Laub harken

Laub harken

Der Herbst verzaubert in jedem Jahr aufs Neue die Natur mit bunten Blättern, die nach und nach herunterfallen. Dort sind sie nicht immer gern gesehen. Deshalb steht für viele Gärtner und Gärtnerinnen das Laub harken an. Manchmal ist es wichtig, manchmal nicht nötig.

Die richtige Zeit zum Laub harken

Schon wenn die ersten Blätter fallen, können diese entfernt werden:

  • Vor allem auf dem Rasen sollten bereits die ersten Blätter mit dem Fächerrechen entfernt werden.
  • Das Laub sollte nur an trockenen Tagen geharkt werden. Bei Regen verkleben die Blätter und bleiben an den Gartengeräten hängen.
  • Wenn du es im Herbst nicht geschafft hast, das Laub zusammenzukehren, solltest du es auch im Winter liegen lassen. Hier ist es bereits zu einer schützenden Decke geworden, unter der sich viel Tiere versteckt haben und teilweise ihren Winterschlaf halten.
  • Im Frühjahr kann das Laub an einem sonnigen, trockenen Tag geharkt werden. Dabei solltest du vorsichtig sein, damit du nicht die ersten Frühlingsblumen verletzt.

Wo Laub geharkt werden sollte

Auf manchen Flächen ist es wichtig, dass das Laub entfernt wird. Auf anderen ist das Harken nicht nötig:

Laub auf dem Rasen harken

Der Rasen ist eine empfindliche Fläche. Wenn du auf ihm das Laub liegen lässt, bedeckt es die einzelnen Halme, die auch in der kalten Jahreszeit das Licht benötigen. Dadurch entstehen unschöne Flecken.

An diesen freien Stellen entstehen Unkräuter, die sich immer mehr über den Rasen ausbreiten können.

Wild bewachsene Flächen

Flächen im Garten, die dem Wildwuchs freigegeben sind, geben vielen Insekten Nahrung und ein Zuhause. Hier sollte auch das Herbstlaub liegen bleiben. Es versorgt den Boden mit Nährstoffen und gibt kleinen Tieren und Insekten einen Unterschlupf. Darunter befinden sich häufig Nützlinge, die dir im neuen Jahr bei der Reduzierung von Schädlingen behilflich sind.

Beete

Auch auf den Beeten kann das Laub liegen bleiben. Hier versorgen die Blätter den Boden mit Nährstoffen. Außerdem bildet das Laub eine schützende Schicht, die die ersten Unkräuter unterdrückt.

Im Frühjahr kann die Schicht als Mulch in den Boden eingearbeitet oder auf den Komposter gegeben werden.

Laub auf Rindenmulch

Rindenmulch unterdrückt nicht nur Unkräuter, sondern sieht auch schön aus. Wenn Laub darauf fällt, ist das eher ein optisches Problem. Leider lässt es sich nicht herunterharken, ohne dass man die ganze Mulchschicht mit aufreißt.

Die einzige Möglichkeit ist, das Laub mit der Hand herunterzusammeln. Ansonsten bleibt es einfach dort liegen und verrottet bis zum nächsten Jahr.

Für Stauden und Sträucher, die vom Rindenmulch umgeben sind, ist es sogar gut, wenn das Laub liegen bleibt, da dieses beim Verrotten wichtige Nährstoffe freisetzt.

Hof und Wege

Auf dem Hof und auf den Wegen sollte das Laub nicht nur wegen der Optik entfernt werden. Bei Regen und Schnee kann das Laub rutschig werden. Hier ist die Verletzungsgefahr groß.

Auf dem Gehweg vor deiner Haustür kannst du dir zusätzlich Ärger einhandeln, wenn jemand anderes wegen des nicht gekehrten Weges fällt und sich verletzt. Außerdem kannst du vom Ordnungsamt abgemahnt werden, wenn der Weg nicht sauber ist.

Das Laub des Nachbarn

Laub ist immer wieder ein Streitthema zwischen Nachbarn. Wem gehört das Laub? Wer muss das Laub des Nachbarn wegmachen?

Dafür gibt es eine einfache Regel: Auf dessen Grundstück das Laub liegt, der muss es auch entfernen. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Laub vom eigenen Baum stammt oder vom Nachbarn.

Auch das Laub von öffentlichen Bäumen muss man selbst harken und entfernen. Häufig wird dann jedoch die Entsorgung von der Kommune übernommen. Hierfür muss man entweder Laubhaufen bilden oder die Blätter in Papiersäcken verstauen.

Laub auf öffentlichen Wegen

Für den Gehweg vor der Haustür ist immer der Hausbesitzer verantwortlich. Er kann es jedoch vertraglich festhalten, dass die Mieter sich um dessen Säuberung kümmern. Das kennt man häufig vom Winter, wo es darum geht, den Schnee zu kehren.

Auch im Herbst müssen die Blätter vom Hausbesitzer oder den Mietern entfernt werden, da diese bei Nässe zur Rutschgefahr werden und sich dabei Passanten verletzen könnten.

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Fast alle Käufer sind mit dem Straßenbesen von Gardena zufrieden. Er ist stabil und hat besonders viele Borsten. Mit diesen lässt sich sowohl durch Schieben als auch durch Ziehen, der Schmutz zusammenkehren. Die Anwender konnten mit dem Straßenbesen erfolgreich Straßenschmutz, Laub und Schnee fegen.

Gartengeräte zum Zusammenkehren von Laub

Um das Laub zu harken können verschiedene Gartengeräte zum Einsatz kommen:

  • Die meisten Flächen lassen sich mit einem Fächerrechen bzw. Laubrechen vom Laub befreien. Diese gibt es sowohl aus Kunststoff als auch aus Metall. Welchen man verwendet, spielt keine Rolle. Lediglich auf Holzböden ist es besser einen Kunststoffrechen zu verwenden, da Metall den Boden zerkratzt.
  • Für den Rasen kann man eine Rasenharke, auch bekannt als Rasenrechen oder Heurechen, eingesetzt werden.
  • Wer eine große Rasenfläche besitzt und es sich einfach machen möchte, verwendet einen Rasenmäher. Dieser saugt die Blätter ein und zerkleinert sie gleichzeitig, sodass sie sich anschließend gut kompostieren lassen.
  • Für befestigte Gehwege und Hofflächen ist ein herkömmlicher Straßenbesen das beste Gartengerät, um Laub zusammenzukehren.
  • Bei großen Flächen lohnt sich ein Laubbläser. Allerdings ist dieser laut und nicht besonders umweltfreundlich.
  • Von Laubsaugern raten wir ab. Auch sie sind umweltschädlich und laut. Außerdem werden durch diese Geräte viele Kleinststiere und Insekten getötet. Diese sind jedoch für das natürliche Gleichgewicht nötig.

Fächerrechen für große Flächen

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Der Laubbesen XL von Fiskars ist ideal, um große Flächen von Laub, Unkraut und Grasschnitt zu befreien. Er besteht aus Kunststoff und hat eine Arbeitsbreite von 65 Zentimetern. Im Blatt befindet sich ein Griff, mit dessen Hilfe man das Laub aufheben kann. Der Fächerrechen gehört zum Solid-Stecksystem von Fiskars und ist mit anderen Solid-Stielen, aber nicht mit dem QuickFit-System kombinierbar.

Die Käufer sind vom Fiskars Laubbesen XL begeistert. Er wirkt sehr stabil und ist dabei leicht. Große Flächen befreit er schnell von Laub, Grasschnitt und sogar Tannennadeln.

Das Laub richtig entsorgen

Nachdem man im Herbst nach und nach das ganze Laub zusammengeharkt hat, steht man vor der Frage: wohin damit? Es gibt verschiedene Möglichkeiten, das Laub zu entsorgen:

  • Das Laub von Obstbäumen, der Esche, Haselnuss, Birke, Buche und Ahorn können auf dem Komposter gegeben werden. Wechsle hier die Laubschicht mit Grünschnitt, Gehölz, Unkraut und Küchenabfällen ab. So kann sich der Humus am besten entwickeln.
  • Das Laub von Walnussbaum, Kastanie, Pappel und Eiche enthält sehr viel Gerbsäure und sollte nicht in großen Mengen auf den Komposter gegeben werden. Die Blätter verrotten nur sehr langsam und können den Komposter übersäuern.
  • Möchtest du dennoch das schwer verrottbare Laub auf dem Komposter entsorgen, zerkleinere es mit einem Häcksler oder mit dem Rasenmäher. Anschließend sollte es gut mit Grünschnitt und Küchenabfällen vermischt werden, bevor es auf den Komposter kommt.
  • Wer für Igel einen Unterschlupf bieten möchte, lässt das Laub in einer Ecke im Garten liegen. Wichtig ist, dass es dort auch erst im Frühjahr wieder entfernt wird, um die Nützlinge nicht bei ihrem Winterschlaf zu stören.
  • Das Laub kannst du auch in Papiersäcken sammeln. In vielen Kommunen werden diese mit dem Grünschnitt abgeholt. Ist das bei dir nicht so, bringst du das Laub in eine Kompostieranlage.

Papiersäcke zum Entsorgen von Laub

Die Papier-Bioabfallsäcke von der Rodenbacher Papieragentur eignen sich unter anderem für Bioabfälle, Grünschnitt und Laub. Sie sind 70 mal 95 mal 22 Zentimeter groß und fassen 120 Liter. Das zweilagige Kraftsackpapier ist mit 70 g/qm sehr stabil. Der Boden hat ein zusätzliches Bodendeckblatt. Die Papiersäcke sind zu 100 Prozent kompostierbar und daher ideal für den Garten.

Die meisten Käufer sind mit den Rodenbacher Papiersäcken zufrieden. Sie beschreiben die Laubsäcke als sehr stabil. Es konnten darin Äste, Grünschnitt und Laub aufbewahrt werden. Nur feuchte Abfälle sollten nicht in die Papiersäcke gefüllt werden, da diese dann durchweichen.

FAQ

Wann Laub harken?

Sobald die ersten Blätter gefallen sind, kann das Laub geharkt werden. Das Wetter und das Laub sollten allerdings trocken sein, damit es nicht ineinander und am Rechen klebt.

Außer auf dem Rasen und auf öffentlichen Gehwegen kann das Laub auch über den Winter liegen bleiben und im Frühjahr geharkt werden. Hierbei sollt man auf die ersten Frühlingsblumen aufpassen.

Warum soll man Laub harken?

Vor allem auf dem Rasen sollte das Laub entfernt werden. Da das Gras auch in der kalten Jahreszeit weiterwächst, ist es auf Licht angewiesen. Bleibt das Laub liegen, entstehen im Rasen Flecken, die Platz für Beikräuter bieten.

Auch auf dem Gehweg ist es sinnvoll das Laub zu entfernen. Hier kann es sonst bei Nässe zur Rutschgefahr werden.

Wie Laub harken?

Um das Laub zu harken ist ein Fächerrechen ideal. Bei größeren Flächen kann es auch eine XL-Variante sein. Mit dem Rechen wird das Laub auf einen Haufen gekehrt. Anschließend kann es liegen bleiben oder entsorgt werden.

Auf befestigten Wegen ist der Einsatz eines Straßenbesens besser. Ansonsten kann man auch große Mengen Laub mit einem Laubbläser beseitigen.

Wie viele Kalorien verbrennt man beim Laub harken?

Das Laub harken ist anstrengend und wird bei viel Laub zu einer täglichen Aufgabe. Wer es positiv sieht, erkennt darin den Nutzen, dass man bei dieser Arbeit so einige Kalorien verbrennt. In 60 Minuten werden beim Harken 250 bis 300 kcal verbrannt. Für alle, die also noch etwas Fett verbrennen wollen, ist das Laub harken eine sinnvolle Möglichkeit.

Wie entferne ich Blätter von Rindenmulch?

Wenn man Blätter mit einem Rechen oder anderen Gartengeräten vom Rindenmulch entfernen möchte, reißt man die Mulchschicht mit auf. Das lässt sich schwer verhindern. Bei nur wenigen Blättern kann man sie mit der Hand aufsammeln. Ansonsten lässt man das Laub einfach auf der Mulchschicht liegen, wo es verrottet und zu Nährstoffen für die Pflanzen werden.

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