Hier kommen wir zu einem Praxistest zum Thema Fugen. Und zwar soll es darum gehen, Platten auf einer Terrasse zu verfugen, deren Bau wir von Gartenzeile.de ebenfalls begleitet bzw. gezeigt haben. Das Verfugen ist sozusagen der letzte Schliff, der dem neuen Terrassenboden zuteilwird, und der auch dafür sorgt, dass die Fläche am Ende richtig toll, ebenmäßig und fertig aussieht.

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Das Produkt Fugli Fugenmörtel Eco

Schauen wir uns hier als erstes das Produkt an: den Fugli Fugenmörtel Eco. Dabei handelt es sich um einen Fugenmörtel, der für solche Außenarbeiten gefertigt wurde. Der Hersteller garantiert einen Rohstoffanteil von 98% in Bezug auf natürliche, recycelte und nachwachsende Rohstoffe, wobei der Fugenmörtel CO²-neutral produziert wird. Sogar der Eimer, in dem der Fugenmörtel in einer Vakuumverpackung geliefert wird, ist aus wieder aufbereitetem Kunststoff gefertigt – also alles in allem ein großes Plus für die Umwelt.

Für eine gute optische Auswahl, die auch zu deinen verlegten Platten passt, wird das Produkt in drei verschiedenen Farben angeboten. Prinzipiell kann dieser Fugenmörtel nicht nur für Naturstein und keramische Platten verwendet werden, sondern auch für Betonplatten, die mit schmaler Fuge verlegt worden sind.

Der Fugenmörtel ist fertig gemischt und braucht nur noch mit entsprechend Wasser versetzt eingesetzt zu werden.

Die Fuge

Die Fuge, die du mit diesem Material fertigst, sieht nicht nur hochwertig aus, sondern bringt eine ganze Reihe positiver Eigenschaften mit. So ist sie anschließend wasserdurchlässig, was wichtig ist, damit der Regen nicht auf der Terrasse stehen bleibt. Außerdem ist die Fuge frostbeständig, was im Außenbereich sehr wichtig ist. Unkraut wächst durch die fertigen Fugen nicht hindurch – das wirst du im Lauf der Jahre sehr zu schätzen wissen, da sonst ein ständiges Auskratzen von Unkräutern nötig ist.

Sehr gut geeignet ist das Produkt außerdem, da die Fugen anschließend für das Säubern mit dem Hochdruckreiniger geeignet sind. Auch Tausalz im Winter kann keine Schäden anrichten.

Und so wird das Verfugen vorbereitet…

Zunächst solltest du dir die entsprechenden Werkzeuge parat legen. Das sind ein grober und ein feiner Besen sowie ein angeschlossener Gartenschlauch und eine Gummilippe mit langem Stiel, ein sogenannter Gummischieber.

Die Fugen kratzt du dann noch einmal aus, da sich mitunter Schmutz angesammelt hat oder der Fliesenkleber Reste hinterlässt. Dies sollte ca. 30 mm tief passieren. Am besten, man saugt die komplette Fläche inklusive der Fugen dann noch einmal ab. So werden herausgekratzte Reste des Fliesenklebers ebenso entfernt, wie sonstige Schmutzpartikel, die sich auf den fertigen Fiesen angesammelt haben.

Da der Fugenmörtel bei der Verarbeitung immer mit viel Wasser eingeschlämmt werden soll, gibt es einen guten Trick, wie man dennoch beide Hände für den Gummischieber frei hat: du nimmst einfach den Gartenschlauch, und zurrst ihn mit einem Kabelbinder am Stiel der Gummilippe fest. Dann läuft das Wasser sozusagen ohne dein Zutun immer auf die momentan bearbeitete Fugenmasse. Der Strahl des Wassers sollte nicht zu stark eingestellt sein, sondern fein rieseln.

Geht die Fläche dort weiter, wo nicht verfugt werden soll, muss dieser Bereich abgeklebt werden.

Beträgt die Plattenstärke weniger als 30 mm, muss in gebundener Bauweise verlegt werden und die gesamte Fuge wird vollständig mit ROMPOX®EASY ecofine aufgefüllt.

Los geht’s mit dem Fugli Fugenmörtel Eco Test!

Jetzt beginnst du damit, dass du die gesamte Fläche gut vornässt. Sind die Flächen der Platten saugfähig, brauchst du umso mehr Wasser; ebenso bei hohen Temperaturen. Allerdings ist zu vermeiden, dass in den Fugen Wasser stehen bleibt.

Wenn du nun also mit dem Verfugen beginnen willst, öffnest du den vakuumverpackten Beutel mit dem Fugenmörtel, der im Eimer steckt. Den Mörtel verteilst du in mehreren Portionen über der Fläche. Dabei steigt dir sicher ein etwas unangenehmer Geruch in die Nase, der vom Fugenmörtel kommt. Aber nach ein paar Tagen ist dieser vollkommen verschwunden.

Unter Zuhilfenahme der Gummilippe verteilst du nun den Fugenmörtel, der ständig vom Schlauch benässt wird, und schiebst diesen diagonal über die Fugen und Platten. Auf diese Art und Weise werden die Fugen vollständig gefüllt.

Durch das nasse Einschlämmen werden die Fugen verdichtet – ein nachträgliches Verdichten entfällt somit.

Stehen Mörtelreste nach der Arbeit auf den Platten, können diese mit einem feinen Wasserstrahl abgewaschen werden, ohne die Fugen wieder auszuwaschen.

Nach getaner Arbeit…

Sind alle Fugen gefüllt, wird der gesamte Boden mit einem Kokosbesen abgekehrt. Das sollte ebenfalls diagonal zur Fuge passieren, um diese nicht wieder zu leeren. Sollten die Platten gefaste (also abgeschrägte) Kanten haben, müssen diese wieder mit freigelegt werden, da es hier keinen ausreichenden Halt gibt. Gibt es Restanhaftungen auf den Platten, können sie noch 24 Stunden lang mit einem groben Straßenbesen entfernt werden.

Sollte es nach Ende der Arbeiten regnen, brauchst du bei geringen Niederschlägen nichts zu unternehmen. Ist aber Starkregen im Anmarsch, solltest du für 24 Stunden ein Regenschutz lose auflegen. Das erreichst du am besten mit einer Plane oder einer Baufolie.

Der Vorteil des Fugenmörtels liegt unter anderem darin, dass kein Zementschleier zurückbleibt und nur ein ganz dünner Kunstharzfilm auf den Platten haftet. Dieser erzeugt einen leichten Glanz. Der Film verschwindet allerdings durch die Bewitterung der Fläche und den Abrieb.

Am Ende solltest du deine Werkzeuge gut reinigen, bevor der restliche Fugenmörtel daran aushärtet.

Weitere wichtige Informationen zu Fugen auf:

FAQ

Können verschieden breite Fugen mit Fugli Fugenmörtel Eco ausgefüllt werden?

Die Fugen, die beim Verlegen der Platten entstanden sind, sollten schmal sein, da der Fugenmörtel dafür ausgelegt ist. Genaue Angaben findet man hierzu auf der Packung des Materials.

Welches Werkzeug wird benötigt, um Fugli Fugenmörtel Eco in die Fugen zu befördern?

Für das Verfugen brauchst du neben dem Fugenmörtel nur einen feinen und einen groben Besen, eine Gummilippe an einem langen Stiel und einen Wasserschlauch, der angeschlossen ist.

Welche Vorbereitungen müssen erfolgen?

Die beim Verlegen entstandenen Fugen sollten gründlich ausgekratzt werden, wobei auch Reste des Fliesenklebers entfernt werden müssen. Anschließend wird die gesamte Fläche inklusive der Fugen abgesaugt, um losen Schmutz zuverlässig zu entfernen. Die letzte Vorbereitung vor Beginn der Arbeiten ist das gründliche Vornässen der Fläche, welches bei hohen Umgebungstemperaturen noch umfangreicher ausfallen muss.

Handelt es sich beim Verfugen um eine schwere körperliche und anstrengende Arbeit?

Nein, das Verfugen geht durch den langen Stiel an der Gummilippe einfach und relativ zügig. Auch anstrengend ist die Arbeit nicht, und kann ganz leicht nach der Trocknung des Fliesenklebers erledigt werden.

Warum wird zum Verfugen Wasser benötigt?

Fugli Fugenmörtel Eco wird durch das Wasser erst zu der Masse, die für das Verfugen benötigt wird. Zudem sorgt das Wasser dafür, dass der Mörtel entsprechend eingeschlämmt wird und sich perfekt an die Fugen anpasst. Nach der Trocknung wird das Wasser verflogen sein und der Fugenmörtel ist dort, wo er hingehört, und zudem vollständig ausgehärtet.

Wie wird das Werkzeug gereinigt?

Nach Ende der Arbeit sollte das Werkzeug zügig mit Wasser gereinigt werden, bevor der Fugenmörtel dort aushärtet. Das kann ganz problemlos und schnell erfolgen, indem man mit dem Wasserschlauch allen Mörtel entfernt.

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