Bosch Akku Rasenmäher Rotak 430 LI + MultiMulch-Rotak

Ausführlicher Testbericht folgt

Einhell Elektro-Mulchmäher GE-EM 1843 HW M

Worx WG751E Akku-Rasenmäher mit Mulchfunktion

Ausführlicher Testbericht folgt

Praxistest 07/2020

Wir haben zwei verschiedene Mulchmäher getestet! Einen Elektro-Mulchmäher von Einhell und den Robomow RC312 Rasenmähroboter. Aktuell bereiten wir einige neue Tests vor und warten nur noch auf die ersten Sonnenstrahlen im Frühling. Bald erfahrt ihr hier mehr.


Bosch Akku Rasenmäher Rotak 430 LI (2 Akku, 36 Volt System, im Karton) + MultiMulch-Rotak 40/43-Modelle
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Worx WG751E Akku-Rasenmäher – Profi Rasenmäher mit Mulchfunktion & PowerShare Akku – Rasenmähen ohne Kabel – Ideal für Gärten bis 500 qm
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Einhell 3400182 HW M Elektrischer Rasenmäher 1800 W, 230 Volt, Rot, 63L Fassungsvermögen
  • 1800-Watt Induktionsmotor
  • 6-fache zentrale Schnitthöhenverstellung

Video & Bilder

Ratgeber

Beim Rasenmähen gibt es jetzt einen ganz neuen Trend. Häufig kommen nicht mehr Rasenmäher mit einem Fangsack zum Einsatz, sondern es wird direkt gemulcht. Ein richtiger Mulchmäher ist also nicht mehr mit einem Auffangsack ausgestattet.

Das hat den großen Vorteil, dass die innovativen Geräte einen besonders gleichmäßigen Rasenschnitt erlauben und dabei noch jede Menge Zeit sparen. Zeit gewinnt man deshalb, weil man nicht ständig den Rasenmäher anhalten muss, um das Schnittgut zu entsorgen. Das kann unterm Strich eine Zeitersparnis von bis zu 30 Prozent bedeuten. Darüber hinaus werden der Grünfläche über den Rasenschnitt aber auch wieder Nährstoffe und ein natürlicher Dünger zugeführt.

In der Folge muss man natürlich auch kein Geld mehr für den Kauf von Düngemitteln ausgeben, was auf Dauer wiederum den Geldbeutel schont. Sollte es zu extremen Regenschauern oder einer längeren Trockenperiode kommen, ist der Rasen durch diesen biologischen Dünger auch bestens geschützt.

Zum einen wird Feuchtigkeit im Boden besser gespeichert, und zum anderen kommt es bei Starkregen auch nicht zu Staunässe im Untergrund. Dank Mulchgeräten sind eine rundum professionelle Rasenpflege und ein perfekt getrimmter Rasen gewährleistet.

Was ist ein Mulchmäher?

Ein Mulchmäher zerkleinert das Schnittgut mit rotierenden Klingen und bringt es beim Rasenmähen direkt wieder auf die Rasenfläche auf. Das fein zerhäckselte Gras rieselt also wieder in die Grasnarbe zurück. So wird der Rasenschnitt beim Mulchmähen zugleich als Dünger eingesetzt, indem er auf der Rasenfläche liegen bleibt und Nährstoffe an den Boden abgibt. So macht sich ein Mulchmäher in idealer Weise den natürlichen Kreislauf zu Nutze, indem er durch die Recycling-Technik die vorhandenen Ressourcen einsetzt.

Die Einsatzbereiche eines Mulchmähers sind vielfältig: Vom Gebrauchsrasen, also dem herkömmlichen Freizeitrasen, den man aus den meisten Gärten kennt, über Spielrasen bis hin zum Zierrasen. Als Antrieb dient wie auch beim herkömmlichen Rasenmäher ein Benzin- oder Elektro-Motor.

Was ist Mulchen?

Der Ausdruck „mulchen“ wird vom Wort „mul“ abgeleitet, was im Mittelhochdeutschen der Begriff für „zerfallene Erde“ oder „Staub“ ist. Im Prinzip geht es dabei, dass eine Oberfläche mit dem so genannten Mulch abgedeckt wird. Beim Mulch handelt es sich um unverrottetes Material organischen Ursprungs.

Das Mulchen wird im Gartenbau, der Landwirtschaft und auch in der Landschaftspflege durchgeführt. In der Regel werden die Flächen zunächst gemäht, danach erfolgt die Zerkleinerung des Rasenschnitts durch einen Sichel- oder Schlegelmulcher. Das abgemähte Gras kann dann auf zwei unterschiedliche Arten gehandelt werden. Beim klassischen Rasenmähen landet der Rasenschnitt entweder in einem Fangsack, oder es bleibt auf dem Boden liegen. Falls sich am Mäher ein Fangsack befindet, muss dieser natürlich mehrmals geleert werden.

Beim Mulchen oder Mulchmähen landet das Gras gleich in einem integrierten Häcksler und wird direkt auf dem Untergrund verteilt. Der Begriff Mulchen wird von Fachleuten also genau für diesen Vorgang verwendet. Manchmal ist aber auch die Rede von „Recycling-Mähen“ oder „Ökologischem Mähen“.

Wie funktioniert ein Mulchmäher?

Die modernen Mulchmäher oder die Rasenmäher mit Mulchfunktion, als Universalgeräte, werden bei vielen Gartenfreunden zusehends beliebter. Doch nicht alle von ihnen wissen letztendlich auch, wie ein Mulchmäher überhaupt funktioniert.

Für das Mulchmähen benötigt man eine ganz spezielle Variante des Rasenmähers. Dieser ist auch unter den Bezeichnungen Mulchmäher oder Recyclermäher bekannt. Damit der Rasenschnitt ordentlich zerkleinert werden kann, sind diese Rasenmäher unterschiedlich ausgestattet. So können einige Modelle zwei Schneidwerke haben, oder die Schneidklingen haben eine besonderes Form, oder das Mulchmesser hat mehrere Schnittkanten auf verschiedenen Ebenen.

Eine andere Variante ist das Aufwirbeln des Rasenschnitts mittels Luftstrom innerhalb einer so genannten Mulchglocke. Durch diesen Vorgang entstehen aus dem Gras kleinste Partikel. Der Mulchmäher arbeitet den Rasenschnitt dann sorgfältig in die Grünfläche ein. Das hat den Vorteil, dass die Kompostierung wesentlich schneller vonstatten geht und die Nährstoffe später auch besser verwertet werden können.

Am weitesten verbreitet sind die Sichelmäher, Schlegelmäher kommen viel seltener zum Einsatz. Auch bei einem Mähroboter handelt es sich quasi um einen Mulchmäher, gerade wenn die Modelle eher in langsamem Tempo arbeiten. In diesem Fall muss der Rasenschnitt nicht mehr in einem zweiten Arbeitsschritt zerkleinert werden. Das liegt daran, dass das Mähen in wesentlich kürzeren Abständen erfolgt, so dass die Grashalme gar nicht so lang sind.

Wenn man einen Mulchmäher einsetzt, sollte man darauf achten, dass dies nur bei trockener Witterung geschieht. Ist das Gras nass, wird es im Mäher später ganz leicht verklumpen, so dass der Rasenschnitt anschließend nicht mehr gleichmäßig auf dem Boden verteilt werden kann. Damit ein optimals Resultat gewährleistet ist, sollte eine Einarbeitung des Grases in die Grünfläche erfolgen.

Es gibt zwei Möglichkeiten, die gleichmäßige Verteilung noch etwas zu unterstützen. Entweder arbeitet man selbst mit einer Harke oder einem Besen nach, oder man entscheidet sich für die Anwendung von speziellem Rasensand. Es ist auf jeden Fall empfehlenswert, den Rasen zweimal wöchentlich zu mähen, damit der Rasenschnitt möglichst kurz ist. Das ist für eine optimale Kompostierung unabdingbar. Idealerweise wird das Mulchen im Frühling vorgenommen, denn dann kann der Rasen beim Wachsen von den Nährstoffen zehren.

Der Unterschied zum konventionellen Rasenmäher

Ein konventioneller Rasenmäher verfügt in der Regel an seiner Unterseite über ein sich drehendes Rasenmesser, welches die stehenden Grashalme regelrecht abschlägt. Dieses Grüngut wird dann in einem teilweise bis zu 70 Liter fassenden Auffangbehälter des Rasenmähers gesammelt und anschließend separat, so beispielsweise auf einem Komposthaufen, durch den betreffenden Gartenfreund entsorgt.

Auch der Mulchmäher oder Rasenmäher mit Mulchfunktion schlägt mit seinem rotierenden Rasenmesser die zu mähenden Grashalme zunächst erst einmal je nach der voreingestellten Schnitthöhe ab. Anschließend gelangen diese jedoch nicht in einen Auffang- oder Sammelbehälter zur späteren Entsorgung auf dem Kompost, sondern in einen speziellen Tank im Inneren des Muklchmähers. In diesem Tank dreht sich unablässig und wie der Propeller eines Flugzeugs ein spezielles und extrem scharfes sogenanntes Mulchmesser, welches sogar mit Zähnen bewehrt sein kann.

Durch seine unablässige Rotation verursacht dieses Mulchmesser einen Luftwirbel in welchem die abgeschnittenen Grashalme immer wieder aufgewirbelt werden, so dass das rotierende Mulchmesser sie dann gleich mehrfach erfassen und dabei regelrecht zerfetzen kann. Sinn dieser technischen Maßnahme, welche sich in zeitlicher Reihenfolge unmittelbar an den eigentlichen Mähvorgang anschließt, ist die möglichst umfassende Zerkleinerung des durch den eigentlichen Mähvorgang gewonnenen Grüngutes.

Je kleiner, desto besser die Kompostierbarkeit

Das durch das Mulchmesser möglichst klein geschnittene Grüngut bietet die Gewähr, dass es auf der bearbeiteten Grasfläche unter dem Einfluss der Umweltbedingungen in Gestalt von Sonne, Regen, Wind und der Bodenfauna möglichst rasch kompostiert und verrottet, um dabei das in ihm gespeicherte Wasser und die in den Zellen enthaltenen Nährstoffe möglichst umfassend und kurzfristig wieder an den Boden unter den Graswurzeln abzugeben, wodurch der natürliche Stoffkreislauf der Grasfläche entsprechend geschlossen werden kann.

Ist das Grüngut im Reservoir des Mulchmähers durch das Mulchmesser schließlich möglichst klein gehäckselt worden, so erfolgt nun entweder der seitliche oder der rückwärtige Auswurf des dergestalt erzeugten natürlichen Düngers auf die gemähte Fläche.

Die Funktionsweise des Mulchmähers entspricht daher in etwa derjenigen eines konventionellen Rasenmähers mit einem zusätzlichen Häckselwerk in seinem Inneren. Dieses hat dabei nämlich die Aufgabe, nicht einfach nur konventionelles Grüngut zu generieren, sondern stattdessen möglichst klein und fein verarbeitete Gräser und Pflanzen, die sich in dieser Form geradezu ideal als natürlicher Dünger eignen, welcher weitere künstliche Einbringung von Dünger und Wasser entbehrlich werden lässt.

Mulchmäher mit unterschiedlichen Antriebsarten

Auf dem Markt werden viele verschiedene Arten von Mulchmähern angeboten. Einige haben einen elektrischen Antrieb, während andere einen Benzinmotor haben. Darüber hinaus gibt es aber auch Mäher mit Akkubetrieb.

Muss man größere Flächen mähen, ist definitiv ein mit Benzin betriebenes Modell sinnvoll. In diesem Fall muss man jedoch regelmäßige Wartungsarbeiten und einen gewissen Lärm in Kauf nehmen. Dafür kann man aber von einer besonders großen Reichweite profitieren. Außerdem ermöglichen sie auch einen flexiblen Einsatz, da kein Stromanschluss notwendig ist.

Bei einem elektrisch betriebenen Modell hat man natürlich nur eine begrenzte Kabellänge, welche die Reichweite des Mulchmähers bestimmt. Auf der anderen Seite sind diese Modelle viel leiser, haben ein geringeres Gewicht und sind zudem noch umweltfreundlicher. Ein Akku-Rasenmäher mit Mulchfunktion bedarf zwar einer regelmäßigen Aufladung, dafür können sie mit den Vorzügen von Elektro- und Benzin-Rasenmähern punkten.

Was kostet ein guter Mulchmäher?

Da ein Mulchmäher im Gegensatz um herkömmlichen Rasenmäher zwei Schneidwerke hat, ist der Anschaffungspreis natürlich höher. Möchte man einen Mulchmäher von guter Qualität kaufen, dann sollte man mit einer Ausgabe zwischen 300 und 600 Euro rechnen. Wenn man nur kleine Grünflächen auf seinem Grundstück hat, dann kann man auch ein günstiges Modell für etwa 200 Euro erwerben.

Wie bereits erwähnt, zählen die Mähroboter ja auch zu den Mulchmähern. Allerdings muss man dafür wesentlich tiefer in die Tasche greifen und etwa 1.000 Euro ausgeben. Selbstverständlich kann man sich auch einen gebrauchten Mulchmäher zulegen und dadurch eine Menge Geld sparen.

Was sind die Vorteile eines Mulchmähers?

Der wohl größte Vorteil ist die Arbeitsersparnis: In einem Arbeitsgang schneiden und pflegen Sie Ihren Rasen. Die aufwändige Entsorgung des Schnittguts entfällt, Sie haben keinen Fangkorb zu leeren, kein Schnittgut aufzurechen und keinen Biomüll zu entsorgen. Dadurch kann man einem Testbericht zufolge insgesamt bis zu 30% Zeitersparnis herausholen.

Aus diversen Untersuchungen geht eindeutig hervor, dass das Mulchmähen nicht nur aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten sinnvoll ist, sondern auch aus ökologischen Aspekten: Durch das natürliche Düngen mit dem Rasenschnitt – die sogenannte Rückdüngung – wird dieser zum einen recycelt und zum anderen werden keine zusätzlichen Düngemittel benötigt. Dies schont nicht nur den Geldbeutel, sondern auch das Grundwasser. Zusätzlich wird Gießwasser gespart, denn das Sprengen im Sommer kann durch die Erhaltung der Bodenfeuchtigkeit über das eingebrachte Gras stark reduziert, wenn nicht sogar ganz ausgesetzt werden.

Die Nährstoffe aus dem Schnittgut werden langsam an den Boden abgegeben und sorgen so für eine kontinuierliche Versorgung des Rasens. Zudem erhält die Rückdüngung die Artenzusammensetzung des Rasens und begünstigt die Ansiedlung nützlicher Regenwürmer. Der Umweltaspekt spricht eindeutig für das Mulchmähen, denn nicht umsonst gilt das es als besonders umweltfreundliche Alternative zum Düngen.

Die Erhöhung der Rasenqualität ist ein weiterer Faktor, der für das Mulchmähen spricht: Die Qualität des Rasens profitiert enorm von der konstanten und natürlichen Düngung. Mit einem Mulchmäher bearbeitete Rasenflächen wirken stets frisch durch ihren satten Grünton und die dichte Grasnarbe. Dies gilt nicht nur für die typischen Mähzeiten, auch außerhalb der Vegetationszeit fällt der gepflegte Rasen ins Auge.
Wer also einen effizienten und dabei umweltfreundlichen Rasenmäher sucht, der Zeit und Geld spart und zuverlässig für ein akkurates Schnittbild sorgt, für den ist ein Mulchmäher die richtige Wahl!

Welche Nachteile gibt es beim Mulchmähen?

Grundsätzlich kann ein Mulchmäher alles, was ein „normaler“ Rasenmäher auch kann – und natürlich noch Einiges mehr. Zu beachten gilt allerdings, dass man die besten Ergebnisse bei trockenem Rasen erhält. Möglichen Verklumpungen beim Schnitt von nassem oder feuchtem Rasen kann man allerdings einfach vorbeugen, indem man die Fahrgeschwindigkeit verringert. Zudem erzielt man ein ideales Mähergebnis bei relativ kurzem Rasen, d.h. maximal 7 cm. Sollte der Rasen bereits höher gewachsen sein, lässt sich aber auch durch mehrere Mähgänge mit verschiedenen Schnitthöhen ein akkurates Schnittbild erreichen.

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Welche Hersteller gibt es?

Viele namhafte Hersteller bieten Mulchmäher an: Von den großen und bekannten Markenherstellern im Bereich Gartengeräte wie Gardena und MTD bis zu den auf das Mulchen spezialisierten Anbietern wie MWS:

AL-KO, Brill, Bosch, Cramer, Dolmar, Gardena, Herkules, Honda, John Deere, Klippo, Makita, MWS, Sabo, Stiga, Stihl, Toro, Viking, oder Wolf.

Zu beziehen sind die Mulchmäher entweder direkt über den Markenhersteller, über den Fachhandel oder günstig über Amazon.

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Fragen & Antworten

Unser Mulchmäher Test bezieht sich natürlich auf die Geräte, die wir im Markt aktuell vorfinden, Dennoch sollte man sich auch mit dem Thema Mulchmähen näher befassen, um die richtige Kaufentscheidung treffen zu können.

Wie oft muss ich mit einem Mulchmäher mähen?

Die gängige Empfehlung ist es, vor allem in den Sommermonaten wöchentlich zu mulchen. Wenn man im Durchschnitt von 16 bis 18 Mähgängen pro Saison mit dem konventionellen Rasenmäher ausgehen kann, so werden mit einem Mulchmäher etwa drei bis vier zusätzliche Mäheinsätze erforderlich ein, um nicht nur ein ideales Schnittbild, sondern auch die optimale Düngewirkung zu erzielen. Insgesamt benötigt man trotzdem weniger Zeit mit dem Mulchmäher: Untersuchungen zeigten, dass man allein pro Mähgang bereits 20% an Zeit einspart, da man keinen Fangkorb zu leeren hat.

Dazu kommt nochmals eine enorme Zeitersparnis durch den Mulchmäher, da der Rasen nicht geharkt und entsorgt werden muss, egal ob über den Kompost oder die Biotonne. Somit bietet der Mulchmäher gegenüber dem konventionellen Rasenmäher trotz der regelmäßig anfallenden Mähgänge eine Zeitersparnis beim Kürzen und gleichzeitig auch beim Düngen, das man so komplett vernachlässigen kann. Nicht umsonst wird Mähen mit dem Mulchmäher als Rasenmähtechnik immer beliebter.

Worauf muss ich beim Mulchmähen achten?

Um alle Vorteile eines Mulchmähers optimal auszunutzen, ist ein regelmäßiger Mähgang bei trockenem Rasen sinnvoll. Je kürzer der Rasen vor dem Häckseln, desto besser funktioniert der Kompostierungsprozess. Durch die Möglichkeit der Einstellung der Mulchmäher auf verschiedene Schnitthöhen lässt sich dies optimieren. Trockener Rasen kann keine Klumpen bilden und lässt sich deshalb besonders gut verteilen. Gerade im Frühjahr ist das Mulchmähen besonders effektiv, da die Nährstoffversorgung des Bodens zu dieser Zeit besonders wichtig und wirkungsvoll ist.

In der Anschaffung sind Mulchmäher durch die zusätzliche Häcksel- und Verteilfunktion teurer als herkömmliche Rasenmäher. Mittel- und langfristig machen die Mulchrasenmäher die Mehrkosten wieder wett, allein schon wenn man die Ersparnisse beim Rasendüngen und -sprengen berücksichtigt. Die Zeitersparnis ist hier noch gar nicht eingepreist.

Wie finde ich den optimalen Mulchmäher für meine Bedürfnisse?

Wer Spaß daran hat, seinen Rasen zu pflegen, für den ist ein herkömmlicher Mulchmäher ohnehin die perfekte Wahl. Wer sich nicht sicher ist, ob er die regelmäßigen Mäheinsätze leisten mag, oder Rasenpflege als lästiges Muss empfindet, dem bietet das Mulchmähen zwei Möglichkeiten: Ein Kombigerät oder einen Mähroboter.

Bei einem Kombigerät kann zwischen konventionellem Rasenmäher mit Auswurf und Mulchmäher mit Häcksel- und Verteilfunktion umgeschaltet werden. So ist es also auch bei unregelmäßigen Mäheinsätzen möglich, von den Vorteilen des Mulchmähens zu profitieren. Die andere Alternative ist ein Mähroboter mit Häcksel- und Verteilfunktion zum Mulchen: Diese liefern ebenfalls ein perfektes Schnittergebnis, arbeiten leise und zu jeder Zeit. Auch bei aufwändig gestalteten Rasenflächen navigieren und arbeiten sie exakt und zuverlässig.

Ob Benzinmotor oder Elektroantrieb, ob reiner Mulchmäher oder Kombigerät mit zuschaltbarer Mulchfunktion, ob Radantrieb oder Roboter und egal welche Schnittbreite: Die Auswahl an Mulchrasenmähern bietet eine Lösung für jeden Anspruch und jedes Budget. Ganz gleich, worauf die Wahl letztendlich fällt: Mit dem richtigen Equipment und den entsprechenden Ergebnissen macht die Gartenarbeit Spaß!

Was ist ein Mulchmäher?

Bei einem Mulchmäher handelt es sich um einen Rasenmäher, der zusätzlich eine Mulch-Funktion beinhaltet. Während bei Rasenmähern ohne Mulch-Funktion das geschnittene Gras in einem Fangsack aufgefangen oder seitlich ausgeblasen wird und im Anschluss aufzuheben ist, wird bei einem Mulchmäher das Gras während des Rasenschneidens enorm klein gehäckselt und bleibt auf dem Rasen liegen. Hier übernimmt der Rasenmulch eine wertvolle Dünger-Funktion. 

Was kostet ein Mulchmäher?

Mulchmäher sind in der Regel etwas teurer als normale Rasenmäher. Gute Mulchmäher sind ungefähr zwischen 300 und 600 Euro erhältlich, wenngleich es vereinzelt auch Modelle für unter 300 Euro gibt. Akku-Mulchmäher sind für den Preis meist nicht zu bekommen. Je nach Schnittbreite und Leistung können die Preise auch deutlich über 400 Euro liegen. 

Wie funktionieren Mulchmäher?

Die Basis besteht aus den rotierenden Schneidemessern des herkömmlich funktionierenden Rasenmähers. Je nach eingestellter Schnitthöhe und Grashöhe weisen die Grashalme eine bestimmte Länge/Größe auf. Im Gegensatz zu einem normalen Rasenmäher, wo das Gras nun nach außen transportiert wird, gelangt es bei einem Mulchmäher in einen zusätzlich installierten „Tank“, der sich Inneren des Mähers befindet. Dort wird das geschnittene Gras durch sehr scharfe Mulchmesser, teils auch mit Schnittzähnen, in propellerartiger Weise und mehrfach rotierend nochmals zerkleinert. Als gehäckseltes Gras wird es im Anschluss nach unten ausgelassen, sodass es auf der Rasenfläche liegen bleibt. 

Wie oft sollte mit einem Mulchmäher gemäht werden?

Experten empfehlen während der Sommermonate ein Mulchen im wöchentlichen Rhythmus. In der Regel wird ein Mähen mit Mulchen drei- bis viermal öfter pro Saison erforderlich, als bei einem normalen Rasenschnitt. Das beruht darauf, dass die Düngewirkung sich dann erst als effektiv erweist. 

Der Mehraufwand ist allerdings nicht nennenswert, da durch den Mulchmäher das Leeren eines Fangkorbs oder das Aufsammeln des liegengebliebenen Rasenschnitts wegfällt. 

Quellen und weiterführende Informationen im Netz

  • https://www.as-motor.de/typen/mulch-rasenmaeher/
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Mulchm%C3%A4hen
  • https://www.gartenspring.de/mulchmaeher-test/
  • https://vergleich.computerbild.de/mulchmaeher-test/
  • https://www.edingershops.de/magazin/mulchen-mit-einem-rasenmaeher/
  • https://www.gartentipps.com/vergleich/mulchmaeher/

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Letzte Aktualisierung am 25.09.2020 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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