Engerlinge

Engerlinge

Bei der Arbeit im Garten oder beim Umschichten des Kompostes findet man hin und wieder Engerlinge. Manche von ihnen sind schädlich, andere sogar nützlich. Die Unterschiede zu kennen hilft, die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Was Engerlinge sind

Engerlinge sind Käferlarven und können durchaus mehrere Jahre in der Erde verbringen.

Scarabaeoidea oder auch Blatthornkäfer wird die Überfamilie der Käfer bezeichnet, bei denen sich Engerlinge entwickeln. Der Begriff “Engerling” stammt aus dem mittel- und althochdeutschem und heißt übersetzt so viel wie “kleiner Wurm” oder “Made”.

Nützliche Engerlinge

Engerlinge, die nützlich sind, findest du vor allem im Komposter. Diese ernähren sich von abgestorbenen Pflanzen- und Holzresten.

Nashornkäfer

Der Nashornkäfer ist braun und etwa 20 bis 40 Millimeter lang. Das Männchen trägt ein langes gebogenes Horn auf seinem Kopf, dem der Käfer seinen Namen verdankt. Beim Weibchen ist das Horn eher kurz.

Nashornkäfer-Engerling
  • Die Engerlinge sind mit 8 bis 12 Zentimetern recht groß und weißlich gefärbt. Häufig sind sie zum Bauch hin wie ein C gekrümmt. Der Kopf ist braun und drei dunkle Beinpaare sind zu sehen. Typisch für den Engerling vom Nashornkäfer sind die braunen Punkte, die sich an den Seiten entlangziehen und sehr ausgeprägt sind.
  • Die Engerlinge des Nashornkäfers ernähren sich von Holz- und Pflanzenfasern, die überwiegend aus Zellulose bestehen.
  • Die Larven des Nashornkäfers findest du häufig im Kompost, sofern dieser genug fasriges Material wie Holz enthält.
  • Damit helfen die Engerlinge des Nashornkäfers die fasrigen Materialien in nährstoffreichen Kompost umzusetzen.
  • Die Engerlinge verbleiben etwa drei bis fünf Jahre in der Erde, bis sie sich verpuppen.

Hinweis: Der Nashornkäfer gehört zur geschützten Art. Jegliche Entwicklungsform darf nicht aus der Natur genommen, beschädigt oder zerstört werden.

Nashornkäfer

Rosenkäfer

Etwa 8 bis 110 Millimeter wird der Rosenkäfer groß. Seine Farbenvielfalt ist sehr groß und reicht von schwarz-braun-Tönen bis zu metallisch schillernden Farben.

  • Die Engerlinge werden für gewöhnlich bis zu 3 Zentimeter groß und sind häufig wie ein C gekrümmt. Werden sie gestört, drehen sie sich gestreckt auf den Rücken und bewegen sich so fort.
  • Typisch für Rosenkäfer-Larven ist der verdickte Hinterleib.
  • Auch diese Engerlinge findest du vor allem im Kompost.
  • Dort ernähren sie sich von Holz- und Pflanzenresten und sorgen damit für nährstoffreichen Humus.

Hinweis: Auch der Rosenkäfer gehört zur geschützten Art und darf in jeglichen Entwicklungsstufen nicht verletzt oder getötet werden.

Unterstützung der nützlichen Engerlinge

Wenn du Engerlinge im Komposter findest, kannst du davon ausgehen, dass diese nützlich sind. Die schädlichen Engerlinge haben kein Interesse an abgestorbenen Pflanzen und halten sich deshalb eher im Garten auf.

  • Findest du im Komposter einen oder mehrere Engerlinge, solltest du sie so schnell es geht, wieder in die Humusschicht eingraben. Ihre Haut ist sehr empfindlich und trocknet ohne den Schutz der Erde aus.
  • Wenn du den Komposter umsetzen möchtest, dann erst nach dem Mai. So werden die Engerlinge geschont.
  • Siebe den Kompost immer aus, wenn du ihn im Garten ausbringen möchtest. So gehst du sicher, dass die Engerlinge nicht ins Beet gelangen. Finden die Larven der Rosen- und Nashornkäfer nicht genügend zu fressen, nagen sie die Wurzeln lebender Pflanzen an.
  • Um die Vermehrung der nützlichen Engerlinge zu unterstützen, sollte der Komposter ausreichend groß sein und zudem mindestens 20 bis 30 Zentimeter ins Erdreich hineinragen. Die Larven graben sehr gerne und brauchen viel Platz, um sich ausreichend bewegen zu können.

Engerlinge als Schädlinge

Einige Engerlinge treten als Schädlinge auf. Sie fressen die Wurzeln verschiedener Pflanzen an und können bei starkem Befall sogar ganze Bäume töten.

Maikäfer

Der Maikäfer ist, wie der Name schon verrät, im Mai zu sehen. Er kann jedoch schon im April aus der Erde krabbeln und bis zum Juni überleben. Typisch für diesen braunen Käfer sind seine gefächerten Fühler, die vor allem bei den Männchen stark ausgeprägt sind. Maikäfer sind 20 bis 30 Millimeter groß.

  • Die Engerlinge haben eine Größe von 5 bis 6 Zentimetern.
  • Ihr dicker Körper ist zu einem C gekrümmt. Hebt man ihn auf, zieht er sich noch weiter zusammen.
  • Die Larven sind gelblich-cremeweiß. Der Hinterleib ist dunkel und der Kopf ist braun.
  • Drei Beinpaare dienen dem Engerling zum Graben.
  • Ein häufiges Anzeichen dafür, dass du Maikäferlarven im Garten hast, sind absterbende Nutz- und Zierpflanzen, denn die Engerlinge ernähren sich von deren Wurzeln. Im Rasen lassen sich dann ganze Inseln einfach ablösen.

Brachkäfer

Der gerippte Brachkäfer ist auch unter den Bezeichnungen Junikäfer und Sommerkäfer bekannt. Er sieht dem Maikäfer sehr ähnlich, ist jedoch mit 14 bis 18 Millimetern deutlich kleiner. Auffällig ist auch seine Behaarung am Halsschild und an den Ansätzen der Flügeldecken.

  • Die Larven sind etwa 3 Zentimeter groß und cremeweiß.
  • Auch diese Engerlinge sind gebogen.
  • Außerdem haben sie einen braunen Kopf und drei Brustbeinpaare.
  • Der Junikäfer bevorzugt für die Eiablage leichte, sandige Böden. Feuchte Standorte sind daher nur selten befallen.
  • Die Engerlinge sind bei der Nahrungssuche nicht besonders wählerisch und fressen Wurzeln jeglicher Pflanzen und Bäume an. Häufig sind besonders Rasenflächen betroffen, aus denen sich dann einzelne Stücke ablösen lassen.

Gartenlaubkäfer

Der Gartenlaubkäfer oder auch Gartenkäfer ist mit einer Größe von 8,5 bis 11 Millimetern deutlich kleiner als die anderen schädlichen Blatthornkäfer. Er hat einen flachen Körper und ist dunkelgrün, metallisch glänzend. In der Zeit von Mai bis Juli ist er zu sehen und frisst besonders gern die Blüten von Kirschen und Rosen sowie das Laub verschiedener Bäume.

  • Zur Eiablage gräbt sich das Weibchen in den Rasen.
  • Nach etwa vier Wochen schlüpfen die Larven und fressen bis zum Oktober an den Wurzeln des Rasens.
  • Die Engerlinge werden nur etwa einen Millimeter groß und sind gelblich-weiß.
  • Da die Larven sehr klein sind, schädigt nur ein starker Befall den Rasen sichtbar. Dann lösen sich die Grasnarben. Braune und kahle Stellen werden sichtbar.

Schädliche Engerlinge bekämpfen

Hast du schädliche Engerlinge im Garten entdeckt, solltest du diese entfernen und dafür sorgen, dass sie sich nicht weiter vermehren.

  • Grundsätzlich sollten die Engerlinge aufgesammelt und entsorgt werden.
  • Sind es zu viele Larven, um sie einzusammeln, lassen sich räuberische Nematoden einsetzen. Diese kann man im Internet kaufen.
  • Bei Gartenlaubkäfern ist auch eine Bekämpfung mithilfe von Lockstofffallen möglich. Diese verringern das Vorkommen des Käfers und damit auch die Engerlinge.
  • Ein weiteres wirksames Mittel ist Neem. Dieses hilft zwar nur geringfügig gegen die Engerlinge, kann aber die Eiablage der Käfer stark beeinträchtigen, womit der Befall geringer ausfällt oder sogar ganz ausbleibt.

Nematoden zur Bekämpfung der Engerlinge

Bei einem größeren Befall mit Engerlingen lohnt sich der Einsatz von Nematoden. Diese dringen in die Engerlinge ein. Die Larven sterben und die Nematoden vermehren sich in ihnen. Anschließend suchen sie sich weitere Engerlinge, um auch diese zu befallen.

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Die nema-green HB Nematoden zur Bekämpfung von Gartenlaubkäfern kann auch bei einem Befall mit Engerlingen des Brachkäfers angewendet werden. Bei Gartenlaubkäfern werden die Nematoden von Mitte Juli bis September ausgebracht, beim Brachkäfer innerhalb der zwei ersten Augustwochen.

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Nema-green bietet auch einen Nematodenmix gegen den Maikäfer an. Dieser wird Anfang Mai bis Ende September angewendet. Am wirksamsten sind die Nematoden gegen frisch geschlüpfte Engerlinge, deshalb kann es nötig sein, die Anwendung mehrmals innerhalb eines Jahres zu wiederholen und das über mehrere Jahre hinweg.

Grundsätzlich sollten die gekauften Nematoden kühl gelagert werden. Es ist jedoch empfohlen, diese so bald wie möglich im Garten zu verteilen. Alle Nematoden werden in Wasser gegeben und auf der befallenen Fläche ausgebracht. Am besten eignet sich eine Gießkanne oder ein Spritzgerät. Bei der Ausbringung sollte die Bodentemperatur zwischen 12 und 25 Grad Celsius haben.

Mit beiden Produkten sind die meisten Käufer sehr zufrieden und berichten von hohen Erfolgsraten. Die Nematoden werden mit Kühlakku geliefert, sodass eine Kühlung während des Transports gesichert ist. “Anwendung ist einfach – in der Gießkanne verrühren und auf dem Rasen verteilen.” Einige Kunden berichten auch davon, dass die Anwendung nicht erfolgreich war. Hier zeigt es sich, dass es sehr wichtig ist, die Engerlinge richtig zu identifizieren. Notfalls sollte man sich einen Fachmann zurate ziehen.

Engerlinge im Blumentopf

Auch im Blumentopf können schädliche Engerlinge auftreten. Hier ist es nicht so besorgniserregend, wie im Beet oder auf dem Rasen, da die Fläche klein und begrenzt ist. Die Engerlinge im Blumentopf lassen sich leicht bekämpfen:

  • Versuche so viele Engerling wie möglich aufzusammeln. Nimm dafür die Pflanze aus dem Topf. Durch Schütteln lassen sich zusätzlich einige Larven lösen.
  • Wie Regenwürmer kommen auch die Engerlinge an die Oberfläche, wenn der Boden zu nass wird. Das kann man sich zunutze machen. Nimm die Pflanze aus dem Topf und stelle sie in einen Eimer mit Wasser. Der Wurzelballen sollte komplett eingetaucht werden. Die Engerlinge fliehen nach oben und schwimmen dann im Wasser. Hier kannst du sie nun absammeln.
  • Bei sehr robusten Pflanzen kannst du die Engerlinge mit einem starken Wasserstrahl herausspülen.
  • Auch das Umtopfen der Pflanzen hat sich gegen die Engerlinge bewährt. Umtopfen solltest du jedoch nur, wenn die Pflanze nicht zu sehr geschwächt ist. Versuche, nach dem du die Pflanze aus dem Topf genommen hast, so viel Erde und Engerlinge wie möglich zu entfernen. Anschließend wird die Pflanze in einen Topf mit frischer Erde gepflanzt. Gut ist, wenn die Erde einen Startdünger enthält der der Pflanze neue Kraft gibt.
  • Wenn der Befall gar nicht mehr unter Kontrolle zu bekommen ist, können auch im Blumentopf Nematoden eingesetzt werden, die die Engerlinge abtöten.

Natürliche Feinde der Engerlinge

Um Engerlinge im Garten loszuwerden, kannst du auch natürlichen Feinde fördern:

  • Der Igel frisst gerne Engerlinge und andere Larven, aber auch Schnecken. Deshalb lohnt es sich immer seine Anwesenheit im Garten zu fördern. Lege hierfür im Herbst eine Igelecke aus Reisig, Totholz und Laub an und belasse diese Ecke im Frühjahr. Der Igel kann darin nicht nur übernachten, sondern findet dort auch Schutz für die Aufzucht seiner Jungen. Auch dichte Büsche sind ein gutes Versteck für den Igel. Mehr dazu auf Igel im Garten – Was tun? und Igelhaus.
  • Wer in seinem Garten reichlich einheimische Bäume und Büsche anpflanzt, braucht nicht lange auf eine Vielfalt von Vögeln zu warten. Diese sind nicht nur niedlich, sondern ernähren sich unter anderem von Insekten und auch Engerlingen. Manchmal sieht man die Vögel nach den Engerlingen scharren, was im Rasen oft den Schaden vergrößert.
  • Maulwurfshügel sind zwar im Rasen nicht gerne gesehen, dennoch kannst du dich über den Maulwurf in deinem Garten freuen. Er frisst die Engerlinge sehr gerne und hilft so deinen Garten von den Schädlingen zu befreien. Mehr zum Maulwurf auf Maulwurf bekämpfen – So geht`s richtig.
  • Ein Fraßfeind des Käfers ist die Fledermaus. Sie frisst alle möglichen Insekten und dazu gehören auch die Blatthornkäfer. Mit Fledermauskästen bietest du den Fledermäusen Unterschlupf in deinem Garten.
  • Mäuse im Garten fressen unter anderem Engerlinge. Diese kleinen Nager zu fördern ist jedoch nicht ratsam, da sie auch Kartoffeln und anderes Wurzelgemüse fressen und schnell zu einer Plage werden können.

Fledermauskasten als Unterschlupf

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Die Käufer geben diesem Fledermauskasten von wildtier herz eine besonders hohe Sternebewertung, was die große Zufriedenheit widerspiegelt. Das Haus wird komplett zusammengebaut angeliefert und ist dank der vorgebohrten Löcher schnell angebracht. Es sieht zudem nach den Angaben der Käufer hochwertig aus. Ein beiliegendes Heft gibt zusätzliche Informationen auch zum besten Ort der Anbringung. Bei manchen Kunden scheint der Fledermauskasten schlecht verarbeitet zu sein, doch wildtier herz bietet eine unkomplizierte Rückgabe an.

Pflanzen gegen Engerlinge

Auch mit einigen Pflanzen lässt sich der Befall von Engerlingen bekämpfen:

  • Knoblauch wirkt auf die Käfer abschrecken und hält diese fern. Dadurch kann die Eiablage verhindert werden. Setze Knoblauch in dein Beet zwischen die Pflanzen.
  • Gegen den direkten Engerling-Befall hilft Rittersporn. Auch dessen Wurzeln werden von den Larven gefressen. Allerdings sind sie für die Engerlinge giftig, diese sterben davon.
  • Geranien haben einen ähnlichen Effekt. Auch hier werden die giftigen Wurzeln von den Engerlingen gefressen, was für die Larven zum Tod führt.

Engerlinge vorbeugen

Durch Vorbeugung lässt sich der Befall mit Engerlingen zumindest einschränken.

  • Die Beete sollten regelmäßig gejätet und Rasen vertikutiert werden.
  • In der Zeit von Mai bis Juli helfen Insektenschutznetze, dass die Käfer keine Eier ablegen.
  • Ein gut gepflegter Rasen mit einer dichten Grasnarbe erschwert es den Käfern, ihre Eier abzulegen. Das Gras sollte jedoch nicht zu tief abgemäht werden.
  • Lichtquellen locken die Käfer in den Garten. Deshalb sollte vor allem in der Zeit von Mai bis Juli der Garten dunkel gehalten und nicht beleuchtet werden, auch wenn das sehr schön aussieht.

Gartennetz gegen Käfer und andere Insekten

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Das everso Gartennetz ist ein guter Schutz gegen schädigende Insekten wie dem Maikäfer oder Brachkäfer. Das Insektenschutznetz ist sehr engmaschig und lässt dadurch nicht zu, dass die Käfer sich auf oder in den Boden bewegen, um dort die Eier abzulegen. Mit einer Größe von 2,5 mal 10 Metern lassen sich mit dem Netz viele Flächen im Garten abdecken. Es kann jedoch auch individuell zugeschnitten werden. Das PE-Material ist feinmaschig und lässt Luft, Licht und Regen durch.

Ein Großteil der Kunden ist zufrieden mit dem everso Gartennetz. Es wirkt sehr stabil und ist transparent, sodass man die Pflanzen dadurch sehen kann. Das Netz lässt sich leicht spannen und man kann anschließend einfach darüber gießen.

FAQ

Sind Engerlinge nützlich?

Ja und nein, denn es kommt darauf an, wo du sie entdeckst. Engerlinge, die sich im Kompost befinden, sind sehr wahrscheinlich vom Nashornkäfer oder Rosenkäfer. Diese Larven helfen dabei, den Kompost umzuwandeln.

Findest du Engerlinge im Beet oder im Rasen, sind es wahrscheinlich die Larven vom Maikäfer, Brachkäfer oder Gartenlaubkäfer. Diese fressen die Wurzeln von Pflanzen und Bäumen an und gelten deshalb als Schädlinge.

Was entsteht aus einem Engerling?

Engerlinge sind die Larven von Blatthornkäfern, dazu zählen Maikäfer, Brachkäfer, Gartenlaubkäfer, Rosenkäfer und Nashornkäfer. Nach ein bis fünf Jahren unter der Erde verpuppen sich die Engerlinge und entwickeln sich anschließend zu diesen Käfern.

Wie kommen Engerlinge in die Erde?

Blatthornkäfer, wie es zum Beispiel der Maikäfer und der Nashornkäfer sind, legen ihre Eier in die Erde. Teilweise buddeln sie sich dafür sogar selbst ein. Aus den Eiern schlüpfen dann die Larven, die bei Blatthornkäfern als Engerlinge bezeichnet werden.

Was tun bei Engerlingen?

Findest du Engerlinge im Kompost, sind es wahrscheinlich die Larven vom Nashornkäfer oder Rosenkäfer. Diese sind Nützlinge und helfen dabei, den Kompost zu nährstoffreichen Humus umzuwandeln. Legst du versehentlich einen Engerling frei, vergrabe ihn wieder so schnell wie möglich im Kompost.

Engerlinge im Beet zählen zu den Schädlingen. Diese sammelst du am besten auf und entsorgst sie. Bei starken Befall sind Nematoden effektive Parasiten, die die Engerlinge töten.

Was mögen Engerlinge nicht?

Abschreckend für die Käfer ist Knoblauch. Dadurch kann verhindert werden, dass sie ihre Eier ins Beet legen und daraus Engerlinge entstehen.

Hilfreich ist es auch, die Erde regelmäßig zu jäten. Die Käfer suchen sich für die Eiablage lieber feste Böden.

Was macht man gegen Rosenkäfern?

Wer Rosenkäfer in seinem Garten entdeckt braucht nichts gegen sie zu unternehmen. Diese sind als Engerlinge sogar nützlich, denn sie helfen den Kompost in nährstoffreichen Humus umzuwandeln.

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