugte im Praxistest mit kraftvoller Nylonbürste für effiziente Entfernung von Moos und Unkraut in Fugen sowie einer Walzenbürste für die Steinoberflächen, auch wenn nicht jedes Moos in den Unebenheiten abgetragen wurde.

FAQ

Wie reinigt man am besten Pflasterfugen?

Wenn sich Unkraut und Moos zwischen den Fugen breit machen, kann man diese mit einem Fugenkratzer oder einer Fugenbürste entfernen. Bei größeren Flächen kann diese Arbeit recht mühselig sein. Hier empfiehlt es sich, mit einer elektrischen Fugenbürste zu arbeiten.

Was hilft gegen Unkraut in Pflasterfugen?

Unkraut in Pflasterfugen lässt sich mit einem Fugenkratzer oder einer Fugenbürste entfernen. Hierbei wird jedoch für gewöhnlich nur der obere Teil der Pflanze entfernt. Die Fugen sollte man also regelmäßig reinigen, damit die Wurzeln geschwächt werden und nicht neu austreiben.

Was ist besser, Fugenkratzer oder Fugenbürste?

Der Vorteil an einem Fugenkratzer ist, dass dieser gezielt in der Fuge eingesetzt und das Unkraut recht tief abgeschnitten wird. Mit Fugenbürsten lässt es sich jedoch schneller arbeiten, vor allem wenn sie auch noch elektrisch sind. Allerdings trennen die Bürsten das Unkraut relativ weit oben ab, sodass die Wurzeln stecken bleiben. Außerdem können die Bürsten die Pflastersteine zerkratzen.

Welche Bürste für Pflastersteine?

Für Pflastersteine sollte man eine Bürste mit Nylon- oder Kunststoffbürsten verwenden. Keinesfalls darf mit einer Drahtbürste gearbeitet werden, da diese tiefe Kratzer hinterlässt. Bei Natursteinen ist es am besten, eine besonders weiche Bürste zu verwenden, um die Steine zu schonen.

Wie bekommt man Unkraut aus Pflastersteinen für immer weg?

Es ist kaum möglich, dass kein Unkraut mehr zwischen den Pflastersteinen wächst. Hilfreich ist es zuerst, unter den Steinen ein Unkrautvlies auszubringen. Dieses verhindert, dass bereits vorhanden Pflanzen und Samen austreiben können. Allerdings sammeln sich im Laufe der Zeit Schmutz und Samen zwischen den Fugen an, wodurch doch kleine Pflanzen wachsen können.

Letzte Aktualisierung am 27.02.2024 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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