Grünpflanzendünger

Grünpflanzendünger

Bei Dünger denken die Meisten wahrscheinlich an ihre Sommerblumen, von Geranien über Petunien bis zur Sonnenblume, oder die Stauden, die kräftig blühen sollen und dafür Dünger bekommen. Doch auch Grünpflanzen brauchen Nahrung, und sollten daher von Zeit zu Zeit mit Dünger bedacht werden.

Wie widmen uns in diesem Beitrag eben diesem Grünpflanzendünger, der aus verschiedenen Komponenten bestehen kann und besonders bei Kübelpflanzen wichtig ist. Denn diesen stehen nur begrenzte Mengen an Erde und damit wenig Nahrung zur Verfügung.

  • Warum müssen Grünpflanzen gedüngt werden?
  • Was gibt es für Grünpflanzendünger?
  • Wie sollte er verabreicht werden?
  • Gibt es Hausmittel als Grünpflanzendünger?

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Warum müssen Grünpflanzen gedüngt werden?

Die Blüten einer Pflanze sind der sichtbare Beweis dafür, dass es ihr gut geht und sie kräftig und vital ist. Doch auch all jene Pflanzen, die keine Blüten bilden und dennoch einen guten Stand in unseren Gärten haben, brauchen für ihre Gesundheit Hilfe. Für solche Grünpflanzen sind Palmen ein gutes Beispiel.

Sie sind häufig in Töpfen und Kübeln anzutreffen, und daher steht ihnen nur eine begrenzte Menge an Erde zur Verfügung, aus denen sie ihre Nährstoffe ziehen können. Aus diesem Grund braucht sich die Pflanzennahrung mit der Zeit auf und muss ersetzt werden. Zimmerpflanzen wachsen in der Regel nur recht langsam, was auch wenig Nahrung bedeutet. Doch die schnell und kräftig wachsenden Gewächse im Freien brauchen mehr Nährstoffe und müssen daher mit Dünger unterstützt werden.

Grünpflanze, die häufig umgetopft und daher mit frischer Erde versorgt werden, sind dabei weniger anspruchsvoll als jene, die über Jahre im gleichen Substrat verbleiben.

Tipp: Grünpflanzen können aller zwei Wochen gedüngt werden bis auf die Ruhephase. Auch eine geringe Dosis ins tägliche Gießwasser ist möglich.

Was gibt es für Grünpflanzendünger?

Der Grünpflanzendünger sollte hauptsächlich drei Komponenten beinhalten. Das sind Stickstoff, Phosphor und Kalium. Diese Bestandteile sind in unterschiedlichen Mengenverhältnissen enthalten. Sie alle zusammen bilden einen Volldünger.

Kalium ist vor allem wichtig, damit das Wasser gut und ausreichend aufgenommen werden kann. Sticksoff ist für die Photosynthese existenziell wichtig, und die Phosphate werden für den Stoffwechsel benötigt.

Außerdem sollten Schwefel (für die Bildung von Aminosäuren verantwortlich), Magnesium (Stoffwechsel) und Kalzium (für gesunde Zellen) beinhaltet sein.

In geringen Mengen kommen weitere Bestandteile dazu, wie Eisen und Kupfer.

Es gibt die Dünger in fester und flüssiger Form. Erhältlich sind sie als Pulver zum Auflösen im Gießwasser, als Tabletten (ebenfalls zum Auflösen), Düngestäbchen (die in die Erde gesteckt werden) und Flüssigdünger.

Grünpflanzen benötigen prinzipiell die gleichen Nährstoffe, wie sie in Universaldünger enthalten sind. Daher kann dieser auch für die Grünpflanzen verwendet werden. Allerdings brauchen sie weniger Phosphor. Der Kaliumanteil und der Anteil des Stickstoffs sollten ungefähr gleich sein. Magnesium ist vor allem nötig, um Blattgrün zu bilden. Daher sollte es in ausreichender Menge vorhanden sein.

Hinweis: Als Gründünger kann auch ein Hausmittel verwendet werden: Kaffeesatz beispielsweise oder eine Jauche auch Ringelblumen, oder aber die berühmte Brennnesseljauche (letztere kommt aber im Haus nicht in Frage wegen des Geruchs). Eine Möglichkeit, den Dünger selbst herzustellen: Ein Liter Wasser wird mit den Schalen von etwa 4-5 Eiern gemischt und eine Woche zum Durchziehen weggestellt. Dann sollte man die Pflanzen mit dem Dünger gießen.

Kaffeesatz als Grünpflanzdünger
Kaffeesatz als Grünpflanzendünger

Weitere Hausmittel

Neben den Genannten können auch weitere Dünger für Grünpflanzen selbst hergestellt und verwendet werden. So zum Beispiel Kompost. Aus Rasenschnitt, kleingeschnittenen Gehölzen und Küchenabfällen wird ein prima Kompost, der nach etwa einem Jahr einsatzbereit ist.

Ein anderes Hausmittel ist Holzasche. Wer einen Kamin oder Ofen sein Eigen nennt, ist hier klar im Vorteil. Denn die Asche des verbrannten Holzes ist ein Biodünger, der Mineralstoffe und Spurenelemente enthält. Die Asche kann in die Erde eingearbeitet werden.

Hat man eine Banane geschält, kann diese Schale in kleine Stücke geschnitten und in die Erde gegeben werden. Zwiebelschalen eignen sich ebenso gut. Sie werden (etwa 100 Gramm auf einen Liter Wasser) zum Ziehen stehen gelassen und in einem geschlossenen Gefäß eine Woche in der Sonne stehen gelassen. Tee ist ebenfalls nach dem Überbrühen zu schade zum Wegwerfen. Er kann zum Düngen noch gute Dienste tun. Auch der aufgegossene, schwarze Tee ist ein guter Flüssigdünger.

Das Kochwasser von Kartoffeln oder Gemüse bietet sich ebenfalls als Gießwasser an. Allerdings darf es dafür kein Salz enthalten, da es sonst den Pflanzen schadet.

Tipp: Kein direkter Dünger, aber ebenfalls gut für das Gedeihen der Pflanzen ist es, sie nicht mit frischem Leitungs- sondern mit abgestandenem Wasser zu gießen. Ob übriggebliebenes Trinkwasser aus der Flasche oder die Gießkanne, die ein paar Tage im Fensterbrett steht – Hauptsache, das Wasser ist nicht zu frisch.

Wie sollte er verabreicht werden?

Grünpflanzendünger muss nicht das ganze Jahr über gegeben werden. Hauptsächlich geht es um die Zeit zwischen März und August, also die Hauptwachstumszeit. Im Winter legen die meisten Gewächse eine Ruhepause ein.

Reine Blattpflanzen brauchen mehr Stickstoff und sollten daher mit einem Dünger versorgt werden, der viel dieses Nährstoffes beinhaltet. Zwiebel-und Knollengewächse brauchen mehr Kalium, während Phosphor für die Fruchtbildung verantwortlich ist.

Damit jede Pflanze den für sie richtigen Dünger bekommt, gibt es spezielle Mischungen, die auf eine Pflanzenart abgestimmt sind, wie Kakteendünger oder Orchideendünger (auch wenn dies keine reine Grünpflanze ist, wird die Orchidee dazugezählt). Auch Palmendünger sind zuweilen erhältlich.

Was muss man beim Kauf beachten?

Die Grünpflanzendünger kosten etwa um die 6 Euro pro handelsüblicher Ein-Liter-Flasche. Da die Zusammensetzung aber im Großen und Ganzen gleich ist, kann man zu preiswerten Düngern greifen. Erhältlich sind die Dünger in Gartenmärkten, in Online-Shops und auch dann und wann beim Discounter oder im Supermarkt, besonders während der Pflanzzeit.

Fazit

  1. Düngen ist auch für Grünpflanzen wichtig
  2. Die Nährstoffe werden im begrenzten Raum der Kübelpflanzen aufgebraucht und sollten daher durch Dünger immer wieder ersetzt werden
  3. Die Grünpflanzen brauchen eine Ruhephase, in der nicht gedüngt wird
  4. Grünpflanzen müssen im Freien und in der Wohnung mit Nährstoffen versorgt werden
  5. Manche selbstgemachten Dünger sind nur im Freien einsetzbar, wie beispielsweise die Brennnesseljauche wegen ihres starken Geruchs.
  6. Beim Kauf von Grünpflanzendünger auf die Zusammensetzung achten, wobei die meisten Sorten die gleichen oder ähnliche Anteile enthalten. Auch spezielle Dünger für bestimmte Pflanzenarten (wie beispielsweise Kakteen) sind erhältlich
  7. Dünger kann in Gartenmärkten und online sowie in Fachgeschäften gekauft werden
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